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Hinterstoder - Höss (AT) / 18.3.2006

Hinterstoder - Höss (AT) / 18.3.2006

Jaja, lang ist´s her dass ich in Hinterstoder war... und obwohl´s so schön war und Wochenende war bin ich am Samstag dorthin gefahren, in der Hoffnung dass viele die ersten Tage der wärmeren Temperaturen zu Hause beim Schnee wegschaufeln verbringen :)

Pistenplan gibts hier

Anreise: B145 -> B120 -> B138 -> Stodertal. Problemlos in 1 Stunde und 10 Minuten

Wetter: Hochnebel in etwa 1800-2000 m. Hat sich am Nachmittag aber weitgehend aufgelöst

Schneehöhen: 90 - 210 cm offiziell... stimmt auf jeden Fall

Schneebeschaffenheit: Pulver!! Talabfahrten vor allem am Nachmittag hart, teilweise auch eisig

Temperaturen: weit unter dem Gefrierpunkt, an der Bergstation Höss-Express etwa -8°C

Geöffnete Anlagen und Pisten: Alle

Meisten gefahren mit: Höss-Express, Hössbahn, Almlift, Hirschkogellift

Wartezeiten: je nach Anstelltechnik bis zu 20 min ... an der Hössbahn hab ich aber nie länger als 5 min gewartet, am Höss-Express ebenso :wink: An Schul- und Almlift je nach Tageszeit bis zu 5 min... ansonsten generell weniger los mit praktisch keinen Wartezeiten

Gefallen: Pistenmäßig auf jeden Fall das beste Skigebiet in OÖ, neue WC-Strecke (dazu weiter unten mehr)

Nicht gefallen: Wetter nicht ganz makellos, Fußweg vom Parkplatz zur Hössbahn, viele Leute auf Pisten unterwegs die für ihr Können zu schwierig sind

Fazit: 5 von 6 Maximalen



Bilder:

Bergfahrt mit dem Höss-Express

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Kurz vor der Bergstation

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Bergstation der Bahn

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Blick ins Tote Gebirge Richtung Warscheneck

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Blick Richtung Schafkogel (war heute nur einmal kurz zu sehen, und da hab ich die Kamera nicht ausgepackt weil ich mir gedacht hab dass es noch mehr aufklaren wird... die Erschließung hätte aber schon Sinn, gäbe eine blaue Piste, würde aber vor allem Leute binden :wink: )

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Standardabfahrt

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Alm- und Hösslift

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Warteschlange am Höss-Express am späten Nachmittag

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Traumhafte Pistenverhältnisse

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Blick vom Sonnkogel zur Höss

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Die neue HT: Einfach geil zum Fahren, leider war aber zu viel los bzw. kann ich den Ski aufgrund meiner Verletzung auf harten Pisten noch nicht so kompromisslos hinsetzen

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Steilhang von unten...

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...wirklich weltcup-würdig!

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Insgesamt hat sich´s auf jeden Fall ausgezahlt auf die Höss zu fahren, obwohl so viel los war bei den Liften waren die Pisten doch recht leer - Standardabfahrt, Wertungsabfahrt, Hirschkogelabfahrt, Lärchenliftabfahrt und Almliftabfahrt sind einfach genial zum Fahren!
 
geile Bilder... schad, dass ich die Woche eine Prüfung hab, sonst wär ich mitgekommen.. bei dem geilen Wetter...
 
Einen Tag später, Sonntag 19 03 2006

Definitiv ein Traumtag, deswegen noch ein paar Bilder und Ergänzungen.

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DSB Hösskogel (Swoboda) mit ...

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... der schwarzen Hösskogelabfahrt, eine Ausweichpiste an stark frequentierten Tagen. Selten in so gutem Zustand erlebt, erst ab dem frühen Nachmittag erste Schneehaufenbildung.

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DSB Hösskogel mit den Ausläufern des Toten Gebirges (Kl. Priel) und Steyrtal

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Bergstationen DSB Hösskogel und 6 KSB Höss Express

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Höss Express

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Pano von der Hütterer Höss mit Warscheneck, das eine (Schigebiets)Verbindung zur Wurzeralm verhindert.

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Schröcknadels Zweitausender

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Unterwegs auf der Familienabfahrt von der Hutterer Höss, rechts Bergstation Schl Höss

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Die höchsten Erhebungen des Toten Gebirges:

links Spitzmauer (2446m)
rechts Großer Priel (2515m)

Beide Gipfel sind durch mittelschwere bis schwere Klettersteige erschlossen. Eine Herausforderung ist vor allem der sehr anspruchsvolle Bert-Rinesch-Steig, der über die Flanken des Priels auf den Gipfel führt. Mehr dazu hier.

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Back zu den Pisten, die neuerdings präparierte Verbindungsabfahrt von der DSB Hösskogel zur Höss. Steil und eng, aber cool.

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Die Idalpe Oberösterreichs :wink:

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Bergstation 6 EUB Höss

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Eine von zwei Swoboda 6er Kabinenbahnen

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Unterwegs auf der 2520m langen Strecke, die Förderkapazität für die 1985 erbaute Bahn beträgt stolze 2460 Pers/h, in Kooperation mit Städeli gebaut. Vorher führten parallel zwei Doppelsesselbahnen (Girak?) von Hinterstoder auf die Höss, von denen eine noch bis vor ein paar Jahren verkürzt ihre Runde drehte.

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Hinterstoder City, nur 590m hoch gelegen.

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Talstation Hössbahn

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Die zweite Etage von Hinterstoder im Überblick, v.l.n.r.:

DSB Hösskogel mit Verbindungsschneise zur Höss, unten die Talstationen des Lärchen- (gedoppelmayrerter Swoboda) und Schulliftes (DM). Lärchenlift wurde vor ein paar Jahren versetzt, ursprünglich weiter links. (= der breitere Abschnitt der Verbindungsschneise).
Apropos Schneise: Gut erkennbar ist noch die Schneise der vorherigen Sektion II der Hössbahnen, eine Girak DSB, die berüchtigt für ihre Wartezeiten war. Wurde auf veränderter Trasse durch die über die beiden Schlepplifte führende 6 KSB ersetzt, die an Wochenenden und Ferientagen ebenfalls mittlerweile schon mit den Massen zu kämpfen hat.

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Die Fortsetzung mit der rechten Flanke der Hutterer Höss mit Alm- und Hösslift, die ursprünglich beide bis auf Höhe Hösslift hinaufführten und den diversen Abfahrten. Weiters noch zu sehen die Talstation des Sonnkogelschleppers.

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Links gekürzter Almlift, rechts der vor allem im letzten Abschnitt steile Hösslift. Beide Swoboda, teilweise durch DM "modernisiert". (Rollen, Gehänge, ...)
 
Gut, dass wir wenigstens nicht am gleichen Tag dort waren, das wär mal wieder typisch Alpinforum gewesen :roll:

Danke übrigens für die tollen Bilder, das Wetter war an diesem Tag ja wesentlich besser! Wie war´s denn da mit den Wartezeiten? Sieht ungefährlich ähnlich aus wie auf meinen Bildern...

Das Bild vom Schafkogel sollten wir übrigens ins News kopieren und dort zu dem Thema weiterdiskutieren.

Rein interessehalber: Was treibt Alpenkoenig an einem Traumtag auf Oberösterreichs überfüllteste Parkplätze und Liftanlagen? :wink:
 
lanschi schrieb:
Wie war´s denn da mit den Wartezeiten?
Na ja, halt Hinterstoder like. Schon vor Betriebsbeginn (0830 Uhr) bildete sich eine Menschenschlange an der EUB, was sich dort bis Mittag abgespielt hat, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis. Und ein Stockwerk höher war spätestens ab 0900 Uhr wieder alles in bester Ordnung, Wartezeiten an der KSB bis zu 10 Minuten und erst kurz vor Betriebsende lösten sich die Menschenmassen wieder auf.
Aber gottseidank gibt es ja auch in Hinterstoder Ausweichmöglichkeiten. Sprich, ist die KSB voll, ist es an der Zeit zum Hösslift zu flüchten, der ja auch mehr oder weniger die meisten Abfahrten der KSB bedient. Funktionierte bis etwa 1100 Uhr, dann wurde es auch hier zunehmends voller und nun war Schritt Nr.2 angesagt, die Flucht zur Hösskogel DSB. Und dort, war es den ganzen Tag - dank der selektiven Abfahrt und vermutlich auch lahmen Doppelsesselbahn - den ganzen Tag verhältnismässig ruhig. Und spätestens nach Mittag konnte man die Talabfahrten riskieren, die Stehzeiten an der EUB waren ab diesem Zeitpunkt gering. So habe ich an einem gut besuchten Sonntag kaum Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Manches ist eben auch nur eine Frage der Taktik. :wink:


lanschi schrieb:
Was treibt Alpenkoenig an einem Traumtag auf Oberösterreichs überfüllteste Parkplätze und Liftanlagen?
Gute Frage, in erster Linie Schi fahren. Und dann vielleicht noch Gutscheine verpulvern. :wink:
Aber ich muß gestehen, daß ich dieses Mal trotz aller Massen durchwegs positive Eindrücke aus Hinterstoder mitgenommen habe, im Gegensatz zu manch negativen Erfahrungen der letzten Jahre. Diesesmal waren die Pisten bestens präpariert (auch Hösskogel!) und vor allem gibt es dank der WC Piste endlich eine vernünftige Talabfahrt und die bobbahnartigen Zustände der anspruchslosen Standardabfahrt gehören der Vergangenheit an. Ich brauche sicher nicht immer Hinterstoder, aber alleine schon wegen der kurzen Anfahrt eine brauchbare Alternative.
 
Deine Eindrücke sind im Wesentlichen die Gleichen wie meine. Ich bin die Hössbahn eigentlich den ganzen Tag über gefahren, und zwar immer die 2a bis nach dem Steilhang, dann rüber auf die 1 und dann vor der ersten Stütze den Weg rechts rein. Da kommt man direkt an der Glastüre vor den Drehkreuzen an :wink:

Tja, und pistenmäßig ist Hinterstoder ja sowieso top.
 
Hat eigentlich noch wer Vergleichsfotos, wie das Gebiet früher aussah (Ahornlift, alter Sonnkogellift, Lärchenlift am alten Hang, DSB Höss II und DSB Huttererbödenbahn)?

Mich würde der Vergleich zwischen damals und Jetzt interessieren.

MFG Dachstein
 
dachstein schrieb:
Hat eigentlich noch wer Vergleichsfotos, wie das Gebiet früher aussah (Ahornlift, alter Sonnkogellift, Lärchenlift am alten Hang, DSB Höss II und DSB Huttererbödenbahn)?
Mit Vergleichsphotos kann ich nicht dienen, habe aber der Einfachheit halber noch ein Panoramabild skizziert.

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1 ... Lärchenlift alte Trasse
2 ... Höss DSB Sektion II
3 ... Hössschlepper 1+2

Bei den Doppelsesselbahnen kann ich mich erinnern, daß sie an der Rückenlehne mit einem Schriftzug der OÖN versehen waren. Von den Doppelsesselbahnen der ersten Sektion kannte ich auch nur mehr die Verkürzte. Vielleicht hat ja noch jemand alte Bilder.-> :D
Ganz klar ist mir nicht mehr, welcher eigentlich der Ahornlift war. War es der versetzte Lärchenlift?? :gruebel: Mit der DSB Huttererböden nehme ich an, daß du die Höss DSB Sektion II meinst, oder? Sonnkogellift ist meines Wissens unverändert geblieben.
 
Der Ahornlift verlief paralell zu Höss- und Almlift bis zu dem Punkt, wo der Almlift heute endet. Das war ein uralter Lift mit Portalstützen, hersteller glaube DM. Am Talstationsgebäude von Höss- und Almlift steht imo ganz links noch Ahornlift angeschrieben.

MFG Dachstein
 
An den kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern. Wurde der zeitgleich mit der Verkürzung des linken Hössliftes abgebaut?
 
Alpenkoenig schrieb:
An den kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern. Wurde der zeitgleich mit der Verkürzung des linken Hössliftes abgebaut?

So müsste es gewesen sein.

Und was auch noch zu erwänen wäre: Der jetztige Lärchenlift bedient den unteren Teil der Riesenschneise (war quasi der Vorgänger des Hösskogels). Aus mur unbekannten Gründen wurde die Piste aufgelassen und nur Mehr von Teifschneefahreren frequentiert. Der untere Teil hingegen war früher viel schmäler und blieb im Gebracht. Wenn man früher mit dem Schullift hochfuhr und links ausstieg, kam man zum Überrest der Riesenschneise, einer Verbindungsabfahrt, welche zum damaligen Lärchenlift führte.

MFG Dachstein
 
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