Ich habe schon länger als 1 Jahr die GoPro Hero 5 im Einsatz und bin recht zufrieden mit dem, was ich da geboten bekomme. Ich weiß auch, und hoffe das ich mich nicht zusehr aus dem Fenster lehne, diese Cam jetzt nichts für eure Ansprüche ist. Nichtsdestotrotz möchte ich hier kurz mal meinen Senf zu dieser Problematik dazugeben:
-Zuerst mal muss klar sein, was für Resultate man sich überhaupt vorstellt. Sprich, Soll der Film womöglich in 2.7K oder sogar in 4K entstehen.
-dann muss man wissen was mit den aufgenommenen Videofrequenzen entstehen soll. Will man, wie meine Vorredner schon geschrieben haben eher die hauseigenen "Schnittprogramme" verwenden oder habt ihr/du sogar ein wenig mehr Erfahrung in Sachen Videoschnitt!?
-desweiteren müsste man sich Gedanken machen, ob man die Kamera womöglich auch für andere Zwecke nutzen möchte. Was aber bei der Kaufentscheidung wahrscheinlich eher eine Nebensache ist.
-dann noch die spannende Frage, wie groß ist euer/dein Budget oder wie viel ihr maximal ausgeben möchtet?!
Ich sag mal so, man brauch keine Profikamera wenn man nichts mit dem Videomaterial anfangen kann!
Ich habe euch anbei mal ein paar verschiedene Modell über teuer bis günstig zusammengestellt:
GoPro Hero 5 Session: Die Bedienung erfolgt anders als bei den anderen GoPro-Modellen nur noch über einen einzigen Knopf. Die Session filmt in der neusten Version ebenfalls in 4K-Auflösung. Die Session ist auch ohne Zusatzgehäuse wasserdicht und hört wie die Hero 5 Black auf Sprachbefehle.
Sony HDR-AS50 und FDR-X3000R: Die kleine Sony HDR-AS50 bietet beispielsweise ebenfalls Zeitraffer- und Serienbildaufnahmen. Die Bildqualität in Full-HD-Auflösung ist bis auf Farbsäume an Kontrastkanten sehr ordentlich.
Für den Preis von aktuell rund 200 Euro bekommen Sie aber eine unterm Strich gut ausgestattete Action-Cam mit sehr beachtlicher Bildqualität. Wenn dagegen perfekte Videos wichtiger als der Kontostand sind, führt kaum ein Weg an der Sony FDR-X3000 vorbei. Die Bildqualität ist top, vor allem ist der optische Bildstabilisator eine Wucht. Damit gelingen unverwackelte, souveräne Videos auch in heftigem Getümmel.
Somikon NX4224: Die Somikon für rund 150 Euro fiel im Test mit toller Ausstattung fürs Geld positiv auf. Die Kamera filmt in 4K-Auflösung mit ausreichend flüssigen 24 Bildern pro Sekunde, bietet einen ordentlichen Sound und beherrscht auch Zeitraffer- und Intervall-Aufnahmen.
Rollei Actioncam 430: Die Rollei kommt bereits nah an die Leistung einer GoPro heran, nur in Bewegungen war die Schärfe im Test eine Spur schlechter. Auch mit schlechten Lichtverhältnissen kommt die Rollei weniger gut zurecht, da sehen Videos recht düster und detailarm aus. Gut: Auf der Rückseite hat die Rollei einen Farbmonitor für Menü und Motivvorschau, das mitgelieferte Zubehörpaket ist gut gefüllt inklusive Fahrradhalterung.
Olympus TG-Tracker: Sie ist von Haus aus mit einer harten und vor allem dichten Schale ausgerüstet. Darüber hinaus ist sie die erste Action-Cam mit einem Klappdisplay. Das Gesamtpaket geht allerdings auf Kosten des Gewichts. Mit 179 Gramm ist sie vergleichsweise schwer. Die Videos der robusten Action-Cam sind bei Tageslicht ordentlich.
Garmin Virb Ultra 40: Sie zeichnet während der Aufnahme auch Geschwindigkeit, zurückgelegte Distanz und Höhe auf, die Daten lassen sich mit der kostenlosen Garmin-Software ins Video einbinden. Zusätzlich ist zum Beispiel ein Herzfrequenzsensor koppelbar. So sieht der Sportler später in seinem Action-Video, wo der Puls auf 180 ging. Die Bildqualität mit etwas weniger knalligen Farben als bei GoPro ist gut, per Touchscreen und Sprachsteuerung klappt die Bedienung recht einfach.
Habe für euch mal die wichtigsten Fakten raussortiert. Für weitere Informationen zu den Actioncams bitte dem Link folgen oder einzeln suchen.
Quelle: ComputerBild
http://www.computerbild.de/artikel/avf-Tests-Video-Action-Cam-GoPro-Test-8476793.html