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Harz 2024/2025

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CrystalMountain

Rigi-Kulm (1797m)
Am Wurmberg läuft laut Webcam die Beschneiung am Hexenritt....
Könnt aber natürlich auch nur n Test sein weil soll ja eh bald wieder ziemlich warm werden.
 
Die Alberti-Lifte in St. Andreasberg werden diese Saison nicht mehr beschneien.
https://www.goslarsche.de/lokales/st-andreasberg-skisaison-ohne-beschneiung-621794.html
d.h. entweder es fällt genügend Naturschnee oder die Lifte bleiben geschlossen.

Beschneiung scheint sich nicht mehr zu rechnen, was auf kurze Wetterperioden zurückzuführen ist.
Schnee, Kälte, Wärme und (teils starker) Regen haben sich in kurzen Perioden abgewechselt. Wir hatten das vorletzte Saison auch in Willingen. Viermal hat das Skigebiet komplett neu beschneit. Das können sich kleine Skigebiet wie in St. Andreasberg nicht leisten.
 
judyclt schrieb:
Fängt mit dem ersten Satz schon super an. Woher wollen die wissen, dass nie wieder genug Naturschnee liegt?
Nie wieder ist sicher übertrieben, aber als grundlage für einen wirtschaftlichen Skibetrieb, da würde ich ganz klar Nein sagen. Im Grunde schließt das mittlerweile auch schon die konventionelle Beschneiung mit ein.
 
manitou schrieb:
Die Alberti-Lifte in St. Andreasberg werden diese Saison nicht mehr beschneien.
https://www.goslarsche.de/lokales/st-andreasberg-skisaison-ohne-beschneiung-621794.html
d.h. entweder es fällt genügend Naturschnee oder die Lifte bleiben geschlossen.

Beschneiung scheint sich nicht mehr zu rechnen, was auf kurze Wetterperioden zurückzuführen ist.
Schnee, Kälte, Wärme und (teils starker) Regen haben sich in kurzen Perioden abgewechselt. Wir hatten das vorletzte Saison auch in Willingen. Viermal hat das Skigebiet komplett neu beschneit. Das können sich kleine Skigebiet wie in St. Andreasberg nicht leisten.
Also ich fand die Beschneiung am MSB - soweit ich davon was mitbekommen habe - immer recht halbherzig. Eher wenige alte Erzeuger, ein sehr kleiner Speicherteich und die wirklich interessanten, steileren Pisten wurden so gut wie nie und wenn dann nur provisorisch beschneit.
Von daher ist das kein wirklicher Einschnitt.
In Hahnenklee ist es ja fast das Gleiche.
Ein Paukenschlag wäre es hingegen, wenn Braunlage die Beschneiung einstellen würde. Auch dort ist die aktuelle Anlage nicht wirklich leistungsstark und für das aktuelle Klima (inkl. Windexposition) kaum mehr geeignet.
Ein Umbau auf mehr Kanonen ist teuer und zieht sich beim aktuellen Investitionstempo wahrscheinlich länger hin, als er wirken kann.

judyclt schrieb:
Fängt mit dem ersten Satz schon super an. Woher wollen die wissen, dass nie wieder genug Naturschnee liegt?
Einerseits ja, es geht ja noch, siehe Winter 20/21. Andererseits...wie viele Winter mit sehr schlechten Bedingungen haben wir seitdem gesehen...

Ob das dann eine ökonomische Grundlage für Skigebiete darstellt, darf doch bezweifelt werden.
 
Ökonomisch betrachtet sehe ich das natürlich auch wie ihr, aber die NDR-Aussage ist pauschal: "Skifahren ohne Schneekanonen im Harz nicht mehr möglich". Und das stimmt so einfach nicht.
Auch sonst dem Zuschauerkreis entsprechend sehr oberflächlicher Beitrag. Kein Wort zu Scherbeneismaschinen oder dem - wie von noisi zurecht angesprochen - nahenden Ende einer ökonomisch sinnvoll möglichen konventionellen Beschneiung.
 
Bei den Diskussionen um den Harz finde ich es wichtig, zwischen Wollen und Können zu differenzieren, um nicht die Fehlplanungen außer Acht zu lassen, wenn über das Wetter geschimpft wird. Bei der Planung der Beschneiungsanlage am Wurmberg ist man immer von Optimalbedingungen bei der Beschneiung ausgegangen und hat die Anlage im Ergebnis zu leistungsschwach dimensioniert. Der Fokus lag auf einer Vollbeschneigung des Skigebiets. Allerdings war auch schon vor 15 Jahren bekannt, dass der Bau einer leistungsstarken Beschneiungungsanlage am Hexenritt viel eher den Skibetrieb sichert als eine Vollbeschneiung mit schwachen Lanzen. Man hätte mir einer starken Anlage am Hexenritt starten sollen und anschließend in Abhängigkeit vom Erfolg der Investition weitere Pisten mit einer Anlage ausstatten sollen. Damit wäre ein solides Grundangebot geschaffen worden, das bei guten Bedingungen durch weitere Pisten ergänzt worden wäre - konkurrenzlos im Harz.

Abgesehen vom Beschneiungsthema lassen sich noch diverse andere Versäumnisse aufzählen:
  • nach wie vor kein Flutlichtbetrieb am Hexenritt
  • häufig wurden Schneifenster nicht genutzt
  • Öffnung mit großer Pistenbreite, sodass die Schneeauflage sehr dünn und schnell abgetaut ist
  • Streitigkeiten um die Erweiterung des Skigebiet durch einen Zubringer von Schierke aus statt einer konstruktiven Zusammenarbeit
  • nach wie vor überwiegend Unterkünfte mit heftigem Sanierungsstau im ganzen Harz
  • keine attraktiven Restaurants und Bars
  • nahezu kein Social-Media-Marketing
  • schlechte ÖPNV-Verbindungen aus den umliegenden Großstädten in den Harz

Die Liste ist lang.
 
manitou schrieb:
Kachelmann hat aktuell seine Kaffeesatzleserei für den Wurmberg in Richtung Kälte geändert:
https://kachelmannwetter.com/de/wetter/2805678-wurmberg
https://kachelmannwetter.com/de/wetter/2945055-braunlage
Könnte vielleicht noch was werden mit Skibetrieb ab Silvester, vorausgesetzt die WSB zeigt richtig Einsatz in der Beschneiung.
Hoffen wir mal...

Sollte der angekündigte Neuschnee bis Montag Abend Tatsächlich fallen, (bis zu 50cm) sollte da eigentlich spätestens ab dem 25.12 was gehen.
 
Für mich zeichnet sich da in den letzten Jahren das Bild, dass man nicht so richtig in den Skibetrieb investieren will. Dann soll man doch den Mut haben und die Sache beenden.
 
In den weiteren Ausbau von Pisten und Liften dürfte es nicht mehr lohnen. Allerdings wollte die WSB die Anschaffung von SF prüfen und diesbezüglich in 2024 einen Exkursionsausflug nach Winterberg machen. Das hatten sie zumindest im März in den Medien angekündigt, aber die Harzer haben ja schone so manches angekündigt und dann kam es anders. Keine Ahnung, was draus geworden ist.

Aber Du hast recht, ambitioniert sind die dort nicht. Dass die vergangene Nacht bei - 4-5°C (auf dem Wurmberg) die Beschneiung nicht angeworfen haben, weil die Wetterfrösche sich uneins sind, ob es die nächsten Tage nochmal regnet, verstehe ich das nicht. In den Weihnachtsferien würde doch eigentlich jeder alles dran setzen, Skibetrieb zu ermöglichen, aber so... gute Nacht!
 
DAB schrieb:
Für mich zeichnet sich da in den letzten Jahren das Bild, dass man nicht so richtig in den Skibetrieb investieren will. Dann soll man doch den Mut haben und die Sache beenden.
Für mich sind es eher die letzten 40-50 Jahre oder noch länger.

Schon die 6er EUB war kein wirklicher Neubau sondern eher ein Upgrade.
Auch die Skitage gab es seit Ende der 80er eher in homöpatischen Dosen.
Sehr spät hat der Wurmberg mit Beschneiung und dem 4er Sessel nachgezogen.
Das war es dann auch schon wieder mit Investitionen.

Die Politik hat dann mit seiner fundamentalen Verweigerungspolitik dem ganzen Projekt und den geplanten Investitionen den Rest gegeben (Stichwort Schierke2000).
 
Man ist halt null bereit, ein Risiko einzugehen und wenn man was machte, dann - wie hier ja schon geschrieben wurde - minimal und sehr sehr spät. Da man im Harz keine Konkurrenz hat, geht es leider auf. Aber ich denke, dass war es jetzt bald mit Skibetrieb im Harz.
 
Die WSB hat heute Nacht nicht beschneit, obwohl es auf dem Wurmberggipfel - 4-5°C hatte (unten in BRL minus 1-2°C), zwar mit hoher Luftfeuchte und viel Wind - aber warum die nicht alles geben, verstehe ich nicht.

Zumindest hätte man alle Kanonen auf die Hexenwiese stellen können/müssen, damit die Kids und Skischulen mit SL und Förderband im Schnee rumrutschen können.
In Willingen hätte man bei diesen Temperaturen im Grenzbereich auf Dorfwiese und Ritzhagen beschneit bis nur noch Regen aus den Kanonen kommt, um Weihnachten öffnen zu können.
 
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