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Hochoetz (AT) ¦ 19.02.2011 ¦ Premiere

Hochoetz (AT) ¦ 19.02.2011 ¦ Premiere

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Anfahrt:
Bad Tölz, Lenggries, Jenbach, A12, Innsbruck, Ötztal, Talstation Acherkogelbahn in Ötz,
Fahrzeit 1 Std. 45min

Wetter:
sonnig

Temperatur:
0 bis 10 Grad

Schneehöhe:
0-50cm

Schneezustand:
harte Pisten

Gefahren mit:
8EUB Acherkogelbahn
4KSB Brunnenkopf
4EUB Ochsengarten
3SB Kühtaile
SCHLZirbenlift
DSB Mohrenkopf
DSB Balbach
DSB Acherkogel Sektion II

Wartezeiten
0-1min




Gefallen:
Wetter
Gute Pistenverhältnisse trotz geringer Schneelage
Kontrastreiches Skigebiet
Keine Massenbeförderungsanlagen
breite Carvingpisten
sehr schnelle 4KSB


nicht Gefallen:
Ein Teil der Pisten am Brunnenkopf war wegen
eines Rennes gesperrt
teilweise eisig

Fazit Tag:
4,5 von 6 Maximalen

Ein Skigebiet im Ötztal fehlte mir noch. Schon seit Jahren steht Hochötz
auf meiner To-Do-Liste. Auf dieser kann ich wieder ein Kreuzchen mehr machen.
Der Wetterbericht war eigentlich nicht besonders für den Samstag,
dennoch beschlossen wir (Estiby - Ehemals STB17 und ich) Hochötz
zusammen mit Hochimst (Bericht auch hier im Forum) an einem Tag abzufahren.

Um 8:30 Uhr standen wir an der Talstation der 8EUB Acherkogelbahn, die normaler-
weise erst um 9 Uhr ihre Pforten öffnet. An diesem Tag aber fand ein Skirennen von
allen regional ansässigen Skiclubs am Brunnenkopf statt. Daher wurden wir schon
zusammen mit den Rennmanschaften 15min früher mit der 8EUB hoch gelassen.
Das Wetter schlecht? - Nein wirklich nicht! Sonnenschein und blauer Himmel,
ich kann mich an keine Skisaison erinnern, wo es bereits so viele Sonnentage gegeben
hat. Dass eine Piste an der 4KSB Brunnenkopf auf Grund des Rennens gesperrt war
störte uns nicht weiter. Wir beschlossen zunächst in den sonnigen Teil des Skigebietes
zu fahren. Am Morgen kommt zuerst die Sonne in den Bereich der DSB Balbach.
Die Piste dort eignet sich hervorragend für Wiederholungsabfahrten.
Öfters fuhren wir auch die schwarze Piste an der DSB Mohrenkopf.
Am Vormittag dann nahmen wir den Rest des Skigebiets in Angriff.

Die Piste an der 3SB Kühtaile ist eine der genialsten Carvingpisten die ich kenne.
Die Talabfahrt runter zur 4EUB Ochsengartenbahn hingegen ist mehr ein Ziehweg
als eine Piste. Gleiches gilt für die Abfahrt zur Ehemaligen Mittelstation -
der DSB Acherkogel Sektion II. Nur hier befinden sich zwischen den Ziehwegen
nette Hang-Passagen.

Alles weitere seht ihr dann bei meinen Bildern.
 
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8:30 Uhr Talstation 8EUB Acherkogelbahn

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Die 4KSB Brunnenkopf am Morgen, noch im Schatten

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Also beschlossen wir in den am Morgen sonnigen Teil des Skigebiets zu fahren.
Das Bild zeigt den Tellerschlepper Zirbenlift.

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Endlich Sonne!

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Die Trasse der DSB Mohrenkopf

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In der DSB Mohrenkopf

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Bergstation DSB Mohrenkopf

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Schwarze Piste an der DSB Mohrenkopf

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Ist eine richtig geile Piste, mit meiner Neuen Kamera hab ich noch das eine oder andere Problem.
Ich hoffe, dass ich diese im Laufe der Zeit vermeiden kann.

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Unterer Teil der Mohrenkopfpiste nach dem Ziehweg.

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Talstation DSB Balbach

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In der DSB Balbach

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Die Piste dort gefiel mir sehr gut!

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Die 4KSB Brunnekopf von der Rückbringerpiste von der DSB Mohrenkopf betrachtet.

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Im Vorderen Teil des Skigebiets war es jetzt auch sonnig.

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8EUB Acherkogel

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Talstation der 4KSB Brunnenkopf

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Das Skirennen war bereits in vollen Gange.

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in der 4KSb Brunnenkopf

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Zu diesen Zeitpunkt fuhr die Bahn vollgas.

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Bergstation 4KSB Brunnenkopf

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Bergstation 4EUB Ochsengarten

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Unterhalb der 3SB Kühtaile - eine super Carvingpiste!

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Talstation 3SB Kühtaile

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3SB Kühtaile kurz vor der Bergstation

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Bergstation 3SB Kühtaile

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Erster Teil der Piste zur DSB Acherkogel Sektion II, schaut wirklich sehr gut aus!

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Hier konnte man es richtig rennen lassen.

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Zwischendrinn hat die Piste aber ein paar Ziehwege.

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Der untere Teil...

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...einfach Hammer!

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Talstation DSB Acherkogel Sektion II

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Blick auf die Trasse von unten.

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Die DSB führt wie auch die 8EUB durch eine steile Waldtrasse.

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Bergstation DSB Acherkogel Sektion II

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Die Talabfahrt zur Ochsengartenbahn war selbst am späten Vormittag noch im Schatten.

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Leider besteht die Piste fast nur aus Ziehwege.

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4EUB Ochsengartenbahn

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Schaut ziemlich nach Frühling aus!

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Talstation 4EUB Ochsengartenbahn

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In der Talstation der Ochsengartenbahn

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In der Bergstation

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Unsere Mittagspause machten wir in der neuen Bielefelder Hütte.

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Abfahrt an der 4KSB Brunnenkopf

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Danach traten wir die Talfahrt mit der 8EUB Acherkogelbahn an.

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...Aber Sommer ist es dann doch nicht!

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Talstation 8EUB.

Wir stiegen ins Auto und fuhren nach Hochimst (Bericht folgt)
 
@Dachstein:
Dass mein erster Bericht mit der neuen Kamera nicht perfekt wird, war mir klar.
Ich brauche Zeit mich mit der Kamera erstmal vertraut zu machen.
 
Schöner Bericht und auch schöne Bilder.
Ist deine neue Kamera eine Spiegelreflex oder eine Bridge?
 
Top Bericht! Und wie kommst zu recht mit deiner neuen Spiegelreflex, was hast du fürn Modell?

Gruß
sky-world
 
@sky-world: Ich habe eine Nikon D3100, also ich muss sagen ich hätte
mir den Umstieg von Kompaktkamera auf DSLR schwieriger vorgestellt.

Die Bilder werden mit Sicherheit von Bericht zu Bericht besser werden,
da es wirklich meine allererste DSLR ist, davor hab ich noch nie mit einer
fotografiert.
 
Tribal schrieb:
da es wirklich meine allererste DSLR ist, davor hab ich noch nie mit einer
fotografiert.

GELOGEN! Eine meiner DSLRs hast schon in der Hand gehabt und die von schafi auch; und abgedrückt hast auch. ;)

Der Umstieg zwischen Kompakte und SLR ist wirklich alles andere als schwer. Einzig die Umgewöhnung bezogen auf die Bedienelemente ist ein schwerer Brocken, den man am besten mit "Spielen" stemmt. Am Abend im Bett einfach mal mit den Knöpfen und Rädern spielen, und schon kann man nach kurzer Zeit die Kamera auswändig. Und das ist auch wichtig. Ich brauche beispielsweise meine D200 gar nicht vom Auge nehmen, wenn ich die Aufnahmeparameter verändere, wird eh alles in den Sucher eingespiegelt. Nur vereinzelt setzte ich die Kamera ab.
Wichtig ist es, die Kamera richtig profilieren. Jede Kamera bietet heute die Möglichkeit, sich die Bilder maßschneidern zu lassen. Am besten fährt man, wenn man die Bilder neutral lässt. Dann kann man am Rechner noch am meisten rauskitzeln. Notfalls gibts RAW. Und unterbelichten ist auch nie eine schlechte Idee, besonders im Schnee. ;)

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
Unterbelichten, unterbelichten, unterbelichten! Und sich im Zweifelsfall das Histogramm anschaun, dazu kann man sich noch die ausfressenden Bereiche am Display markieren lassen. Hilft, solche ausfressendenen Bereiche zu verhindern. Überstrahlte Bereiche lassen sich am Rechner nicht mehr korrigieren!
Ich würde genau das Gegenteil empfehlen. Erstmal nicht mehr jpeg sondern raw fotografieren und dann leicht überbelichten. Dann hast du in den dunklen Bereichen genug Reserve (und verlierst keine Details), kannst aber in den hellen Bereichen problemlos zurückdrehen.

Ansonsten finde ich die Bilder für die ersten Versuche mit einer DSLR gar nicht so schlecht. Nur die Rahmen erinnern mich eher an eine Traueranzeige. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache und diese Art von Kritik nicht gerne gesehen.

Vovo und ich hatten uns gestern auch überlegt, dass wir mal nach Hochoetz müssen. Das hat sich durch deinen Bericht nur bestätigt. Danke jedenfalls dafür.
 
Tja schönes Eck im Ötztal, danke für die Bilder! Ich bin nicht so "oogschmoochd" (Spaß!) dass mich die Überbelichtung stören würde :-)

Bist das auf Ski oder am Bügelbrett abgefahren? Oder hab ichs überlesen??

Blauer Himmel ist ja (fast leider) schon Standard diesen Winter, hoffentlich kein Trend für die Zukunft, Neuschnee und wenig Sicht mit viel Powder auf und neben der Piste hat halt auch seinen Reiz...

Danke für den Bericht!
 
münchner schrieb:
Ich würde genau das Gegenteil empfehlen. Erstmal nicht mehr jpeg sondern raw fotografieren und dann leicht überbelichten. Dann hast du in den dunklen Bereichen genug Reserve (und verlierst keine Details), kannst aber in den hellen Bereichen problemlos zurückdrehen.

Sehe ich absolut nicht so, zumindest kann man es nicht pauschalieren, da es auf das Motiv und die Kamera (Sensor, Software) ankommt. Wo Schnee ausfrisst, kannst keine Detailzeichnung mehr raushohlen. Wo Schatten richtig absaufen, wird es auch schwer. Es kommt eben auf das Motiv an. Bei den zwei Bildern, die ich zitiert habe, würde ich eher um 2/3 unterbelichten und den Rest dann am Rechner raushohlen. Details im Schatten lassen sich meiner Erfahrung nach recht gut am Rechner rausholen, überstrahlte Bereiche sind für immer hin.

RAW bedeutet aber gleichzeitig eine wahnsinnige Datenflut - ich hoffe, dass das allen bewusst ist. RAWs mache ich nur dann, wenn die Aufnahmen wirklich wichtig sind oder wenn es heikle Lichtsituationen verlangen. Und notfalls gibt es halt ein HDR.

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
RAW bedeutet aber gleichzeitig eine wahnsinnige Datenflut - ich hoffe, dass das allen bewusst ist. RAWs mache ich nur dann, wenn die Aufnahmen wirklich wichtig sind oder wenn es heikle Lichtsituationen verlangen. Und notfalls gibt es halt ein HDR.
RAW bedeutet in erster Linie, sich alle Optionen für die Bearbeitung offen zu halten. Und genau das ist der große Vorteil. Speicherplatz ist heutzutage kein Thema mehr, wo man mittlerweile 1,5 TB Platten für unter 100 Euro bekommt. Außerdem kann man nach der Bearbeitung die RAW Dateien problemlos löschen, aber bei einem ooc-jpeg sind viele Informationen einfach für immer verloren.

Dachstein schrieb:
Details im Schatten lassen sich meiner Erfahrung nach recht gut am Rechner raushohlen, überstrahlte Bereiche sind für immer hin.
Mit RAW ist das eben nicht immer der Fall, auch wenn es natürlich Ausnahmen gibt.
 
Bei RAW kann man viel rauskitzeln, das ist jedem von uns klar. Bei mir liegen übrigens 4 TB rum, nur mit Bildern. Das soll mal zeigen, was RAW Fotografie bedeutet.
Aber weis ist und bleibt imo weis. Dagene kann das beste RAW nichts machen. Ist die Piste eine einzige weisse Fläche ohne Zeichnung, dann kann der beste RAW Konverter und das beste Bildbearbeitungsprogramm nichts mehr machen. Der Mittelwegs macht es aus. Je nach Situation unter oder überbelichten. Man muss halt wissen, was man tut, wie die Dynamik des Sensors ist und was das vorhandene Bildbearbeitungsprogramm kann. Dann kann man grundsätzlich viel korrigieren.


Nur dieses Bild ist beispielsweise so ein typisches Bild, wo ich unterbelichtet hätte. Die Berge im Hintergrund und der Himmel sind futsch, da sich die Matrixmessung der Kamera von den vielen Schattenbereichen täuschen hat lassen und eine zu lange Zeit eingesteuert hat. Belichtet man da noch über, ist die Sache noch mehr verpfuscht. Die dunklen Bereiche hätten sich imo. mit PS recht gut aufhellen lassen (Tiefen und Lichter sowie Tonwertkorektur).

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
Nur dieses Bild ist beispielsweise so ein typisches Bild, wo ich unterbelichtet hätte. Die Berge im Hintergrund und der Himmel sind futsch, da sich die Matrixmessung der Kamera von den vielen Schattenbereichen täuschen hat lassen und eine zu lange Zeit eingesteuert hat. Belichtet man da noch über, ist die Sache noch mehr verpfuscht. Die dunklen Bereiche hätten sich imo. mit PS recht gut aufhellen lassen (Tiefen und Lichter sowie Tonwertkorektur).
Das sind dann aber zwei paar Stiefel. Hier geht es um eine „falsche“ Belichtungsmessung bzw. ist der falsche Bereich korrekt belichtet.

Grundlage für meine Aussage ist eine richtig eingestellte Belichtungszeit (zur Not eben z.B. per Spotmessung den Schnee fixieren und die Belichtung sperren). Das als Basis vorausgesetzt, kann man (in vielen Fällen) ganz leicht überbelichten und hat in den dunklen Bereichen eben die notwendige Reserve, weil man beim Aufhellen der Schatten nicht so stark an Qualität einbüßt. Und falls du dafür Beispielbilder brauchst (auch einen Fall bei dem es nicht ganz geklappt hat), schaue dir den aktuellen Bericht aus Hochgurgl an.
 
Du sprichst den Punkt an, der meistens schon mal nicht erfüllt wird: die korrekte Belichtungsmessung. Einige Kameras haben bereits die Tendenz, leicht überzubelichten. Meine Nikon P7000 hat das als zusätzliches Featute offenbar bereits ab Werk mitgeliefert bekommen (frag mich nicht warum). Bei so mancher DSLR scheint das auch so. In derartigen Fällen halte ich überbelichten für denkbar schlecht.

Weiters erachte ich die Dynamik von den heutigen Sensoren für dermaßen gut, dass eine Unterbelichtung von einer EV ohne Probleme ohne weiteres aufhellbar ist, ohne Details zu verlieren.

Was aber bis jetzt noch nicht gesagt wurde: DAS Patentrezept für ein gutes Bild gibt es einfach nicht. Man muss seine Kamera kennen, wie sie sich in der jeweiligen Situation verhält und dann entsprechend messen und korrigieren. Es ist weder richtig zu sagen, alle Bilder muss man unterbelichten noch alle Bilder muss man überbelichten, es kommt auf das Motiv an. Und selbst dann gibt es noch mehrere Möglichkleiten, das umzusatzen: der eine nimmt die Spotmessung und belichtet über, der nächte belichtet unter und kommt aufs gleiche Ergebnis. Jeder hat seine Methode und ich fahre meines Erachtens genau so gut wie du mit deiner. ;)

MFG Dachstein
 
Oder ein UV-Filter, der dunkelt ja von selbst schon etwas ab.
Ich hab im letzten Sommer viel mit 10-18mm Extremweitwinkel fotographiert. Aber das teuerste Weitwinkel hilft nix, wenn kein UV-Filter drauf ist (und bei diesem Bild habe ich in der Nachbearbeitung schon viel Helligkeit rausgenommen):
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In den Dolomiten jetzt habe ich nach dem Knipsen immer die Bilder kontrolliert. Oft half nix anderes als auf die weißen sonnenbestrahlten Flächen zu fokussieren und dann im Nachhinein dunkle Bereiche aufzuhellen
 
Foto-Irrer schrieb:
Ich hab im letzten Sommer viel mit 10-18mm Extremweitwinkel fotographiert. Aber das teuerste Weitwinkel hilft nix, wenn kein UV-Filter drauf ist (und bei diesem Bild habe ich in der Nachbearbeitung schon viel Helligkeit rausgenommen):
obb3kakx.jpg

Warum UV Filter? Hände weg von dem Zeugs. Nebenbei bringe ich auf mein 12-24 nicht mal einen UV Filter drauf, es hat nicht mal ein Filtergewinde. Ein Filter ist nur wieder ein nicht mitgerechnetes Glaselement im Strahlengang, das bei Lichtquellen im Bild zu Geisterbildern führen kann. Ich habe auf keinen meiner Objektive einen UV Filter drauf, und damit fahre ich schärfte- und auflösungsmäßig am besten. Den Rest erledigt die EBV.

Bei deinem Beispielbild hätte ich übrigens unterbelichtet. Die weißen Flächen sind ziemlich ausgefressen und überstrahlt. Schade, Motiv gut, aber das ruiniert imo. das ganze Bild. Warscheinlich hätte ich eine Belichtungsreihe gemacht und mir ein HDR zusammengebastelt.

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
Tribal schrieb:
da es wirklich meine allererste DSLR ist, davor hab ich noch nie mit einer
fotografiert.

Am Abend im Bett einfach mal mit den Knöpfen und Rädern spielen

MFG Dachstein

Interessant, womit sich unsere Mods abends vergnügen und spielen :wink:

@ Tribal: Scheint ein nettes Gebiet zu sein, nur die fixen Sessel dürften wohl etwas Nerven oder?
 
danke für den bericht
mein dad war von 17.-19.2. in hochoetz mid ein paar Arbeitskollegen und hatte mir schon berichtet über die Schneeverhältnisse.
 
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