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Horrorsturz vom Sessellift

Jay

Mt. Blanc (4807m)
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Horrorsturz vom Sessellift
Schutzengel im Skilager: Eine 15-jährige Schülerin stürzt vom Sessellift ab und bleibt fast unverletzt – auch dank zwei Mitschülern.

Jetzt können sie wieder lachen. Ivan, Steffi und Barbara. Zu Hause in Langenthal sitzen die Neuntklässler auf einer Hollywood-Schaukel. «So haben wir dich gehalten», sagt Ivan Valetny und packt Barbara demonstrativ am rechten Arm. Steffi Gafner greift links zu. In der Mitte sitzt Barbara.

Vom Lift mitgeschleppt

Letzten Donnerstag sassen die drei ebenfalls zusammen. Auf einem Sessellift in den Flumserbergen – Minuten, die sie wohl nie wieder vergessen werden. Rückblende: Die Langenthaler «Neunteler» haben an diesem Donnerstagmorgen schon einige Skiabfahrten hinter sich und stehen abermals am Lift. Als die drei Freunde mit einem vierten Lagerteilnehmer in den Sessel steigen wollen, passierts: Barbara Kummer rutscht aus, wird vom ruckartig anlaufenden Lift aber mitgeschleppt. Ivan und Steffi, die Sitznachbarn rechts und links, packen Barbara, wollen sie noch ganz in den Sessel ziehen – vergeblich. Schnell hat der Sessel eine Höhe zwischen 10 und 20 Metern erreicht. Und Barbara hängt immer noch am Sessel, gehalten nur von ihren zwei Mitschülern. Die Umstehenden rufen um Hilfe, kreischen.

«Keine Zeit für Angst»

Jetzt wird der Lift angehalten. Unter den Langenthaler Schülern klaffen über zehn Meter – und ein Untergrund aus Geröll und Felsen. Ein im hinteren Sessel sitzender Lehrer aus Zürich erfasst die gefährliche Lage und schreit: «Lift wieder an!» (Denn weiter oben ist der Boden wenigstens reichlich mit Schnee bedeckt.)

«Wir hatten gar keine Zeit, um nach unten zu schauen und Angst zu haben», berichtet Ivan auf der sicheren Schaukel zu Hause. «Ja», ergänzt Steffi, «wir hatten genug zu tun, damit uns Barbara nicht entglitt.»

Nach rund drei Minuten sind die Kräfte von Ivan und Steffi dann doch erschöpft. Sie können ihre Klassenkameradin nicht länger halten: Barbara fällt rund zehn Meter in die Tiefe – und verschwindet fast ganz im weichen Sulzschnee. «Das schlimmste Gefühl in meinem Leben», sagt Ivan und wird ganz ernst.

Doch die Geschichte hat ein Happy-End: Barbara wird zwar mit der Rega ins Spital nach St. Gallen geflogen. Dort werden aber lediglich einige Prellungen und Druckstellen (vom Halten) festgestellt. Kein Wunder, ist Klassenlehrer Stefan Iseli mächtig stolz auf seine Schüler. «Alle drei haben sich in dieser gefährlichen Situation genau richtig verhalten.»
 
Irgendwie versteh ich net ganz, daß ma den Lift net sofort abstellt, und wieder rückwärts in die Station fährt. Was war denn das fürn Lift ? Ksb oder fix ? Würd mich echt intressiern, wie das wirklich abglaufn iss. Normalerweise müßte der Hintermann gleich schrein, dann könnt ma no abschaltn bevor der Lift 10 m und höher überm Tal iss. Dann iss er vielleicht 2 m überm Bodn...wenns blöd läuft.
 
Das mit dem rückwärts fahren ist nicht so einfach, könnte ich mir vorstellen. Das Problem sind die Sessel hinter dem Unglückssessel. Wenn einer der Passagiere darauf bei der Rückwärtsfahrt mit den Skiern hängenbleibt, beispielsweise wenn sich der Sessel der Station und damit dem Boden nähert, gibt es den nächsten Zwischenfall. Auch frage ich mich, was mit diesen bereits besetzten Sesseln in der Station passieren soll. Rückwärts durch den Umlauf? Bei einer fix geklemmten Bahn ist es noch blöder, denn dort müssen diese Leute wieder absteigen, weil ein besetzter Sessel nicht die Seilscheibe passieren darf. Ausserdem hätten wir da noch die wartenden Leute, die bereits im Einsteigebereich stehen. Diese drohen von den zurückkehrenden Sesseln umgefahren zu werden.
 
Hi, da hast Du vollkommen Recht, wenn i so zruck denk, ich hab das noch nie miterlebt wie s dann in der Station zugeht, nur als ich neulich mal aufm Sudelfeld war, da lief der Lift 10 m rückwärts. Weiß der Himmi warum-- ich war auf der Strecke im Wald drinnen... und hab nicht runtersehn könna was da los war. Ich weiß nur was passiert wenn ein Schilift rückwärts fährt-- der iss danach leer. D. h. die Fahrer im Lift kommen gar net in der Talstation an-- die fliegen scho vorher raus...
 
Kann dir ned folgen. Ich bin in der Lägerbahn als die ganz neu war mal rückwärts gefahren, weil die einen Defekt hatten und die Bahn leer gemacht werden musste:

Wenn einer der Passagiere darauf bei der Rückwärtsfahrt mit den Skiern hängenbleibt, beispielsweise wenn sich der Sessel der Station und damit dem Boden nähert, gibt es den nächsten Zwischenfall.
Das hat da niemand geschafft und wenn wo ist das Problem geht halt der Ski ab!

Auch frage ich mich, was mit diesen bereits besetzten Sesseln in der Station passieren soll. Rückwärts durch den Umlauf?
Die steigen einfach aus ist auch nicht das Problem, ging da ganz locker, geordnet und Ruhig ab

Bei einer fix geklemmten Bahn ist es noch blöder, denn dort müssen diese Leute wieder absteigen, weil ein besetzter Sessel nicht die Seilscheibe passieren darf.
Das hab ich zwar noch nicht mitgemacht aber denke, die werden auch ganz einfach aussteigen wie bei der KSB der lift fährt ja nicht vollen Speed bei sowas

Ausserdem hätten wir da noch die wartenden Leute, die bereits im Einsteigebereich stehen. Diese drohen von den zurückkehrenden Sesseln umgefahren zu werden
Die stehen hinter der Klappe da wir niemand umgefahren, denn sonst würden die beim vorwärtsfahren auch umgefahren werden. Die die schon durch die Klappe sind (maximal eine Sesselfüllung) gehen halt genauso wie alle Rückwärtskommenden raus

Sehe da absolut kein Problem und bei dem Mal wo ich es erlebt hatte auch keine Schwierigkeit.


Bei dem Vorfall frage ich mich eher warum die Schüler das Mädel nicht als der Sessel noch niedrig war also direkt vor der Station in den Schnee haben fallen lassen da ists höchstens ein Meter oder zwei, weiss allerdings nicht in welchem Lift es dort war, kan mich aber an keinen erinnern, der sofort eine beachtliche Höhe hat.
 
Hmm....was hat der Liftwart wieder gemacht?

Zum lück hatte die Kleine nen guten Schutzengel...

@ Rückwärtsfahren:
Das ist doch gar kein Problem, hab ich ach schon öfters mitgemacht. Und Rückwärts wird eh meistens im Schritttempo gefahren. @ In den Schnee fallen lassen: Bei ner KSB würd ich das auch nicht unbedingt machen....da kriegst am Ende noch nen Sessel in den Hinterkopf.
 
Dazu kann ich nur anfuegen, das hier in Sunshine Village das Liftpersonal aufmerksammer ist. Gestern Sind am Wa Wa und am Stawbeery Lift gleich 2 mal Leute halb vom Lift geflogen beim einsteigen. Der Lift ist schon nach 10m gestanden!
 
Ich glaube nicht, dass man das verallgemeinern kann, wo das Liftpersonal aufmerksamer ist.
Es gibt auch in Übersee Liftunfälle.
Und in Europa schlafen nicht alle Liftler!

OK?
 
@seilbahner
Verallgemeinern sicher nicht. Aber ich kenne inzwischen die "Nasen".
Btw hat Tochter von einem Kolegen auch mal Kapriolen gemacht. Beim Austeigen ist der Sessel voll ueber sie hinweg. Manch mal nuetzt auch die schleste reaktons nichts. Hate glueck das nichhts passiert ist.
 
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