Chasseral
Mt. Blanc (4807m)
... hat nicht viel mit alpiner Landschaft zu tun, gilt aber trotzdem als Alpinsport (alpiner Wettkampfsport) und ist seither hier im Forum nicht erwähnt.
Die Sportlergemeinde im Inline-Alpin-Sport wird aus zwei Richtungen gespeist:
1. Skifahrer, die dies als Sommer-Stangentraining nutzen (organisiert über DSV und seine Landesverbände)
2. Athleten, welche ausschließlich Inline-Alpin als Wettkampfsport betreiben (organisiert über DRIV - Deutscher Rollsport- und Inline-Verband)
Es gibt drei Disziplinen:
1. Inline-SL
2. Inline-RSL (teilweise auch SG)
3. Inline-Downhill -> hier kein Thema, im Downhill kenne ich mich nicht aus.
Die breitensportlich orientierten Rennveranstaltungen werden durch die Landesskiverbände organisiert, die Spitzenveranstaltungen in Deutschland gemeinsam von DSV und DRIV, teilweise auch direkt vom Weltverband WIAC.
Die Sportart verlangt ein Höchstmaß an Konzentration und Koordination und reizt durch die Möglichkeit, seine Zeiten kontinuierlich zu verbessern und wenig vom Wetter abhängig zu sein (Schneelage und so). Der Sport ist (noch) nicht richtig in der Breite angekommen. In der Mitte und im Süden Deutschlands bestehen alle zig Kilometer regelmäßig Trainingsmöglichkeiten bei den wenigen Vereinen, welche sich des Themas angenommen haben und das Gros der deutschen Läufer stellen. In Südhessen verteilen sich die Aktivisten - äh Aktiven auf eine Vielzahl von Vereinen, welche aber aus organisatorischen Gründen ein gemeinsames Trainingszentrum im Odenwald nutzen. Da Inline-Alpin keine olympische Sportart ist, wird es oft als Breitensport bezeichnet. Dies wird aber dem Charakter des Sportes nicht gerecht, denn es hat einige Eigenschaften, welche einer Einordnung als Breitensport entgegenstehen:
1. Insgesamt wenig Sportler (vermutlich weniger als 1000 in Deutschland)
2. Die meisten Sportler richten die Ausübung der Sportart auf Wettkampfteilnahme aus - auch diejenigen aus den Skiverbänden
3. Die Sportart ist technisch hoch anspruchsvoll
Zum Material:
- Zunächst reichen normale Inline-Skates sowie Fahrradhelm und die üblichen Inline-Protektoren sowie Skistöcke mit Schlagschutz.
Für höhere Geschwindigkeiten und schnellere Laufzeiten sollte man dann zusätzlich haben:
- Race-Skates oder Semi-Racer mit mindestens 90 mm Rollendurchmesser - viele fahren 100 mm, einige sogar 110 mm
- Regenrollen, da die Veranstaltungen auch bei schlechtem Wetter stattfinden
- Kompletten Oberkörperschutz und Schutzhose
- Schienbeinschützer
- Helm mit Kinnbügel
Die Wettkampfsaison 2013 ist vorbei; im Mai 2014 geht es weiter.
Hier zur Einordnung und Einstimmung ein paar Filmchen als Link:
Internationale Inline-SL-Veranstaltung und wertvolle Hintergrundinfos Oedheim (lange Strecke und hohe Rampe)
Inline-SL in Fahrenbach - berüchtigt, weil extrem schmale Strecke
Inline-WM in Cham mit Parallelslalom und RSL (sehr schwieriger Kurs)
Diese drei Videos enthalten als Sequenzen aus Aktivenperspektive und sind recht gut geeignet, um sich ein Bild von dieser Sportart zu machen.
Die Sportlergemeinde im Inline-Alpin-Sport wird aus zwei Richtungen gespeist:
1. Skifahrer, die dies als Sommer-Stangentraining nutzen (organisiert über DSV und seine Landesverbände)
2. Athleten, welche ausschließlich Inline-Alpin als Wettkampfsport betreiben (organisiert über DRIV - Deutscher Rollsport- und Inline-Verband)
Es gibt drei Disziplinen:
1. Inline-SL
2. Inline-RSL (teilweise auch SG)
3. Inline-Downhill -> hier kein Thema, im Downhill kenne ich mich nicht aus.
Die breitensportlich orientierten Rennveranstaltungen werden durch die Landesskiverbände organisiert, die Spitzenveranstaltungen in Deutschland gemeinsam von DSV und DRIV, teilweise auch direkt vom Weltverband WIAC.
Die Sportart verlangt ein Höchstmaß an Konzentration und Koordination und reizt durch die Möglichkeit, seine Zeiten kontinuierlich zu verbessern und wenig vom Wetter abhängig zu sein (Schneelage und so). Der Sport ist (noch) nicht richtig in der Breite angekommen. In der Mitte und im Süden Deutschlands bestehen alle zig Kilometer regelmäßig Trainingsmöglichkeiten bei den wenigen Vereinen, welche sich des Themas angenommen haben und das Gros der deutschen Läufer stellen. In Südhessen verteilen sich die Aktivisten - äh Aktiven auf eine Vielzahl von Vereinen, welche aber aus organisatorischen Gründen ein gemeinsames Trainingszentrum im Odenwald nutzen. Da Inline-Alpin keine olympische Sportart ist, wird es oft als Breitensport bezeichnet. Dies wird aber dem Charakter des Sportes nicht gerecht, denn es hat einige Eigenschaften, welche einer Einordnung als Breitensport entgegenstehen:
1. Insgesamt wenig Sportler (vermutlich weniger als 1000 in Deutschland)
2. Die meisten Sportler richten die Ausübung der Sportart auf Wettkampfteilnahme aus - auch diejenigen aus den Skiverbänden
3. Die Sportart ist technisch hoch anspruchsvoll
Zum Material:
- Zunächst reichen normale Inline-Skates sowie Fahrradhelm und die üblichen Inline-Protektoren sowie Skistöcke mit Schlagschutz.
Für höhere Geschwindigkeiten und schnellere Laufzeiten sollte man dann zusätzlich haben:
- Race-Skates oder Semi-Racer mit mindestens 90 mm Rollendurchmesser - viele fahren 100 mm, einige sogar 110 mm
- Regenrollen, da die Veranstaltungen auch bei schlechtem Wetter stattfinden
- Kompletten Oberkörperschutz und Schutzhose
- Schienbeinschützer
- Helm mit Kinnbügel
Die Wettkampfsaison 2013 ist vorbei; im Mai 2014 geht es weiter.
Hier zur Einordnung und Einstimmung ein paar Filmchen als Link:
Internationale Inline-SL-Veranstaltung und wertvolle Hintergrundinfos Oedheim (lange Strecke und hohe Rampe)
Inline-SL in Fahrenbach - berüchtigt, weil extrem schmale Strecke
Inline-WM in Cham mit Parallelslalom und RSL (sehr schwieriger Kurs)
Diese drei Videos enthalten als Sequenzen aus Aktivenperspektive und sind recht gut geeignet, um sich ein Bild von dieser Sportart zu machen.