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Jura-Gipfel

So langsam habe ich mit der Wintersaison abgeschlossen, deshalb mal einen Wanderbericht von mir aus dem Jura. Da ich auch öfters im Jura unterwegs bin, starte ich hiermit auch ein Sammel-Topic.

Anfang macht eine Tour vom 22.5. vom Obergrenchenberg zur Hasenmatt. Auf der Anfahrt fährt man am Skigebiet Grenchenberg vorbei. Parkmöglichkeiten gibt es an der Strasse und beim Restaurant. Der Weg startet dort direkt entlang der Krete, man hat fast immer einen Ausblick auf das Mittelland, durch das sich die Aare schlängelt und die Alpenkette im Hintergrund. Nach einer knappen Stunde ist man auf der Stallflue, hier hat man ebenfalls eine schöne Rundumsicht. Nach einem kurzen Bergab-Stück geht es etwas steiler 120hm rauf auf die Hasenmatt. Von dort ist es auch nicht mehr weit zum Weissenstein, ich habe aber nur die Hasenmatt umrundet und bin über Althüsli und Stallberg wieder zurück. Wegen dem Dauerregen am Vortag war der Weg teilweise schlammig, brauchbare Wanderschuhe sind hier zu empfehlen. Das Wetter war wechselnd bewölkt und ab und an sonnig, vormittags mit 6°C noch etwas frisch. Auf der Route sind auch ein paar Funklöcher, Wanderkarten sollte man vorher runterladen. Insgesamt war ich 3.5h unterwegs, die Tour ist recht einfach. Wer die Tour von A nach B machen will, kann auch bis zum Untergrenchenberg mit dem Bus hochfahren und dann bis zum Weissenstein weitergehen.

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Da heute mieses Wetter in den Alpen war und die Vorhersage für den Jura dagegen gut, bin ich heute Vormittag mal zum Mont d'Or gefahren. Käse-Liebhabern wird der Berg vom Vacherin Mont d'Or bekannt vorkommen. Der liegt kurz hinter Vallorbe auf der französischen Seite, die Lifte dort gehören zum Skigebiet von Métabief (wird in etwa wie "metab-yeah" ausgesprochen). Es gibt oben auch einen Parkplatz, den man hintenrum anfahren kann. Mit Google Maps muss man aber aufpassen, nicht auf Feldwegen zu landen. Die Strasse führt an der Talstation vom Super Longueville SL vorbei. Ich bin zuerst die Krete entlang zum Morond, auf den gleich drei Lifte führen. An den Bergstationen vom Bellevue und Super Longueville SL kommt man auch vorbei, beides Poma KSSL. Die schroffe Felswand ist ähnlich beeindruckend wie am Creux du Van, nur halt gerade. Richtung Osten sieht man den Chasseron und den Neuenburger See. In der anderen Richtung kann man das Vallée de Joux überblicken, auf dem Mont Tendre waren noch ein paar Schneereste zu sehen. Ansonsten ist der Jura aber schon ziemlich komplett schneefrei. War noch recht interessant, das Skigebiet ist auch nächste Saison beim Magicpass dabei, ich werde sicher nochmal im Winter vorbeischauen. Der TSD Morond ist auch ab nächstem Wochenende im Sommerbetrieb.

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Danke für die Eindrücke. Bin schon ein paar mal in der schneefreien Zeit dort vorbeigefahren. Sollte es mal wieder richtig gut Schnee haben, scheint mir ein Trip dorthin interessant zu sein. Das Gebiet hat ja eine lange Tradition, die erste Anlage auf den Mont d'Or war ein uralter Korblift.

Spannend auch, wie Métabief phonetisch ausgesprochen wird, das wusste ich nicht.
 
Nach längerer Jura-Pause habe ich noch eine Abendrunde in Les Rasses gemacht. Die Temperaturen waren mit unter 20°C angenehm frisch, während es in der Ebene noch 28°C warm war. Ich bin dieses Mal nach Les Avattes aufgestiegen, dort gibt es noch ein paar Skilifte, die allerdings eher kurz sind. Danach bin ich noch über die Krete bis zu Petites Roches gewandert, dort ist die Bergstation vom gleichnamigen Skilift. Oben hat man einen schönen Blick über den Neuenburgersee und Yverdon. Bis zu den Alpen hat es nicht gereicht, dafür war die Luft zu dunstig. Eigentlich sieht das Skigebiet gar nicht so schlecht aus, muss ich mir auch irgendwann mal in Winter anschauen - wenn die Bedingungen gut sind.
 

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Da die Jura-Saison wieder eröffnet ist, war ich heute mal wieder im Berner Jura. Zuerst durch die Gorges du Court, aufgrund der Strassensperrung war es ziemlich ruhig. Bis Moutier braucht man ca 1.5h, um dann mit der Bahn wieder nach Court zurückzukommen. Danach bin ich zum Parkplatz 10 am Moron hochgefahren, von dort ist es nicht mehr weit zum Turm. Der ist leider immer noch gesperrt und gibt ein trauriges Bild ab. Irgendwie muss das auch ein Konstruktionsfehler gewesen sein, ein paar Sachen aus dem Mittelalter haben ja länger gehalten. Ohne den Turm hat man immerhin noch eine gute Aussicht Richtung Chasseral. Es waren auch kaum Leute unterwegs, früher war hier mehr los. Aber auch ohne Turm war es landschaftlich schön mit Pferdeweiden, blühenden Wiesen und jede Menge Schmetterlingen.
 

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Moron, so oder so netter Ort. Der Turm: ein Fiasko. Das wird noch lange dauern, bis dort was geht. War halt schon ein kleiner Touristenmagnet, der Botta-Turm. Bin, wie viele andere auch, gespannt, ob a) Konstruktionsfehler oder b) Pfusch am Bau aufgrund mangelnder Aufsicht (es waren Lehrlinge am Werk) oder c) qualitativ schlechter Baumaterialien.
 
Nach längerer Jura-Abstinenz war die Wetterlage heute wieder günstig für eine kleine Tour. Ab Mittag war es im Nordwesten schön sonnig und recht mild. Ziel war Le Noirmont im Kt Jura. Es gibt noch einen anderen Noirmont mit Skiliften beim Col de La Givrine, um den geht es hier nicht. Vorher bin ich auch in Tramelan vorbeigekommen und habe mir die Talstation vom grossen Skilift angeschaut. Die ist etwas versteckt am Ende des Orts. In Roselet habe ich auch noch einen Zwischenstopp gemacht, dort gibt es eine Pferde-Stiftung. Meine Karotten wurden dankbar angenommen:-) In Noirmont bin ich bis zur Klinik hochgefahren, ab dort gibt es einen Wanderweg zur Arête des Sommêtres. Der Grat ist recht schroff, auch wenn er mit 1081m Höhe nicht allzu hoch ist. Am höchsten Punkt hat man eine Schutzhütte gebaut und es gibt ein sehenswertes Panorama über das Doubs-Tal, auf dessen linker Seite schon französisches Staatsgebiet ist. Im Norden sieht man in der Ferne die Vogesen, der Grand Ballon sticht durch seine Höhe hervor. Eine sehr schöne und wenig bekannte Ecke in der Schweiz. Gehört zur Region Franches-Montagnes, die für ihre Pferde bekannt ist.
 

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Sehr schön, kenne ich alles bestens. Sowohl Tramelan als auch Le Noirmont. Der Jura ist und bleibt top, und das meine ich auch so. Bin da sicherlich voreingenommen…bin seit knapp drei Jahren als „résidentiel“, übrigens direkt am Doubs, alle zwei Wochen oder sogar öfter, für ein paar Tage dort. Fazit: gefällt extrem, und das in jeder Jahreszeit.

Apropos Tramelan: da waren WSO und ich im Winter vor einem Jahr für einen Nachmittag zum gemütlichen Skifahren. Hatte gut Spass gemacht:

https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5348574&hilit=Tramelan#p5348574
 
Tramelan habe ich leider noch nicht im Winter geschafft trotz Magicpass. Letzte Saison ging nicht wirklich etwas, hoffentlich geht sich das diese Saison mal aus.
 
Bin mir nicht sicher, aber die letzte Wintersaison war ja gerade auch im Jura völlig zum vergessen. Von dem her habe ich noch so in vager Erinnerung, dass Tramelan wohl keinen einzigen Betriebstag hatte. Hoffen wir, dass es im kommenden Winter endlich mal wieder besser wird…
 
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