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Heiligenblut (A) / 30 12 2005

Toller Schitag in einem der wohl schönsten Schigebiete Österreichs, am Fuße des Großglockners gelegen. Erster Besuch dort und so konnte endlich Schigebiet von meiner Top 5 Wunschliste gestrichen werden.

Anreise

Hinreise: Wallsee - Linz - Westautobahn - Salzburg - Tauernautobahn - Abfahrt Spittal/Drau - Mölltal - Obervellach - Winklern - Heiligenblut -> ca. 380km bzw. 4 Std Fahrzeit
Rückreise: Heiligenblut - Lienz - Felbertauern - Mittersill - Zell am See - Bischofshofen - Salzburg - Wallsee -> ca. 400km bzw. 4 1/4 Std Fahrzeit
Ein Nachteil ist die Erreichbarkeit von Heiligenblut aus in nördlicher Richtung. Angesichts der Wintersperre der Großglocknerhochalpenstraße bieten sich entweder obige Anfahrtsmöglichkeiten oder die Benützung der ÖBB Tauernschleuse in Mallnitz an.

Wetter

Wolkenlos, aber kalt.
Temperaturen sowohl morgens als auch tagsüber im zweistelligen Minusbereich, Schareck am Morgen -21°. In den Gipfellagen anfangs lebhafter Wind, der jedoch bald abflaute. Aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung empfanden wir die Kälte nicht wirklich als unangenehm.

Schneehöhen

Offiziell 60- 100cm
Aufgrund massiver Verwehungen jedoch höchstens 10 - 70cm. Wo diese offiziellen Messpunkte standen, konnte ich nicht ausmachen. Mehr dazu bei den Bildern.

Schigebiet

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Geöffnete/Geschlossene Anlagen: Alle bis auf Anlage D Schl Seppenalm

Geöffnete/Geschlossene Pisten: Alle Abfahrten

Schirouten: Teilweise gesperrt und sonst auch nicht wirklich empfehlenswert. Nur vereinzelt kämpften sich Cracks über die vom Winde verwehten Routen talwärts.

Wartezeiten: Kurze Wartezeiten an der EUB Schareck, Tunnelbahn Fleissalm und 4 KSB Fleiss. Wobei auf der Fleissalm wesentlich mehr als auf den Abfahrten rund um Fallbichl los war. Längere Wartezeiten dürfte es jedoch nachmittags bei der Tunnelbahn beim Rücktransport zur Mittelstation geben. 550 Pers/h sind dann etwas zu wenig. Deshalb empfiehlt es sich rechtzeitig wieder zurück Richtung Schareck zu gondeln.

Fazit

Gefallen

+ weitläufiges Gelände meist oberhalb der Baumgrenze
+ atemberaubende Gebirgskulisse
+ lange, selektive und gepflegte Abfahrten
+ interessante Anlagenkultur
+ freundliches Liftpersonal
+ Preis - Leistungsverhältnis okay
+ nicht überlaufen

Nicht Gefallen

- umständliche Anfahrt (erst ab 2 Tagen empfehlenswert)
- sehr windanfällig

-> :D :D :D :D :D


Impressionen

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Die Bilderreise beginnt bei der Talstation der 4 KSB Fleissalm. 2003 ersetze diese den 2,2 km langen Wito Schlepper.

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Fahrt gegen Unendlich

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Kurz vor der Bergstation, im Hintergrund u.a. Schareck und Großglockner

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Die Fortsetzung Schl Hochfleiss (Wito) zum höchsten Punkt des Schigebietes, auf über 2900m. Cooler und steiler Schlepper mit Freeride Schleppspur. :wink:

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Rechts vom Schlepper Schiroute Nr.3 (Hochfleiss). Wem seine Schi nichts wert sind ....

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Gratabfahrt Hochfleiss (11a) mit tollem Panorama

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Glocknergruppe im Zoom

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Mittelstation Fleissalm

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Der Übungslift auf der Fleissalm -> Tellerlift Ederfeld

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Was Rares - ein Wito Kurvenlift

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Nicht nur rar, sondern einzigartig, Tunnelbahn Fleissalm (Waagner-Biro mit Swoboda Kabinen)

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Sitzanordnung in U Form ergibt 5 Sitzplätze pro Kabine, insgesamt 11 Kabinen pro Fahrtrichtung
Sehr streng wurde vom Personal die Standfestigkeit der Schi in den Köchern geprüft.

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Einfahrt zum eigentlichen Stollen, der ursprünglich als Wasserstollen genutzt wurde und für die Bahn erweitert wurde. Glaube einmal gelesen zu haben, dass dieser im Sommer sogar noch in seiner ursprünglichen Funktion genutzt wird.
Anfangs gab es größere technische Probleme bei der Tunnelbahn. Die an gebogenen Stahlträgern angebrachten Rollen wurden ungleichmäßig abgenützt, die Folge war ein ungewöhnlich hoher Verschleiß. Erst mit der Zeit bekam man dieses Problem in den Griff.

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Ausfahrt Mittelstation Roßbach
Die Ein- und Ausfahrten (betontierte und kurvige Abschnitte) wurden erst im Zuge des Bahnbaus errichtet, sie weisen beide ein Gefälle Richtung Mittelstation Roßbach auf, der Höhenunterschied zwischen dieser und Fleissalm beträgt genau 63m. Der Stollen selbst ist komplett eben und gerade und weist zusätzlich noch am Boden Führungsschienen für die Kabinen auf.

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Mittelstation Roßbach im Überblick:
- "Talstation" Tunnelbahn Fleissalm
- Talstation 4 EUB Schareck
- Bergstation 4 EUB Rossbach

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Schareck, 2604m, sehr windanfällig.

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Ausblick von der Bergstation zu den Abfahrten 4 und 5a. Nicht umsonst gibt es hier Lanzenbeschneiung.

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Unterwegs zur Mittelstation auf einer langen und sehr schönen Abfahrt. Machte wirklich Spaß, dort runter zu carven.

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Schareck mit einer Drehung um 90°.

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ESL Fallbichl in Dreitausenderumgebung

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Alte Girak ESL, um die es in den letzten Wochen einigen Wirbel gab. (-> Neues aus Heiligenblut). Jetzt darf die ESL unter verschärften Auflagen noch diese Saison laufen, dann ist aber endgültig Schluß. Unter anderem war ein Auflagepunkt, daß die ESL nur mehr max mit 1,7 m/sec laufen darf. :) Der Liftwart hat es auch nicht verstanden, da die Anlage noch tip top in Ordnung wäre, aber man müsse sich eben daran halten.
Als Ersatz der ESL sei man sich noch nicht sicher, neben der Möglichkeit einer Sesselbahn überlege man auch die Variante einer PB, um der windanfälligen Trasse besser entgegenwirken zu können. Zudem gebe in diesem Bereich (Fallbichl) noch Erweiterungspläne. Mal sehen, was wirklich gebaut wird ...

[
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Fallbichlabfahrt und Umgebung

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Hier blies es unangehm

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Schlepplift Viehbühel (DM)

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Am Viehbühel (2420m) mit Glocknerstraße Richtung Hochtor und ...

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... Richtung Wallackhaus. Zudem kreuzt die Piste die Glocknerstraße. Nicht allzu viel weiße Pracht, jedoch reicht der Naturschnee für das Pistenvergnüngen.

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Fallbichl+Viehbühel mit Schareck

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Nun hieß es Abschied nehmen von einem großartigen Schigebiet. Vorbei am Schareck über die Tauernabfahrt (2a), von welcher sich ein eindrucksvoller Ausblick Richtung Fleissalm eröffnete.

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Hang zur Seppenalm

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Gleichnamiger Schlepplift, der außer Betrieb war. Wird (angeblich) nur mehr eingeschaltet, wenn die EUB Schareck wegen zuviel Wind den Betrieb einstellen muß.

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Schareck mit EUB und Seppenalm Schlepper. Einer der alten langen Schlepper (HU 600/L 1600m) aus dem Hause DM und noch mit Gitterstützen.

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Die echten Montellinos :wink:

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Der aus dem Rateforum: Schl Tauernberg

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Vermutlich Steurer, uralt und bald unter Denkmalschutz.
Wer kann den Hersteller definitv bestätigen?

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Im Inneren der Talstation

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Erst einmal ein Dankeschön für die Bilder.
Vor allem Danke für die Bilder über die Tunnelbahn. Eine kleine Frage bezüglich der Bahn habe ich aber noch. Wie ist die Begegnung der beiden Garnituren im Tunnel gelöst? Irgendwie kann ich mir nämlich nicht ganz vorstellen, wie die Weichen funktionieren, oder sind das generell zwei Schienen? Wie ist das Fahrfeeling dieser eigenartigen Konstruktion?

Bezüglich des letzten Bildes: schaut nach Fahrschalter aus einer Lok aus :wink:

MFG Dachstein
 
Wow 8O toller Bericht!
Die Tunnelbahn ist wirklich sehr interessant. Ne tolle Konstruktion. Aber das ganze Skigebiet scheint einen gewissen Charme zu haben. Einerseits mit der Tunnelbahn, dem alten Einersessellift und den Schleppliften. Aber was meinst du mit:
Alpenkoenig schrieb:
+ lange, selektive und gepflegte Abfahrten
?
In wie weit sind die Abfahrten selektiv?
 
Den Stemaglift am Hallenbad hast du verpasst! :wink:

Tunnelbahn hat eine Doppelschiene an einem Doppel T Träger. In der Mitte wird die Spur einfach verpreitert. Fahrge¨ühl. Etwa so wie bei einer Geisterbahn aus den 30er Jahren. :wink:
 
McMaf schrieb:
In wie weit sind die Abfahrten selektiv?
~ (ein gewisses Können er)fordernd -> www.google.de -> selektive Abfahrt
Es freut mich, daß du auch den Text genau liest und nicht nur Bilder guckst. :wink:

@Tunnelbahn: Geisterbahnfeeling kommt ungefähr hin. Bei einem Besuch unbedingt in die erste Gondel sitzen und die Fahrt genießen. Vor allem bei der Ausweiche gehts recht knapp her.
 
Wunderschöne Bilder aus einem Gebiet mit überragendem Alpin-Feeling, leider hab ich noch nie jemanden getroffen, der dort so richtig viel Schnee gehabt hat. War in den 90-er Jahren mal eine Woche im Februar dort mit noch viel weniger Schnee als Du hattest, war aber trotzdem sehr beeindruckend.
 
Alpenkoenig schrieb:
McMaf schrieb:
In wie weit sind die Abfahrten selektiv?
~ (ein gewisses Können er)fordernd -> www.google.de -> selektive Abfahrt
Es freut mich, daß du auch den Text genau liest und nicht nur Bilder guckst. :wink:

Gut :) meine Frage richtete sich nicht nach dem Wort selektiv sondern eher danach, was diese Abfahrten dort so selektiv macht. Sind die Pisten überdurchschnittlich steil, oder mit vielen Buckeln und Kurven versehen etc.? Aber ich schließe mal daraus, dass man in Heiligenblut nicht unbedingt die breiten Pistenautobahnen manch anderer österreichischen Skigebiete vorfindet. Es scheint dort ein wenig rustikaler zuzugehen. Das sieht man ja auch an den Schleppliften und an dem ESL. ;)
 
Fast schon kitschig schöne Aufnahmen bei diesem tollen Wetter :)

Bist du auch die Skiroute vom Schareck zur Fleißalm gefahren oder war es aus Schneemangel nicht möglich?
Wie kommt man eigentlich im Fall eines Defekts der Tunnelbahn wieder von der Fleißalm zurück?
 
ich war in den 90er auch des öfteren in heiligenblut, leider auch mit zumeist wenig schnee
heiligenblut gehört auch zum typus inneralpines trockental, noch dazu mit dem problem der exponiertheit des geländes. das gebiet selber find ich uach wunderschön, rel. steile hänge mit genialem panorama
@alpenkönig, warst du wirklich nur einen tag dort?
8 stunden reisezeit, wann bist du denn weggefahren?
machst ja dieter (wissekal) ernsthafte konkurrenz was die anreisedauer betrifft :)
 
Sehr schön, endlich wieder mal ein Bericht aus Heiligenblut, heuer ist wenigstens ausreichend Schnee, dass auch die Hochfleiß geöffnet ist, da hats bei mir letztes Jahr zur selben Zeit deutlich schlechter ausgesehen.

Seppenalm war jedoch letztes Jahr auch noch parallel zur Gondel in Betrieb.

Gratulation zu dieser Extrem-Tagesskifahrt, bist du dann auch noch beide Strecken selbst mit dem Auto gefahren? :o
 
flo schrieb:
Wie kommt man eigentlich im Fall eines Defekts der Tunnelbahn wieder von der Fleißalm zurück?

bei ausreichender schneelage kann man direkt mit den schiern aus dem tal nach heiligenblut rausfahren taleingang ist bei der ersten kehre der hochalpenstraße
 
McMaf schrieb:
Sind die Pisten überdurchschnittlich steil, oder mit vielen Buckeln und Kurven versehen etc.? Aber ich schließe mal daraus, dass man in Heiligenblut nicht unbedingt die breiten Pistenautobahnen manch anderer österreichischen Skigebiete vorfindet. Es scheint dort ein wenig rustikaler zuzugehen. Das sieht man ja auch an den Schleppliften und an dem ESL.

Überdurchschnittlich steil würde ich gar nicht behaupten, aber einfach konsequent steil und lang und mit kaum einem Erholungsstück zwischendurch. Das gilt vor allem für die Schareck- und Fleissalmabfahrten. Für Anfänger hingegen sind nur Viehbühel und die unteren Fleissalmabschnitte geeignet. Nicht leicht auch die Talabfahrt nach Heiligenblut, ein eisiger und steiler Kunstschneeschlauch. Nicht wenige sind dort wieder mit der Gondel runtergefahren.

Rustikal waren übrigens auch abschnittsweise die Schleppliftrassen (ich hoffe folgendes Bild vermittelt dies halbwegs)

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Ein paar Meter vorher hatte man noch das Gefühl in ein tiefes Loch zu fahren. Ähnliches beim Viehbühelschlepper, der kurze Steilstücke in Form von plattgefahrenen Schneewehen aufwies.

flo schrieb:
Bist du auch die Skiroute vom Schareck zur Fleißalm gefahren oder war es aus Schneemangel nicht möglich?
Nein, bin ich nicht gefahren. Ich glaube, die war sogar gesperrt und hinunterfahren habe ich auch niemanden gesehen. Wenn ich mir jetzt die Bilder (Fleissalm vs Schareck) nochmal angucke, bin ich mir gar nicht sicher, wo die eigentlich runterführen soll. :roll:


gernot schrieb:
@alpenkönig, warst du wirklich nur einen tag dort?
8 stunden reisezeit, wann bist du denn weggefahren?
machst ja dieter (wissekal) ernsthafte konkurrenz was die anreisedauer betrifft
Ja, aus "Termingründen" leider nur ein Tag, Abfahrt war um 0500 Uhr und kurz nach 0900 Uhr sind wir schon mit dem Tauernbergschlepper hochgefahren. (hatten bei der Mautstelle geparkt) Zugebenermaßen etwas extrem, aber ich bereue keinen einzigen Kilometer. Ich werde mal ein Ansuchen auf den Wissekal-Anreise-Orden stellen müsssen. :wink:

veterano96 schrieb:
Gratulation zu dieser Extrem-Tagesskifahrt, bist du dann auch noch beide Strecken selbst mit dem Auto gefahren?
Waren zu zweit unterwegs, so konnten wir uns die Fahrt teilen. Bin aber trotzdem das meiste selber gefahren. Derweilen halte ich sowas noch aus, aber am nächsten Tag hatte ich schon noch ein etwas fades Auge. :wink:

veterano96 schrieb:
heuer ist wenigstens ausreichend Schnee, dass auch die Hochfleiß geöffnet ist, da hats bei mir letztes Jahr zur selben Zeit deutlich schlechter ausgesehen
Stimmt, habe mir die Photos von deinem letztjährigen Heiligenblut Aufenthalt angesehen, bedeutend weniger Schnee. Was mir noch aufgefallen ist, daß sich unsere Motive ganz schön ähneln.
 
super bilder, scheint wirklich ein interessantes skigebiet zu sein.

auf diesem bild von alpenkoenig sieht man etwas, daß ich schon länger mal nachfragen wollte.
man sieht es auch täglich im wetterpanorama.
was soll das komische ding, daß für mich aussieht wie zwei riesen bretter die links und rechts an die letzte stütze genagelt worden sind ???
ist es aus metall oder kunststoff? soll es das anschlagen der kabine an die stützen bei wind verhindern ?

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Hallo,

lese hier öfters im Forum und will mich, weil ich mich in Heiligenblut gut auskenne, auch mal zu Wort melden...

-"Das Ding" an der letzten Stütze sind Holzbretter an nem Metallgestänge zum Schutz vor schwingenden Gondeln. Bei starkem Wind steht in der Stationseinfahrt manchmal sogar ein Liftmann der die einfahrenden Gondeln kontrolliert und auch schon mal per Hand versucht die Schwingungen abzubremsen.

-Schnee gibts in Heiligenblut immer relativ wenig (besonders Schneefälle im Hochwinter sind mager). Hatte aber mal ein Ostern, als wo wir hinfuhren nicht einmal Tauernberg und Seppenalm gingen und vor der Heimfahrt die Talabfahrt ne traumhafte Tiefschneeabfahrt war... (über 1 m Neuschnee und wenig Wind :) )

Geht zur Zeit eigentlich ein Teil der Rinnen unter dem Fallbichel ESL ?
 
Hi Super , gfällt mir. :lol:
Da wurde mit n bißchen Hirn gearbeitet, alte Lifte stehenlassen, plus neue Bahnen ; nicht so wie in Gastein am Stubnerkogel--eine windanfällige Bahn, wenn die steht, dann geht gar nix mehr... aber die historischen Lifte sind optisch sehr intressant, und die Pisten sind bestimmt sehr abwechslungsreich- allerdings nur bei schönem Wetter, wenns neblig is, dann schauts schlecht aus...würd ich mal sagen
 
mh schrieb:
-"Das Ding" an der letzten Stütze sind Holzbretter an nem Metallgestänge zum Schutz vor schwingenden Gondeln. Bei starkem Wind steht in der Stationseinfahrt manchmal sogar ein Liftmann der die einfahrenden Gondeln kontrolliert und auch schon mal per Hand versucht die Schwingungen abzubremsen.
Ehrlichgesagt möchte ich nicht mehr in Gondel sitzen, wenn man gegen die Holzbretter "kracht". Zudem ist mir noch diese Seilspannung bei der Einfahrt aufgefallen, die vermutlich ebenfalls die Schwingungen dämpfen soll. Oder??

Heiligenblut%2047.jpg
 
Also ich glaub gegen die Holzbretter kann man kaum krachen. Davor würde es nen Nothalt durch die Windmesser geben.
Aber bei ordentlich Wind und wenig Leuten in den Gondeln hauts die Gondeln schon mal gegen das gespannte Seil. Aber kein Vergleich gegen manchen alten nicht mehr existenten ESL....

Also wie in Heiligenblut ausgebaut wurde, wurde vorallem von der knappen Kasse bestimmt. Die standen oft knapp vor der Pleite. Und die neue Fleißbahn gabs auch nur weil die Bergbahnen verkauft wurden.

Für die Schareckbergstation solls überingens nen Architektenwettbewerb geben/gegeben haben.
 
Das Gebiet sieht echt interessant aus, war mir bisher überhaupt nicht so bewusst. Allein schon der Tunnelbahn wegen muss man da wohl mal gewesen sein.

Irgendwie hab ich das Gefühl, mal ein paar Gebiete in Österreich sehen zu müssen die mir noch fehlen - es gibt da noch so ein paar Kandidaten mehr :D
 
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