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Kamera Workshop

molotov schrieb:
oder sich zur not einfach ärgern dass ein paar urlaub fotos weg sind ;) und keinen aufstand machen.
und vorallendingen aussortieren und nur von guten fotos die raws behalten, das macht viel aus.

Nö, mag mich nicht ärgern. ;) Denn wenn einmal Bilder von einem Event weg sind, die man aber für Leute braucht, dann ist das schon sehr ärgerlich. Ich hab daher immer alles doppelt.
Nebenbei: Auch eine gute Datenrettungssoftware ist keine schlechte Sache, wenn nicht sogar ein Muss für den Fotografen von heute. Zu schnell ist eine Speicherkarte in der Kamera gelöscht oder versehentlich das falsche Bild eliminiert worden.
In diesem Fall: Karte aus der Kamera raus, sperren (bei SD möglich) und erst am Rechner wieder angreifen.

MFG Dachstein
 
puh, das ist echt viel, aber alles brauchbar!
Also das mit RAW Daten wird schon klappen, da ich drei-vier 4GB Chips für die zwei Wochen mitnehme und ja auch nicht jeden Tag unterwegs bin sondern auch mal faul am Lago Maggiore oder Garda liegen will. Hab die Anleitung angefangen und mir bei Amazon ein spezielles Einsteigerbuch für die EOS 450d bestellt.

Ach ja zu dem Polarisationsfilter aus einem Elektrogeschäft mal eben holen. Bin gestern in Hamburg zu Medimax rein (falls es wer nicht kennt, sowas wie Media Markt nur oft etwas kleiner) und die Verkäuferin IN DER FOTOABTEILUNG (ok, war mehr Handy als Foto) hatte das Wort "Polarisationsfilter" noch nie gehört. Die hatten nur ein paar Cams, das wars. Mal weitergucken...

Licht zur Mittagszeit... glaub ich Euch sofort, dass man eher bei Sonnenauf- oder -untergang knipsen sollte, nur steht das leider in Konflikt mit den Essenszeiten in den Hotels... (bin sowieso gespannt, ob die Italiener im 4-Sterne-Hotel wie bei holidaycheck vorgewarnt, Blockabfertigung bei den Mahlzeiten machen).

Also danke für die anderen Tipps, vieles habe ich davon schon nachgegoogelt, aber zum Teil schnell gemerkt, dass ich dafür erstmal die Anleitung durchhaben sollte.
 
Arlberg-Irrer schrieb:
...........aber zum Teil schnell gemerkt, dass ich dafür erstmal die Anleitung durchhaben sollte.

Sag ich doch!!!!!!!!!!!!!! :!:

Du hast jetzt von einigen Fotoexperten auch sehr spezielle, aber gut gemeinte Anregungen bekommen, die für einen relativen Anfänger - so habe ich Dich zumindestens verstanden - nur sehr schwer nachzuvollziehen sind. Laß Dich da nicht verwirren, wir haben alle mal klein angefangen.

Nur kurz noch zum knipsen in der Mittagszeit, was wirklich nicht ganz so ideal ist:

Vereinfacht gesagt hat das Licht von ca. 11 - 13 Uhr sehr oft eine " kalte " Lichttemperatur ( wieder so ein Spezialausdruck ) und es ist häufig dunstig. Außerdem ist der Winkel des Einfalls des Sonnenlichts ungünstig für z. B. die Schattenverläufe.
Dies führt dazu, dass keine vernünftigen Kontraste entstehen, und Kontraste sind das A und O in der Fotografie. Die Bilder können dann recht flau wirken.

In den Zeiten davor und danach kannst du nach Herzenslust draufdrücken, da brauchst Du wirklich nicht auf die Zeiten um den Sonnenauf- und -untergang warten.

Aber manchmal ist man halt vor allem bei Bergwanderungen nur zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort - eben um die Mittagszeit rum -, dann muss man halt mit den Bedingungen leben, die da sind.

Da Du aber in RAW fotografieren willst, kannst Du später am Computer noch vieles verbessern.
 
Eigentlich muss ich ja gegen die ganzen jetzigen Einsteigerkameras sein. Grund: durch die Motivprogramme hast du eine Rückfallebene und die Ausstattung ist viel zu gut ;) . Nur durch Motivprogramme wird man halt schwer den Zusammenhang Zeit - Blende (und umgekehrt) sowie die Wirkung der Tiefenschärfe vermittelt bekommen.

Um wirklich fotografieren (also das Handwerk, die Basics) zu lernen, wäre eine manuelle, mechanische Spiegelrfelex mit einem 50er. So hab ich zumindest fotografieren gelernt. Mit meiner OM1 und dem 50mm, 1:1,4. Mehr war es nicht. Keine Automatik, kein Autofocus. Nur eine "primitive" Kamera. Aber eine, die einem Fotografieren beibringt. Also wenn du wirklich fotografieren lernen willst und dir Hintergrundwissen aneignen willst, stelle die Kamera auf M. Du wirst am Anfang dich an die Lichtwaage gewöhnen müssen, einige Bilder versauen und merken, dass es jetzt nichts mehr mit dem schnellen Bild ist, dafür lernst du, welche Zeiten du halten kannst, wie sich die Zeit auf die Blende und umgekehrt auswirkt.

MFG Dachstein
 
Du, ich werd mich irgendwo hinstellen, meine Pics machen und dann auf M umschalten, allein das Ergebnis mit dem Sonnenuntergang hat mich schon dermaßen überrascht, dass ich mit M eine Menge rumspielen möchte. Was die Nachbearbeitung mit der Canon-Software angeht, habe ich gestern ein bischen Zeit mit meinen Fotos von Gewitterblitzen aus dem "Eure schönsten Wetterfotos"-Thread gemacht und war überrascht, wieviel deutlicher man die Blitze noch bekommen hat bzw. wie man die Gesamtstimmung in der Nachbearbeitung noch verändern konnte.
 
So, ich war jetzt vorhin bei einem Elektronikmarkt mit großer Fotoabteilung und habe nach einem Polarisationsfilter gefragt, aber nicht gekauft. Die wollten entweder 129,- für einen B&W Filter haben oder einen von Praktik(er) für 40,-. Da ich aber bei eBay auch schon welche für 11,99 inkl. Versand bekommen kann, habe ich das jetzt gelassen und werde im Gebirge mit UV-Filter fotographieren (hauptsächlich als Schutzgedanke) und diesen bei Lichtern oder Stativarbeiten abschrauben.
 
Ich möchte noch betonen, das Polfilter nicht Polfilter ist. Es gibt lineare und zirkulare Polfilter. Für den Gebrauch an einer modernen Spiegelreflex ist ein zirkularer Polfilter anzuraten. Sonst gibt es Probleme mit der Belichtungsmessung und dem Autofocus. Also Aufpassen bei Ebay und Co.

B&W ist eine sehr gute Marke (ich habe selber Filter von denen), die Produkte sind sehr gut verarbeitet und die Gläser sind mehrfach vergütet. So was kostet (leider) Geld. Allerdings gibt es auch eine Menge günstigerer Polfilter, zu denen man als Normalfotografierer bedenkenlos greifen kann. Es muss nicht immer das Teuerste sein, was auf dem Markt zu finden ist. Auch nicht schlecht find Polfilter von Hoya oder Cokin (baut ein ganzes Filtersystem). Auch Hama Filter sind im Grunde in Ordnung. Jedoch halt nicht auf dem Niveau von B&W. ;)

Ich habe übrigens mal ein relativ teures Problem gehabt: ein Filter hat bei einem meiner Objektive zu vignettieren begonnen (in der Weitwinkelstellung ragte also der Filterrand in den Strahlengang des Objektives (k.A. ob das wirklich so heißt). Die Lösung war dann ein Polfilter der Slim Serie von B&W. Besagtes Objektiv hat übrigens ein Filtergewinde von 77mm, also ein Filter der über 100 Euro kostet. Der von dir genannte Polfilter könnte meinem entsprechen. Ich gehe also davon aus, dass dir ein Slim Filter angeboten wurde. Die sind nochmal um ein Hauseck teurer als normale. Nimm also mal deine Kamera mit dem Objektiv und check, ob es unbedingt ein Slim Filter sein muss. Wenn nicht, wird die Sache etwas günstiger. ;)

MFG Dachstein
 
wie erkenne ich einen Slim Filter??? bzw. wie erkenne ich das, ob der Filterrand in das Objektiv hineinragt??? Einfach beim Blicken durch den Sucher???

Ich schlage vor, Du kaufst mir einen passenden 62mm Filter und ich hol den nächste Woche Dienstag gegen mittag bei Dir in Innsbruck ab :D

Ja die Frage ist halt, wieviel dafür ausgeben. Ich hab jetzt ja einige Beispiele mit und ohne Polfilter gesehen und sehe im Moment noch nicht ein, wieso ich dafür 40,- ausgeben soll. Da warte ich lieber und versuche erstmal mit dem momentanen Equipement erstmal zu lernen. Aber danke schonmal für den Hinweis, dass es kein linearer Polfilter sein sollte.
 
Wenn etwas in den Strahlengang eines Objektives hineinragt, so wirst du dies in den Bildecken und wenn ganz übel, als Abschattungen auch an den Bildränden erkennen. Kurzum, der Bildteil ist dunkler als die Bildmitte. Das Ganze heißt Vignettierung und ist vor allem bei WW Zooms zu finden und teilweise ein durchaus im Objektiv integrierter Bildfehler (ein Fisheye, das eine Kreisrunde Abbildung liefert, ist so ein Spezialfall, hier ist es nebenbei erwünscht. Dabei handelt es sich um Brennweiten zwischen 6 und 8 mm). Bei vielen Bildbearbeitungsprogrammen kann man diesen Fehler durch eine Vignettierungskorrekur abmildern oder ganz eliminieren.
Früher hat man sowas über einen Centerfilter gemacht, ein Filter, der in der Bildmitte das Bild abgedunkelt hat. Somit war von den Ecken bis in die Bildmitte kein Helligkeitsgradient mehr vorhanden. Manchen modernen Objektiven täte sowas gar nicht mal so schlecht. Das Sigma EX 12 - 24 Vollformatobjektiv täte sowas dringenst brauchen, wenn man es im Vollformatbereich einsetzten will. Bei 122 Grad Bildwinkel würde man das Ding aber als Filter entweder in das Objektiv einbauen müssen, oder einen Einschraubfilter für den hinteren Teil des Objektives beilegen müssen. Schade, dass es Sigma nicht tat, zumal das Objektiv eine Filterschublade dort hat. Einschraubbilter kommen deswegen nicht mehr Frage, weil es konstruktiv nicht mehr geht.

Slim Filter sind Filter, die einen dünnen Rand haben. Es steht außerdem Slim drauf. Kurzum, die Bauserie ist kompakter
E62 und 129 Euros sind wirklich ziemlich happig, hätte ich jetzt auch nicht bezahlt, hab bei E77 das bezahlt. Also irgendwie kommt mir das spanisch vor.

Mal ein Link für dich: http://www.schneiderkreuznach.com/fotofilter/index.htm Du wirst sehen, da gibt es einiges.... Slim steht jeweils dabei.

Du kannst gerne nach Innsbruck kommen, nur bin ich leider im Moment selber im Urlaub, und das nicht in Tirol. Wenn du aber mal schaun willst, was die Fotogeschäfte in Innsbruck hergeben: Foto Lamprechter am Mitterweg ist ein heißer Tipp. Viel Auswahl und gute Beratung. Passende Brieftasche aber nicht vergessen. ;)

MFG Dachstein
 
Sowieso ist der Einsatz des Polfilters im (extrem)Weitwinkelbereich, wo die Vignettierungen tendenziell natürlich eher auftreten oft fragwürdig bzw. seltenst sinnvoll, da der polarisiserte Anteil des Lichtes sich dann nicht mehr über den gesamten Bildwinkel erstreckt und der Himmel bzw. das ganze Bild inhomogen wird.
Beim Extremweitwinkel bekommt man dann teilweise nur noch einen verlaufenen, dunklen Fleck im Himmel.
Weiter besitzen viele der sogenannaten Slimfilter vorne kein Gewinde mehr, womit sich ein normaler Deckel nicht mehr ausfestzen lässt. Ich habe auch einen solchen Filter und mich nervt das Teil einfach nur.
Die genau so flachen Polfilter mit Fróntgewinde gibt es heutztage meines Wissens nicht mehr.
Mit dem 18er, wofür ich den Filter damals gakauft hatte, habe ich dann auch kein vernünftiges, polgefiltertes Bild hinbekommen, so dass ich ihn damit eigentlich nie mehr benutzt hatte. OK, jetzt habe ich das Objectiv nicht mehr, da ich fast keinen Einsatzbereich dafür hatte. Besonders bei Berglandschaften ist mE alles über 90° Bildwinkel in 99% der Fälle Contraproduktiv.
Extremweitwinkel und Fischaugen sind einfach Spezielobjective für entsprechende Einsatzgebiete. (Innenaufnahmen, Actionsport, Meteorologie, Karikatur... Landschaft sehr selten)

Weiter würde ich bei der Belichtungsmessung mit Polfilter aufpassen, damit die Wirkung durch die Automatic nicht teilweise, fälschlicher Weise wegkorrigiert wird. Die partielle Abdunklung ist ja gewollt.
Korrekt wäre eigentlich ohne Filter zu messen und danach erst aufschrauben und unanbhängig von der Drehstellung des Filters im komplett manuellen Modus ca. 1,5 Blenden zuzugeben. Dann reicht auch ein linearer Filter :)

Ansonsten ist es eben wie immer, vom Billigfilter zum Highendmodell mit Multivergütung und Abdichtung nach Käsemann liegen preisliche Welten.
Überflüssig ist sowas aber nicht generell. Bei mir ist ein 20 Jahre alter Olympusfilter und ein wenige Jahre alter Hoya Filter bereits faktisch defekt, da sich die Folie wellt. Vermutlich ist der ständige Einsatz bei Witterung irgendwann zuviel gewesen.
 
hmhmhm, hat denn jemand grundsätzlich ein Gegenargument, wenn ich in den nächsten zwei Wochen wie folgt vorgehe, dass ich, wenn ich durchs Gebirge spaziere, den UV-Filter quasi als Schutzmaßnahme drauf lasse und ihn nur abnehme, wenn ich auch das Stativ aufstelle und längere Zeit an einem Punkt für ne Fotosession verweile oder soll ich ihn komplett weglassen?

Zitat 3303: "Weiter würde ich bei der Belichtungsmessung mit Polfilter aufpassen, damit die Wirkung durch die Automatic nicht teilweise, fälschlicher Weise wegkorrigiert wird. Die partielle Abdunklung ist ja gewollt." Das heisst jetzt genau??? oder vereinfacht? soll ich abends für eine Aufnahme bei Dunkelheit mit Stativ dann erst ohne Filter das Licht abstimmen und dann erst den Filter aufsetzen, wenn ich ablichten will?
 
Der Polfilter ist ja zunächst einmal grau. Dieser Lichtverlust muss natürlich durch entsprechende Belichtung kompensiert werden. Soweit, so gut, auch mit automatischer Belichtung.
Jetzt drehst Du am Filter. Das polarisierte Licht gelangt nicht mehr auf den Sensor bzw. nur noch teilweise. Aber eben nur das polarisierte Licht.
Dementsprechend wird der blaue Himmel je nach Sonnenwinkel teilweise extrem dunkel.
Auch dunstige Fernsichtpartien werden dunkler, wenn der Dunst verschwindet.
Blattgrün wird teilweise von der blauen Himmelsspiegelung befreit und satt grün. Wasserspiegelungen werden ggf. vermindert. Der See wird dunkler und weniger blau.
Andere Bildelemente wie Felsen, de weißen Wolken, metallische Oberflächen werden aber durch das Drehen nicht anders wiedergegeben und bleiben glaich hell, egal wie der Filter eingestellt ist.
Das ist die partielle Abdunkelung mancher Bildanteile.
Jetzt passiert es oft, dass die Belichtungsautomatik wieder den Mittelwert des gesamten Bildes auf den Standardwert (in der Regel dann 18% Grau) regeln will.
Himmel etc wird also weniger stark dunkler wiedergegeben, Wolken, Felsen etc. werden dagagen dann auf einmal heller. Das ist in der Regel nicht gewünscht und kann, je nachdem, wie so eine Automatic arbeitet tendenziell wieder ausgefressene Wolken produzieren oder ganz einfach den Effekt schmälern.
Deswegen funktioniert es beim Polfilter oft am besten, die Belichtung ohne die gewünschte Filtereinstellung bzw. so eingestellt, dass nichts abgedunkelt wird, zu messen, die Belichtung dann manuell einzustellen und danach erst die gewünschte Drehung zu wählen oder eben ganz ohne Filter zu messen und den Lichtwert um den Verlängerungsfaktor von ca. 1,5 Blenden pauschal anzupassen.

Es kommt aber auch auf die Belichtungsmessung der Camera an.
Bei meinen Gehäusen beispielsweise ist eins dabei, das bei solche gemischten Verhältnissen tatsächlich dazu neigt, sher hell zu belichten, die anderen beiden eher dunkel. Bei der ersten werden solche Bilder dann oft zu hell, bei den anderen eher nicht.
Dank Digitalphotographie lässt sich dass aber ja recht schnell kontrollieren. bei Film ist das etwas Anderes. Da zahlt man uU mehr Lehrgeld.

Nochmals zum UV Filter. Mein Rat: Lass ihn weg und benutze zum Linsenschutz eine ordentliche Streulichtblende. Allein die kann oft schon für brilliantere Bilder sorgen. Wenn Du erstmal Reflexe oder angeschleierte Bilder durch einen Filter hast, kannst Du später daran per EBV herumdoktern, aber besser ist es immer, wenn das Bild ansich möglichst gut ist.
Und es sind ja oft gerade die stimmungsvollen Gegenlichtsituationen, die Dir durch Filter versaut werden.
 
ok... also erstmal weder UV-Filter noch Polarisationsfilter, denn was Du da schreibst klingt nach einem sehr großen Bahnhof für mich. Da taste ich mich dann lieber erst nach und nach ran. Streulichtblende habe ich ja, die kommt bei Sonnenlicht sowieso rauf.
 
Ich finde den Einsatz von Gegenlichtblenden wesentlich sinnvoller als den Einsatz von Clear- und UV-Filtern wenn's um den Schutz der Frontlinse geht. Angenehmer Nebeneffekt: Verminderung von Streulicht und kein zusätzliches, tendenziell die Bildqualität verminderndes optisches Element.
Aber jedem das seine!
 
Sehr interessante Diskussion!
Ich würd mir jetzt allerdings am Anfang nicht zu viele Gedanken bzgl. Filter machen. Ist ja dann doch eher High-End-Tuning im Bereich der Fotografie, oder?
Wir dürfen ja nicht vergessen, dass unser Irrer :wink: bis gestern noch nicht mal wusste was M an der Kamera bedeutet. Ich war am Anfang froh, als ich endlich mal die Programme TV/AV richtig im Griff hatte...
 
Also so ein Bild vie bei Ken Rockwell hab ich noch nie zusammengebracht. Zu wenig Talent? ;) Wobei selbstverständlich 3303 Recht zu geben ist: ein Polfilter ist eine Sache, wo man einerseits die Kamera gut kennen muss und dann noch das passende Fingerspitzengefühl da sein muss. Hab am Anfang auch einiges an Lehrgeld in Filme investiert. Und als ich es drauf hatte, kam meine erste DSLR. Hab dann zwar Wissen drauf umlegen können, nur hatte ich schwer das Gefühl, dass die Belichtungsmessung doch anders reagierte wie bei meiner alten Filmkamera (in dem Fall eine F4).
Interessant finde ich sowieso die OM4: Polfilter drauf und gut ist es (ist es bei deiner OM auch so, 3303?). Bei meiner Nikon D200 nicht. Da ist mehr herumzuexperimentieren, die OM4 kommt mir da einfacher vor.

MFG Dachstein
 
Dachstein schrieb:
Interessant finde ich sowieso die OM4: Polfilter drauf und gut ist es (ist es bei deiner OM auch so, 3303?). Bei meiner Nikon D200 nicht. Da ist mehr herumzuexperimentieren, die OM4 kommt mir da einfacher vor.
MFG Dachstein

Exakt genau so ist es, meine OM4TI belichtet auch die Aufnahmen mit dem (in dem Fall erforderlichen circularen) Polfilter ziemlich perfekt, während meine OM1n dabei seltsamer Weise eher dazu neigt, zu hell zu belichten.
Hört sich seltsam an, ist aber tatsächlich so.
Das meinte ich auch oben damit, als es um die verschieden reagierenden Belichtungsmesser ging.
Man muss eben ausprobieren und das geht digital ja hervorragend einfach.
 
ChaosB99 schrieb:
Wir dürfen ja nicht vergessen, dass unser Irrer :wink: bis gestern noch nicht mal wusste was M an der Kamera bedeutet.
Wohl wahr, wohl wahr!
http://www.amazon.de/Canon-450D-Einsteiger-praxisgerechte-Kameratechnik/dp/3815826470/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books&qid=1249634560&sr=8-4
Dieses Buch habe ich mir jetzt zugelegt. Mit der Anleitung bin ich soweit bald durch und will dann im Urlaub hauptsächlich mit den Motivprogrammen arbeiten und z.B. abends aufm Balkon mal ein wenig mit M und den Handbüchern ausprobieren. Hab zwar schon einiges gelernt an "Tiefenschärferegulierung" oder Variation von Blende, Verschlusszeit und ISO, werde mich da aber langsam rantasten.
Für den UV-Filter scheint es ja keine Verwendung zu geben (oder soll ich den bei direkter Sonneneinstrahlung in den Sucher montieren?), also wird nur die Gegenlichtblende vorne raufgeschraubt.
 
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