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Kapazität Skigebiet berechnen

Denke, es geht um die maximale Förderkapazität p.h.. Kann mir da nur vorstellen, dass man die Kmax der Zubringerbahnen und die Kmax der anderen Liste über die Öffnungszeit rechnet und dann einige Faktoren zur Regulierung nimmt. Bspw. 3 Zubringer a 2800 pax/h und 5 andere Lifte mit 2400 pax/h sind dann irgendwie Ca. 10.000 pax/h max ...
Beim Gletscher und Gebieten ohne Talfahrt kann man fairerweise nur die Kmax der Zubringer rechnen...
 
Aber ein Skifahrer benutzt ja normalerweise pro Stunde mehr als einen Lift. Das ist dann ja nicht miteingerechnet oder berücksichtigt man das nicht?
 
Dem Lift dürfte es ziemlich egal sein, welchen Skifahrer/Snowboarder er transportiert. Ob derjenige in einer Stunde ein Mal oder zehn Mal fährt, ist für die Kapazität des Liftes irrelevant.
 
Obwohl ich den Hintergrund der Frage nicht kenne, könnte ich mir Folgendes vorstellen:
Berechnung nicht in P/h sondern in Personenhöhenmetern pro Stunde (PHm/h), ergibt sich aus der aufsummierten Förderleistung der Lifte mal jeweils dem Höhenunterschied. Wenn man weiß, wie viele Hm im Durchschnitt von der Klientel gefahren werden, kann man die maximale Tragfähigkeit berechnen.

Ein einfaches Beispiel:

6-KSB 2400 p/h x 300 Hm = 720.000 PHm/h
DSB 1200 p/h x 250 Hm = 300.000 PHm/h
SL (Teller) 600 p/h x 150 Hm = 90.000 PHm/h

Summe: 1.110.000 PHm/h
durchschnittliche Fahrleistung pro Stunde der Gäste: 1.000 Hm
ergibt touristische Tragfähigkeit von 1.110 Skifahrern

Wie es in der Praxis gehandhabt wird, weiß ich nicht.
 
Das ist in der Tat eine sehr gute Idee. Einziges Problem wäre, dass man für jedes Skigebiet, die Höhenmeter des Durchschnittsfahrer berechnen müsste. Denn in Familienskigebieten werden vermutlich weniger Höhenmeter gemacht, als in einem schwierigem Skigebiet.
 
Ich würde mir die Bahnen anschauen, an den sich morgens zwischen 9:00 und 11:00 Schlangen bilden.
Die Kapazität dieser Bahnen P/h zusammengezählt mal 2 oder 3 könnte die maximale Kapazität des Skigebiets ein.

Oder man schaut sich die verfügbaren Parkplätze für PKW/Reisebus bzw. Zubringermöglichkeiten per Skibus/Bahn an.

Oder man schaut sich die Anzahl der Hütten an, da ja ein gewisser Prozenzsatz (33%/%50%/75%/mehr ?) mittags auf der Hütte Pause macht.

Das müsste alles in einer gewissen Relation zueinander stehen.
 
Vielleicht definierst du zuallererst einmal, was du unter "Kapazität" (deutsch: Fassungsvermögen) verstehst, dann bekommst du auch sinnvolle Antworten.
z.B.:
- geht es um Pisten oder um Lifte
- geht es um Ersteintritte pro Tag oder um Wartezeiten
- geht es um Angaben des Skigebiets bzw. eines Betreibers oder um eine reelle Berechnung, z.B. eines projektierenden Ingenieurbüros
usw.
Ich hätte mich gefreut, wenn meine erste Antwort diesen Denkprozess bei dir ausgelöst hätte - schade, das nächste Mal vielleicht.

Wenn ich mir die Fragen anschaue, mit denen du hier Threads eröffnest, habe ich noch einen generellen Tipp:www.google.de

Nix für ungut!
 
Es geht mir darum, dass ich wissen möchte, wie man berechnet, wie viele Personen im Skigebiet sich aufhalten können ohne das die Bahnen überlastet sind.
 
Was heißt bei dir "überlastet"? 2 Minuten Wartezeit? 20 Minuten? 50 Minuten wie neulich am Pitztaler Gletscher?

Geht es um die Bahnen für die Wiederholungsfahrten, z.B. die Lifte ab einer Mittelstation (also das "normale" Skifahren) oder um die morgendlichen Wartezeiten an einer Zubringerbahn?

Beispiel: wenn ich von der Talstation aus 3000 P/h in ein Gebiet bringe, das ab der Bergstation 3 Lifte mit je 2400 P/h hat, dann stehen die Leute an der Tastation fast zweieinhalb Stunden lang Schlange, bis bei Gleichverteilung oben überhaupt erst eine entsteht. Und dann beginnt auch schon die Einkehrzeit ...
 
Und: Beginnt "überlastet" bereits dann, wenn sich an einzelnen Bahnen schlangen bilden - oder erst dann, wenn alles voll ist? Oftmals hat man es ja, dass einzelnen Bahnen überlaufen sind, während anderen Bahnen leer laufen.
Hatte ich z.B. letzten Herbst am Stubaier Gletscher beobachtet: An der Eisgrat Sesselbahn 10-15 Wartezeit - beim Fernausessel konnte man direkt einsteigen.

Oder auch am (relativ kleinem) Feldberg: Der 6er Sessel am Seebuck ist völlig überlaufen (>20 Minuten wartezeit), die Schlepper (und selbst die Welbcup DSB) auf der Fahler seite haben fast keine Wartezeit.

Ist das Gebiet nun überlastet oder nicht?
 
Eine Formel wird es nicht geben, sonst könnte man mit sowas kein Geld verdienen.
http://www.ecosign.com/German/g-reg-Cerler-Castanesa.html

Geht in eine andere Richtung:
Erschliessungsgrad von Skigebieten: Objetivierungsversuch
http://www.sommerschi.com/forum/win...ad-von-skigebieten-objetivierungsv-t2271.html

Ob man eine lange Wartezeit akzeptiert, hängt sicher auch vom Zeitpunkt ab.
Zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige würde ich eine längere Wartezeit in Kauf nehmen als Ende Januar.
 
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