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Gurten (Bern) / 18.02.07

Gurten 18.02.2007

Anfahrt:
Mit der S3 nach Wabern b. Bern

Wetter:
sonnig, leicht bewölkt

Geöffnete Anlagen:
Gurtenbahn

Geschlossene Anlagen:
Beide Seillifte

Wartezeiten:
Für mich keine, da ich über die Mittagszeit mit der SSB ins Tal gefahren bin. Aber ich denke die Leute, die in Richtung Berg wollten, mussten wohl einen Wagen überspringen.


Gefallen:
- Rasche und ruhige Fahrt der SSB
- rote Re 4/4 II
- Interessante Seillifte

Nicht gefallen:
- Es war fast unmöglich ein interessantes Objekt zu fotografieren, ohne dass man noch einen fremden Kopf im Sucher hatte.

Fazit:
5 von 6 Maximalen

Wie ich im Bericht vom 30.09.06 schon erwähnt habe, gibt es auf dem Gurten zwei Seillifte. Da diese Lifte nur während den Wintermonaten aufgestellt werden, konnte ich sie im Herbst natürlich nicht fotografieren. Somit bin ich heute noch einmal auf den Hausberg von Bern gefahren um dies nachzuholen.
Kurz nach 11:45 traf die S-Bahn in Wabern ein. Da auch ein Gegenzug eingefahren ist, wurde es auf der Treppe vom Bahnsteig zur Talstation ziemlich eng. Offensichtlich war ich nicht der Einzige, der auf den Gurten wollte. Auch zum Parkhaus herrschte reger Verkehr. Die anderen Leute sind zielstrebig zum Eingang der Talstation. Ich wollte laufen und somit war mir die kleine Menschentraube egal. Im Gegenteil, die vielen Leute kamen mir sogar recht. Denn bei Grossandrang fährt die Bahn ununterbrochen und somit muss man an den guten Fotostandorten nicht lange warten bis ein Wagen kommt.
Schon nach 10 Minuten erreichte ich die Mittelstation. Dort zeugten ein Warnschild und ein paar Schutzmatten von der 1200 Meter langen Rodelbahn. Aber auch am Gurten kämpft man zur Zeit mit dem Schneemangel. Somit war nichts mit Rodeln.
Nach der Mittelstation wird der Wanderweg steiler und anspruchsvoller. Auf jeden Fall war ich froh für das gute Schuhwerk. Denn es waren auch Leute mit weissen Turnschuhen unterwegs. Ich will lieber nicht wissen wie diese Schuhe nachher ausgesehen haben. Denn der Weg war eher eine sumpfige Angelegenheit. Glücklicherweise ist man nicht im Sumpf eingesunken, aber man musste aufpassen dass man nicht ausrutschte. Kurz nach 12:10 erreichte ich die Bergstation. Gemäss Wegweiser benötigt man eine Stunde und ich war, wie im Herbst, schon nach knapp 25 Minuten oben.
Auf dem Gurten ging ich sofort zu den beiden Skilifte. An einen Skibetrieb war natürlich nicht zu denken. Gilt aber anzumerken dass die Lifte im Januar sogar ein paar Tage gelaufen sind !
Damit sich die kleinen Kinder wegen den geschlossenen Lifte nicht langweilen wurde sogar die 7 1/4 Zoll Eisenbahn aus dem Winterschlaf hervorgeholt. Zu meiner grossen Überraschung hatte wieder einmal die rote Re 4/4 II die Ehre den Zug zu ziehen. Als ich noch klein war, war die praktisch immer im Einsatz. Aber Ende der 80er Jahren war sie verunfallt und seit dem habe ich sie nie mehr im Einsatz gesehen. Leider konnte ich sie nicht fotografieren da es, wie auch schon bei den Schlepplifte, praktisch unmöglich war ein Bild zu schiessen, ohne dass sich ein fremder Kopf im Sucher befand.
Um 12:50 bin ich mit der Standseilbahn wieder runter gefahren und mit der nächsten S-Bahn nach Hause.
 

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Danke für den Bericht :)

Bei der Talstation des langen Seilliftes hat es sogar ein Drehkreuz :)
Preis für eine Tageskarte der beiden Seillifte 5 sFr.

Und da soll sich noch einer über die hohen Preise in der Schweiz beschweren :D Und österreichisches Pistenfeeling bekommt man auch noch mitgeliefert :wink:
 
Ich denke diese 5 Franken haben eher symbolischen Charakter. Kann mir nicht vorstellen, dass die damit die Anlagen rentabel betreiben können.
Vermutlich ist es auch nicht notwendig dass die Lifte rentieren. Denn ich könnte mir vorstellen dass das Defizit durch die Migros (Kulturprozent) gedeckt wird.
Ursprünglich war ja der erste Lift ein Werbegeschenk der Bettelbergbahnen. Und dies war ein Bombenerfolg so dass man ab der zweiten Saison noch einen zweiten Lift benötigte !
 
Auf jeden Fall. Aber die Werbung ist sehr diskret. Da habe ich schon schlimmeres gesehen.

- Bei der Talstation der Skilifte hängt ein Transparent, wo die Namen der Firmen aufgelistet sind, die das Projekt unterstützen.
- In der Bergstation der SSB liegen Pistenpläne der Region Lenk auf.
- Und natürlich die Lokalpresse. Natürlich wird über die Saisoneröffnung auch ein Artikel geschrieben. Und dank diesen Artikel können sich die Lenker die Inseratekosten sparen. ;)
 
Hier ein paar weitere Bilder von den Ponyliften auf der Gurtenwiese (auch mit den laufenden Liften, Bilder von 2006) - teils sind sogar WSO-Gehänge dran, was mich natürlich immens freut :D
 
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