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Harz/Wurmberg

Rüganer schrieb:
Also, sooo schlecht, wie der Wurmberg hier wegkommt, ist es nun wirklich nicht.
Nicht umsonst haben auch die Leute Spass, die eine Stunde und mehr am Lift anstehen, selber letztes Jahr erlebt.
Gut, für mich wäre das nichts . aber an einem leeren Tag bei gutem Schnee hat man auch als verwöhnter Dolomitenfan seine Freude.
Panorama passt auch, der Ort selber - BRL - ist ganz ok, ein wenig nostalgisch, aber das stört mich nicht.
Wenn man die Kapazität der Seilbahn erhöhen würde - wo sollen denn die Leute oben alle hin ? Ist schlicht kein Platz.
Das Rathaus BRL hat auf der letzten öffentlichen Sonderratssitzung am 28.12. wg. Verkehr/WSB vermeldet, dass man in dieser Saison eine besorgniserregende Beschwerdezunahme der Gäste wg. der WSB erfahren musste.
Die WSB ist m.E. auf 2/3 der Wegstrecke stehengeblieben. Hätten die 6 Mio€ mehr in die Hand genommen, so hätte man an der oberen Sektion der WSB einen Entlastungs-SL hinstellen können und damit die Situation Mittelstation entschärft, zudem hätte der SL auch fahren können bei Windausfall der WSB. Für weitere 3 Mio hätte man einen jederzeit erweiterbaren 8er mit Kap. von zunächst ca. 2500P hinstellen können sowie Flutlicht und eine Beschneiung auch der alten Bratwurstabfahrt bis zum Hexenritt. Dann wäre diese erste Ausbaustufe eine runde Sache geworden mit hinreichend Kapazitäten.
Allerdings hat man von vorherein den Speicherteich zu knapp bemessen, so dass er nun einem Beschneiungsausbau im Wege steht. Gerade wenn die Wasserentnahme saisonal limitiert ist, so muss der Teich umso größer sein, damit man ihn in Zeiten mit genug Wasser hinreichend befüllen kann und genug Reserven hat. Wie beim Bau der 6EUB wurden Sparmaßnahmen an falscher Stelle begangen, deren Korrektur nun umso teurer bis unmöglich wird.

Am Poppenberg in Winterberg kommen oben auf engstem Raum bei Hochbetrieb stündlich knapp. 9000P. an und das geht auch. Es muss nur gewährleistet sein, dass man ben in alle Richtungen wegfahren kann (auch nach hinten zum Schanzenauslauf, was mangels Beschneiung nicht immer gewährleistet ist) und es braucht einen Dauerlautsprecher, der ansagt, dass die Leute nicht stehenbleiben sollen. Das kapieren die im Harz nämlich nicht.

Im Ort BRL werden derzeit überall Millionen in Häuser investiert. Der Ort kommt wieder - aber die Seilbahn als vielleicht wichtigster Wertschöpfungsfaktor, der den Aufschwung erfreulicherweise eingeleitet hat, zieht anscheinend nicht mehr weiter bedarfsgerecht mit. Wie der Bürgermeister auf der letzten Sitzung sagte, hätte der Seilbahninhaber gesagt, dass er erst weiterinvestieren kann/will, wenn die derzeitigen Investitionen weitgehend eingespielt sind - und er hätte "Berührungsängste" hinsichtlich der Aufnahme weiterer Finanzpartner.
 
@manitou - übrigens tolles Posting im Harzforum, vielen Dank, so kann man es sehen.
Eine Lösung ala Winterberg oder Ischgl wäre halt ideal, ist wohl aber Wunschdenken.

Was BRL fehlt, aber auch Willingen , ist eine Fussgängerzone zum entspannten Bummeln.
Aber das gäbe ja weitere Verkehrsprobleme....
 
Erstmal sollten wir uns alle etwas entspannen. Da der Wurmburg das Skigebiet ist was ich am schnellsten erreichen kann, habe ich mich schon länger mit der Entwicklung auseinander gesetzt und kann sagen das in den letzten Jahren dort eines richtig gemacht wird.
Das Skigebiet dient halt einfach für Einsteiger und Leute die nicht jedes Jahr nach Österreich fahren können, genau diese Personengruppe ist meistens völlig zufrieden.
Wer sich über Wartezeiten aufregt, soll einfach an einem Wochentag außerhalb der Ferien fahren.
Ich selber war letztes Jahr im März dort und meine Erwartungen an diesen Tag haben sich erfüllt.

Die Beschneiungsanlage am Wurmberg ist meiner Meinung nach ausreichend, dieser Winter war echt sehr schlecht. Der Speicherteich ist halt etwas zu klein bzw. darf lauf Auflagen (Wissenstand 2018) nur 2,5 mal befüllt werden.
Ich sehe ehr die Art der Schneeerzeuger als Problem, insbesondere für die breiten Pisten am Hexenritt sind Lanzen echt ungeeigenet.

Abschließend finde ich diesen Vergleich mit Winterberg einfach nur nervig, diese Dichte an Schneeerzeugern dort ist halt einfach abnormal und findet keinen Vergleich. Für mich ein Musterbeispiel wenn man auf jedenfall Skibetrieb anbieten will.
 
@manitou Ich stimme deiner Analyse in Bezug auf die Sitzung 100% zu ....das Einzige was Ich vielleicht noch hinzufügen möchte ist das der Wintertourismus sich auf (im Moment) 4-5 Wochenende und den Feien konzentriert ; kurzfristig sollte Braunlage sich Gedanken machen wie eine Umverteilung bewerkstelligt werden kann. Es ist ja der Tagestourismus der das Angebot vernichtet.....und Tagestouristen Übernachten nicht und Essen selten Abends im Restaurant...aus meiner Erfahrung als Manager eines Yachtclubs könnte ich Euch so einiges erzählen wer wie viel Geld ausgibt......und Braunlage und die WSB weiß dies auch....

Meiner Ansicht nach würde ein attraktives Angebot der WSB, Braunlage und Hoteliers hier sicher Sinn machen......
 
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