Die alte Kreuzeckbahn - erbaut im Jahre 1926 und damit erste Seilschwebebahn im deutschen Alpengebiet - hatte am 07.04.2002 ihren letzten Betriebstag. Bereits am 08.04.2002 rollten die Bagger an, um die alte Bahn durch eine neue zu ersetzen.
Bei der neuen Bahn handelt es sich um eine kuppelbare Zweiseil-Umlaufbahn, die mit 25 Fahrzeugen auf einem vierrolligen Laufwagen ausgestattet ist.
Die Bahn erschließt das gesamte Kreuzeckgebiet als alpinen Ausgangspunkt zur Alpspitze und in das Höllental, vor allem aber zu den Skiabfahrten Kandahar und Olympia.
Für den Skisport hat die Kreuzeckbahn entscheidende Vorarbeit geleistet; mit ihrer Errichtung waren die Voraussetzungen für den Ausbau der heute weltbekannten Abfahrtsstrecken gegeben und damit die Durchführung von skisportlichen Großveranstaltungen möglich.
Fahrbahnlänge: 2.304 m
Höhenunterschied: 875 m
Meereshöhe der Talstation: 760 m
Meereshöhe der Bergstation: 1.638 m
3 Stützen (44, 24 und 30 m hoch)
25 CWA-Kabinen (à 15 Personen)
Max. Förderleistung: 1.000 Pers./Std. und Richtung
Fahrgeschwindigkeit 5 - 6 m/s
Fahrzeit 7 Minuten
2 Tragseile 58 mm
1 Förderseil 46 mm
Antrieb in der Talstation: elektrisch
Unterflur-Hauptantrieb: Gleichstrommotor, 2 x 430 kW
Notantrieb: Diesel-hydraulisch, 220 kW