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Historisches vom Kitzsteinhorn

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
Wie viel vom Belag blieb eigentlich nach der fast ein Kilometer langen Rutschpartie auf diesen Dingern übrig?
 
Naja, irgendwie war uns als Kinder der Belag eigentlich wurscht, zudem hatten wir ja sowieso einen Mörderschiverschleiß - unter drei Schi pro Saison ging eh nix... :lol: :lol: :lol:
Uns waren dann die Kanten wohl irgendwie wichtiger...

Ich glaube aber, daß diese Matten dem Belag nicht wirklich zugesetzt haben, oder?
 
Von der Stelle habe ich auch Pics.
Die sind vom Mai 2003!
Ich halte das für eine "Kranbahn" die man mit einen Flaschenzug benutzt.
Das schaut so aus als verwendet man den Tunnel zum Materialtransport!
Der Stahlbau ist scheinbar renoviert (neu lackiert) worden.
Die Bilder oben sind 2009 hochgeladen worden und wenn ich mir die Bilder des User vom Maiskogel (neue 4er Sesselbahn) ansehe sollten die neueren Datums sein.
 
Dient dem Materialtransport. Jedenfalls befindet sich an der Talstation auch so ein Umladearm, womit man den Wagen beladen konnte.
 
Schonmal auf die Idee gekommen, dass die Bahn früher nicht nur zum Transport von Personen sondern auch für Materialtransporte genutzt wurde? Das Gestell kenne ich auch, aber auch schon aus der Zeit, zu der die Bahn noch fuhr. Das ist nichts neues....
 
hebi schrieb:
Schonmal auf die Idee gekommen, dass die Bahn früher nicht nur zum Transport von Personen sondern auch für Materialtransporte genutzt wurde? Das Gestell kenne ich auch, aber auch schon aus der Zeit, zu der die Bahn noch fuhr. Das ist nichts neues....
War ja auch naheliegend, weil man mit der SSB die Lasten viel schneller auf den Berg bekommen hat als mit der EUB + PB.
 
Dachstein schrieb:
Kann mir mal irgendjemand mehr Infos zu diesem Stationsbauwerk geben? Wie kam man aus dem Stollen zu den einzelnen Bahnsteigen? War das eher ein größeres Bauwerk, wobei der Querstollen höher als die Tunnelröhre situiert war, um dann über eine Stiege beide Bahnsteige zu erreichen?

MFG Dachstein
Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht gab es einen "Vorraum" rechts von der Station (FR bergauf).
Da konnte man - ich weiß nicht mehr genau wie - seinen Zusteigewunsch bekanntgeben.
Das nächste Zugpaar hielt dann in der Mittelstation, der Fahrer des bergfahrenden Zuges stieg aus und öffnete die Tür zu den Bahnsteigen. Zum rechten Bahnsteig ging es eben; zum linken unter den bergführenden Gleisen durch. Es war auch nur die obere Hälfte der Bahnsteige ausgebaut; in den jeweils unteren Halbzug konnte man dort nicht einsteigen.
Sobald man eingestiegen war, wurde der Zug abgefertigt und weiter ging die Reise.
Aussteiger gab es dort mWn nie.
Oft war die Station eh nicht in Betrieb, bei starkem Andrang wurde eher dort durchgefahren und die GBK I für den Abtransport der "Talfahrer" verwendet. Bei deren Mittelstation stand ich mir öfter die Beine in den Bauch; in der Breitriesenalpe bin ich mWn nur 1mal zugestiegen.
 
Wie schon gesagt, ein Zusteigen auf der Broadriesn war nur in der rechten Garnitur möglich!!!!

Bei der Fahrt nach oben die Einen, bei der Fahrt nach unten die Anderen...Die Einen oder Anderen haben das nicht kapiert und dachten, das wäre eine Art Schikane - Sattmann läßt grüßen...

Man mußte sich vor der Schleuse einordnen und warten. Bei gewissen Betriebsarten mußte man seinen Zustiegswunsch bekanntgeben, und zwar meines Wissens nach per Klingel, oder so...

Ist aber sicher schon 20 Jahre her, daß ich das letzte Mal dort eingestiegen bin...
 
Hallo,

hat jemand noch alte Bilder der ehem. Standseilbahn (Tunnelbahn) in Kaprun aus

Zeiten, wo sie noch in Betrieb gewesen ist ?

Insbesondere wäre ich über Bilder aus dem Inneren der Züge sowie der Bergstation dankbar.
 
Ich habe hier noch aus einer Winterkarte von früher (welches Jahr genau steht leider nicht drauf). Eingezeichnet ist hier noch die Skiabfahrt zur Breitriesenalm und die PB GBK1.
http://s1.directupload.net/images/100909/omyv635p.pdf

Auch noch interessant ein Artikel aus den "Seilbahn Nachrichten" (Informationszeitschrift von den Bergbahnan Zell - Kaprun) aus dem Sommer 1999.
http://s7.directupload.net/images/100909/mtl4f77p.pdf
Nach dem Artikel "Ausblick ins 21. Jahrhundert" sollte die Beschneiungsanlage bis zum Gletscherrand schon viel früher kommen. Das war jedoch noch vor dem tragischen Unglück mit der Stollenbahn.

In dem Heft steht noch auf einer Seite etwas über Technikführungen am Kitzsteinhorn, die damals täglich stattfanden. Klingt wie für das AF gemacht :lol: :

Ein Muss für alle Technikinteressierten und Seilbahnfans. Interessantes über die Geschichte der Kapruner Gletscherbahnen und die unterirdische Standseilbahn, die 1974 als "erste alpine U-Bahn der Welt" in die Seilbahngeschichte einging.
 
Wo genau befindet sich sich der Eingang zur Station Breitriesenalpe eigentlich? Ich habe ihn schon mehrfach gesucht, aber nie etwas ausfindig machen können, außer diesem kleinen Hüttchen, das dort rum steht. Hat vielleicht jemand ein Photo? Und was mir gerade noch so einfällt: Der Langwiedboden war vor dem Bau der Panoramabahn/Langwiedbahn gar nicht existent,oder hat die Skihütte, die sich heute unter anderen dort befindet früher schon gestanden? Mein Vater wußte das nicht mehr, ist ja auch ein paar Jahre her :lol:


mfg
 
haben die da auf der alten winterkarte maurer- und schmiedinger sl falsch beschriftet oder war das wirklich mal so ?
würde ja eigentlich keinen sinn machen.
 
Ganz einfach. Wenn du das nächste mal rauffährst, halte Ausschau nach der kleinen Jagdhütte. Dort findet sich der Eingang, der mittlerweile dicht gemacht wurde.
 
@stavro: Das war früher tatsächlich so. Die Schmiedingerlifte gingen quer über den ganzen Gletscher bis in den Bereich der Bergstation der heutigen Kitzlifte. Sowohl im Bereich der Talstation der heutigen Schmiedingerlifte, als auch im Gipfelbereich existieren noch die alten Fundamente der Lifte. Siehe dazu auch die Posts weiter vorne. Bei den Namen dürfte aber tatsächlich auf der Karte etwas durcheinander gekommen sein.
 
ja danke flo, das mit dem schmiedinger war mir schon bekannt und ist auf seite 3 auch schön zu sehen.
hab mir die karte jetzt noch einmal angesehen. wenn man den namen des sl nicht vom schmiedinger kees ableitet,
so wie ich das bis jetzt immer gemacht habe, sondern vom grat oder dem gipfel (gr. schmiedinger), dann würde
es sogar sinn machen. also weiß wer ob es sich hier in der karte um eine verwechslung handelt, oder
ob die namensgebung tatsächlich mal so bestanden hat ?
 
Der Eingang zur Mittelstation Breitriesenalm befindet sich links neben der kleinen Hütte und ist schon sehr zugewachsen.
 

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Es scheint sich auf der Karte wirklich um eine Verwechslung zu handeln, denn auf der Rückseite der Karte ist noch ein Pistenplan von Zell - Kaprun, wo über dem linken Lift "Schmiedinger" und über dem rechten "Maurer" steht - also so wie heute.


^Entschuldigung, ist etwas verruckelt :wink: .

Von dem Tunneleingang zur Breitriesenalm werde ich auch noch irgendwo ein Bild haben. Werde es die Tage mal online stellen, wenn ich es finde.
 
^^ danke für die historische karte. sieht man auch schön, wie sich areit und maiskogel verändert haben.
 
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