hier ein alter Pistenplan aus 1985...
Der Skiatlas schreibt:
Den Brenner registrieren viele Skifahrer üblicherweise nur als ärgerliches Nadelöhr auf dem Weg zum begehrten Südtiroler Urlaubsziel.
Kaum hat man den Zoll hinter sich, tritt man kräftig aufs Gaspedal.
Daß links der Autobahn die Talstation eines Sesselliftes steht, interessiert kaum. Und das Schidl, auf dem "Zirog-Alm" zu lesen ist, tut man mit einem Achselzucken ab.
"Zirog-Alm"? Nie gehört. Dabei ist das Skigebiet oberhalb der Zirog-Hütte durchaus einen Besuch wert. Die Pisten ziehen sich überweite baumfreie Hänge oberhalb der Waldstufe und sind mit zwei
Schleppliften erschlossen.
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Seit die Fuggerschen Silberminen, die früher den Wohlstand sicherten, stillgelegt sind, beziehen die Einheimischen ihr Silber aus dem Tourismus.
Nicht unwesentlich trug zu dieser Entwicklung in unseren Tagen das Skigebiet unterhalb der Amthor-Spite, am sogenannten Hühnerspiel, bei.
Ein Sessellift führt in zwei Sektionen hinauf. Von der ersten Teilstrecke aus bietet sich Gelegenheit, die Verkehrslage auf der Brenner-Autobahn zu studieren, denn kurz nach Verlassen der Talstation schwebt man nur wenige Meter hoch direkt über einem Autobahnviadukt.
An der Mittelstation (bei der Hühnerspielhütte) steigt man entweder in die zweite Sektion des Sesselliftes oder gleitet talwärts in Richtung eines kleineren Schleppliftes.
Lohnender ist aber die Partie mit dem Sessellift; denn von der Bergstation startet eine prächtig präparierte, rund 7 km lange, rasante Piste, die immerhin fast 1700 m Höhenunterschied überwindet, allerdings bei Sturm und unsicherer Schneelage öfter gesperrt ist.
Die Pistenpflege verdient Note Eins und Tiefschneefans finden abseits der Pisten Abfahrtsvarianten in meist unverspurtem Gelände.