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Kamera Workshop

Hmmm... das ist natürlich schei***!
 
http://www.fotocommunity.de/forum/read.php?f=23&i=61799&t=61799
Da steht nochmal Vieles zum Thema UV Filter.

eine userin der fotocommunity schrieb:
Hallo, heute war ich mit meiner neuen EOS 450 in den Bergen, ich habe wegen dem Dunst den Hama Filter UV 390 verwendet. Leider haben alle meine Bilder so einen "verwaschenen Blaustich"..

ein user der fotocommunity schrieb:
Das eigentliche Problem ist aber ehr, dass Du auf Ammenmärchen der Marketingexperten reingefallen bist, nein, der Filter hilft nicht um durch Dunst zu gucken.
 
So, ich hab hier mal ein paar Bilder ausgewählt und zeige die Euch einmal im unbearbeiteten und im bearbeiteten Zustand. Bei diesen wurde noch nicht überall zugeschnitten. Es wurden aber überall Schärfe, Farbton, Farbsättigung, Helligkeit und Kontrast verändert. 3303 hatte bereits in einem anderen Thread das Überschärfen angesprochen. Ich habe bei allen Fotos auch nachgeschärft und hätte auch dazu gern Eure Meinung.
Vielleicht habt Ihr auch ein paar Anmerkungen zum Fotographieren selbst. Kann jetzt im Nachhinein nicht mehr sagen, welche Bilder mit der Landschaftsautomatik und bei welchen ich die Blende manuell eingestellt habe.

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qgweact7.jpg


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bvrzhqez.jpg


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9e3t27sn.jpg


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by6pfifo.jpg


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c5mmgoao.jpg


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lemuf4ye.jpg


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nvbsji47.jpg


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cf927rod.jpg


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ygibajin.jpg


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ju84vifi.jpg


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j5z7yz6p.jpg


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iko7kojj.jpg


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hjmhbhd3.jpg
 
Arlberg-Irrer schrieb:
Vielleicht habt Ihr auch ein paar Anmerkungen zum Fotographieren selbst. Kann jetzt im Nachhinein nicht mehr sagen, welche Bilder mit der Landschaftsautomatik und bei welchen ich die Blende manuell eingestellt habe.

Dann schau mal in den Exif Daten nach, da steht das drinnen. ;)

Eines ist jedenfalls schon von mir auf den ersten Blick anzumerken: entweder stimmt was mit deinem Objektiv nicht, oder es ist sonst was schiefgelaufen.
Die Bilder wirken irgendwie schwammig, unscharf, flau. Weis der Kuckunck warum, gut ein Superzoom ist jetzt nicht das Scharfenwunder, aber dennoch von dem Tamron tätte ich jetzt bessere Qualität erwartet. Na gut, dann lege ich mal los bei jedem einzelnen Bild:
Bei den Wasserfällen: Pech gehabt, Sauwetter erwischt? Wenn ja: Kamera eingepackt lassen. Hat einfach keinen Sinn, bei sowas kommen kaum ordentliche Bilder aus.
Bild 2: Das Hochformati ist um welten besser du hast auch was mit dem Kontrast angehoben. Ich persönlich hätte es etwas dezenter genat, ist aber deine Geschmackssache. Einige wollen mehr kontrast, der andere weniger. Wichtig ist, dass die dunklen Bildpartien nicht absaufen. Das andere Querformat ist schwammig, unscharf, Fall für die Tonne. So hart es klingt, ich habs auch am Anfang so gemacht und hab dann die Radikalentrümpelung gestartet.
Bidl 3: der See: Das Problem hierbei ist, dass der Fordergrund überwiegt. Den hätte ich nicht mitgenommen. Nebenbei: beim zweiten Bild erscheinen mir die Sträucher doch um einiges viel zu grün. Dülderin genommen? Denn Dülderin mach selbst die gelbsten Blätter grün, meint jedenfalls OTTO: ;) Kurzum: beim nächsten mal einen anderen Fotostandort wählen, ohne störenden Vordergrund. Manchmal ist fotografieren vor allem eines: eine ewige Herumtragerei der Kamera...
Bild 4: also irgendwas vignettiert da links oben... Sonnenblende nicht korrekt aufgesetzt gehabt? Ist ein gerne gemachter Fehler am Anfang. Bei dem Bild hätte ich jedenfalls einen Polfilter geommen...
Bild 5: Irgendwie wirkt der Bildaufbau unruhig. Ist aber wieder Geschmackssache und für ein Erinnerungsfoto sicher zu gebrauchen. Was hätte ich gemacht? Ich hätte die Gondelgruppe beim Überfahren der berühmten Stütze mit einem langen Tele eingefangen und vor dem Hintergrund isoliert. Auch hier hätte technisch ein Polfilter nicht geschadet, führt aber im Tele zu längeren Verschlusszeiten und damit zu Verwacklungen.
Bild 6: Wieder ein klassischer Kandidat für einen Polfiltereinsatz.
Bild 7: Und nochmal Polfilter... Wirkt es nur durch meinen nichtkalibrierten Laptopmonitor so, oder ist der Schnee leicht rosa bis braun? Wenn ja, war die Kontrastkorrektur nicht erfolgreich....

Zu guter Letzt: nicht entmutigen lassen, weitermachen, es ging mir am Anfang nicht anders. Auch nachbearbeiten will gelernt sein, vor allem das Speil mit Kontrast und Nachschärfen. Unterstützung ist dir in diesem Forum jedenfalls gewiss.

MFG Dachstein
 
Exif Daten? Wo sehe ich die? Ich habe keine RAWs gemacht, wenn es damit etwas zu tun hat.

Bild 2: ich hoffe Du hast bemerkt, dass Bild 2a aus Bild 2 im Hochkantformat rausgeschnitten wurde, es ist dieselbe Aufnahme!

ja ok, das Seebild war jetzt ein Beispiel, was mir aber am besten gefiel. Ich hab in dem Urlaub in 2 Wochen über 6.000 Bilder gemacht! Wovon ich noch im Urlaub die Hälfte am Laptop gelöscht habe und momentan aus den letzten 3.000 die für die Nachbearbeitung und dann noch die für die Berichte herausfiltere. Allein an den Wasserfällen habe ich nur an einem Standort mit Stativ gearbeitet und im Endeffekt von 100 Fotos nur das Foto mit der Langzeitbelichtung und dem verwaschenen Wasser hier im Forum gezeigt.

Was ist Dülderin??? Nicht mal Google kennt das Wort... ich habe bei den Bildern sehr oft das blau insgesamt eine kleine Nuance rausgenommen, weil wenn Farbsättigung angehoben wurde, haben die Berge im Hintergrund oft einen Blaustich bekommen. Gleichzeitig wurde mit dem Herausnehmen von blau auch das grün saftiger.

Keine Ahnung, woran die Vignettierung liegt. Auf den Bildern davor und dahinter ist nichts zu sehen.

Der Schnee war in der Realität braun (Saharasand? Oder einfach nur Staub?), denn es ist immer ein Foto unbearbeitet! Kontrastverstärkung kann dies natürlich verstärken.

Tja und wegen Polfilter muss ich mir überlegen, ob ich mir von eBay einen billigen für 20,-, einen mittelwertigen für 40,- oder doch sowas wie z.B. von Becker für 130,- hole.

Den UV-Filter habe ich übrigens nicht benutzt.

PS: Es schreiben so viele was zur Unschärfe meiner Bilder... bin mittlerweile etwas verunsichert, ob das Objektiv wirklich in Ordnung ist. Der Spaß war ja teuer genug...
 
Die angesprochene Kontrastthematik kommt sehr oft zum Tragen und ein großer Vorteil der EBV ist es, dass mit einem vergleichsweise minimalen Aufwand möglich ist, das zu erreichen, was in der Dunkelkammer teilweise Stunden dauert. Dem Bild eine ausgewogene Abstimmung zu geben. Es soll ja knackig wirken, ohne dass irgend etwas ausfrisst oder ansäuft.

Ich war mal so frei und habe 2 Bilder etwas bearbeitet:

3871561003_166a7fd15d_o.jpg


3871561003_f2eace5976.jpg

Hier habe ich versucht, den Wasserlauf durch Reduzierung des Ausschnittes und entsprechende Anpassung der Tonwerte in seiner diagonalen Richtung herauszuarbeiten.
Für die Grüntöne habe ich die Sättigung erhöht, da das vorhandene Licht ziemlich flau gewesen zu sein scheint. Das Schärfeproblem bleibt und fällt erst bei deutlicher Verkleinerung weniger auf.





3872293946_58b194c9d8_o.jpg


3872293946_1055e4f49d.jpg

Hier habe ich ebenfalls die Tonwerte angepasst, einen Warmfilter angewendet und die durch die Bearbeitung gestiegene Sättigung teilweise erheblich reduziert.
Ebenfalls habe ich versucht, nachzuschärfen. Dies ist jedoch nicht zufriedenstellend gelungen, da das Original doch zu unscharf ist. Es wirkt immer entweder unscharf oder überschärft.
Die Leitung/ das Seil habe ich entfernt.

Ich mache nicht so besonders viel mit Bildbearbeitung und kenne daher hauptsächlich solche Grundfunktionen, die ich für das Bearbeiten von Scans anwede.
Sicher werden die, die auch aufwändiger digital photographieren, hier noch deutlich mehr herausholen können.

Was ich schade finde ist, dass die offensichtliche Focusproblematik sowie die eventuell suboptimale Abbildungsqualität (letzteres ist eher zweitrangig) der Optik nicht im Vorfeld der Reise erkennbar gewesen zu sein scheinen, denn eine gute Ausgangsdatei ist durch nichts zu ersetzen.
 
Exif Daten? Wo sehe ich die? Ich habe keine RAWs gemacht, wenn es damit etwas zu tun hat.

Die Exifdaten siehst du, wenn du ein Bild, was direkt von der Kamera kommt, das Bild im Ornder markierst, linksklickst, auf Details gehst, da kommen dann die Aufnahmeparameter zum Vorschein. Da kannst du dann die ganzen Aufnahmeparameter checken.

Bild 2: ich hoffe Du hast bemerkt, dass Bild 2a aus Bild 2 im Hochkantformat rausgeschnitten wurde, es ist dieselbe Aufnahme!

Ist mir sehr wohl aufgefallen. Ich meine damit, dass das Hochformat den Berg, der im Querformat rechts liegen bleibt, wesentlich besser zur Geltung kommen lässt. Denn im Querformat ist zeigt in der Bildmitte einen wolkenverhangegen Berg (der dein Hauptmotiv war?), während das ausgeschnittene Bild einen nicht wolkenverhangenen Berg, der recht passabel getroffen wurde, zeigt. So zumindest mal meine subjektive Meinung zu diesem Bild.

Dülderin ist ein Kunstwort von Otto Waalkes, der meint, dass es selbst die gelbsten Blätter grün macht (in dem Fall in gereimter Form). Ein Spezl von mir verwendet das immer, wenn er wieder ein Bild findet, wenn ein Bild zu grün geworden ist. Eine Kompaktkamera von Minolta hatte beispielsweise die Angewohnheit, generell grünstichige Aufnahmen abzuliefern (die faktisch unbrauchbar waren, sofern du ihnen nicht mit der geballten Kraft der EBV zu Leibe gerückt bist) - das war dann die Dülderinkamera. Die hat selbst auf der winterlichen, braunen Wiese wahre Grünwunder bewirkt. So saftige im Dezember wie bei der Minolta hatte ich noch nie gesehen. ;)

Dem Bild eine ausgewogene Abstimmung zu geben. Es soll ja knackig wirken, ohne dass irgend etwas ausfrisst oder ansäuft.

Diese Worte sind die wichtigsten in diesem Tread: Im Falle deines zu grünen Bildes ist die ausgewogene Abstimmung nicht da. Ich meine, das Grün ist zu Grün und wirkt unnatürlich. Genau das will der Fotograf aber nicht, schließlich soll ein Bild die Ralität wiedergeben.

Der Schnee war in der Realität braun (Saharasand? Oder einfach nur Staub?), denn es ist immer ein Foto unbearbeitet! Kontrastverstärkung kann dies natürlich verstärken.

Das ist auch soweit klar, nur aus dem etwas braun wie im unbearbeiteten Foto ist schon eher sehr auffällig geworden (wie das Grün oben). Und das sollte dann so nicht sein. Das auf den unbearbeiteten Foto stört mich auch nicht, nur bei der Bearbeitung kommt der Staub dann zu sehr zur Geltung.

Was ich schade finde ist, dass die offensichtliche Schärfeproblematik sowie die eventuell suboptimale Abbildungsqualität der Optik nicht im Vorfeld der Reise erkennbar gewesen zu sein scheinen, denn eine gute Ausgangsdatei ist durch nichts zu ersetzen.

Jups, leider. An deiner Stelle würde ich das Ding bei deinem Händler, wo du das Objektiv gekauft hast, vorbeibringen und es Richtung Herstellerfirma schicken. Die sollen sich das Objektiv auf der optischen Bank nochmal anschaun.
Davor, um eventuelle Fehler von deiner Seite ausschließen zu können, würde ich nochmal fotografieren gehen, das mittlere Messfeld aktivieren (das genau im Bildzentrum) und dann mal ein paar Bilder machen und schaun, was rauskommt. Sind die unscharf, liegt die Unschärfe im Objektiv begründet.
Wobei ich bei den Hasen, die du fotografiert hast, eher darauf tippe, dass die Kamera falsch focussiert hat. Falls du die Kamera entscheiden hast lassen, welches Af-Feld sie nehmen soll, dann hat sie vermutlich jenes genommen, was in der kürzesten Diszanz einen Punkt findet, auf den die scharfstellen kann. Das war in dem Falle dann die Wiese... Um solche Fehler auszuschließen: Messfeld, wo du das Objekt scharf haben willst, wählen und fixieren. Dann focussieren. Wenn die Optik keinen Decken hat, sollte das Bild jetzt scharf werden.
Um dich zu beruhigen: dieses Leiden hat vermutlich jeder, der fotografiert. Ich habe auch schon (glaube es waren) 2 Objektive zu den Herstellern geschickt, um sie justieren zu lassen. Den Einen erwischt es früher, den Anderen später. Die Unschärfeproblematik ist eines der Probleme der Digitalfotografie, die Hersteller ziehen jetzt immerhin dahingegend nach, dass man die Objektive jetzt an der Kamera feinjustieren kann.
In diesem Sinne, nicht entmutigen lassen, weiterfotografieren!

MFG Dachstein
 
ich tippe im Moment auf die Mehrfeldmessung, bei der automatisch das nächste Feld genommen wurde. Hab erst nach dem Mont Blanc damit angefangen, hierdran rumzuspielen. Bin mit dem Bearbeiten leider noch nicht bei den Dolomitenfotos, denn da hatte ich viel mit allen möglichen Funktionen rumprobiert, u.a. auch was die Fokussierungspunkte angehen.

@3303: Wie hast Du das Seil wegbekommen???

Könnte aber auch ein Grund sein, dass ich mit zu hoher Blendeneinstellung (15-22 bei Panoramaaufnahmen) gearbeitet habe? Eine hohe Blende soll ja auch zu immer mehr Unschärfe führen.
 
Arlberg-Irrer schrieb:
@3303: Wie hast Du das Seil wegbekommen???
Könnte aber auch ein Grund sein, dass ich mit zu hoher Blendeneinstellung (15-22 bei Panoramaaufnahmen) gearbeitet habe? Eine hohe Blende soll ja auch zu immer mehr Unschärfe führen.

Zum Entfernen störender Elemente kann man gut den Reparaturpinsel bzw. manchmal einfach den Kopierstempel in Foddoschobb benutzen. Ich verwende das oft zum Staub wegstempeln bei Scans.
@Blende v/s Schärfe: Meinst du die Beugungsunschärfe bei stark abgeblendeter Optik?
Die gibt es zwar grundsätzlich, sollte aber keinesfalls eine dermaßene Unschärfe erzeugen.
Beugungsunschärfe müsste sich eher in Dimensionen bewegen, die Du bei der Diaprojektion oder sehr großen Abzügen wahrnimmst. In Bildschirmauflösung sollte die fast immer irrelevant sein.
 
Ja genau, Beugungsunschärfe.
 
Die Schärfe hatte ich ja schon im anderen Threat angesprochen. Aber wenn natürlich immer alle Fokuspunkte aktiv waren, erklärt das eigentlich alles :biggrin: !
Woher soll die Kamera auch wissen, was der Irre scharf haben will.... :wink:, ausserdem ist beider 450er nur das mittlere AF-Feld ein Kreuzsensor!
Erfahrungsgemäss ist es auch so, dass gerade Billig-Objektive bei Blenden kleiner 12 wieder stark an Schärfe abbauen. Braucht ja auch kein Mensch 8) .

Noch was zu den Bildern allgemein:
Ich finde in gerade in den Bergen ist es wichtig mittels Freistellen und verschiedenen Schärfeebenen Räumlichkeit in die Bilder zu bekommen. Genau diese Möglichkeit bieten ja eigentlich nur DSLRs. Wie Dachstein schon schrieb, ich hätts ähnlich gemacht...voller Zoom auf die Gondeln bei der Überfahrt und Blende auf. Dadurch wären (im Normalfall ;) ) die Gondeln scharf gewesen und der Hintergrund verschwommen, was die Gondeln besser hervorgehoben hätte und gleichzeitig Räumlichkeit ins Bild gebracht.

Aber das sind halt alles typische Anfängerfehler und noch ist ja Hopfen und Malz nicht verloren...einfach weiterüben, die Programm-Automatiken ingnorieren, das mittlere Fokusfeld aktivieren und in RAW fotografieren. Dann wird das schon :mrgreen: .
Ach und übrigens: RAWs beissen nicht :tongue:
 
@3303
Was die Schärfe angeht, manchmal bringt "unscharf maskieren" bessere Ergebnisse. Mit was für einem programm hast du die Bilder bearbeitet?
 
darkstar schrieb:
@3303
Was die Schärfe angeht, manchmal bringt "unscharf maskieren" bessere Ergebnisse. Mit was für einem programm hast du die Bilder bearbeitet?

Mit Photoshop.
Hab auch schon probiert. Mit "unscharf maskieren" oder manuell mit 2 Ebenen (eine geschärfte, eine ungeschärfte mit angepasster Deckkraft) wird es etwas ausgewogener.
 
Also später bei unseren Dolomitenbildern habe ich die Mehrfeldmessung bereits nur auf das mittige Feld eingestellt und es wurde nur noch mit manueller Blende fotographiert, mal sehen, was aus denen geworden ist.

Meine Engadin- und Corvatschberichte sind fertig:

http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=54&t=32343
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=54&t=32344

Also größter Fehler ist schonmal die Nachschärfung, ok. Und mit der Färbung habe ich wahrscheinlich hemmungslos übertrieben...
Was sagt Ihr zu den Panos? Die sind mit Photostitch (war bei der Kamerasoftware dabei) erstellt worden. Sollte man generell vor oder nach der EBV die Panos zusammenmischen? Bei diesen Panos wurde erst EBV durchgeführt und dann zusammengefügt.
 
Drei Verdächtige habe ich momentan für die Unschärfe:
-Mehrfeldmessung der Kamera (eigentlich egal bei einem Pano wie dem unteren oder?
ansonsten ist sie Schuld, weil sie immer das nächstliegende Objekt scharf stellt)
-fehlerhafter Autofokus des Objektivs (bei Bildern wie diesen leuchteten nahezu alle Felder auf,
um zu signalisieren, dass diese Bereiche scharfgestellt sind)
-Unschärfe nach der Verkleinerung ins 1024er Format durch Pixresizer

Bitte gebt mal Eure Meinung zu diesen drei Bildern ab, ob sie scharf sind oder nicht
(alle wurden mit Landschaftsautomatik aufgenommen).
Das erste hat eigentlich nur eine Schärfeebene und das zweite etwa drei (Gitter vorne, Gebäude, Berg im Hintergrund),
wobei ich befürchte, dass der Autofokus das Gitter ganz vorne scharf gestellt hat, das dritte wiederum eigentlich nur eine Schärfeeebene

http://s2.directupload.net/images/090901/f2e4s2n9.jpg

http://s1.directupload.net/images/090901/pcfk5a2l.jpg

http://s5.directupload.net/images/090901/55fhbjhh.jpg
 
Die sind meiner Meinung nach auch unscharf oder nicht scharf genug.

Schau Dir doch mal zum Vergleich meine ersten Bilder, die ich damals mit der EOS 450 gemacht habe, an.
Sind alle unbearbeitet JPEGS aus RAW entwickelt und beim Verkleinern etwas nachgeschärf.
Die Bilder sind zum einen mit dem Kit-Objektiv 18-55IS sowie mit einem Sigma 70-300 Billig-Tele gemacht.

http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=54&t=28379
 
Frage an alle Nutzer von DPP oder anderen EBV-Programmen:
Wenn ich bei DPP ein Foto bearbeitet habe und auf "Konvertieren und speichern" gehe, dann kann ich ja wie gewohnt abspeichern. Mir ist eben zum ersten Mal aufgefallen, dass man bei "Einstellung Ausgabe" die Auflösung ändern kann. Bisher stand da 350 dpi, was doch sehr wenig ist, meine ich. Soll ich dort 600 oder 1200 dpi eingeben?
 
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