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Höllentrip

Erlaube mir neugiereig zu sein:

Darf ich dich fragen, von wo du abfliegst? Wie händelst du das mit dem Gepäck? - IMHO ist dies entweder sehr teuer und dauert Ewigkeiten oder du bist FT (oder Vergleichbares inkl. den Check-In-Vorteilen). Welche Gebiete steuerst du derart an? Zu deinem Abreise-Ort: Hast du da auch einen derart perfekten Bahnanschluss oder parkst du dein Auto direkt am Flughafen?

Entschuldige meine sticheligen Nachfragen - ich bin aber grade selber am evaluieren diverser Reiseoptionen und bin daher über jede geteilte Erfahrung von "Flug-Ski-Fahrern" dankbar.[/quote]


Ja also ich fliege normalerweise von DUS, dorthin brauche ich 15-20min mit dem Auto (wenn ich jemanden hab, der mich absetzt), dann 30min vor Abflug dort sein, fliege nur mit Handgepäck, Ski/Snowboardequipment hab ich bei nem Kumpel in der Schweiz. Und dann geht es mit der Bahn weiter Richtung Skiort. Normalerweise nach Davos (m.E. gute Bahnverbindung), war aber auch schon "so" in LAAX und Engelberg ;)

Mit Equipment wäre das schon sehr teuer so die Art das zu machen, das geht nur, wenn man das bereits vor Ort hat. Und mit den Preisen für die Anreise (Flug mit Lufthansa/Swiss bezahl ich immer so 99-150€), Airberlin fliegt auch, aber da gibt es Sonntags den letzten Inbound-Flight schon um 18uhr (LH 20:40),daher keine Option. Und dann noch mit der SBB so 45 CHF (mit Halbtax)... Kommt man so auf 130-180€ ... viel preiswerter ist das wenn du Auto fährst auch nicht und es ist schneller + komfortabler (als 7-8h Autofahren).
 
Das Wetter war teilweise auch die Hölle: Sturm

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Aber es gab auch schöne Momente:

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Alles gibt es hier: Klick
 
Das war echt ein Höllentrip!

Die Fahrt war super, ohne Stau 760 km in gut 6 Stunden!

Das Wetter war unglaublich: Samstag Sturm, aber noch vieles offen. Leider echt nervig zu fahren. Am Sonntag dann schon in der Nacht Orkan. Baumstürze auf der Strasse nach Hintertux. Gletschersperre! Haben dann einen Spaziergang durch das schöne Zilltertal gemacht und die Sauna im Hotel genossen. (hatten den Klausenerhof in Hintertux, Luxus pur)

Heute war der Sturm (fast) vorbei. Dafür Nebel oben und Regen unten. Die Verhältnisse waren dementsprechend schlecht.

Sind dann um 14:30 abgefahren. Wieder in 6 Stunden nach Hause.

Fotos habe ich leider sehr wenige, da ich die Kamera am Samstag im Schließfach auf der Sommerbergalm deponoiert hatte, am Sonntag nicht hoch kam, und heute der Nebel ein Foto verhinderte...

Fazit: Spaß gehabt, aber leider nicht genug Skifoarn.
 
Schilehrerausbildung ist schlimmer: schreckliche Busreisen von 17 Stunden, jeder Tag um 6.45 Frühstück, bis 1430 Skifahren, ab 1515 Theorie bis 2130 Uhr, Abends lernen und das 6 Tagen lang.
 
Was machste für ne Ausbildung? Ich hab das damals gemacht, als ich ein Jahr in England in der Schule war, da hat man nämlich ab Anfang Dezember Weihnachtsferien xD
 
wellblech schrieb:
Ihr seht, so ist das, wenn man nicht in Alpennähe wohnt und trotzdem ein bißchen (Ski-)verrückt ist. :D

Du hasts noch gut, wenigstens kein Meer (bzw. Kanal) zwischen Dir und vernünftigen Pisten. :|

Ich bin letzten Winter fuer ein langes Wochenende nach Oberstaufen geflogen/gefahren. Aber der Aufwand (obwohl teuer) hat sich gelohnt. :) Es hatte gerade frisch geschneit, und schneite auch noch eineinhalb (Ski-)Tage weiter.

Mal sehen ob ich diesen Winter nochmal so ein Wochenende irgenwohin planen - und mir leisten - kann.
 
Blablupp schrieb:
Was machste für ne Ausbildung? Ich hab das damals gemacht, als ich ein Jahr in England in der Schule war, da hat man nämlich ab Anfang Dezember Weihnachtsferien xD

Schilehrer Anwärter-ausbildung :) Ab Dezember bis Mai werde ich warscheinlich in Tux arbeiten. :wink:
 
Pistencruiser schrieb:
Ich lebe jetzt seit anderthalb Jahren hier am Alpenrand.
Wenn ich meine alltägliche Runde mit den Hunden gehe und sich 300m vom Haus entfernt bei klarem Wetter von links nach rechts ca. 100km Alpenpano erstreckt, mit der Zugspitze in der Mitte, muss ich mich auch immer nochmal kneifen. Wenn ich bedenke, dass ich dafür früher auch 7h fahren musste. Und ich muss sagen, dass ich's immer noch genieße und nicht als alltäglich empfinde.
Hoffentlich schlägt der Föhn nicht allzu sehr zu damit du die Tage auch voll ausnutzen kannst.

Hat alles Vor- und Nachteile.
Weilheim ist ja noch ziemlich weit von den Bergen weg, ich bedaure manchmal diese Leute wenn sie sich in der Blechlawine nach Hause quälen, und ich brauch nur die Skier abzuschnallen und noch 10 Minuten nach Hause zu laufen. Oder ich packe einfach den Gleitschirm noch mit ein, deponier ihn in der Bergstation und flieg dann einfach nach Hause zurück... Oder ich fahr einfach auf der Langlaufloipe nach Hause und geh dann noch in die Sauna meiner Nachbarn (haben ein Hotel wo ich "geduldet" werde)

Aber jemand der solche "Höllentrips" von Norddeutschland macht weiss doch normalerweise so einen Skitag viel mehr zu schätzen, seien wird doch ehrlich!
Wer von den Leuten welche direkt im Skiort wohnen (also nicht Weilheim oder Starnberg mit 50 km Anreise) geht denn noch bei einem Sauwetter auf den Berg, trotz Saisonkarte, Jahresparkschein, Gratisessen weil man den Hüttenwirt kennt usw...?
Ich kenne eigentlich kaum einen.
Der Norddeutsche dagegen hat auch bei Sturm seinen Spass und "hat dann was zu erzählen!"
 
Pitz schrieb:
Pistencruiser schrieb:
Ich lebe jetzt seit anderthalb Jahren hier am Alpenrand.
Wenn ich meine alltägliche Runde mit den Hunden gehe und sich 300m vom Haus entfernt bei klarem Wetter von links nach rechts ca. 100km Alpenpano erstreckt, mit der Zugspitze in der Mitte, muss ich mich auch immer nochmal kneifen. Wenn ich bedenke, dass ich dafür früher auch 7h fahren musste. Und ich muss sagen, dass ich's immer noch genieße und nicht als alltäglich empfinde.
Hoffentlich schlägt der Föhn nicht allzu sehr zu damit du die Tage auch voll ausnutzen kannst.

Hat alles Vor- und Nachteile.
Weilheim ist ja noch ziemlich weit von den Bergen weg, ich bedaure manchmal diese Leute wenn sie sich in der Blechlawine nach Hause quälen, und ich brauch nur die Skier abzuschnallen und noch 10 Minuten nach Hause zu laufen. Oder ich packe einfach den Gleitschirm noch mit ein, deponier ihn in der Bergstation und flieg dann einfach nach Hause zurück... Oder ich fahr einfach auf der Langlaufloipe nach Hause und geh dann noch in die Sauna meiner Nachbarn (haben ein Hotel wo ich "geduldet" werde)

Aber jemand der solche "Höllentrips" von Norddeutschland macht weiss doch normalerweise so einen Skitag viel mehr zu schätzen, seien wird doch ehrlich!
Wer von den Leuten welche direkt im Skiort wohnen (also nicht Weilheim oder Starnberg mit 50 km Anreise) geht denn noch bei einem Sauwetter auf den Berg, trotz Saisonkarte, Jahresparkschein, Gratisessen weil man den Hüttenwirt kennt usw...?
Ich kenne eigentlich kaum einen.
Der Norddeutsche dagegen hat auch bei Sturm seinen Spass und "hat dann was zu erzählen!"

Die wenigsten der "Einheimischen" ob aufgewachsen oder zugereist. Weil man sich dann die schönen Tage aussucht und sagt trotz all dem bleibe ich eher daheim auf der Couch oder mache was anderes, als im Sturm oder Nebel herumzufahren. Wenn aber man aber von weiter her anreist, dann lernt man die Sache ganz anderst schätzen. So ging es früher auch, bevor ich in Bayern gelebt habe.

Ich selbst wohne in Wolfratshausen, hab zwischen 20 und 35 Kilometer zu den ersten Ski-Bergen, in den letzten Jahren auch immer Saison-Skipass, aber meistens bin ich auch nur dann gefahren, wenn das Wetter gepasst hat, auch wenn ich z.B. nach 2 Stunden die Ski wieder zusammen packe und heimfahre, weil der Aufwand noch im relativen Maß bleibt.
Im Prinzip hab ich das auch gemacht und bin ein paar Tage, grade am Wochenende vormittags für 2-3 Stunden aufs Brauneck gefahren und als die ganzen Münchner Horden da waren, runter gefahren, die Ski ins Auto und daheim gemütlich zu Mittag gegessen.
 
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