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Disteghil Sar (7885m)
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So, nachdem an verschiedenen Stellen schon ausgiebig über die Sommerhitze diskutiert wurde, uns aber mit dem August noch der voraussichtlich heisseste Monat bevorsteht, eröffne ich hiermit das offizielle Hitze-Topic Sommer '03 mit einem Beitrag von Spiegel Online:
Interessanterweise ist das mit der Gletscherzunge auf 1300 m kein Fehler - davon hab ich mich grad eben überzeugt, der Obere Grindelwaldgletscher geht tatsächlich so weit runter. Kein Wunder, dass da bei der Hitze das Eis bröckelt.
HITZEWELLE
Das Matterhorn bröckelt
Mehrere hundert Kubikmeter Felsmasse sind am Matterhorn abgegangen. Die Bergsteiger hatten jedoch Glück: Trotz Hochbetriebs wurde niemand verletzt. Schuld an dem Felsabbruch war die Hitze, die auch für Flutwellen in den Schweizer Alpen sorgte.
Zermatt/Grindelwald - Die hohen Temperaturen der letzten Wochen ließen in den Schweizer Alpen Felsen und Gletscher abbrechen. Heute löste sich am Matterhorn der Fels und versperrte Bergsteigern den Abstieg. Oberhalb von Grindelwald brach ein Stück Gletscher ab und löste zwei Flutwellen aus. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand.
Nach Angaben des Bergführervereins Zermatt brachen die Felsmassen am Matterhorn gegen 10.30 Uhr auf einer Höhe von rund 3400 Metern des 4478 Meter hohen Bergs ab. Zum Zeitpunkt des Felsabbruchs herrschte am Matterhorn Hochbetrieb, Bergsteiger wurden nach einer ersten Übersicht aber nicht verletzt. "Es ist ein Riesenglück, dass nichts passiert ist", sagte Bruno Jelk vom Schweizer Alpen-Club (SAC).
Hubschrauber der Air Zermatt brachten laut Jelk rund 70 Alpinisten in Sicherheit. Der Berg wurde vorläufig gesperrt. Eine eventuelle längere Sperre sollte am Abend erörtert werden.
Jelk führt den Felsabbruch eindeutig auf die große Hitze zurück. Bereits in den vergangenen Tagen habe der Steinschlag zugenommen. Laut dem Bergführerverein Zermatt ist die Auflösung des Permafrosts ein Grund für den massiven Felsabbruch.
Abgebrochene Eismassen im Oberen Grindelwaldgletscher haben in der Nacht den Bach Lütschine gestaut, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte. Laut SAC-Rettungschef Kurt Ammacher ist innerhalb der Gletscherzunge auf einer Höhe von rund 1300 Metern Material im Volumen von einigen Einfamilienhäusern in sich zusammengebrochen. Um 11 Uhr sei das Versiegen des Bachs festgestellt worden.
Eine Flutwelle mit einer Höhe von zwei Metern ergoss sich kurz nach Mittag talwärts. Eine zweite Welle von rund einem Meter Höhe brach um 14 Uhr los. Die Flutwellen flachten sich hinter Grindelwald schnell ab. Einsatzleiter Christian Anderegg sagte am späten Nachmittag, dass die Gefahr vorerst gebannt sei. Die Lütschine fließe wieder normal, werde aber weiterhin überwacht.
Das Gebiet wurde bereits vor den beiden Flutwellen mit einem Hubschrauber überwacht, und an den Brücken waren Posten aufgestellt worden. Die Lütschine sei aber trotz Flutwellen nicht über die Ufer getreten. Schäden seien keine festgestellt worden. Die Verantwortlichen bezeichneten die Hitzewelle als einen wichtigen Faktor für den Zusammenbruch des Gletschers.
Interessanterweise ist das mit der Gletscherzunge auf 1300 m kein Fehler - davon hab ich mich grad eben überzeugt, der Obere Grindelwaldgletscher geht tatsächlich so weit runter. Kein Wunder, dass da bei der Hitze das Eis bröckelt.
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