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Es hat sich ja deutlich gezeigt dass das Problem nicht „Skifahren“ als solches sondern eher das Drumherum, v.a. Apres-Ski und sicherlich generell bestimmte Innengastronomie (enge und volle Hütten) sowie Zusamnenkommen von Urlaubern in Hotels etc. war.
Das hat sich eben NICHT gezeigt!
Das wünscht du dir so! Natürlich kann man das mit einigem Recht vermuten, dass es so sein könnte. Aber um das als Fakt zu verkaufen, gibt es dazu noch überhaupt keine belegbaren Hinweise, Untersuchungen etc.
Das Skifahren an sich dürfte relativ unproblematisch sein. Aber spätestens in der Schlange vor dem Lift und eng gedrängelt in der Gondel wirds gefährlich.
Deshalb müssten, wie schon geschrieben, entsprechende Abstände in den FBM und den Wartebereichen sichergestellt werden, etwa durch entsprechende Markierungen wie man es jetzt aus den Supermärkten kennt. Das ganze natürlich überwacht durch das Stationspersonal. Der Andrang dürfte im (Früh-)Sommer sicherlich auch geringer sein als in Dolomiti Superski während der Hochsaison, als es ja anscheinend zu Gedränge in den langen Warteschlangen kam. klar, an Allerheiligen wäre das kaum zu schaffen, aber bis dahin hat es sich ja hoffentlich beruhigt.
1,50 Meter zwischen Skifahrern in der Liftschlange wäre sogar relativ leicht zu Bewerkstelligen, wenn alle Ski hintereinander sein müssen. (Also, normalerweise stellt man sich ja so an dass ein eigener Ski zwischen denen des Vordermanns ist, aber dahinter bleiben ist ja auch machbar.)
Bei EUBs/Funitels/PBs dann die aus den Supermärkten bekannten Bodenmarkierungen.
Noch dazu wenn alle Skifahrer Mundschutz - oder dann halt eher nen Schal - tragen, dürfte die Ansteckungsgefahr äußerst gering sein.
(Alles natürlich unter der Maßgabe dass sämtliche Gastronomie geschlossen sein muss.)
Eigentlich war das ein rein informeller Post, weil ich sehr überrascht war, nachdem ich die letzten Tage mehrfach gelesen hab, dass es hier und da verboten ist, über Corona Aprilscherze zu machen.
Wobei man dann hoffen muss dass das auch für die Allgemeinheit freigegeben wird.
Privat-Trainings für Stangerlfahrer gibts in Ö schon lange, bspw. in Mayrhofen, auf der Reiteralm usw. trainieren doch im Frühwinter oftmals ÖSVler, bevor diese Skigebiete für die Allgemeinheit öffnen.
Und weniger Kontakt als bei den Alpinen Skifahrern wirds wohl in kaum einer Sportart geben, denn die fahren ja auf Zeit.
^ kapier ich nicht. Sind damit die Trainingsfahrer gemeint, weil ja nur die fahren auf Zeit? Die sind durchaus sehr oft nah in Gruppen oben und unten und erst recht drängeln sie sich an den Talstationen der Gondeln und kommen dazu in Minibussen. Verglichen mit Normalskifahrern sollten Trainingsgruppen also eher länger gesperrt bleiben.
Aber eine Sportart wurde letztens irgendwo erwähnt, wo man m.E. so gut wie keinen Kontakt mit anderen haben dürfte, zumindest so lang man aufs Händeschütteln verzichtet: Tennis. Solang also nicht solche Sportarten wie Tennis aufgehoben werden, wird der Hintertuxer wohl gesperrt bleiben.
Die Skigebiete mögen zwar öffnen, aber die Grenzen werden wohl nicht öffnen. Die Politiker drohen mit Szenarien die ich nur aus Verschwörungskreisen vermuttet hätte.
Die Skigebiete mögen zwar öffnen, aber die Grenzen werden wohl nicht öffnen. Die Politiker drohen mit Szenarien die ich nur aus Verschwörungskreisen vermuttet hätte.
Wohl wahr, wobei wenn die Umfragen schlechter werden - und darauf warte ich - wird das auch wieder in die andere Richtung gehen. Auch Grenzen können nicht so lange geschlossen bleiben, wie Corona noch am ausbreiten ist. Ist auf jeden Fall interessant, wie wichtig der Tourismus für die einheimische Bevölkerung jetzt dann doch ist, und ob und wie lange die ruhig halten. Aber das hier ist nicht das Corona Topic, daher: Warten auf Wiedereröffnung, warten auf offene Grenzen. Ski bleiben im Standby Modus
"Platter: „Geben die Sommersaison noch nicht auf"
Es würden weiterhin Grenzkontrollen stattfinden, bestätigte Platter. Was das für den Tourismus bedeute, meinte Platter, sei sicher schwierig. „Wir geben die Sommersaison aber noch nicht auf", meinte Platter. Es gebe beispielsweise Konzepte für mehr Werbung im Inland, was den Urlaub in Österreich betreffe. Wie sich der Tourismus im Sommer entwickeln werde, könne man jedoch nicht sagen. Das würde auch darauf ankommen, wie die Nachbarstaaten mit der Situation umgehen würden. Ob es Reisewarnungen gebe oder nicht. Das sei nicht abschätzbar, aber die Bewerbung des Inlandsurlaubs sei sicher geplant."
Es wird wohl auf die Ausgestaltung der Grenzkontrollen ankommen. Freundlich Ausweis zeigen und rüber? Oder 2 Wochen Quarantäne nach Grenzübertritt in jede Richtung? Man wird sehen.
So lange das Dogma nicht heißt ab in die Herdenimmunität bis Herbst mach ich mir wenig Hoffnung auf grenzüberschreitenden Reise- und Urlaubsverkehr. Aber auch hier hab ich die Hoffnung auf politischen Kurswechsel noch nicht aufgegeben, und dann ist der Weg auf die Gletscher auch wieder frei. Und zum Aqua Dome, diversen Hütten mit Übernachtung im Schlaflager, Fahrten im Gletscherbus, und und und und... aber so lang die sich ernsthaft einbilden das Virus eindämmen zu können wird das wohl nix für Nicht-Tiroler
Therme Erding - ja wenn sie mal wieder öffnet dann gerne. Ich hab heute einige bayrische Hütten im Sommer reserviert und angezahlt, da wirds einen Run drauf geben - sofern die überhaupt öffnen. München und Oberland sind halt bevölkerungsstark und Hauptkunden der Nordalpen... Allerdings werde ich auf bayrischer Seite kaum mehr mit Tourenski was reißen
Auf den Tuxerjoch Bericht freue ich mich, aber ginge das nicht jetzt schon rechtlich?
Also wenn mich nicht alles täuscht, hab ich am Kitzsteinhorn im Frühsommer oder in der ersten Ferienwoche durchaus mal viele Österreicher gehört. Eventuell sind die Wiener bzw. Ostösterreicher etwas sommerskiaffiner als die Tiroler? Und zum Thema "nicht viele Gebiete" - ab Mitte Mai gäbe es ja eh nicht mehr viele Gebiete, die aufsperren wollen würden. Kaunertaler, vielleicht noch Stubaier, Hintertux und Kitsteinhorn. Evtl. Mölltaler, falls die ihre Revision jetzt vorverlegt haben.
Das Problem ist m.E. eher der "Mob", der nicht kapiert, dass sämtliche jetzt und in Kürze errungenen Freiheiten nur dann bestehen bleiben, wenn die Infektionszahlen nicht wieder nach oben schnellen. Also sollte es ja an und für sich im Interesse jedes einzelnen sein, sich möglichst nicht anzustecken und z.B. entsprechende Abstandsregeln einzuhalten.
So lange das Dogma nicht heißt ab in die Herdenimmunität bis Herbst
Eigentlich ist das momentan nach wie vor das Ziel in AT, Kurve flach halten + Herdenimmunität auf Zeit, egal wie lang es dauert. Derzeitig einziger alternativer Exit dazu lautet "Impfstoff".
"Platter: „Geben die Sommersaison noch nicht auf"
Es würden weiterhin Grenzkontrollen stattfinden, bestätigte Platter. Was das für den Tourismus bedeute, meinte Platter, sei sicher schwierig. „Wir geben die Sommersaison aber noch nicht auf", meinte Platter. Es gebe beispielsweise Konzepte für mehr Werbung im Inland, was den Urlaub in Österreich betreffe. Wie sich der Tourismus im Sommer entwickeln werde, könne man jedoch nicht sagen. Das würde auch darauf ankommen, wie die Nachbarstaaten mit der Situation umgehen würden. Ob es Reisewarnungen gebe oder nicht. Das sei nicht abschätzbar, aber die Bewerbung des Inlandsurlaubs sei sicher geplant."
Es wird wohl auf die Ausgestaltung der Grenzkontrollen ankommen. Freundlich Ausweis zeigen und rüber? Oder 2 Wochen Quarantäne nach Grenzübertritt in jede Richtung? Man wird sehen.
Der Platter wird das eh nicht besonders lange durchhalten können. In Tirol hat sich die Arbeitslosigkeit im März verdreifacht, Quote Ende März 11,7% (von zuvor Ende Februar ca. 4%). Die 20% schafft der Platter auch noch wenn er so weitermacht und dann findens die Leute nicht mehr so amüsant, was der veranstaltet.