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Jägerndorfer Bahnen HO

Nachdem Petz´s angeborene Neugier ihn natürlich auch die Technik der H0 - Bahn erstmal sezieren lässt bevor ich die Bahn (die für einen Kunden bestimmt ist) überhaupt probeweise aufbaue hier mal einige Einblicke.
Technische Konstruktion wäre an sich sehr durchdacht konstruiert als sehr robust ausgeführter Unterflurantrieb mit Riemenprimärstufe auf langsamlaufende und daher geräuscharme geradeverzahnte Kunststoffzahnradkaskade.

Meine absolut geharnischte Kritik betrifft jedoch den verwendeten Motor weil auch wie bei der 1:32er Variante wieder ein kohlebürstenloser, nur mit Blechkollektorschleifern ausgestatteter Billigstmotor verbaut wurde trotzdem die Probleme des 1:32er TruMotionmotors hinlänglich bekannt waren. Nachdem der Motor der H0 - Bahn sogar etwas schneller dreht als jener der 1:32er Variante, dürfte dessen Lebensdauer von Vielfahrern gleichmal ausgereizt sein denn nach paar hundert Betriebsstunden sind die Blechschleifer durchgeschliffen bzw. der Kollektor beschädigt. Auf dem Ankerbild sieht man schon deutliche Schleifspuren der Bleche am Kollektor trotzdem der Antrieb bei mir vor der Zerlegung nur einige Minuten lief...:!:
Dies ist meiner Ansicht nach bei einem Artikel dieser Preisklasse absolut nicht zu rechtfertigen und bedeutet für mich außerdem nen zusätzlichen größeren Umbauaufwand weil ich es jedenfalls nicht verantworten will, die Bahn so an meinen Kunden der "Vielfahrer" ist, weiterzugeben...:sauer:
Vermutlich ist eine Umrüstung auf einen anderen Motor nur mittels Umbau auf eine primäre Schneckengetriebestufe möglich weil konventionelle Motore für den Einbauplatz leider zu lang sind - als ob ich sonst nix anderes zu tun hätte...:motz:
 

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Nachdem ich wie oben beschrieben die Bahn an meinen "Vielfahrerkunden" nicht mit der Originalmotorisierung übergeben will musste ich zwangsläufig nach einer Lösung suchen. Die fand sich in meiner Modellbahnschrottkiste in Form eines praktisch neuen 1331er Faulhaberglockenankermotors mit Edelstahlkollektor, der vor 25 Jahren mal aus einer MSE - Bausatzlok ÖBB BR 1067 flog bzw. in diese gar nicht eingebaut wurde weil mir die mit ihm zu langsam war, sowie einer ebenfalls historischen Liliputmessingschnecke mit für die JC - Getriebezahnräder exakt passendem Zahnteilungmodul...;D

Originalmotor sowie das Riemenrad samt Lagerstift wurde entfernt, Motoraufnahmeringränder passend ausgenommen, Motor positioniert und den Ring mit Epoxyharz vorerst halb ausgegossen. Anschließend ein Glasfaserband um den Motor geschlungen und das durch Vollgießen des Aufnahmeringes in diesem fixiert.
Letzter Schritt war dann das Aufträufeln des Harzes auf das Glasfaserband unter Festhalten des Motors bis zur Harzaushärtung.

Leider wuchtete Faulhaber damals seine Motoren noch nicht aus wodurch der Antrieb motorvibrationsbedingt etwas lauter läuft als das Original; durch den relativ kleinen Motordurchmesser findet der Faulhaber wieder geschützt unter der Originalantriebsabdeckung Platz.
Die Bahn wird auch nur analog über einen Modellbahntrafo betrieben werden und so reichen die 14 Volt Spitzenspannung des Motors im Gegensatz zum Digitalbetrieb aus.
 

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Nur meine Bahn steht schon und wird heute Mittag noch mit Seil und Gondeln ausgestattet. Aber ist der Motor wirklich so schlimm?
 
Ich fürchte ja weil die Stromübertragung zum Motorkollektor baugleich des 1:32er Bahnmotors ist. Und der gibt erfahrungsgemäß leider nach einigen hundert Betriebsstunden w.o. weil dann der Kollektor die dünnen Blechstreifen durchgewetzt hat.
Es gibt auch sicherlich ähnliche Motorbauarten mit Kohlebürsten anstelle der Blechschleifer und deshalb kann ich nicht nachvollziehen warum man keinen besseren Motor genommen hat, nochdazu weil man die Schwächen der Bauart ja kannte.
 
Hallo Vincent:

Natürlich ist der Motor für jeden Hobby Modelleisenbahner/Modellseilbahner bestens geeignet!!!

Hallo Markus,

Petz schrieb:
Meine absolut geharnischte Kritik betrifft jedoch den verwendeten Motor weil auch wie bei der 1:32er Variante wieder ein kohlebürstenloser, nur mit Blechkollektorschleifern ausgestatteter Billigstmotor verbaut wurde trotzdem die Probleme des 1:32er TruMotionmotors hinlänglich bekannt waren.

Dies ist meiner Ansicht nach bei einem Artikel dieser Preisklasse absolut nicht zu rechtfertigen und bedeutet für mich außerdem nen zusätzlichen größeren Umbauaufwand weil ich es jedenfalls nicht verantworten will, die Bahn so an meinen Kunden der "Vielfahrer" ist, weiterzugeben...:sauer:

Die Auswahl auf diesen günstigen Motor ist sehr durchdacht. Die Entwicklung der neuen Seilbahn hat viel Zeit, Mühe und Arbeit gekostet. Insgesammt wurden mehrere Antriebskonzepte ausgetestet um schließlich das für den Kunden beste System anzubieten.
Die Hauptkundengruppte sind normale Modelleisenbahner / Modellseilbahner.
Die Probleme mit dem Motor der großen Seilbahn die Du beschreibst, betreffen im Endeffekt einen Anteil kleiner 5% aller gesamt verkauften Seilbahnen. Daher ist es wirtschaftlich gesehen die beste Variante eine Lösung für den Löwenanteil anzubieten und für den kleinen Anteil von Dauerbetrieblern die Verschleißteile als günstige und vorallem einfach zu wechselnde Ersatzteile anzubieten.

Weiteres ist der verwendete Motorentyp auch häufig in Modelleisenbahn Lokomotiven vieler namhafter Hersteller zu finden. Sei es Piko, Märklin, Fleischmann, etc. Daher kann ich mich nur wiederholen, normale Modelleisenbahner / Modellseilbahner werden lange Freude an der Seilbahn haben.
 
Tut mir leid Max aber da muß ich Dir mal ausnahmsweise deutlich wiedersprechen.

Kein einziger Modelleisenbahnhersteller baut meines Wissens nach (und ich kenn fast alle Großserienherstellermotoren inkl. der Chinis, Lima und ehemaliger DDR - Produkte um die "schlimmsten" anzuführen aufgrund meiner Sammlung und Neugierde in - und auswendig) Motoren mit Schleiferblechen ein sondern ausnahmslos nur solche mit Kohlebürsten...:!: :!: :!:
Für das Spielset war die Entscheidung einen Billigmotor zu verwenden zweifelsohne richtig aber zumindest die paar Modelleisenbahner die ich kenne und die Seilbahnen besitzen, lassen ihre Seilbahnen immer "nebenbei" laufen wenn sie Züge fahren und dafür ist ein Motor um 0,93 Pfund Endverbraucherpreis im Elektronikhandel sicher nicht der geeignete der außerdem nur für den Betrieb von Solarspielzeug empfohlen wird.
Einen mit Kohlebürsten (chin. Mabuchinachbau) hätte es sogar noch günstiger gegeben, allerdings wäre dann anstelle der ersten Riementriebsstufe ein Schneckenstirnradgetriebe erforderlich gewesen wie ich es beim Umbau gemacht habe, das hätte aber in der Produktion die Kosten nicht oder nur geringfügigst erhöht.
Und selbst wenn, hätte ein Endkunde aufgrund der sonst hervorragenden Konstruktion und Optik sicher lieber 5 Euro mehr locker gemacht als dann die Bahn nach einiger Zeit wieder abbauen und einschicken zu müssen. Notfalls hätt ich die ohnehin schmale Handelsspanne noch etwas verringert denn auf das wär´s auch nicht mehr angekommen weil die Modellbahnhändler aufgrund der Nachfrage die Bahn sowieso anbieten müssen...:ja:
Ein nachträglicher Stationsabbau ist außerdem schwierig und möglicherweise mit Anlagenschäden verbunden wenn Kunden die Bahn in eine Landschaft komplett integriert haben.
Das Argument der leichten Motortauschbarkeit zieht ebenfalls nicht denn dafür hätte der Motoranschluß auf der Platine mittels Steckverbindung zu erfolgen gehabt und nicht wie praktisch ausgeführt mit verlöteten Kabeln.

Also lasst Euch bitte wenn irgend möglich ne andere Motorlösung im Interesse der Kunden einfallen, aufgrund der Stückzahlen kann der Hersteller sicherlich gegen einen geringen Aufpreis geänderte Schleiferbleche mit Kohlestückchen einbauen (die Lösung gab es früher bei den meisten Plattenspieler - und Kassettenrecordermotoren).
Der Platz dafür ist im H0 - Motor (im Gegensatz zum 1:32er) nämlich vorhanden

Übrigens - und die Anmerkung sei mir gestattet (und dafür geht auch Kaffee und Kuchen beim nächsten Treff auf mich) verbaute Brawa (auf die ich bekanntermaßen ja nicht gut zu sprechen bin) auch ausschließlich nur Motore mit Kohlebürsten in den Seilbahnen.
 
Ich habe die Bahn nicht aufgeschraubt und ich will die Bergstation eingipsen deshalb meine frage: was ist für technick außer Beleuchtung in dem Kästchen unter der Bergstation
 
Die Meerschweinchengipfelleitenbahn ( ESL , Messinggehänge) fährt täglich bis zu 5Stunden nonstop , alle 10 FBMs voll , und der Motor singt bei stabilisierten 6V über die Martronicssteuerung gleichmäßig vor sich hin. Die Maschinenanlage ist mit Seilbahn-und Haftöl und Vaseline gut durchgeschmiert , daher ist ein Grummeln der Zahnräder nur dezent zu hören. Wenn die erste Sektion auch läuft ,übertönt das Heulen des RogerKÜNGAntriebs ( klingt bald wie ein Hohlwellenantrieb der ehem.WstW-VB Type C1 bei Shuntstufe) die zweite Sektion dermaßen , daß ich oft schaue ob dieselbe eh noch läuft..... .Das ist mein Erfahrungsbericht mit dem JCMotor auf 1:32. Mein erster JCMotor ist bekanntlich nach 14Tagen gestorben nachdem ich ursprünglich mit dem KB Elektroniktrafo gefahren bin,und bis zu 20V an den Motor mit der Impulsbreitensteuerung gelegt waren. :lach: :lach:
 
Dann dürfte sich Dein zweiter Motor wahrscheinlich bald mal verabschieden.
Nicht das mich jemand falsch versteht - für den geringen Preis sind die Motoren gut und robust aber meiner Meinung nach für die Seilbahnen aufgrund der zu geringen Lebensdauer nicht geeignet. Ich hab übrigens den Faulhaber wieder rausgeworfen und durch einen kleinen Mabuchimotor mit zweigängiger Schnecke ersetzt weil mir der Fauli schlicht zu laut war.

Und nun zum erfreulichen Teil der H0 - Bahn. Nach erstem ausgiebigeren Testlauf bin ich begeistert weil die Bahn wirklich tadellos funktioniert und optisch auch aufgrund der funktionsfähigen Robas schlicht der Hammer ist. Weil ich das Seil aufgrund der Weitergabe der Bahn nicht "anpatzen" wollte, wurden die Versuche nur mit ganz normalem Zwirn gemacht.
Das schwarze Ding im Hintergrund ist übrigens kein Schatten der JC - Klemme sondern ein Leitnergehängearm... ;D

Wer auf drehende Seilrollen Wert legt dem kann auch geholfen werden weil mein Gedanke in der Umsetzung funktioniert. Ich hab das Seil zwischen den mit Originalseilfett benetzten Fingern durchlaufen lassen und somit mit dem beschichtet. Dann wurden alle Seilrollen an ihren Lagerstellen mit Hilfe einer Nähnadel mit jeweils einem Tröpfchen Nähmaschinenöl geschmiert. Durch die Klebrigkeit des Seilfettes werden dann die Seilrollen sogar durch den dünnen Zwirn noch mitgenommen. Außerdem könnte man dadurch theoretisch sogar auf die etwas ungleichmäßigen Umlenkscheibeneinlagen verzichten; allerdings ist dann die Seilrille etwas zu tief was man am Schaukeln der Kabinen am Video erkennt. Für die Kundenbahn werde ich daher noch die Umlenkscheiben etwas nacharbeiten.

 
Mein JC Motor läuft auch derzeit ohne beunruhigende Symptome. Wieso meint PETZ er würde bald w.o. geben? Ich hab heute einen Bühlermotor auf dem Schreibtisch eines Kollegen entdeckt der diesen aus einem Heizlüfter rausgenommen hat da er ihm zu laut heult.....der Bühler ghört schon mir. Wenn der JC W.O. gibt hab ich noch den von dir revidierten in Reserve und dann könnten wir auf Bühler umstellen......lt.Typenschild 8,4 V von Trafo an Motor..... :lach: :lach: :lach: Die Blechschleifer sind halt extrem filigran und feuern garantiert minimal. Daher die Spuren auf dem Kollektorkranz.
 
Hallo Markus,

wiegesagt es hatte seine Gründe warum die Wahl auf diesen Motor viel. Weitere Motoren die zur Auswahl standen haben teilweise zu größeren Vibrationen und Geräuschentwicklungen geführt.

Dein Tuning mit Seilfett un Nähmaschinenöl ist beeindruckend. Es ist bei der Wahl des Schmierstoffes für die Lagerstellen der Rollen darauf zu achten, dass er kein Kunststoff (ABS) angreift. Die Rollen selbst sind vernickelte Messing Rollen.

@ Vincent, Die "Motorabdeckung" in der Bergstation verdeckt lediglich den Kabelstrang der von der Platine zum Kabeltunnel führt. Du kannst Die Stationen problemlos eingipsen. Nimm am besten Gipsbinden und "Gipse" bis zu den äußeren Verrundungen. Im Einstiegsbereich empfehle ich Dir lediglich Farbe aufzutragen. Der Abstand zwischen Boden und Kabinenboden beträgt nur wenige Millimeter.

Bei der Talstation empfehle ich einen größeren Ausschnitt unter der Station vorzunehmen. So kommst Du immer leicht an den Decoder oder die Verbindungskabel.


@ Sound:
hier noch eine kleine Beschreibung des Sounds:

Aufgenommen wurde der Sound an einer 8cld/b mit Antrieb in der Talstation. Zwei 500kw Elektromotoren treiben über das größte Seriengetriebe was Doppelmayr verbaut die Antriebsscheibe an. Das sorgt für den satten Sound. Auch das Cummins Dieselaggregat ist nicht das kleinste.

Schaltet man die Anlage ein, hört man als erstes die Sirene der Siemens Steuerung und dann das Hydraulik Aggregat. Beim Anfahren ertönt vorbildgerecht die Klingel und anschließend die normale Startsequenz.

Schaltet man die Bahn wieder ab ertönt zum schluss der "knall" vom Hauptschütz.

Die Durchsagen wurden von einem "richtigen" Seilbahner aufgesprochen. Im Havariefall würde man exakt diese Durchsagen zu hören bekommen. Authentischer geht es nicht.

Während des Betriebs kann man unter anderem die CIS Markierung (Sirene) aufrufen. Mit der CIS Markierung lassen sich Fahrbetriebsmittel in der einen Station markieren, beispielsweise wenn ein Akia oder ein anderer Gegenstand transportiert wird. In der Gegenstation ertönt dann die Sirene bei der Einfahrt des betreffenden Fahrbetriebsmittels. Es lässt sich somit der Transport von Gegenständen nachstellen:
Sreckentelefon, Cis Markierung ertönt, Bahn wird langsamer, Bahn beschleunigt wieder. Solche Abläufe sind bei realen Seilbahnen an der Tagesordnung.

Besonders interessant sind auch die zuschaltbaren Zufallsgeräusche wie Liftpasspiepsen, Gondeleinstieg (Klirren der Skischuhe auf dem Aluboden der Omega) oder das klacken der Skier beim befahren vom Förderband.
 
@Max, wenn Du das Motorgeräusch am Video hörst ist das jetzt genau der Mabuchinachbau den ich im oberen Text erwähnte und die Geräuschkulisse hält sich in angenehmen Grenzen. Ich bin nur deshalb nicht amused über die Lösung weil ich meinen verwöhnteren Stammkunden vor allem dann die H0 - Bahn nicht ohne Unbau weiterverkaufen kann wenn diese auf einer Modellbahnanlage fix eingebaut werden soll. Und nachdem speziell Florian schon das vierte Standseilbahnseil bei seiner Brawa - SSB drinnen hat (Stichwort "Vielfahrer"denn bei seiner 1:32er ist auch schon der dritte Motor bzw. Schleifersatz drin) brauch ich bei ihm mit dem Originalmotor sicher nicht anzutanzen denn der reißt mirberechtigterweise den Kopf ab wenn er die Antriebsstation später wieder aus der Anlage "rausoperieren" müsste...:ja:

Wenn jemand die Seilbahnfettmethode nachmachen möchte ist es wichtig, nur eine ganz geringe Menge auf das Seil mittels "eingefetteter" Finger zu applizieren denn wenn man zuviel erwischt, läuft das aus den Rollen und verklebt unter Umständen dann die Rollenlagerstellen. Allerdings weise ich jeden auch drauf hin das das Seilfett aufgrund seiner Klebrigkeit natürlich auch Staubpartikel "sammelt" und man früher oder später sicher mal ne Putzorgie starten wird müssen.
Die Rollenschmierung mit Nähmaschinenöl deshalb mit der Nadel machen denn falls zuviel Öl auf die Rollen käme "verdünnt" es das Seilfett und dann bleiben die Rollen wieder stehen...:ja: Das Nähmaschinenöl ist säurefrei und daher greift es weder Kunststoffe noch andere Bauteile auf einer Modellbahnanlage an.

@Sound, den Decoder sollte man in einem Schigebiet mal an eine PA - Anlage zur Verstärkung anschließen, dann kommen garantiert die Schifahrer angetrabt und suchen verzweifelt die neue Seilbahn...:lach:

@Tom, die Spuren sind mechanische Einlaufspuren weil es praktisch kein beobachtbares Kollektorfunken gibt; die Schleifer sterben im normalen Betrieb nur durch die mechanische Abnützung denn der Kollektor schleift die nur ca. 0,2 mm dünnen Federbleche eben nach einer gewissen Zeit schlicht mechanisch durch. Dein Bühlermotor ist aber vermutlich eher aus nem Fön als nem Heizlüfter denn dort verbaut man nach wie vor noch 220 V Dc Spaltpolmotore.
 
Ich überlege mir den Decoder zu kaufen, was sagt ihr?
 
Heute kam mir noch ne andere Idee bez. Rollenmitnahme und die wurde aus der Not geboren denn was die klebrigen Seilrollen beim Probelauf über Nacht (der übriges wie von mir erwartet ohne jedes bahntechnische Problem ablief) alles "gesammelt" haben, ließ mich die Fettidee gleich wieder ad acta legen.
Nebst jeder Menge an Seilflusen und Staubfusseln fand sich heute früh auch eine kleinere "zusammengemantschte" Fliege auf einer Roba; die blieb offensichtlich an einer Rolle kleben und wurde durch die Bahn dann praktisch dort "faschiert" - igitt...:rolleyes: :lach:

Daher werd ich mal die Rollen einer Roba abmontieren, aneinander auf nem Draht auffädeln und sandstrahlen; die dann rauhe Seilrillenoberfläche sollte eigentlich dazu führen das das Seil die Rollen auch ohne nen "Klebstoff" mitnimmt.
 
Ja, so eine Modellseilbahn überfährt einiges an Tieren.

Wenn das die Grünen mitbekommen. :wink:
 
na hoffentlich bei mir hat es auch schon ein todesfall gegeben
 
Ram-Brand schrieb:
Ja, so eine Modellseilbahn überfährt einiges an Tieren. Wenn das die Grünen mitbekommen. :wink:
Die "Radikalkompostis" unter den Grünen würden sich ja schon über meine Verwendung von Seilbahnfett mokieren...;D Und für den Fliegenmord ist in dem Fall ja auch nicht die Bahn sondern ausschließlich Petz experimentalbedingt verantwortlich.

@Jeffrey, ich denk detaillierter kann man eine H0 - Bahn mit dem Hintergrund eines noch leistbaren Verkaufspreis schlicht nicht gestalten; nur den Motor halt ich für den Wermutstropfen der Anlage.
Auch die Laufruhe ist aufgrund der leichten Kabinen für die Größe absolut beeindruckend; meiner Beobachtung nach pendeln die Gondeln sogar eher etwas nach Umlenkscheibenauslauf als nach ner Stützenpassage. Und der Bewegung der Robas bei Kabinendurchfahrten könnt ich sowieso stundenlang zugucken...;D
Für Edelbastler unter den "Hardcoremodelliftfreaks" gibt´s schon noch paar Feintuningmöglichkeiten wie beispielsweise Gratentfernung bei den Hauptbalancierbohrungen damit die etwas leichter beweglich werden und die exakte Nachjustierung der Rollen - und Balancierschrauben sodaß sich die Teile möglichst spielfrei aber dennoch leichtgängig bewegen denn diese Feinheiten sind in der Produktionsmontage zu diesem Preis unmöglich durchzuführen.
Dafür müsste die Bahn aber dann das Dreifache kosten und außerdem machts´s auch noch viel Spaß wenn man selbst noch bissl rumschrauben kann...:ja:
 
Wird es denn auch irgendwann die Carvatechs in H0 geben???
 
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