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Im roten Bereich

Bjoerndetmold schrieb:
... vor allem überraschend, wo sich der Klimawandel in der Schneehöhe scheinbar weniger bemerkbar gemacht hat: Insbesondere in Graubünden, im Wallis und im Gotthardmassiv in großen Höhen.

War das aufgrund der Höhe nicht zu erwarten? Da fällt Niederschlag im Winter halt immer als Schnee.
Wenn ich bei uns ans Simmental denke. Da säuft das Tal auch gerne im Hochwinter mal im Regen ab.
 
Aber auch in großen Höhen taut natürlich im Sommer mehr Schnee wieder weg oder wird weggeregnet oder fällt gar nicht erst als Schnee.

Insoweit erstaunt mich das schon, wenn dort teilweise die Schneehöhe konstant ist.
 
Sind das nicht alles Regionen, die im Winter immer mehr Niederschlag bekommen. Wenn's insgesamt mehr wird, kompensiert das die nach oben hin wachsende Schneefallgrenze.
 
Bjoerndetmold schrieb:
Aber auch in großen Höhen taut natürlich im Sommer mehr Schnee wieder weg oder wird weggeregnet oder fällt gar nicht erst als Schnee.

Insoweit erstaunt mich das schon, wenn dort teilweise die Schneehöhe konstant ist.

Es geht aber wohl nur um den Winter und nichtsdestotrotz schmilzt der Schnee oberhalb von 3000 oder erst recht 3500 Meter oder 4000 Meter wesentlich langsamer und seltener immer noch als in niedrigeren Lagen.Und dass da teils immer noch enorme Schneemengen runterkommen,die andernorts mittlerweile bis 1500 oder 2000 Meter viel öfter als früher als Regen runterkommen ist nun auch nicht soooo überraschend
 
zonk schrieb:
Bjoerndetmold schrieb:
Aber auch in großen Höhen taut natürlich im Sommer mehr Schnee wieder weg oder wird weggeregnet oder fällt gar nicht erst als Schnee.

Insoweit erstaunt mich das schon, wenn dort teilweise die Schneehöhe konstant ist.

Es geht aber wohl nur um den Winter und nichtsdestotrotz schmilzt der Schnee oberhalb von 3000 oder erst recht 3500 Meter oder 4000 Meter wesentlich langsamer und seltener immer noch als in niedrigeren Lagen.Und dass da teils immer noch enorme Schneemengen runterkommen,die andernorts mittlerweile bis 1500 oder 2000 Meter viel öfter als früher als Regen runterkommen ist nun auch nicht soooo überraschend

Andererseits ist/wird es da nunmehr auch von Juni bis September wärmer als früher und es taut auch in diesem Zeitraum, in einer Zeit also, wo weiter unten sich die Erwärmung deshalb nicht mehr in der Schneehöhe bemerkbar macht, weil schon längst alles weg getaut ist.
 
Bjoerndetmold schrieb:
Aber auch in großen Höhen taut natürlich im Sommer mehr Schnee wieder weg oder wird weggeregnet oder fällt gar nicht erst als Schnee.

Insoweit erstaunt mich das schon, wenn dort teilweise die Schneehöhe konstant ist.
Außerhalb von Gletschern taut der Schnee im Sommer immer wieder weg, ansonsten wäre dort ein Gletscher. In größen Höhen ist die Temperatur im Winter so niedrig, dass es (bisher) trotz Erderwärmung immer noch durchgehend schneit. Je niedriger, desto öfter regnet es eben, als dass es schneit. Da eine wärmere (bzw. weniger kalte) Luftmasse mehr Wasser aufnehmen kann als eine kältere kann es in großen Höhen sogar erst einmal zu höheren Schneemengen kommen, da in einer wärmeren Welt der durchschnittliche Niederschlag zunimmt. Bei weiterem Voranschreiten der Erwärmung kehrt sich dieser Effekt dann allerdings durch zunehmend flüssigen Niederschlag auch in höheren Gefilden wieder um. Dass auch in großen Höhen im Sommer immer mehr Schnee bzw. Eis schmilzt kann man am Abschmelzen der Gletscher erkennen.
 
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