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Hörnerdörfer/Allgäu

Buddelprinz

Massada (5m)
Hallo,

vielleicht hat jemand einen Tipp für uns. Wir sind ab dem 27.12.2012 in Obermaiselstein und wollen in den Hörnerdörfern Ski fahren.
Gibt es Unterschiede wegen der Wartezeiten und den vollen Pisten? Ist z.B. Balderschwang leerer, da es nicht wie Bolsterlang direkt am Anfang liegt?

Danke und Gruß Buddelprinz
 
In den Weihnachtsferien ist es überall voll. Meiden solltest Du Ofterschwang. Bolsterlang hat auch hohe Wartezeiten wegen geringer Liftkap. Über Balderschwang denken viele, dass es ein nicht so voller Geheimtipp ist, doch auch das ist wegen dieses Gedankens nicht der Fall. Am "relativ" wenigsten los ist oben in Grasgehren., An der 2SB werdet Ihr aber auch ordentlich anstehen.

Mein Tipp ist der Grünten und die Adelharz/Breitensteinlifte. Auch am Alpsee ist nicht ganz so viel los, da diese Skigebiete keine hohen Bettenkapazitäten bedienen.
 
Den Adelharz kann ich wirklich total empfehlen. Sind allerdings nur Schlepplifte und eher leichte Pisten aber kaum Wartezeiten.
Am Grünten musst du in den Ferien früh am Parkplatz sein, denn sonst kann es sein, dass du weit weg parken musst. Aber bzgl. Wartezeiten, dürfte es dort nicht sooooooo schlimm sein.
Ofterschwang und Balderschwang würde ich meiden :arrow: viele Wartezeiten :!: .
Wenn du wirklich nur in den Hörnerdörfern fahren möchtest, dann würde ich eher nach Bolsterlang, oder wie manitou schrieb nach Grasgehren fahren.
Wenn du mit dem Auto nach Grasgehren, oder nach Balderschwang fahren möchtest kann es sein, dass der Riedbergpass geschlossen ist, oder Schneekettenpflicht herrscht.
Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
 
Kauft den Superschnee-Pass, dann könnt Ihr notfalls an die vergleichsweise wenig besuchten und nahen Gebiete um Immenstadt, an den Grünten, nach Unterjoch oder an den Buron ausweichen. Zu den Hörnern wurde alles gesagt.
 
Superschneepass sehe ich etwas anders:

Der ist verhältnismäßig teuer und lohnt (außer als Saisonkarte) eigentlich nur, wenn man vorwiegend in den großen und teuren Skigebieten (O-dorf/Kwt) fahren will und mal nen Abstecher nach Oberjoch oder Hörnerdörfer etc. machen will. Die Tagespreise in vielen kleineren Skigebieten sind deutlich günstiger und wenn ihr von vornherein vorwiegend dort fahren wollt, dann habt ihr durch den Superschneepass letztendlich keinen Preisvorteil.

Wenn Ihr allerdings an einem Tag durch drei Skigebiete "moven" wollt, dann geht kein Weg am Superschneepass vorbei. Überall mal in der Schlange stehen ist auf alle Fälle recht abwechslungsreich! :biggrin:
 
Hallo,
vielen Dank für die Tipps. Wir werden sogar eher nur Halbtageskarten nehmen, denn unser siebenjähriger Sohn geht dieses Mal nicht in den Skikurs. Er fährt problemlos rote Pisten und möchte gerne mit uns zusammenfahren. Es soll dieses Mal eher ein ruhiger Skiurlaub werden, wenn wir Ostern in Nauders sind, sieht dieses anders aus. Da geht unser Sohn mit seiner Freundin in den Skikurs und wir Eltern werden stundenlang die tollen Pisten genießen.
Jetzt werden wir wohl eher erst ab Mittags starten und hoffen sehr, dass die Pisten nicht überfüllt sind.

Wir werden Eure Tipps testen und uns mal einige Skigebiete anschauen.

Danke und Gruß Buddelprinz
 
Das toppt fast meine Wartezeiten am letzten Wochenende am Kreischberg bei den Sunshineliften. Obwohl das 2 Lifte sind, wartete ich gute 15 Minuten. Aber Wahnsinn, wie viele beim Gelbhansen anstanden, wie sah es dann bitte erst bei der SB aus? 8O
 
WTF? :surprised: Da stehst ja glatt eine Stunde wenn nicht länger bis du überhaupt einmal beim direkten Einstiegsbereich bist... 8O
 
Problem war halt leider auch, dass sowohl die KSB als auch der SL wieder und wieder standen. Trotz der vielen Warnungen haben sich die absoluten Anfänger am Schlepper versucht und sind teilweise nicht mal fünf Meter weit gekommen. Dazu muss der Liftler nach jedem Stillstand vom Einstieg vor zum Lifthäuschen laufen, um das Teil wieder anzuschmeißen.
 
münchner schrieb:
Problem war halt leider auch, dass sowohl die KSB als auch der SL wieder und wieder standen. Trotz der vielen Warnungen haben sich die absoluten Anfänger am Schlepper versucht und sind teilweise nicht mal fünf Meter weit gekommen. Dazu muss der Liftler nach jedem Stillstand vom Einstieg vor zum Lifthäuschen laufen, um das Teil wieder anzuschmeißen.

Warum passierte das bei der KSB? Am Kreischberg bei der DSB Ochsenberg(fix geklemmt) sah ich jedenfalls, dass diese immer wenn ein Kind einstieg, langsamer wurde. Finde ich gut, denn damit ist auch für die Sicherheit unmittelbar beim Einstieg gesorgt. Ab und an bleib sie sogar während der Fahrt ganz stehen. Doch dort standen nicht allzu viele Leute an, daher hatte man trotzdem keine lange Wartezeit und alles lief am Einstieg doch immer recht zügig ab.
So etwas verstehe ich nicht. Stehen am Einstieg keine Tafeln mit "nur für geübte Skifahrer" oder etwas Ähnliches? Wenn man nicht einmal 5 Meter Schlepperfahren kann, sollte man doch noch einmal ein paar Runden am Teller- oder an einem leichten Schlepplift drehen. Hört sich jetzt brutal an, doch ob man es glaubt oder nicht, auch Schlepperfahren muss gelernt werden.
Das kenne ich von anderen Anlagen, aber wenn so viele Leute anstehen und angenommen der Liftler dann zum Bsp. nach jedem 7. Bügel abstellen und dann wieder anwerfen muss, wundert mich nichts mehr. Das sind dann leider "ideale" Bedingungen für lange Wartezeiten. :roll:


An den Sunshineliften am Kreischberg steht an dem Puntk, wo man sich dann für den linken oder rechten lift entscheiden muss, dass der linke nur für geübte Skifahrer geeignet ist. Er läuft auch deutlich schneller, als der rechte Lit.
 
Na da sollns mal unsere Lifte sehen, da geht das Ruck Zuck Zack Zack und oben sind se. Ne
 
Sehe ich das richtig, dass wenn man zum Gelbhansekopflift will sich auch bei der Schelpenbahn anstellen muss? Dann überlege ich es mir schwer, ob mir der Schlepper ne fahrt wert ist weil das ist ja wirklich radikal. Im Allgäu stehen eben Schlepper noch an der Tagesordnung und sie werden von den Leuten noch gut angenommen, im Bregenzer Wald das Gleiche

Viele Grüße,
Tobi
 
Ok, danke für die Info :D
Wie lange hast du im Schnitt für eine fahrt am Gelbhansekopf gewartet? Weil ich überlege, ob ich dann kurz mal nach Balderschwang für 5 Fahrten an dem Schlepper fahre und weiter in den Bregenzer Wald. Weil ich denke die restlichen Anlagen kann man wartezeittechnisch eh vergessen, oder?

Viele Grüße,
Tobi
 
Denke GHK waren 20 Min., Schwarzenberglift und Hochschelpenlift ca. 15 Min., aber natürlich auch absolute Hochsaison. Den Rest haben wir uns aus Zeitmangel gespart.
 
tobi27 schrieb:
Sehe ich das richtig, dass wenn man zum Gelbhansekopflift will sich auch bei der Schelpenbahn anstellen muss? Dann überlege ich es mir schwer, ob mir der Schlepper ne fahrt wert ist weil das ist ja wirklich radikal. Im Allgäu stehen eben Schlepper noch an der Tagesordnung und sie werden von den Leuten noch gut angenommen, im Bregenzer Wald das Gleiche

Viele Grüße,
Tobi

In Mellau sind aber Schlepper meines Wissens nach nicht mehr in der Überzahl. Da fällt mir nur mehr der Doppelschlepper Roßstelle ein, doch sonst keiner. :rolleyes:
 
Auch wenn das jetzt OT ist: In den großen Bregenzerwälder Gebieten (Damüls-Mellau, Diedamskopf und Warth-Schröcken) kann man fast immer auf Schleppliftfahren verzichten.
Im Bregenzerwald hat es aber noch viele kleinere Gebiete auf die tobi27 wohl anspielt und in denen noch viele Schlepplifte (und ältere Sesselbahnen) ihren Dienst tun, die da wären: Andelsbuch, Alberschwende, Bödele, Schwarzenberg, Hochlitten, Sibratsgfäll, Schetteregg, etc.
Allerdings hat tobi27 meiner Meinung nach nicht Recht wenn er sagt, dass die Gäste die Schlepplifte im Allgäu und Bregenzerwald einfach so hinnehmen, natürlich verlangen die Gäste auch hier wie überall in den Alpen moderne und bequeme Lifte. Daher erfahren auch die Gebiete, die in den letzten Jahren in neue und moderne Lifte und Beschneiung investiert haben, den größten Zuspruch. Eindrucksvolle Beispiele sind Steibis, Ofterschwang und das Fellhorn im Allgäu sowie die drei großen im Bregenzerwald, die praktisch fast immer gut besucht sind. Und auch die kleineren Gebiete im Bregenzerwald haben das erkannt und investieren in neue und komfortable Bahnen, als Beispiele seien hier Hochhäderich und Bezau genannt, woanders wird geplant.
 
Ah seh ich ja jetzt erst, dass münchner in Balderschwang war und auch noch den Gelbhansekopflift fahren konnte. Das war mir ja letzten Winter nicht vergönnt. Aber bei den Menschenmassen kanns einem echt vergehen ... Bin auf den kompletten Bericht gespannt.
 
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