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Herren Gesamtweltcup?

Welcher Läufer gewinnt den Alpinen Gesamtweltcup 03/04

  • Stefan Eberharter

    Stimmen: 0 0,0%
  • Bode Milller

    Stimmen: 0 0,0%
  • Hermann Maier

    Stimmen: 0 0,0%
  • ein Außenseiter macht das Rennen

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    0
Habe eben im ARD Videotext gelesen, dass Florian Eggert beim nächsten Rennen doch nicht starten kann! Sein operirtes Knie ist geschwollen! SCH....!
 
also so lange einer nicht auf der liste steht heißt aber noch lange nicht das er ein aussenseiter ist oder???
 
skikoenig schrieb:
Habe eben im ARD Videotext gelesen, dass Florian Eggert beim nächsten Rennen doch nicht starten kann! Sein operirtes Knie ist geschwollen! SCH....!

Ach Du Schei**e... :(
Stimmt leider - hier die Bestätigung von Flo selbst...

bad news, bad news

nachdem ich Mitte Oktober noch sehr zuversichtlich war in Lake Louise zu starten, muss ich das absagen.

Die Vorbereitung verlief seit August sehr gut und so ist die Enttäuschung jetzt da. Mein Knie hat die Belastungen im Riesenslalom gut vertragen und ich war was Speed und Technik angeht ganz zufrieden. Die Belastungen im Abfahrtstraining waren aber noch ein bisschen zu viel. So dass ich in den schnellen Disziplinen noch nicht die Form habe um auf Weltcupabfahrten zu gehen.

Wie geht es jetzt weiter, ab Montag bin ich wieder auf Schnee, vermutlich Reiteralm und bereite mich auf die Europacuprennen in Norwegen Anfang Dezember vor.

so eine Verletzung kostet Nerven, aber so what... flo

Quelle: www.florian-eckert.de
 
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"Mein Anspruch kann nicht so hoch sein"

München - Die erste Saison-Abfahrt Ende November im kanasdischen Lake Louise sollte auch das Ende der Leidenszeit von Florian Eckert bedeuten. Doch sein Weltcup-Comeback nach zweijähriger Verletzungspause muss der 24-Jährige erneut verschieben.

"Die Belastungen in der Abfahrt sind einfach noch ein bisschen zu hoch", begründet der WM-Dritte von 2001 seine Entscheidung. Im Interview mit Sport1 spricht Eckert über seine Erwartungen an diese Saison, die Veränderungen unter dem neuen Chefcoach Werner Margreiter und notwendige Erfolgskonzepte.

Sport1: Die Leidenszeit des Florian Eckert ist immer noch nicht zu Ende. Ihr Weltcup-Comeback in Lake Louise haben Sie abgesagt.

Florian Eckert: Von Leidenszeit würde ich jetzt nicht mehr reden. Mir geht's sehr gut. Aber die Belastungen in der Abfahrt sind einfach noch ein bisschen zu hoch.

Sport1: Das heißt, Sie werden Anfang Dezember erst mal im Europacup starten und sich langsam für den Weltcup vorbereiten. Wann wird man Sie dort wieder sehen?

Eckert: Wann ich wieder einsteige, weiß ich noch nicht. Ich will mich auch nicht festlegen.

Sport1: Vor der Saison hat sich im Herrenbereich einiges geändert...

Eckert:...es ist der Cheftrainer ausgewechselt worden.

Sport1: Und das bringt keine größeren Veränderungen mit sich?

Eckert: Nein, in der Weltcupmannschaft ist vieles gleich geblieben. Die Arbeit am Hang macht immer noch Hans Flatscher. Und das ist das Entscheidende für mich.

Sport1: Allerdings gab es strukturelle Änderungen im DSV.

Eckert: Sicher, im DSV. Aber ich lebe in meiner kleinen Welt, in meiner Mannschaft. Das, was im Nachwuchs verändert wird, bekomme ich nicht unmittelbar mit.

Sport1: Die so genannten arrivierten DSV-Athleten werden das vielleicht ein bisschen anders sehen. Denn neben den Veränderungen im Nachwuchs hat sich mit der Einführung der Kaution durch den neuen Männer-Chefcoach Werner Margreiter für sie einiges gewandelt. Für eine fünfstellige Summe gehören Stankalla, Ertl und Co. auch noch weiter zum Weltcup-Kader. Ist das kein Thema?

Eckert: Mich betrifft es nicht, und da ist auch nicht viel darüber geredet worden.

Sport1: Glauben Sie, dass diese Maßnahme was bringt?

Eckert: Nein, das glaube ich nicht. Die haben sich vorher angestrengt. Und nur, weil sie jetzt was zahlen müssen, können sie sich nicht mehr als vorher anstrengen. Es ist ja nicht so, dass man ohne finanziellen Einsatz nicht motiviert ist.

Sport1: Welche anderen Ansatzpunkte sehen Sie denn, damit auch die Männer im DSV wieder Erfolge feiern?

Eckert: Ich kann nur für mich sprechen. Damit ich wieder erfolgreich bin, brauche ich Gesundheit und noch ein bisschen Zeit. Den Rest überlasse ich dem Cheftrainer?

Sport1: Sie haben doch als Athlet mit Sicherheit auch eine Meinung dazu.

Eckert: Ja, ein gutes Konzept über ein paar Jahre durchziehen.

Sport1: Meinen Sie, dass jetzt mit Herrn Margreiter ein Chefcoach gefunden wurde, dessen Konzept Erfolge verspricht?

Eckert: Er hat Vertrag für einige Jahre. Er hat bereits in einer großen Mannschaft gearbeitet (Margreiter war 1992 bis 1999 Rennsportleiter der österreichischen Herren, Anm. d. Red.), die er nach vorne gebracht hat. Deshalb wird er sicher Erfahrungswerte haben, wie man ein erfolgreiches Team formt. Das traue ich ihm zu.

Sport1: Das hört sich so an, als hätten Sie nicht wirklich viel Kontakt zu Herrn Margreiter.

Eckert: Der Cheftrainer ist jemand, der die Mannschaft nach außen präsentiert und konzeptionell Entscheidungen treffen muss. Für mich ist dagegen entscheidend, was am Hang passiert.

Sport1: Dann kommen wir zum Hang: Sie sind der letzte DSV-Profi, der aufs Podium gefahren ist. Und auch in dieser Saison ruhen die Hoffnungen im Herrenbereich auf Ihren Schultern. Was trauen Sie sich selbst zu?

Eckert: Die Vorbereitung war sehr kurz und auch noch nicht ausreichend. Mein Anspruch kann einfach nicht so hoch sein. In meiner ersten Weltcup-Saison war ich am Ende Neunter. Im Jahr davor aber auch Zweiter im Super-G in der Europacupwertung. Ich bin damals also mit einem gewissen Leistungsstand in den Weltcup gestartet. Und diesen Leistungsstand habe ich momentan mit Sicherheit noch nicht erreicht.

Sport1: Noch eine Prognose für die Technik-Wettbewerbe am Wochenende: Was erwarten Sie von Felix Neureuther und Andreas Ertl?

Eckert: Felix sollte die Qualifikation für den zweiten Lauf schaffen, Andi traue ich einen Platz unter den Top 15 zu.

Das Gespräch führte Anja Schramm

Quelle: www.sport1.de
 
Mittlerweile ist mir auch aufgefallen, warum ich beim suchen im Forum erst nichts gefunden habe ! ECKERT, nicht Eggert :oops: :oops: :oops:
 
Ja - das gefällt mir auch.
Und der Flo hat wohl zudem alles selbst gemacht.
Ich schau eigentlich schon seit längerer Zeit immer wieder dort rein - er arbeitet langsam aber kontinuirlich daran.

Was mir bei ihm aber am Besten gefällt - er redet Klartext und schreibt mit viel Herzblut über das Skifahrn :D
 
Paßt zwar nicht ganz hier rein, wollt aber kein neues Topic eröffnen!

Schneemangel führt zu ersten Verschiebungen
Die frühlingshaften Temperaturen Anfang Dezember und der Schneemangel führen im alpinen Skiweltcup zu den ersten Verschiebungen. Die Rennen von Val d'Isere stehen vor der Absage.


Rennen in Val d'Isere stehen vor der Absage
Die dort geplante Abfahrt soll bereits am Freitag in Vail/Beaver Creek gefahren werden. Das traditionelle "Kriterium des ersten Schnees" in Val d'Isere am zweiten Dezember-Wochenende dürfte bereits am heutigen Mittwoch abgesagt werden, denn der Ersatzplan steht bereits.

In Beaver Creek soll nicht nur am Samstag, sondern auch schon am Freitag eine Abfahrt gefahren werden und der Riesentorlauf könnte kurz vor Weihnachten in Alta Badia nachgetragen werden - sehr zur Freude von Hannes Reichelt aus Radstadt, der nach seiner Schulterverletzung noch im Dezember ein Comeback feiern will.

Situation bei Damen noch chaotischer
Bei den Damen ist die Situation noch chaotischer: nach der Absage von Lech und der Verlegung der Santa-Catarina Rennen nach Veysonnaz droht jetzt eine Totalabsage. Weder in Vratna/Slowakei noch im tschechischen Spindlermühle liegt derzeit ausreichend Schnee, um die beiden Slaloms und den Riesentorlauf durchführen zu können. Auch die Rennen eine Woche später in Laax sind gefährdet. Eine Entscheidung fällt nächste Woche. Tief winterlich präsentiert sich hingegen Lake Louise, wo Freitag, Samstag und Sonntag zwei Abfahrten und ein Super G auf dem Programm stehen. Beste Österreicherin im ersten Training war Michaela Dorfmeister auf Platz 9.
 
Val d'Isère IST schon abgesagt, Abfahrt morgen, Freitag, Riesenslalom am Sonntag des Alta-Badia-Wochenendes...
 
Das gabs bisher auch selten, dass in Val d´Isère das "Criterium des premières neiges" ausgefallen ist.
Meiner Ansicht nach sollte der Weltcup einfach in den März verlängert werden, da gehts in den hochgelegenen Stationen garantiert noch.
 
Boah, der Miller hat heute in Flachau mal wieder alles gegeben. Schade nur das er rausgeflogen ist.
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Cool, dass der Benni Raich mal wieder gewonnen hat! Er liegt im Gesamtweltcup ja auch recht aussichtsreich, ebenso im RTL und Slalom-Weltcup.
Der Steff scheint diese Saison nicht recht in die Gänge zu kommen.
Werden die Bormio-Rennen egtl. nachgeholt?
 
Gratulation an Stephan Eberharter für den ersten Saisonsieg! Jetzt hat er insgesamt 26 Weltcup-Siege und davon 15 in der Abfahrt, was ihn in der ewigen Bestenliste ganz schön weit nach oben bringt. Immerhin hat er jetzt so viele Siege wie Franz Klammer.
Im Gesamtweltcup liegt er jetzt nur noch 70 Punkte von Maier entfernt, ebenso in Abfahrts- und Super-G-Wertung. Wenn er nochmal ein paar gläserne Kugeln gewinnen möchte, dann diese Saison, in der so richtig niemand zu dominieren scheint.
 
Was mich wundert ist, dass bisher noch niemand etwas zum grandiosen Sieg von Stephan Eberharter auf der "Streif" letzten Samstag geschrieben hat! 1,2 Sek. vor allen anderen, ältester Weltcupsieger aller Zeiten, zweiter Sieg auf der "Streif", 27. Weltcup-Sieg, die Liste der Rekorde wächst... Im Abfahrtsweltcup führt er nun deutlich, den Gesamtweltcup wird er wohl nicht holen. Dafür haben Kjus, Miller und Raich in den zwei Kombinationen einfach zu viele Punkte geholt und er am Anfang der Saison zu wenig. Im Super-G merkt man die Rückkehr von Hermann Maier und im RTL ist Eberharter die Saison bisher noch nicht gut gefahren.

Meine Tipps: Raich (dem ich das natürlich sehr wünsche!), Kjus, Miller und Maier.
 
Den Steff habe ich im Juli 2002 Live getroffen und durfte dann mit ihm zusammen eine Abfahrt und eine Runde Sessellift (DSB Gefrorene Wand II) fahren. Dem gönne ich so eine grandiose Leistung wie auf der Streif neulich, denn der machte damals einen sehr symphatischen Eindruck!
Zudem kommt er aus dem Zillertal und was ich von den Zillertalern/dem Zillertal halte brauche ich ja nun nicht mehr wirklich erwähnen - oder? :wink: :roll:

1,2Sek. Vorsprung auf der legendären Streif ist einfach eine wahnsinnig geile Leistung! :D

Was den Gesamtweltcup betrifft, so schließe ich mich Marius an.
 
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