Am vergangenen Wochenende habe ich einen Kurzurlaub im Lungau unternommen. Am Anreisetag wollte ich mal die Skischaukel Grosseck/Speiereck kennenlernen. Auf dem Pistenplan wirkt das eher kleine Skigebiet durchaus reizvoll, bietet es doch zwei längere Talabfahrten auf unterschiedlichen Seiten sowie eine längere Sesselbahn mit über 500 Höhenmetern bis auf 2400 Meter Höhe, bei der zahlreiche Abfahrtsvarianten eingezeichnet sind.
Ankunft:
Nach 3 Stunden Fahrt von Langenbach bei Freising um etwa 11. Uhr
Wetter:
sonnig, kalt und sehr windig
Schneezustand:
Oben hart und meist griffig, aber teilweise auch verblasen.
Auf den Talabfahrten teils griffig-hart, teils leicht aufgefirnt, an wenigen Stellen auch Sulz, der wieder angezogen hat.
Wartezeiten:
keine
Pistenplan:
Link
Bilder mit Kommentaren:
letztes Stück der Talabfahrt nach St. Michael:
Die Talabfahrt ist südseitig. Dementsprechend hat sich an wärmeren Tagen an manchen Stellen schon viel Sulz gebildet, der jetzt in der Kälte wieder härter und komisch grieselig geworden ist (Ist dort etwa keine Pistenraupe drüber gefahren ?)
Mittelstation der DSB Speiereckbahn:
Die DSB Speiereckbahn führt von St. Michael ins Skigebiet und bewältigt stolze 820 Höhenmetern. Nach etwa einem Drittel der Strecke erreicht man die Mittelstation. Die Abfahrt ist nur bis zu dieser Mittelstation wirklich lohnend gewesen. Die nächsten beiden Bilder zeigen die Abfahrt in der Nähe dieser Mittelstation
Abfahrt an der 3SB Sonnalmbahn. Eine kürzere Bahn mit 200 Metern Höhenunterschied
Talabfahrt nach Mauterndorf: Diese Talabfahrt ist nicht schlecht, aber auch nichts überragendes
8EUB Großeckbahn:
Das Bild zeigt fast die gesamte Trasse dieser 800 Höhenmeter bewältigenden Bahn, die von Mauterndorf ins Skigebiet führt. Die konusformigen Gondeln mit runder Anordnung der Sitzplätze gefallen mir normalerweise recht gut. Aber nur, wenn es in der Mitte Schlitze zum Hineinstecken der Ski gibt und die fehlen hier.
Hier ist die einzige kuppelbare Sesselbahn des gesamten Skigebiets zu sehen, nämlich die 4KSB Speiereck-Gipfelbahn, die 530 Höhenmeter bewältigt. Der Pistenplan zeigt 3 schwarze Abfahrtsvarianten. Ich sehe hier allerdings nur eine. Um den Hang zu erreichen muss man erst ein längeres Stück am Grat entlang fahren. Dieser Teil hat mir nicht so gefallen. Der Hang selber ist natürlich toll. Am Schluss kommt noch ein längerer flacher Auslauf. Insgesamt muss man feststellen, dass die zahlreichen Pistenvarianten auf dem Pistenplan schlicht und einfach nicht vorhanden sind und gerade diese Bahn aus der Sicht eines Pistenfahrers doch deutlich weniger bietet als erwartet. Aus der Perspektive eines Variantenfahrers mag man möglicherweise zu einem anderen Urteil kommen. Denn das folgende Bild zeigt, dass die mit der Gipfelbahn erreichbaren Hänge des Speierecks bei passenden Bedingungen schon einiges an Potential für diese Zielgruppe hat.
Dazu gehören auch einige markierte Routen, die an diesem Tag jedoch gesperrt waren. Deshalb blieb ich auf den Pisten.
Blick zum Katschberg mit Aineck links und Tschaneck rechts, wo ich am nächsten war
Aineck im Zoom:
Rechts die Diretissima, die laut Werbetafel 100% Gefälle (45°) hat. Mit dem Geodreieck am Bildschirm komm ich hier aber maximal auf 35°, was aber immer noch sehr steil ist. Links die flachen Hänge Richtung St. Margarethen, wo demnächst eine neue EUB 3 Schlepplifte ersetzen soll, wenn ich das hier im Forum richtig mitbekommen habe.
Dieser Berg erinnert mich stark an den Kronplatz
schwarze Piste an der 3SB Großeck II. Für mich die beste Piste des Gebiets. Leider etwas kurz mit 280 Höhenmetern und zudem nur von einer fixen Bahn bedient. Im Bild ist auch die Bergstation der 8EUB Großeckbahn zu sehen.
Fazit:
Irgendwie habe ich mir von dem Skigebiet mehr erwartet. Die Talabfahrten sind O.K., aber auch nicht so toll, dass sie zu einem Highlight des Salzburger Landes gehören würden. Die einzige längere und kuppelbare Bahn bietet deutlich weniger als der Pistenplan vorgibt. Die kürzeren fixen Bahnen bieten dafür richtig gute Hänge. Sicher kann man in diesem Skigebiet auch mal einen Tag Spaß haben. Aber gegen das in unmittelbarer Nähe befindliche Skigebiet Katschberg zieht das Skigebiet Grosseck-Speiereck deutlich den Kürzeren.
Ankunft:
Nach 3 Stunden Fahrt von Langenbach bei Freising um etwa 11. Uhr
Wetter:
sonnig, kalt und sehr windig
Schneezustand:
Oben hart und meist griffig, aber teilweise auch verblasen.
Auf den Talabfahrten teils griffig-hart, teils leicht aufgefirnt, an wenigen Stellen auch Sulz, der wieder angezogen hat.
Wartezeiten:
keine
Pistenplan:
Link
Bilder mit Kommentaren:
letztes Stück der Talabfahrt nach St. Michael:
Die Talabfahrt ist südseitig. Dementsprechend hat sich an wärmeren Tagen an manchen Stellen schon viel Sulz gebildet, der jetzt in der Kälte wieder härter und komisch grieselig geworden ist (Ist dort etwa keine Pistenraupe drüber gefahren ?)
Mittelstation der DSB Speiereckbahn:
Die DSB Speiereckbahn führt von St. Michael ins Skigebiet und bewältigt stolze 820 Höhenmetern. Nach etwa einem Drittel der Strecke erreicht man die Mittelstation. Die Abfahrt ist nur bis zu dieser Mittelstation wirklich lohnend gewesen. Die nächsten beiden Bilder zeigen die Abfahrt in der Nähe dieser Mittelstation
Abfahrt an der 3SB Sonnalmbahn. Eine kürzere Bahn mit 200 Metern Höhenunterschied
Talabfahrt nach Mauterndorf: Diese Talabfahrt ist nicht schlecht, aber auch nichts überragendes
8EUB Großeckbahn:
Das Bild zeigt fast die gesamte Trasse dieser 800 Höhenmeter bewältigenden Bahn, die von Mauterndorf ins Skigebiet führt. Die konusformigen Gondeln mit runder Anordnung der Sitzplätze gefallen mir normalerweise recht gut. Aber nur, wenn es in der Mitte Schlitze zum Hineinstecken der Ski gibt und die fehlen hier.
Hier ist die einzige kuppelbare Sesselbahn des gesamten Skigebiets zu sehen, nämlich die 4KSB Speiereck-Gipfelbahn, die 530 Höhenmeter bewältigt. Der Pistenplan zeigt 3 schwarze Abfahrtsvarianten. Ich sehe hier allerdings nur eine. Um den Hang zu erreichen muss man erst ein längeres Stück am Grat entlang fahren. Dieser Teil hat mir nicht so gefallen. Der Hang selber ist natürlich toll. Am Schluss kommt noch ein längerer flacher Auslauf. Insgesamt muss man feststellen, dass die zahlreichen Pistenvarianten auf dem Pistenplan schlicht und einfach nicht vorhanden sind und gerade diese Bahn aus der Sicht eines Pistenfahrers doch deutlich weniger bietet als erwartet. Aus der Perspektive eines Variantenfahrers mag man möglicherweise zu einem anderen Urteil kommen. Denn das folgende Bild zeigt, dass die mit der Gipfelbahn erreichbaren Hänge des Speierecks bei passenden Bedingungen schon einiges an Potential für diese Zielgruppe hat.
Dazu gehören auch einige markierte Routen, die an diesem Tag jedoch gesperrt waren. Deshalb blieb ich auf den Pisten.
Blick zum Katschberg mit Aineck links und Tschaneck rechts, wo ich am nächsten war
Aineck im Zoom:
Rechts die Diretissima, die laut Werbetafel 100% Gefälle (45°) hat. Mit dem Geodreieck am Bildschirm komm ich hier aber maximal auf 35°, was aber immer noch sehr steil ist. Links die flachen Hänge Richtung St. Margarethen, wo demnächst eine neue EUB 3 Schlepplifte ersetzen soll, wenn ich das hier im Forum richtig mitbekommen habe.
Dieser Berg erinnert mich stark an den Kronplatz
schwarze Piste an der 3SB Großeck II. Für mich die beste Piste des Gebiets. Leider etwas kurz mit 280 Höhenmetern und zudem nur von einer fixen Bahn bedient. Im Bild ist auch die Bergstation der 8EUB Großeckbahn zu sehen.
Fazit:
Irgendwie habe ich mir von dem Skigebiet mehr erwartet. Die Talabfahrten sind O.K., aber auch nicht so toll, dass sie zu einem Highlight des Salzburger Landes gehören würden. Die einzige längere und kuppelbare Bahn bietet deutlich weniger als der Pistenplan vorgibt. Die kürzeren fixen Bahnen bieten dafür richtig gute Hänge. Sicher kann man in diesem Skigebiet auch mal einen Tag Spaß haben. Aber gegen das in unmittelbarer Nähe befindliche Skigebiet Katschberg zieht das Skigebiet Grosseck-Speiereck deutlich den Kürzeren.