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Interview mit Chef von Schiliften Lech

Olli

Vogelsberg (520m)
Manhart für Zusammenschluss mit Warth
Das Skigebiet Lech braucht eine Erweiterung. Deshalb sollte der Zusammenschluss von Lech und Warth in den nächsten Jahren realisierbar sein, sagt der Chef der Skilifte Lech Michael Manhart.
Samstag, 04.12.04

Diskussion mit Grundbesitzern
Eine solche Verbindung wäre technisch leicht realisierbar, scheitere im Moment aber noch an Grundbesitzer-Diskussionen, so Manhart.

Keine Ausweitung der Betriebszeiten
Viele Skigebiete starten immer früher mit der Saison. Am Arlberg bleibe man der Linie aber treu, weil diese naturgerecht sei, so Manhart. Es habe auch für die Gäste keinen Sinn, wenn nur kleine Flächen zum Skifahren freigegeben werden. Sie kämen mit hohen Erwartungen und hätten dann nur einen kleinen Fleck, auf dem sie fahren können.

Frühere Beschneiung nicht sinnvoll
Auch die Diskussion um eine frühere Beschneiung ist in letzter Zeit immer öfter aufgetaucht. Für Manhart nicht sonderlich sinnvoll, schließlich rinne der Schnee auf dem warmen Boden gleich wieder davon. Außerdem gehe es auch hier immer nur um begrenzte Flächen.



Einheitlicher Skipass gefordert
Der Arlberg ist sich seiner Qualitätsführerschaft bewusst. Dass die Karten am Arlberg zu teuer sind, glaubt Manhart aber nicht. Nirgendwo sonst könne man so viel Zeit beim Skifahren verbringen wie am Arlberg. Manhart fordert diesbezüglich aber den einheitlichen landesweiten Vorarlberger Skipass.

Vorarlberg-Card umsetzbar
Die Vorarlberg-Card sei aus sozialen Gründen der Zug der Zeit und müsse kommen. Technisch sei der Pass machbar, allerdings gebe es derzeit noch Widerstände aus der Region Arlberg Ost, also von Tiroler Seite. Vor zwei Jahren war die Idee des landesweiten Skipasses gescheitert.

Kritik an Überflutung im Montafon
Kritik übt Manhart daran, dass es in Skigebieten wie dem Montafon keine Forderung nach Beschränkungen seitens der BH gibt. Das Montafon werde völlig überflüssig überflutet.

Limit von 14.000 Gästen
Nur in Lech/Zürs hätte es die Forderung nach einer Beschränkung gegeben. Am Limit von 14.000 werde man auch heuer festhalten. Man überprüfe bei jeder Lifterneuerung ganz genau, welche Kapazitäten die Pisten in Bezug auf die Förderleistung hätten.



Quelle: Orf.at
 
Olli schrieb:
Keine Ausweitung der Betriebszeiten
Viele Skigebiete starten immer früher mit der Saison. Am Arlberg bleibe man der Linie aber treu, weil diese naturgerecht sei, so Manhart. Es habe auch für die Gäste keinen Sinn, wenn nur kleine Flächen zum Skifahren freigegeben werden. Sie kämen mit hohen Erwartungen und hätten dann nur einen kleinen Fleck, auf dem sie fahren können.

Toller Witz :lol:

Wer macht denn mit Gewalt das Opening Anfang Dezember, um dann Skibetrieb an 3 Liften anzubieten?
 
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