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Höhenmeter Challenge

Turbowende

Massada (5m)
Frage in die Runde:
Welches Gebiet in Tirol, genauer noch welcher Lift eignet sich am Beten für eine Höhenmeter Challenge.

Wo hat man vielleicht 9 Stunden(7:30-16:30) Betriebszeit und im März/April auch nicht mehr so viel Betrieb.
Die Piste sollte auch möglichst direkt sein.
Ich bin am überlegen ob 25.000 oder sogar 30.000HM möglich sind.
Würde mich mal interessieren, ob jemand Ideen hat oder das sogar schon probiert hat
 
In SFL die schwarze Piste 143 am Pezid. Hat man pro Abfahrt 450 Höhenmeter und die Piste ist eigentlich direkt ab der Bergstation steil. Also hat man vor und nach dem steilen Stück keine so lange flachen Abschnitte dabei.
Wäre das dafür vielleicht was?
 
Kaltenbach Talabfahrt knapp 1.200 Hm, Liftbeginn 7:30 Uhr, sollte im März evtl. gehen, ist aber Talzubringer und evtl. Wartezeiten zur Rush-Hour.
Zillertalarena Karspitzbahn 1+2 mit 1.540 Hm, Liftbeginn 8:00 Uhr, kritisch dürfte die Talabfahrt nach Zell am Ziller werden und auch hier Talzubringer evtl. Wartezeiten Rush-Hour

Die fallen mir ganz spontan ein, wo man wenig unterschiedliche Lifte nehmen muss. Natürlich kann man in Sölden vom Gletscher ins Tal fahren, aber da sind dann auch einige Liftfahrten mit verbunden.
 
Sessellift Gampen in Ischgl. Aber nur wenn wenig Buckel auf der Piste da die Piste eher flach ist.
Dann sind da in 3:30min 980hm drin.
Leider fährt der Sessel recht langsam wenn wenig Betrieb, aber immerhin 980hm ohne die Skier an und ausziehen und in eine Gondelstation laufen zu müssen.
Meine Vermutung: 15min pro Durchlauf!?

Klarer Nachteil: Ist hinten im Gebiet, 07:30 unmöglich.
Vorteil: Im Gegensatz zu den Talabfahrten ist hier nicht so viel Betrieb und insb. die Pistenqualität geht nicht so vor die Hunde am Nachmittag.
Bei 980hm auf 15min braucht man 7:45h für 30380hm

Aber eine grosse Bitte: Ein solcher Versuch schreit nach sehr hoher Geschwindigkeit bei immer stärkerer Ermüdung. Und das im öffentlichen Skiraum. Klingt für mich sehr stark nach erheblicher Gefährdung der anderen Skifahrern!!
Gibt es nicht spezielle Events für so etwas?
 
Bei entsprechenden Verhältnissen (eher leeres Skigebiet, buckelfreie Pisten) haben wir schon 16.000hm gemacht. Ganz normaler Skitag (also nicht explizit höhenmeterstarke Lifte) UND Mittagspause.
Alleine bei Verzicht auf die Mittagspause traue ich mir 20.000hm zu - ohne Gefährdung anderer Skifahrer, also zügige Geschwindigkeit, volle Kontrolle und Rücksicht auf andere Skifahrer, ohne Tempobolzerei.
30000hm ist also erreichbares Ziel.
Hauptproblem wie schon angesprochen: Ist dann noch ein kontrolliertes Skifahren mit dann doch sehr müden Beinen noch möglich?
 
Sehr gut geeignet ist da auch die schwarze Schattberg Nordabfahrt in Saalbach. 1000 Höhenmeter mit einer Gondel die direkt und nicht schräg Höhe gewinnt, dafür allerdings eine Mittelstation hat und einen kurzen Fußweg über die Brücke im Tal verlangt. 15 Minuten pro Umlauf gehen sich da aber gut aus.
Die Zwölfer Nordbahn macht 880 Höhenmeter und hat keine Mittelstation, da spart man sich auch Fußwege.
1235 Höhenmeter liefert die Matreier Goldriedbahn ohne Mittelstation, dafür mit Fußweg am Ende und Ziehwegen im Verlauf der Abfahrt. Da braucht man gute 20 Minuten für eine Runde.
 
Wenn man es drauf anlegen will:
Zwölfer Nord ganztags in Saalbach und Abends rüber wechseln zur Unterschwarzachbahn bis 22:00. Zudem In Fieberbrunn bei so einem First Line Event mitfahren, aber das inklusive Frühstück auslassen.
 
hab es vor einigen Jahren in Zell am Ziller mal geschafft, etwas über 30.000hm zu fahren - war den ganzen Tag (Mitte/Ende Februar) an Karspitz 1 und 2 unterwegs (aber öfters mal nur Karspitz 2). Startete so kurz nach 8, kurze Mittagspause auf der Schnitzelhütte ging sich aus und bin um kurz vor 16 Uhr nochmal im Tal eingestiegen (der Liftler war etwas verwundert). Vorteil ist, dass die Bahn eigentlich den ganzen Tag über recht zügig unterwegs ist. und die Sportabfahrt mir eh sehr gut gefällt und man auch mal die andere Abfahrt nehmen kann (bis zur Mittelstation). Wird halt im März nicht mehr gut gehen, da die Talabfahrt meist nicht so lange hält. Und die letzten 2 oder 3 Mal war es dann auch schon sulzig bucklig unten raus.

Kaltenbach sollte auch gut gehen, da man früher starten kann. Beliebt ist auch Zell am Ziller, wenn sie die 6:55 Starttage haben, dann halt eher zig Mal Karspitz 2... da gibts einige, die dann 36000hm schaffen.
 
Das kombiniert man dann noch mit einem Wechsel auf die Nachtpiste in Kaltenbach. 3-4 h Nachtski on top dürften kaum durch effizientere Bahnen zu schlagen sein. Vor allem kann man sich da nochmal ein paar Stunden ausruhen und stärken und dann neu angreifen, auf frisch präparierten Pisten und mit tendenziell weniger Leuten.
 
Als Skiline noch eine brauchbare Seite war, waren die Lifte in Österreich wo die meisten Höhenmeter erzielt wurden meines Wissens:
Karspitz 1+2 und Saalbach Westgipfel+anschließen Flutlicht am Unterschwarzachlift
Die teilweise absurd hohe Werte von mehr als 40000, waren die Liftler die sich nen Spaß gemacht haben und alle paar Minuten ihre Karte hingehalten haben, weil es früher ja sogar noch Preise zu gewinnen gab auf Skiline und auch beim BMW X-Drive Cup.
 
Aber Skiline hat ja auch noch nie alle Lifte erfasst. Einige Skigebiete die nicht mehrere Eigner haben verzichten ja auf Drehkreuze an den meisten Bahnen.
 
4KSB Lanerköpfl Niederau
8EUB Choralm in Westendorf ab Mittelstation (nur bei ausreichender Naturschneelage, die Piste dorthin hat keine Beschneiung)
8EUB Hohe Salve + 6KSB Hexen6er in Söll (hier zusätzlich Nachtski möglich)
8KSB Fleiding in Westendorf wäre bei wenig Andrang + vmax (6m/s) der KSB ganz heiß - nur wird das nie vorkommen (Bin die 600 hm z.B. im Februar 2021 in ca. 1 bis 1 1/2 Minuten gefahren, Bahn dafür im Schleichtempo)
 
Kumpel hat am 06.01 also Hochsaison in der Kombi Ahorn (Start 07:30) und Wechsel hoch ins Hauptgebiet fast die 30.000 hm geknackt.

Nachteil am Ahorn ist natürlich das man die Pendelbahn gut timen muss, geht gut mit hoch, beide Sessel, runter, bei dem aktuellen 15 Minutentakt.


Seilbahnjunkie schrieb:
Das kombiniert man dann noch mit einem Wechsel auf die Nachtpiste in Kaltenbach. 3-4 h Nachtski on top dürften kaum durch effizientere Bahnen zu schlagen sein. Vor allem kann man sich da nochmal ein paar Stunden ausruhen und stärken und dann neu angreifen, auf frisch präparierten Pisten und mit tendenziell weniger Leuten.

Kaltenbach hat kein Nachtski mehr.
 
Ah, das ist an mir vorbei gegangen. Aber ich bleibe dabei, Nachtski sollte man auf jeden Fall mitnehmen, wenn man sowas unbedingt machen will. Dann wäre in Tirol vermutlich die Skiwelt sinnvoll, bzw. man kombiniert halt was anderes mit dem Nachtski in Söll.
 
Ich meine mich zu erinnern, dass hier im Forum mal jemand einen Skiline-Screenshot gepostet hat, bei dem ein Skitag am Holzalm 6er in Hochfügen dokumentiert wurde. Ich meine mich an 37.000 Höhenmeter zu erinnern.
 
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