Alpenkoenig
Fichtelberg (1214,6m)
Der Artikel aus der heutigen Sonderbeilage der OÖ Nachrichten
nachrichten schrieb:Lifte
und ihre lange
Tradition in Oberösterreich
Die erste Seilbahn Österreichs wurde 1927 von Ebensee auf den Feuerkogel gebaut. Das schweißtreibende Bergaufsteigen mit den Brettern auf der Schulter nach einer Abfahrt gehörte am Feuerkogel nun der Vergangenheit an. Damit hat Oberösterreich Pionierarbeit bei Aufstiegshilfen geleistet.
1936 wurde am Ebenseer Hausberg der erste Schlepplift Österreichs, ein so genannter Stangenlift, aufgestellt. Und dieser Stangenlift brachte praktisch das Liftzeitalter nach Grünau. Der Hüttenwirt August Pimminger transferierte die Aufstiegshilfe 1959 vom Feuerkogel auf die Gassenleiten in Grünau. 1967 wurde dann das Skigebiet am Kasberg mit dem Bau eines Sesselliftes erschlossen. Inzwischen werden dort stündlich 15.000 Skifahrer mit zwei Gondelbahnen, einem Sessellift sowie elf Schleppliften bergwärts transportiert.
Längster Schlepplift Österreichs
1965 schrieb dann der Hochficht Liftgeschichte. Mit der ersten Anlage im nördlichen Mühlviertel wurde gleichzeitig der damals längste Schlepplift Österreichs mit 1600 Metern Länge aufgestellt. Inzwischen werden 13.000 Wintersportler pro Stunde mit modernen Liften auf die Pisten gebracht.
Der Krippenstein wurde 1951 von Obertraun aus mit der ersten Teilstrecke einer Seilbahn erschlossen. Der weitere Ausbau erfolgte 1956 bzw. 1961 mit den Teilstrecken zwei und drei. Derzeit stehen neben der Seilbahn ein Sessellift, drei Schlepplifte sowie ein Zauberteppich auf dem Krippenstein zur Verfügung, die stündlich bis zu 5100 Wintersportler befördern.
Mit der Errichtung eines Doppelsesselliftes auf die Hutterer Böden begann 1959 in Hinterstoder das Liftzeitalter. Derzeit sind in Hinterstoder eine Kabinenbahn, zwei Sessel- sowie sieben Schlepplifte mit einer stündlichen Förderkapazität von 13.700 Personen in Betrieb.
Schnellste Standseilbahn der Welt
Die Wurzeralm wurde 1962 mit der Inbetriebnahme einer Gondel-Umlaufbahn erschlossen. 1978 wurde diese durch eine Standseilbahn ersetzt, die nach ihrem Umbau 1996 die schnellste der Welt war.
1968 startet der Wintertourismus in Gosau mit der Inbetriebnahme der Gosaukammbahn auf die Zwieselalm. Derzeit beschränkt sich der Betrieb auf den Sommer. Mit der neuen 8er-Einseilumlaufbahn auf die Zwieselalm sowie vier Sesselliften und drei Schleppliften stehen im Skigebiet Zwieselalm/Hornspitz modernste Aufstiegshilfen zur Verfügung. Stündlich werden 15.000 Personen den Berg hinaufbefördert.
