Hildener schrieb:
Und noch kurz zu Deinen 3 Bildern: Wenn Du mit einem entsprechenden Programm diese Bilder zu einem " HDR " Bild ( schau den Begriff mal im www nach ) verschmelzen würdest, hättest Du ein weitgehend korrekt belichtetes Bild !!!!!
Stichwort HDR (hyper dynamic range müsste das heißen): unbedingt ein Stativ verwenden. Sonst wird das eine ziemlich komplizierte Fummelei im Photoshop, die Bilder genau deckungsgleich zu bekommen. Mir kommt es jedenfalls so vor.
Zu deinem ISO Knopf: du variierst einfach die Empfindlichkeit deines Sensors. (Gut, stimmt eigentlich auch nicht ganz, denn die Elektronik verstärkt nur das Signal des Sensors - ist aber für den Endverbraucher wurscht). Du hast mehrere Möglihkeiten, die du wählen kannst: einerseits mal Auto ISO. Dabei verstellt die Kamera die ISO Wertse selbsttätig und du kommst zu 99 Prozent zu einem richtig belichteten Bild (hast aber die Gefahr von Bildrauschen, wenn die Kamera meint, ISO 800 nehmen zu müssen). Die andere Möglichkeit besteht darin, die ISO Werte manuell einzugeben. Du stellst den Wert also fix auf ISO 200 oder einen anderen, beliebigen Wert (Bei Sonnenschein: ISO 100 oder den bei deiner Kamera niedrigst möglichen Wert). Manchmal kann es sein, dass Motivprogramme automatich mit ISO Werten gekoppelt sind. Mei meiner Canon S5 ist es so, wenn ich die Kamera auf AUTO (komplette Automatik), dann ist der ISO Wert unbeeinflussbar (Kamera stellt sich auf Auto ISO). Nicht mal eine Belichtungskorrektur kann ich dann eingeben. So was mag ich nicht, daher steht die Kamera entwerder auf Programm (P), wo ich wenigstens ISO und Korrekturwerte eingeben kann, oder auf A (Zeitautomatik), wo ich eben die Blende vorgebe und die Kamera sich die passende Zeit sucht. Irgendwelche Motivprogramme habe ich noch nie benützt, wobei sie für den Anfänger durchwegs sinnvoll sind, da er so manche Fehlerquellen ausschalten kann.
Würde ein Anfänger mit meiner Nikon D200 Bilder machen wollen, so käme vermutlich Frust auf. Das Ding ist war teurer als eine Einsteigerkamera, hat keine Motivprogramme und hat damit für den Anfänger den Nachteil, ihn nicht unterstützen zu können. Da muss der Fotograf selber ein gewisses Wissen haben, um zu den gleichen Ergebnissen zu kommen, wie ein Anfänger, der mit Elektronikunterstützung fotografiert. Ich persönlich finde, dass die Motivprogramme für den Anfang ein Rundumsorglospacket sind, die der Anfänger auch benützen sollte, um sich mal mit der Handhabung der Kamera vertraut zu machen. Der Rest kommt mit der Zeit. Und wie schon oben angesprochen: Bedienungsanleitung unbedingt jetzt lesen und auch in den Urlaub mitnehmen. Auch mir geht es immer wieder so, dass ich manche wirklich selten gebrauchte Funktion nachschlagen gehe. Und wegen dem Polfilter: Schau mal in einem Elektronikmarkt. Dort sind sie zwar teurer als bei Ebay, er Kauf könnte sich aber durchaus lohnen.
Zum UV Filter: habe ich von allen Objektiven, wo ich einen dazubekommen habe, entfernt. Weder mein 17 - 55, 2,8 noch mein 80 - 200, 2,8 haben so einen Filter drauf, obwohl ich einen hätte. Warum? Weil die Bildergebnisse mit dem Filter am 80 - 200 erschreckend mies waren. Stichwort Reflexion. Wie entfernt man nun am Besten Staub? Ich mache das ganz einfach mit einer Klistierspritze. Die erzeugt einen hohen Druck und pustet verlässlich das weg, was weg soll. Fingerabdrücke stellen wieder ein eigenes Kapitel dar und hier hat fast jeder Fotograf sein Geheimrezept. Am besten ist es, wenn keine drauf kommen. Also immer die Deckel verwenden und die Objektive nicht offen in der Fototasche herum liegen lassen. Bei nächsten Reingreifen kommt man nämlich mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit auf die Frontlinse. Ist es doch einmal passiert: Sauberes Tuch nehmen und
vorsichtig drüberwischen. Objektive sind für den Alltagsgebrauch bestimmte Dinger und die halten auch sowas aus.

Manche (wirklich teuren) Objektive haben übrigens Schutzgläser eingebaut. Das Nikon 300er (2,

hat an vorderster Front keine Linse, sondern ein in die Objektivrechung miteinbezogene planes Frontglas. Wenn du sowas verkratzt, dann ist es leicht auszutauschen. Günstige Objektive haben sowas nicht. Hier ist, wenn man wirklich auf Nummer sicher gehen woll, der UV Filter erste Wahl (mit der Gefahr, Qualitätseinbußen hinnhemen zu müssen).
In diesem Sinne: gut Licht und viel Spaß im Urlaub.
MFG Dachstein