Arlbergfan
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Besser als Frankreich?
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Offpiste war's tatsächlich besser. Gab zwar auch ein paar nervig unruhige Muldenschneestücke, aber bei weitem nicht so krass wie in Tignes und nicht so hart wie am Pissaillas. Onpiste vergleichbar. Also Tignes letzten Sonntag war schneemäßig egtl. der beste Tag der letzten Wochen, aber viel schlechter war's heut in Tux auch nicht. Großes Plus in Tux ist halt, dass man von kurz-vor-9 bis kurz-nach-16 Uhr non-stopp Skifahren kann.Arlbergfan schrieb:Besser als Frankreich?
Muldenschnee = Sinkschnee?starli schrieb:...Muldenschneestücke...
:
Balu83 schrieb:Nachdem Starli ja den Sommer über eh alles ausführlich dokumentiert, gibts von meinen Sommerskitagen in Tux keinen extra Bericht,
dafür hier ein paar Bilder von den Verhältnissen vom Montag, 05.08.13.
....
Tuxer Ferner Hang:
![]()
.......
Ich würde im Falle des TFH einfach nur davon sprechen, dass der Mensch den optischen Eindruck bestimmt. Ohne Beschneiung, Vermattung ohne Schneeverschiebung gäbs dort nach mir kein Eis mehr - Relief hin oder her.Es zeigt IMHO sehr eindrücklich auf, dass der TFH aus glazialer Sicht faktisch komplett tot ist.
Über die Geländekantekommt kein neues Eis nach und der Schmelzprozess gewinnt mit geminderter Masse zusehends an Dynamik.
Im Gegensatz zu den üblichen Standardfotos ist auf deinem zu erkennen, dass es sich inzwischen um verschiedene Kammern / Kare / langgezogene Mulden handelt.
Nicht mehr der Gletscher, sondern das geologische Relief bestimmen den optischen Eindruck.
Ganz so schwarz malen würde ich das nicht. Sicher, der Gletscher ist ziemlich am Ende. Trotzdem sieht vor allem die Olperer Seite noch halbwegs intakt aus (Bergschrund) - der Bereich dürfte auch Hauptlieferant für die viel zu lange, aber sehr dicke Zunge sein. Das die Gefrorene Wand nicht mehr lange übeleben wird, dürfte dank Ostexposition klar sein - bin gespannt wie Dick das Eis dort noch ist. Für mich sieht das nach einer dünnen Hangvergletscherung aus. Gleiches müsste für die Bereiche Schlegeis und Kaserer gelten.Deine Sichtweise, deine Motivwahl lässt in unüblicher Weise sehr gut erkennen, dass auch der Hintertuxer nur mehr auf absehbare Zeit über stabile glaziale Verhältnisse verfügen wird.
Zwar nicht ganz so drastisch wie an der Pasterze, aber dennoch vergleichbar:
Hier wird ein Torso verwaltet, abgewickelt, ausgeschlachtet.
Eine aus lokaler Sicht notwendige wie absolut akzeptable Leichenfledderei.
Leider noch nicht!piotre22 schrieb:Zur gefrorenen Wand:
Warst du mal in diesem Natureispalast oben, 3 Gehminuten von der Bergstation vom GB3 entfernt?
Wenn man vom Olperer rüber zur geforerenen Wand schaut befindet der sich unter der rechten Piste von der gefroreren Wand und zwar recht weit oben. Der Eingang ist nur 20-30 Höhenmeter unter GB3 Niveau.
Wie geschrieben sind das alles nur Vermutungen. Das es im oberen Bereich einige Mulden oder ein größeres Kar gibt in denen das Eis noch sehr dick ist, will ich nicht ausschließen - Fakten habe ich schließlich keine. Mit dem dünnen Eis meinte ich aber vornehmlich die Hänge. Da spricht meiner Meinung schon die Oberflächenform des Eises, steil, spaltenfrei, für eine nur sehr dünne Auflage - nicht zu vergessen der immer weiter ausapernde Felsen.piotre22 schrieb:Ich war da jedenfalls diesen Juni drin und, die Gänge dort sind alle ca. 30 Meter unter dem Eis, es gibt sogar einen kleinen See im Gletscher wo ein Schlauchboot drin ist. Das ganze ist riesig. An einer Stelle machen sie eine Bohrung nach unten, Durchmesser ca. 2 bis 3 Meter (wohlbemerkt startet die Bohrung ja in der Höhle, also der Startpunkt ist schon 30Meter unter der Oberfläche). Sie haben keine Ahnung wie weit es runter geht. Einige Dutzend Meter hatten sie schon gegraben.
Hier waren jedenfalls dicken von über 100 Meter im Gespräch.
gernot schrieb:wer's noch nicht kennt
hochauflösende webcam
http://www.foto-webcam.eu/webcam/gefrorenewand/#
die hitzewelle hat deutliche spuren hinterlassen
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