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ich hab' da mal ne frage: plötzlicher raupenverlust??

wasserfäller

Großer Müggelberg (115m)
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24. Apr. 2006
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238
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wieso kann es dazu kommen, dass ein pistenfahrzeug plötzlich eine raupe verliert?

und wieso wird das fahrzeug dann nicht möglichst rasch wieder flott gemacht? die folgenden bilder habe ich im gebiet corvatsch gemacht, da wurde das fahrzeug sogar maschinell eingeschneit und die piste musste ein wenig verlegt werden, aber eine reparatur oder eine bergung war nicht angezeigt...

dscn3971_1.jpg


dscn3972_1.jpg


dscn3973_1.jpg
 
Ich denke mal die Kette war Beschädigt und es ist Momentan kein Ersatz da also steht das FAhrzeug bis zur Reparatur da ohne Kette. Plötzlich ist das sicherlich nicht gekommen.

Eine Pistenraupe von Stahl, kenn ich sonst nur vom Rüfikopf in Lech
 
Stahl halten eigentlich recht lange (am Belchen fährt eine rum).
Dass ne Kette also Raupe kaputt geht sollte so selten nicht sein.

Ich denke auch,dass man die Raupe nicht braucht und deswegen mit der Reperatur wartet. Zudem wie willst du die Raupe zum stehen bringen, die Gummiräder drehen sich und haben keine Bremse.

Es kann aber auch sein, dasss keine Raupen mehr für die Maschine erhältlich sind.
 
Hall bietet doch sicher Ketten an für verschiedene Hersteller. Das Bild sieht krass aus. Wie ein abgeschossener Panzer. :(
 
vielleicht ist aber nicht nur die Kette nicht mehr ok, sondern auch noch andere Teile am Fahrzeug.
Würde erklären, warum das Gerät so stehengelassen wird!
 
Luki schrieb:
Würde erklären, warum das Gerät so stehengelassen wird!
Vielleicht hat der Fahrer auch einfach keine Ersatzkette in der Tasche gehabt und man wird warten jetzt bis eine neue geliefert wird.
Das ist hat was anderes wie ein 175er Winterreifen den es an jeder Ecke gibt.
So eine Kette kann man ja auch mal ned so einfach als Brief verschicken.
 
Michael Meier schrieb:
Das Bild sieht krass aus. Wie ein abgeschossener Panzer. :(


Ja nur das ein Panzer ausgebrannt wäre. Da wenn eine Granate die diePanzerung durchbricht die Munitions Vorräte und der Treibstoff hoch gehen.
Kenne ich aus erfahrung: 3 spiele 1944 Winterschlacht in den Ardennen,
Afrika Corps. vs Desert Rats und Sudden Strike 2.
 
Stabele schrieb:
Kenne ich aus erfahrung: 3 spiele 1944 Winterschlacht in den Ardennen,
Afrika Corps. vs Desert Rats und Sudden Strike 2.
oh gut, werde ich gleich mal den Beckstein anrufen. :wink:
 
Tja, da hab' ich euch einiges voraus(gedient und 1994 in Kroatien{als Tourist, nicht daß da jetzt Mißverständnisse auftauchen; trotzdem mit Einheimischen etwas gefachsimpelt} gewesen); da ich schon echte(und nicht solche erbärmlichen virtuellen) zerschossene bzw. stark beschädigte Panzer gesehen habe.
smi_zungezeig.gif

Es ist übrigens nicht zwangsläufig so, daß ein die Panzerung durchbrechendes Geschoß zur Explosion der Treibstoff- und Munitionsvorräte führt. Logisch, daß auch erstmal Munition im Turm sein muß, damit die explodieren kann(ein Panzer der seine Muni. verschossen hat, hat dieses Problem also nicht :wink: ). Die Treibstofflagerung ist bei den meisten modernen Kampfpanzern auch weniger gefährlich/problematisch(u. a. auch durch die Verwendung von Diesel, welcher bekanntlich nicht sonderlich leicht entflammbar ist).
Ein die Panzerung durchbrechendes Geschoß setzt zuerst die Besatzung lahm(durch schwere bzw. tödliche Verwundungen) und dann die "Inneneinrichtung"(u. a. auch die Bekleidung der Besatzung) in Brand, erst später kommt die Munition an die Reihe, aber auch nur, wenn sich ein Feuer entwickeln konnte, welches lange genug und heiß genug ist, damit die Artillerie-Granaten explodieren können. Aus den meisten praktischen Erfahrungen(u. a. Artillerie-Wirkungsschießen und gezielter Panzerbeschuß, sowie die Erfahrungen in Jugoslawien) her, brennt ein Panzer aus(häufig "explodiert" da noch die gegurtete MG-Munition), aber die Spreng- bzw. Panzer-Granaten für die >10cm-Kanone bleibt viel häufiger als landläufig gedacht relativ unbeschadet. Ausschlaggebend ist, wie der Beschuß erfolgte. Genauer gesagt, welches Kampfmittel wurde eingesetzt und wie stark war die Aufschlagenergie und die Wirkungsrichtung, also der Auftreffwinkel(90° sind für die Durchdringung der Panzerung am besten). Dann kann man die Wirkung auch ungefähr vorhersehen. Wenn die Panzer-Artillerie-Muni. im Turm explodiert ist, dann ist recht häufig zu beobachten, daß der Turm aus der Verankerung gerissen wird(und in einigen Fällen der Turm verkehrt herum wieder auf seiner ursprünglichen Stelle landet). Wenn man sich die Bilder von zerstörten bzw. bekämpften Kampfpanzern in den letzten 20 Jahren anschaut, dann wird man feststellen, daß nur wenige Panzer einen aus der Verankerung gerissenen Turm aufweisen. Deswegen kann man einen gewissen vorsichtigen Rückschluß ziehen, daß die explodierte Hauptmunition nicht das allerwichtigste Merkmal eines erfolgreich bekämpften(mit Durchdringung der Turmpanzerung) Kampfpanzers darstellt.
Zurück zum eigentlichen Thema:
Ich schließe mich da etlichen Leuten an. Ich denke auch, daß keine Ersatzkette umgehend zur Verfügung stan, deswegen wurde die Reparatur nicht sofort am "Unfallort" vorgenommen. Auch kann man davon ausgehen, daß die Raupe nicht unverzüglich benötigt wurde, denn sonst wäre wohl eine Notreparatur bzw. Bergung erfolgt. Außerdem kann das Laufwerk beschädigt worden sein. In solchem Falle würde eigentlich nur eine Notreparatur(wenn sie denn überhaupt möglich ist) am "Unfallort" mit der "verlorenen Kette"(wenn diesich überhaupt noch dafür eignet) sinnvoll erscheinen, damit nicht die neue Kette durch das beschädigte Laufwerk auch noch beschädigt wird. Es sind viele "Wenn" und "Aber", ohne eine genaue Schadensbeschreibung bleibt es bei Vermutungen. Deswegen ist eine "Ferndiagnose" nur schwer möglich bzw. birgt die Gefahr, daß sie an der Realität (vollkommen) vorbeigeht.

Rajiv
 
Stabele schrieb:
Michael Meier schrieb:
Das Bild sieht krass aus. Wie ein abgeschossener Panzer. :(


Ja nur das ein Panzer ausgebrannt wäre. Da wenn eine Granate die diePanzerung durchbricht die Munitions Vorräte und der Treibstoff hoch gehen.
So ein Schmarren...damals vielleicht, wobei fast alle Panze in WK2 schon den Munitionsbunker hinter dem Turm hatten. Und wennst in die Wanne schiesst, und die Kette triffst, kannst den Treibstoffbunker nicht treffen.

Heute stirbt man durch den Überdruck, den der Auftreffende KE-Pfeil(Kinetische Energie Munition) erzeugt(Es platzen einfach die Adern, Augen....usw)
Wer noch nicht tot ist, wird durch die Schrappnellen der Panzerung getötet, oder spätestens, wenn sich der durch den Druck verflüssigte KE-Pfeil durch den Panzer brennt.

In die Munkammer bzw. Turm kommst heutzutage kaum noch, und der Dieseltank ist auch gut geschützt, und weit weg.

Sprech aus Erfahrung, saß ein Jahr in nem Leopard2 inkl. Schiessen af alte Panzer aufm Übungsplatz.

Aber : :offtopic:
 
Ist euch eigentlich aufgefallen das die Maschine rechts auf einem Schneehaufen steht?
Die wurde sicher mit Absicht dort drauf gefahren.
Außerdem fehlt die andere Kette, was auf die oben schon genannten Vermutungen hindeuten würde.
 
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