Wenn ihr in Wengen wohnt müsst ihr natürlich vom Abendprogramm einiges auslassen

Zumindest früher war im Blümlikeller immer ordentlich was los
zum Rennen:
Wie gesagt, hohe Startnummer im ersten Jahr ist schon hart. Bei mir hat damals im ersten Jahr auch noch das Wetter umgeschlagen so dass es bei uns geschneit hat, während morgens gute Sicht herrschte.
Außerdem ging es gleich ganz runter nach Lauterbrunnen, was eher selten der Fall ist. Meistens ist das Ziel am Winteregg, länge dann so knapp 10 km, Zeit ca 8,5 bis 9 min wenn ich mich recht erinnere. Manchmal kann auch nicht ganz oben gestartet werden, wir sind auch mal am Birg gestartet.
Aufgrund der Bergaufpassagen fahren einige auch mit Langlaufstöcken um diese besser bewältigen zu können. Ich habe jedoch nie was davon gehalten, mit Abfahrtstöcken kann man einfach besser in der Hocke fahren. Aber auch sonst stören die Langlaufstöcke bei der Abfahrt eher.
Mit hoher Nummer ist auch entsprechend "Verkehr" unterwegs, wobei eigentlich immer Platz zum überholen ist.
Zur Strecke:
Oben im Starthang braucht es gleich Mut um mit Geschwindigkeit in den ersten Ziehweg zu kommen.
Nach dem zweiten Ziehweg und dem ersten Anstieg kommt für mich der Schönste Teil Richtung Kanonenrohr (schnelle Passage, kupiert)
Kanonenrohr:
da hatte man die Möglichkeit den Weg auszufahren -> sicher, aber mit Zeitverlust
Alternative: erste Kehre gerade raus, dann mit weinigen Schwüngen den Steilhang runter und unten wieder auf den Weg raus.
das musst Dir aber anschauen, keine Ahnung wie sich die Hangbeschaffenheit und Präparation in den letzten 17 Jahren verändert hat.
Nachdem langen Anstieg geht es Richtung Winteregg, war damals immer recht unruhig aber auch cool zum Fahren, da darfst nicht zurückstecken obwohl natürlich die Kraft schon deutlich nachlässt.
runter nach Lauterbrunnen:
ewig langer Ziehweg mit Spitzkehren, die Hölle!
Training:
ein offizielles Training gibt (gab?) es ja nicht, aber "einschießen" muss man sich schon bissle. Beim ersten mal dachte ich ich kann nicht mehr Skifahren. Ich war mit Vereinskollegen, die paar Jahre älter sind und schon einige mal dabei waren. Eigentlich bin ich im RS usw. deutlich schneller gewesen, aber am Inferno musste ich mich erst eingewöhnen. Kein abgesperrte, top präparierte Piste sondern einfach mit den Abfahrtsski über normale Pisten runter. Aber man gewöhnt isch schnell dran :lol:
Also lass krachen!
Rudi