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Kals + Matrei, 27. 12. + 29. 12. 2009

Am ersten Tag unseres Osttirol - Urlaubes (Nassfeld war an der Hinfahrt, also das zähle ich quasi als Tag Null :wink: ) haben wir uns für die Skischaukel Kals - Matrei entschieden. Anfahrt: Lienz - Kals, knapp 25 Minuten. Parkplatz 10 m von der Talstation der 4SB Figol gefunden und los gehts (merkt jemand wie schrecklich voll die Bahn war :wink: ?):
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Weiter mit der 4SB Blauspitz:
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Den Zustand nach dem Bau des (unfertigen) Speichers hat Nuno in seinem Bericht sehr treffend 'Work in Progress' genannt, ich habe mich bei der ersten Abfahrt sofort an seine Worte erinnert. Oben sehr breit, gut gewalzt, da und dort ein kleiner Stein, aber insgesamt gut zu fahren:
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Am Speicher vorbei geht nur ein raupenbreiter Weg, die direkte Abfahrt unter der Bahn gibt es (noch) nicht, ich bilde mir aber ein dass da wenigstens im unteren Teil schon gebaggert wurde, ich bin mir fast sicher dass es ab 2010/11 dort eine direkte Piste gibt. Unter dem unfertigen Speicher folgen 200 recht steinige Meter, dort wurde ordentlich planiert, bestimmt ist alles noch sehr steinig, die Schneeanlage funkioniert aber heuer noch nicht, Hydranten gibt es zwar schon, aber kein Wasser:
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Offiziell war nur die ganz rechte Piste offen, am Glocknerblick vorbei und dann links runter zum Figollift (oberhalb des Glocknerblicks tlw. steinig, darunter dank Schneekanonen sehr gut). Gewalzt, beschneit, aber an dem Tag noch geschlossen war die ganz linke Abfahrtsvariante, von der Hauptabfahrt an der unteren Abzweigung links (dort wo am oberen Foto das 'Piste gesperrt' Schild steht) und dann an der ehemaligen Bergstation der 4SB Gschlöss vorbei. Sehr gut zu fahren:
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Dreimal die Runde war genug, mit den beiden fixen 4ern dauert es eine Ewigkeit bis man oben ankommt und nur die eine Piste an der 4SB Figol war wirklich gut und steinfrei. Zum ersten Mal sah ich in Kals sogar eine kurze Warteschlange:
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Auf der toll beschneiten (leckerer pulvriger Maschinenschnee) Glocknerblickabfahrt ... :
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... weshselten wir dann zur im Vorjahr neu gebauten 8EUB:
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Beide Abfahrten zur Mittelstation waren wirklich perfekt zu fahren, von Steinen keine Rede - sind aber auch beide beschneit:
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Die Pisten an der 6KSB Cimaross sollten am Nachmittag eigentlich in der Sonne liegen ... :
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Mein Interesse gilt aber vor allem der Neuheit der Saison 2009/10, der funkelnagelneuen 6KSB Goldried 2 ... ich muss sie mal anzoomen:
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In der Bergstation hat man ein Skiverleih untergebracht:
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Die leistungsfähige Bahn (wie es sich gehört mit Bubble und Sitzheizung) schluckt die Menschenmassen schnell, das was wir hier sehen sind keine 2 Minuten Wartezeit, wenn ich mich erinnere wie wir hier manchmal an der DSB anstehen mussten ... :
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Insgesamt waren die Pisten in Matrei etwas voller und deshalb abgefahrener als die auf der Kalser Seite, dafür aber gut beschneit und praktisch steinfrei. Wenn ich die Wahl habe, ist mir das wesentlich lieber, wenn ich erst mal Steine sehe vergeht mir der Spass am skifahren. Leer und kaum abgefahren war hingegen die Talabfahrt mach Matrei, kurz vor halb vier dort runter zu fahren war zwar gewagt (das Auto stand immerhin in Kals), letztendlich aber eine der besten Entscheidungen des Tages, der Bus wartete fast auf uns und mit Bus + EUB waren wir wahrscheinlich schneller oben als mit 4SB Happeck + 6KSB Cimaross 2 :lol: :
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Kurz vor vier waren wir wieder am Cimaross (kein Stress, die 6KSB läuft bis 16:15):
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Sogar den Dorflift, Rückbringer zum Parkplatz, haben wir bei Dämmerung noch geschafft. Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet und habe mich auf 300 m Fussmarsch durch Kals eingestellt, hatte aber nichts dagegen dass wir den Schlepper noch erwischt haben:
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(Teil 2 mit Fazit folgt)
 
2 Tage nach dem ersten Besuch haben wir uns noch einmal für Kals + Matrei entschieden, da wir bei der bescheidenen Wetterprognose (wolkig, Regen - und Schneeschauer) ein Skigebiet mit immerhin 2 EUB und 2 KSBs mit Bubble noch am bsten fanden. Aus dem selben Grund habe ich den EOS in der FeWo gelassen. Als entgegen den Prognosen die Sonne durchkam, habe ich dann wenigstens ein paar Handypics gemacht.

Den Tag haben wir mit einer Talabfahrt nach Matrei begonnen und auch danach fuhren wir zuerst auf der Matreier Seite, bei wolkigem Himmel ist es eh egal (bei Sonne sind am Vormittag eher die ostseitigen Abfahrten in Kals zu empfehlen und die westseitigen in Matrei am Nachmittag).

Bergfahrt mit der neuen 6KSB Goldried 2:
dsc02820u.jpg


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Weiter mit der 6KSB Cimaross, BJ. 2007:
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Hmm, die Sonne kommt raus:
dsc02823g.jpg


Die Talabfahrt nach Kals verdient ein Kommentar. Steeeinig :evil: !!! Angeblich auf die heurige Saison verbreitert und beschneit. Naja, an zwei Stellen wurde sie wirklich ein wenig verbreitert und Hydranten habe ich zwar auch gesehen, aber nur ganz oben, nach der Mittelstation, und im unteren Drittel. Ob es dazwischen die Schneileitung überhaupt fertig gebaut wurde, entzieht sich meiner Kenntniss. Aber auch unten, dort wo beschneit wurde, hat man es sehr halbherzig gemacht, mit maximal 3 Kanonen. Zu wenig, meine Herren! Eine so steinige beschneite Abfahrt bin ich zuletzt 2008 auf der Petzen gefahren. Vor allem die Kurven waren echt arg:
dsc02828i.jpg


Fairerweise muss ich an dieser Stelle zugeben, dass man in 2 Nächten eine der beiden Kurven, die am 27. 12. problematisch war, gut beschneit hat und sie am 29. 12. problemlos zu fahren war. Die andere ist eh am obigen Foto zu sehen.

In Kals hatten wir - ganz im Gegensatz zur Wettervorhersage - sogar 2 Stunden Sonnenschein pur, da kommt wieder gute Laune auf:
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Ach ja, Fazit: definitiv das beste Skigebiet Osttirols, aber vor allem auf kalser Seite momentan noch eine Baustelle. Wirklich zu empfehlen nur wenn endlich einmal genug Naturschnee fällt, sonst erst 2010/11, wenn (hoffentlich) die eigentlich für heuer versprochene Vollbeschneiung kommt. Mittelfristig sollte man in Kals wenigstens die untere 4SB durch eine KSB ersetzen, meinetwegen mit geringer Förderleistung, momentan dauert es zu lange bis man nach oben kommt und auch für Anfänger ist eine solche fiixe Bahn (nicht mal ein Förderband gibt es !) alles andere als geeignet. Matrei ist eigentlich gut ausgebaut, dort vermisse ich eine (ebenfalls schon seit jahren geplante) direkte Talabfahrt zur 8EUB. Ja, die leiben Grundbesitzer :evil: ...
 
Schöner bericht!
Wie lang dauert eigentlich die Auffahrt mit den beiden 4CLF im Winter?
 
miki schrieb:
Angeblich auf die heurige Saison verbreitert und beschneit. Naja, an zwei Stellen wurde sie wirklich ein wenig verbreitert und Hydranten habe ich zwar auch gesehen, aber nur ganz oben, nach der Mittelstation, und im unteren Drittel. Ob es dazwischen die Schneileitung überhaupt fertig gebaut wurde, entzieht sich meiner Kenntniss. Aber auch unten, dort wo beschneit wurde, hat man es sehr halbherzig gemacht, mit maximal 3 Kanonen. Zu wenig, meine Herren! Eine so steinige beschneite Abfahrt bin ich zuletzt 2008 auf der Petzen gefahren. Vor allem die Kurven waren echt arg:
Hydranten gibt's im mittelteil unterirdisch, sowie auf'm Strasse unter eienm Deckel. Als ich die Talabfahrt gefahren bin, sind die gerade ausgebuddelt worden. Was mich wundert ist das diese riesige Kanonen auch verwendet worden für die schmalen Talabfahrt. Die Verlusten an Schnee ist immens.

Fabi111 schrieb:
Schöner bericht!
Wie lang dauert eigentlich die Auffahrt mit den beiden 4CLF im Winter?
etwa 20 Minuten, ohne Anhalten
 
Ha Miki, danke für dein Bericht.

Ein fehlerchen hast du glaub ich:
Auf der toll beschneiten (leckerer pulvriger Maschinenschnee) Glocknerblickabfahrt ... :
img3088x.jpg
Wenn ich mir das bild anschaue, müsste es den Brunnerabfahrt richtung Tembler/Talstation EUB sein. Ist dieser nun auch komplet beschneit (ab starthang beim glocknerblick)? Was für Kanonen sind es? sieht aus nach fixe turmkanonen....
 
Ach ja, Miki und Lift/Pistennamen :(. Ja, es ist die Piste vom Glocknerblick Richtung Tembler/Talstation EUB, die ganz rechte also, wie immer die auch heisst. Sie ist vom Glocknerblick bis Talstation EUB beschneit, am ersten Hang unter dem Restaurant Glocknerblick mit mobilen Propellerkanonen, am zweiten Steilhang gibt es, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, 3 Turmkanonen und noch ein paar mobile dazu.

Hydranten gibt's im mittelteil unterirdisch, sowie auf'm Strasse unter eienm Deckel. Als ich die Talabfahrt gefahren bin, sind die gerade ausgebuddelt worden. Was mich wundert ist das diese riesige Kanonen auch verwendet worden für die schmalen Talabfahrt. Die Verlusten an Schnee ist immens.
Unten habe ich die unterirdischen Hydranten auch gesehen, dort wo beschneit wurde waren ein paar davon ausgegraben. Ein wenig unpraktisch, finde ich - die Abfahrt ist eh schon schmal genug, wenn man da am Rand noch so nen Hydranten ausgräbt und eine grosse Propellerkanone aufstellt :? ... Und mir ist das selbe aufgefallen - mehr als die Hälfte der produzierten Schneemenge landete entweder oberhalb der Piste an Hang oder unten im Wald. Da sollten sie sich was besseres einfallen lassen. Ich will ja keine Werbung machen, aber ich habe mich schon in Kals an den Text eines gewissen Schneekanonenherstellers erinnert :wink: :
Um bei Lanzenanlagen auch den Anforderungen für die Beschneiung von schmalen Pistenbereichen bzw. Schiwegen gerecht zu werden, hat Johnson Controls Neige eine spezielle Ausführung der Borax- und Rubis-Lanze entwickelt, den Typ ST. Eine geänderte Düsenanordnung mit geringerem Spreizwinkel und übereinander liegenden Nukleatoren ergibt einen schmalen Schneistrahl, der dem der früheren Hochdruckpistolen ähnelt.
Einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert, glaube ich wenigstens ... obwohl die Schulz - Gruppe in den letzten Jahren nur noch die grossen Propellerdings von Wintertechnik kauft. Mal sehen, wann sie es selbst merken dass sie für die schmale Talabfahrt was kleineres brauchen ...
 
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