Nach dem gestrigen guten Tag in Davos habe ich es also trotz wetterbedingter Absage meines Kollegen gewagt, nach Ischgl zu fahren. Und um es vorweg zu nehmen, es hat sich bereits jetzt mehr als gelohnt!
Nach gemütlicher Fahrt, letztmals für längere Zeit durch den Arlbergtunnel, bin ich gegen 18.30 Uhr in meinem erst wenige Stunden vorher gebuchten tollen Hotel angekommen.
Ein kleines aber hübsches Einzelzimmer zu einem mE. fairen Preis wartete auf mich.
Nach einer kurzen Sauna, einem leckeren Sechsgangmenü und für einmal einem ziemlich misslungenen Amaretto Sour bin ich ich relativ früh, ziemlich müde ins Bett gefallen.
24.4.23: Wechsel von Sonne und Wolken
Als um 7.30 Uhr der Wecker läutet, sieht der Blick aus dem Hotelzimmer nicht ganz unerwartet nass und trüb aus. Die Hoffnung, dass der Wetterbericht mit dem angesagten Aprilwetter recht bekommen würde, lassen mich dann doch kurz nach 8.30 Uhr die wenigen Meter zur Pardatschgratbahn stapfen. Total ausgestorben alles hier. Kein Mensch auf der Rolltreppe, im Kassabereich, im Einstiegsbereich. Haben sie doch schon früher die Saison beendet?
Nein! Es ist April! Wie ich jeweils zu sagen pflege, die beste (einzig gute) gute Zeit in Ischgl. Quasi alle Bahnen in Betrieb und extrem wenige Leute. So auch heute.
Die Talabfahrt komischerweise geschlossen, aber frisch präpariert:
Die Sicht ist trotz noch leichten Schneefalls gut und die Piste herrlich: eine dünne Neuschneeauflage. Also grad mal die 4 bis ganz runter.
Auch die 5 ist top. Und kein Mensch.
Beide Pisten zur Vellileckbahn wollen auch gefahren sein.
Und schon bald drücken die ersten Sonnenstrahlen durch. Huch, ein anderer Skifahrer
Zu Beginn waren alle Lifte auf grün, dann aber nimmt der Wind zu und Höllspitz wird wieder eingaragiert. Gampen offenbar auch.
Rüber in meinen Heimatkanton:
Das Wetter wird immer besser. Für die nächsten drei Stunden verwöhnt mich ein schneller Wechsel von Sonne und Wolken mit stetig guter Sicht. Das macht Spass! Gut bin ich hierher gekommen!
Die meisten Pisten wurden morgens früh gewalzt. Einzelne steilere Ausnahmen machen Spass zum Tiefschneefahren:
Greitspitz trotzt dem Wind. Viederjoch 2 hat die Sturmsessel draussen. Die lasse ich gerne aus.
Das Kanonenrohr darf nicht fehlen. Und überall bin ich quasi alleine!!!
Auf der langen Wand Piste treffe ich mal wieder jemanden.
Der Schnee ist fast überall pulvrig.
Ich mache mir auf der Abfahrt von der Zeblas zur Thaya tatsächlich Gedanken, was passieren würde, wenn ich einen üblen Sturz mit Folgen hätte. Den Spuren nach ist hier trotz kurz vor 14 Uhr noch kaum jemand gefahren.
Kurz danach trifft eine kurze, aber heftige Schauerzelle ein. Auf dem Weg von der Greitspitze zur Idalp verfahre ich mich zwei Mal fast, weil schon beinahe alle Pistenpfosten eingesammelt sind. Das finde ich relativ fahrlässig von den Ischglern. Auf der Nachtweidebahn dann schon wieder Sonne.
Ein paar Leute müssen in der Zwischenzeit doch hier gewesen sein. Die 4 ist um 15 Uhr nicht mehr so schön wie am Morgen. Dafür sonniger.
Der Steilhang zur Velileckbahn wurde nicht präpariert und ist mittlerweile ziemlich anstrengend zu fahren.
Ischgl hat mich nicht enttäuscht!
Auch falls der Wetterbericht stimmt und es morgen deutlich schlechter sein sollte, hat sich der Weg gelohnt. Leerer geht’s nimmer!
Edit: Titel angepasst wegen Verlängerung
Nach gemütlicher Fahrt, letztmals für längere Zeit durch den Arlbergtunnel, bin ich gegen 18.30 Uhr in meinem erst wenige Stunden vorher gebuchten tollen Hotel angekommen.
Ein kleines aber hübsches Einzelzimmer zu einem mE. fairen Preis wartete auf mich.
Nach einer kurzen Sauna, einem leckeren Sechsgangmenü und für einmal einem ziemlich misslungenen Amaretto Sour bin ich ich relativ früh, ziemlich müde ins Bett gefallen.
24.4.23: Wechsel von Sonne und Wolken
Als um 7.30 Uhr der Wecker läutet, sieht der Blick aus dem Hotelzimmer nicht ganz unerwartet nass und trüb aus. Die Hoffnung, dass der Wetterbericht mit dem angesagten Aprilwetter recht bekommen würde, lassen mich dann doch kurz nach 8.30 Uhr die wenigen Meter zur Pardatschgratbahn stapfen. Total ausgestorben alles hier. Kein Mensch auf der Rolltreppe, im Kassabereich, im Einstiegsbereich. Haben sie doch schon früher die Saison beendet?
Nein! Es ist April! Wie ich jeweils zu sagen pflege, die beste (einzig gute) gute Zeit in Ischgl. Quasi alle Bahnen in Betrieb und extrem wenige Leute. So auch heute.
Die Talabfahrt komischerweise geschlossen, aber frisch präpariert:
Die Sicht ist trotz noch leichten Schneefalls gut und die Piste herrlich: eine dünne Neuschneeauflage. Also grad mal die 4 bis ganz runter.
Auch die 5 ist top. Und kein Mensch.
Beide Pisten zur Vellileckbahn wollen auch gefahren sein.
Und schon bald drücken die ersten Sonnenstrahlen durch. Huch, ein anderer Skifahrer
Zu Beginn waren alle Lifte auf grün, dann aber nimmt der Wind zu und Höllspitz wird wieder eingaragiert. Gampen offenbar auch.
Rüber in meinen Heimatkanton:
Das Wetter wird immer besser. Für die nächsten drei Stunden verwöhnt mich ein schneller Wechsel von Sonne und Wolken mit stetig guter Sicht. Das macht Spass! Gut bin ich hierher gekommen!
Die meisten Pisten wurden morgens früh gewalzt. Einzelne steilere Ausnahmen machen Spass zum Tiefschneefahren:
Greitspitz trotzt dem Wind. Viederjoch 2 hat die Sturmsessel draussen. Die lasse ich gerne aus.
Das Kanonenrohr darf nicht fehlen. Und überall bin ich quasi alleine!!!
Auf der langen Wand Piste treffe ich mal wieder jemanden.
Der Schnee ist fast überall pulvrig.
Ich mache mir auf der Abfahrt von der Zeblas zur Thaya tatsächlich Gedanken, was passieren würde, wenn ich einen üblen Sturz mit Folgen hätte. Den Spuren nach ist hier trotz kurz vor 14 Uhr noch kaum jemand gefahren.
Kurz danach trifft eine kurze, aber heftige Schauerzelle ein. Auf dem Weg von der Greitspitze zur Idalp verfahre ich mich zwei Mal fast, weil schon beinahe alle Pistenpfosten eingesammelt sind. Das finde ich relativ fahrlässig von den Ischglern. Auf der Nachtweidebahn dann schon wieder Sonne.
Ein paar Leute müssen in der Zwischenzeit doch hier gewesen sein. Die 4 ist um 15 Uhr nicht mehr so schön wie am Morgen. Dafür sonniger.
Der Steilhang zur Velileckbahn wurde nicht präpariert und ist mittlerweile ziemlich anstrengend zu fahren.
Ischgl hat mich nicht enttäuscht!
Auch falls der Wetterbericht stimmt und es morgen deutlich schlechter sein sollte, hat sich der Weg gelohnt. Leerer geht’s nimmer!
Edit: Titel angepasst wegen Verlängerung