• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Information on the old Penkenbahn (Mayrhofen) requested.

  • Ersteller Ersteller Anonymous
  • Erstellt am Erstellt am
Ich kenne die alte Penkenbahn leider nicht mehr. Aber ich finde die neue ZUB auch sehr beeindruckend, hab sie leider nur vom Bus aus gesehen, aber das sieht schon stark aus, wie die da halb über das Zillertal geht und mitten über den Ort... und das mit dem Bodenabstand :D
 
billyray32 schrieb:
Ich glaub, er meinte, dass Mayrhofen so gewachsen ist, dass der Standort der Talstation im Gegensatz zu früher jetzt nicht mehr der Ortsrand ist...

Yep, genauso meinte ich das..

Also normalerweise fährt man halt als Autofahrer mit der Horbergbahn ins Penken-Skigebiet, so ist die Penkenbahn für die ganzen Mayrhofener reserviert - und ist trotzdem voll..

Oder man machts so, daß man mit dem Auto zur Ahornbahn fährt, dort ein bissl bleibt und dann am späteren vormittags mit dem Skibus rüber zur Penkenbahn fährt...
 
Die Penkenbahn is eigentlich schon ne gute Lösung für die Urlauber oder einfach Alle die im Ort wohnen, dann hat man keinen Streß mit den Auto-Anfahren an der Horbergbahn-und es gibt ja n gut funktionierendes Schibussystem zwischen beiden Bahnen.
Und die Penkenbahn is für mich eine der faszinierendsten Bergbahnen überhaupt, ne Umlaufbahn mit knapp 3000 m und 3 Stützen wobei die 3. eigentlich uninteressant is,am besten is die 1. mit der Kurve- früher hätt man doch da niemals ne Umlaufbahn gebaut- eher ne PB mit 100 er Gondeln... und der Bodenabstand is einfach einmalig
 
die Penkenbahn is für mich eine der faszinierendsten Bergbahnen überhaupt
so gehts mir auch! Wenn ich in der näWo da bin ist das mal wieder meine erste Bergbahnfahrt. :lol:
 
Faszinierend ist die Penkenbahn auf jeden Fall. Der Bodenabstand ist einfach gigantisch, und wirkt jetzt ducht die 15er Kabinen noch viel extremer.

Die Kurvenstütze hat sich allerdings leider, obwohl technisch einfach genial, als absolute Fehlkonstruktion entpuppt. Diese Stütze ist nämlich ein extremer "Seilfresser" Der Verschleiss ist so gross dass man sogar schon über eine eventuelle Begradigung der Trasse nachgedacht hat.
 
ZILLERTAL – MAYRHOFEN - PENKEN – HORBERG - TIROL




1995 PENKENBAHN
Letzte und schwerste moderne Zweiseilumlaufbahn Österreichs. Mit einer Tragseil-Ablenkung auf der Stütze 1 von 7 °, welche mit der vollen Fahrgeschwindigkeit von 5,5 m/s durchfahren wird.



Bauablauf:

Der Betrieb der bestehenden Penkenbahn wurde Mitte März 1995 eingestellt und unmittelbar danach mit dem Abbruch der Talstation und dem Bau der neuen Talstation, bzw. Anfang Mai mit dem Bau der Bergstation, begonnen. Trotz der riesigen Kubaturen wurde die Bahn plangemäß im Dezember 1995 dem öffentlichen Betrieb übergeben.

Die Talstation mit einer Grundfläche von 850 m², zwei Untergeschossen und dem Seilbahngeschoss weist einen umbauten Raum von 14.600 m³, die Bergstation mit einer Grundfläche von 1.020 m², einem Untergeschoss und dem Seilbahngeschoss, einen umbauten Raum von 14.500³ auf. Die Gesamtkosten der Bahn betrugen ca. 220 Mio. ATS (16 Mio ¤).



Technische Daten:

1. Anlageverhältnisse

Höhenunterschied 1137 m

Horizontale Länge 2709 m
Betriebslänge 2961 m

Stützenanzahl 3 Stück

Ablenkung an Stütze 1 6,8 Grad
Antrieb Bergstation

Tragseilverankerung Bergstation
Tragseil geklemmt an Stütze 1 und 2 Tragseil fix abgespannt in Talstation

Gerechnete Motorleistung

voll auf/leer ab in Betrieb 800 kW

Installierte Motorleistung 1360 kW

Betriebsarten:

einfacher, zweifacher, dreifacher Wagenabstand, Gruppenfahrten, Einzelfahrten

Maximale Fahrgeschwindigkeit 5,5 m/s
Förderleistung 2000 Pers./h

Fahrzeit 9 min

Anzahl der Fahrzeuge 48 Stück
Fassungsraum der Kabinen 15 Pers.



2. Antrieb (Bergstation)

- Hauptantrieb:

Antrieb in Sandwichbauweise mit 2 Einheiten zu je 1 Getriebe und 2 Motoren

Kegelstirnradgetriebe mit Schaltstufe, um auch mit einer Einheit mit vollem Drehmoment mit halber Geschwindigkeit fahren zu können

Bei Getriebe- oder Motorschaden kann mit jeder Einheit mit zweifachem Wagenabstand, d.h. mit halber Förderleistung Dauerbetrieb gefahren werden.

Geregelte Betriebsbremse
Doppelte Lagerung der Antriebsscheibe.

- Notantrieb:

Diesel hydraulisch, direkt auf den Zahnkranz der Antriebsscheibe Durchmesser 3,8 m.

3. Talstation

Hydraulische Spannvorrichtung mit

19 m Spannweg, durch Einscherung auf 9,5 m reduziert

7 Zugseilscheiben, Durchmesser 3,8 m, doppelte gelagert

Spannung des Zugseiles in 2 Stufen mit 106 kN und 126 kN, um die Durchhänge des leeren Seiles zu reduzieren, überwacht durch Messbolzen in der Bergstation nachspannbar, fix verankerte Tragseile, an Zwischenstützen geklemmt.

4. Stationseinrichtungen

Vollautomatische Bahnhöfe, Fahrzeuge zu je 50 % in Tal- und Bergstation, um die Zeit zum Füllen und Leeren zu minimieren, hydraulisch absenkbare Podeste zwischen Ein- und Aussteigstellen bzw. den Bahnhöfen.

Geräuschdämmende Gummilagerung zwischen Fahrbahn mit Kuppelstellen und Be-schleunigern und den sie tragenden Stahlbetonstehern.

5. Strecke

Verzinkte Stützen in offenen Stahlprofilen, durchwegs hohe Zugseilführung mit Wagenführung bei 20 % Auspendelung, bis dahin gesicherter Ablage des Zugseiles auf den breiten Rollen, doppelt isoliertes Zugseil zur Übertragung der Steuerbefehle

Verbindung Stütze-Fundament ohne nachträglichem Verguss.

Maximale Betriebswindgeschwindigkeit laut Angabe von Waagner Biro 90 km/h.
Maximale Bahnneigung 75 %.

6. Fahrzeuge

Die Vierradlaufwerke sind mit dreh- und schwenkbaren nadelgelagerten Einzelwiegen ausgestattet, sodass ein minimaler Kurvenradius von 2 m durchfahren werden kann. Die Futterung besteht aus Kunststoff, sodass rollende Reibung und Laufgeräusche gering sind.

CWA, Type Beta, 15-er Kabinen für stehende Beförderung, dreiseitiger Sitzwulst, mit integrierten ausklappbaren Sitzbänken.

Einsprecheinrichtung in die Kabinen

Seilklemme: Aus der Girak Nockenklemme entwickelte Einzelklemme.
www.kaul.at

bic_1.jpg

^^Leider nicht die Kurve. das ist Stütze 2 Kurve ist Stütze 1
 
Maximale Betriebswindgeschwindigkeit laut Angabe von Waagner Biro 90 km/h.

Bitte was hat dieser Satz zu bedeuten? Ist das ein Fehler oder ein Theoriewert?[/url]
 
Bei vielviel Windgeschwindikeit die Bahn noch fahren kann. In dem Fall bei 90km/h Seitenwind. Das heisst bei 90km/h sind die 35° Seitenpendelung voll ausgenutzt.
 
Die gleiche Konstruktion wie in Schönried nur das hier die nicht die Klemme auf der Schiene fährt und das Seil abhebt sondern Die kabine ja immer auf einem Tragseil läuft und somit das Seil abhebt.
 
Eine vor der Bergstation, Eine auf der Krete bevors ins Tal geht und die Kurve.
 
Meier Michael schrieb:
Bei vielviel Windgeschwindikeit die Bahn noch fahren kann. In dem Fall bei 90km/h Seitenwind. Das heisst bei 90km/h sind die 35° Seitenpendelung voll ausgenutzt.

Dann sollte man aber statt Betriebsgeschwindigkeit eher Windgeschwindigkeit schreiben.
 
Es steht ja Betriebswindgeschwindikeit und nicht Betriebsgeschwindikeit.
 
Meier Michael schrieb:
Es steht ja Betriebswindgeschwindikeit und nicht Betriebsgeschwindikeit.

Waaaaaaahhhh, natürlich. Das hab ich überlesen, somit ist die ganze Diskussion natürlich nonsens.
 
Warum ist die Kurvenstütze denn so ein extremer seilfresser? Ob das seil nun horizontal oder vertikal gebogen wird, ist das net egal?
 
Bissl OT aber trotzdem will ichs loswerden:
Die Laufwerke von den Gondeln erinnern mich sehr stark an die der Eisgratbahn, kann das sein..? :D
 
Naja, beide Bahnen sind von Waagner-Biró. Ist doch klar dass die sich ähnlich sehen. Stubai hat halt 6er-Gondeln dranhängen.
 
Zurück
Oben