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Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten :wink:

War ja klar, dass auch der hochsportliche durchtrainierte Welke (BMI < 20) auf den Ski-Bashing Zug im ÖR aufspringen muss. Da dürfen auch die üblichen Kampfbegriffe wie Wettrüsten dürfen nicht fehlen. Aber immer schön auf die pösen Internetforen schimpfen, die nur Fake-News verbreiten.
 
Christian Heinrich schrieb:
Wenn man keine Ahnung von Satire hat, einfach mal Fresse halten :wink:
Wenn Satire die tatsächlichen Verhältnisse auf den Kopf stellt, ist es keine Satire mehr sondern Polemik und Hetze. Die in dem Beitrag aufgestellten Behauptungen sind schlichtweg falsch. Die Alpen werden nicht durch den Skitourismus bedroht, der Ressourcenverbrauch für den Skitourismus ist im Vergleich zu den sonstigen Auswüchsen unserer Wohlstandsgesellschaft praktisch vernachlässigbar und unberührte Natur ist in dem Moment schon nicht mehr unberührt, wenn Tourengeher die ersten Trampelpfade in den Boden stapfen.

Auch komisch, dass sich im ÖR Satire von dem "Bericht" in Report und einem fast inhaltsgleichen Beitrag auf 3Sat kaum unterscheidet. Mich würde brennend interessieren, wer da im Hintergrund die Fäden zieht und immer wieder neue Hetze gegen den alpinen Skitourismus lanciert. Aber vielleicht ist es auch nur die übliche Form von Papageienjournalismus, wenn Moderatoren stets die gleichen Parolen nachplappern anstatt auch nur einmal die eigenen Aussagen kritisch zu hinterfragen.
 
NeusserGletscher schrieb:
und unberührte Natur ist in dem Moment schon nicht mehr unberührt, wenn Tourengeher die ersten Trampelpfade in den Boden stapfen.

Ähm nein. Dass der Vergleich zwischen einer modellierten Piste mit riesigen Restaurants, Liftkreuzungen und lauter Musik (Idalp) und dem Tourengehen hinkt, sollte selbst Dir klar sein. Du vergleichst doch eine Wanderung durch den Wald nicht mit dem Abholzen und Bebauen des Waldes, oder?
 
Schon ein wenig traurig was aus dem Olli geworden ist....
 
Tja, einige finden Satire nur super, solange sie sich über nichts lustig macht, was man(n) gut findet :roll:

Ich fand den Bericht sehr amüsant und vieles richtig. Sonst hätte z.B. der Teilbereich "Infrastrukturelle Neuigkeiten in den Skigebieten" in diesem Forum nicht so viele Beiträge :ja:
 
NeusserGletscher schrieb:
Auch komisch, dass sich im ÖR Satire von dem "Bericht" in Report und einem fast inhaltsgleichen Beitrag auf 3Sat kaum unterscheidet. Mich würde brennend interessieren, wer da im Hintergrund die Fäden zieht und immer wieder neue Hetze gegen den alpinen Skitourismus lanciert.

Ich schätze es sind die Illuminati. Oder die Freimaurer...
...nein, jetzt hab ich es. Es ist das Großkapital. Man hat deine kritischen Beiträge hier gelesen und fürchtet dich nun, weil Du der einzige bist, der den Durchblick hat. Der Erleuchtete...

Das ist alles Teil einer groß angelegten Kampagne um dich psychisch zu zermürben, indem man versucht, dir das Skifahren zu verleiden. Mit Dynamic Pricing, war auch Teil der gleichen Kampagne, hat es nicht geklappt.

Halte bitte trotzdem durch! Wir brauchen Menschen, die das alles durchschauen. Es gibt nur wenige davon!

#wetterstein-auf-den-Neusser-Gletscher

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Das war auch Satire, nix für ungut, NeusserGletscher. Hab dich lieb.
:mrgreen:
:knuddel: :knuddel:
 
tafaas schrieb:
Gibs zu Neussi, du schreibst auch für ein Satire-Magazin und verarscht uns hier die ganze Zeit, oder?

Das macht mich jetzt wirklich nachdenklich. Wenn das tatsächlich so wäre... ...dann ist er verdammt gut.
 
hegauner schrieb:
Tja, einige finden Satire nur super, solange sie sich über nichts lustig macht, was man(n) gut findet :roll:
Billige Unterstellung.

hegauner schrieb:
Ich fand den Bericht sehr amüsant und vieles richtig. Sonst hätte z.B. der Teilbereich "Infrastrukturelle Neuigkeiten in den Skigebieten" in diesem Forum nicht so viele Beiträge :ja:
Die Seilbahn-kritischen Beiträge sind dort wohl in der Minderzahl.
 
Ui, die "jedes jahr 5% Wachstum"- Tourismusindustrie wird fauchen ob dieser Satire.
Weil sie den Zeitgeist der grossen Skiorte Tirols/Salzburgs zu gut trifft...
 
Ich habe überhaupt nichts gegen gut gemachte Satire, selbst, wenn ich anderer Meinung bin. Was mich ärgert ich dieser plumpe Journalismus, der in immer größeren Umfang Fakten verdreht oder verschweigt. Wie man diese Tage auch wieder bei der alljährlichen Diskussion um ein Tempolimit erleben konnte. Da hatten die Faktenverdreher und Scheinheiligen einmal wieder Hochkonjunktur.

Beispiel: Unfälle werden durch überhöhte / nicht angepasste Geschwindigkeit verursacht. Also brauchen wir ein Tempolimit. Doch was hat nicht angepasste Geschwindigkeit mit der Diskussion über ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen zu tun? Nada, nix. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist es auch, wenn jemand auf regennasser Fahrbahn auf der Landstraße mit 80 in die Haarnadelkurve fährt. Oder mit Tempo 50, wenn er spielende Kinder am Fahrbahnrand sieht. Oder mit Tempo 80 bei dichtem Nebel fährt.

Die einzig relevante Größe wäre demnach die Zahl der Unfälle, die auf Abschnitten auf der Autobahn ohne Tempobegrenzung bei Geschwindigkeiten über 130 km/h passieren und eindeutig der höheren Geschwindigkeit als Ursache zugeordnet werden können. Logisch, oder? Doch diese Zahl ist offenbar so niedrig, dass sie sich nicht für eine Kampagne eignet. Weshalb man halt auf die viel höher Zahl der Unfälle durch "nicht angepasste" Geschwindigkeit zurückgreift.

Und da stelle ich mir halt schon die Frage, ob die Journalisten durch die Bank mit Absicht falsche Zahlen benutzen oder ob es ihnen einfach nur an den analytischen Fähigkeiten mangelt, die Zusammenhänge richtig einzuordnen.

Edit: Typo
 
JohannesSKI schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
und unberührte Natur ist in dem Moment schon nicht mehr unberührt, wenn Tourengeher die ersten Trampelpfade in den Boden stapfen.

Ähm nein. Dass der Vergleich zwischen einer modellierten Piste mit riesigen Restaurants, Liftkreuzungen und lauter Musik (Idalp) und dem Tourengehen hinkt, sollte selbst Dir klar sein. Du vergleichst doch eine Wanderung durch den Wald nicht mit dem Abholzen und Bebauen des Waldes, oder?

Es geht nicht um einen Vergleich sondern um die Feststellung, dass beide Arten der Nutzung der Natur dazu führen, dass die Natur eben nicht mehr unberührt ist. Wenn täglich tausende von Ökos mit Jesus-Latschen durch ein einsames Tal trampeln dann ist es mit der Ruhe dort vorbei und die Natur halt nicht mehr unberührt. Wer unverbaute Natur sucht der findet in den alpen genügend Gebiete, die nicht touristisch erschlossen sind. Warum man daher um jeden Baum und Felsen kämpft, als ob es der letzte seiner Art wäre, ist rational nicht wirklich zu begründen.
 
NeusserGletscher schrieb:
Ich habe überhaupt nichts gegen gut gemachte Satire, selbst, wenn ich anderer Meinung bin. Was mich ärgert ich dieser plumpe Journalismus, der in immmer größeren Umfang Fakten verdreht oder verschweigt. Wie man diese Tage auch wieder bei der alljährlichen Diskussion um ein Tempolimit erleben konnte. Da hatten die Faktenverdreher und Scheinheiligen einmal wieder Hochkonjunktur.

Mit diesem Link hier:
https://youtu.be/IWfPCs191pQ

Bekommen wir die Kurve zur Themenüberschrift wieder hin, du hast noch was zum aufregen, und ich hab meinen Spaß.

Eine win-win-win Situation. :ja:

Enjoy....
 
^^ Ich weiß doch, was ich meinem Publikum schuldig bin. Nichts ist schlimmer als enttäuschte Erwartungen :wink: :wink:
 
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