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Kein "Jännerloch" 2008!

rainer

Vogelsberg (520m)
Positive Bilanz: 2008 kein "Jännerloch"
Es scheint, als ob die Bezeichnung des früheren "Jännerlochs" im heimischen Tourismus nicht mehr wirklich zutreffe. In Flachau zum Beispiel waren die Hotels im Jänner zu 80 Prozent ausgebucht.


Prachtwetter sorgte für viele Besucher
Am Faschingswochenende herrschte großer Andrang bei den Gondeln und Seilbahnen in Flachau. Doch ein ähnliches Bild habe sich dank hervorragender Pistenverhältnisse und vieler Prachtwettertage auch im Jänner geboten, meint Ernst Brandstätter, Geschäftsführer der Flachauer Bergbahnen.

Und auch Stephan Semmelmayer vom Flachauer Tourismusverband kann sich über die Buchungslage im Jänner nicht beklagen.

"Keine buchungsschwache Zeit mehr"
"Es war im Jänner zwar immer noch möglich, dass man ein Zimmer bekommt - was für die Besucher toll war - aber es war in Flachau immer etwas los. Es war auf der Piste was los und auch im Nachtleben. Man hat also gemerkt, dass es diese buchungsschwache Zeit nicht mehr wirklich gibt", sagt Semmelmayer.

Es seien vorwiegend zahlungskräftige Skifahrer, die im Jänner auf Skiurlaub in die Region kommen, um den überfüllten Pisten zur Ferienzeit zu entgehen. Und auch wenn man noch keine konkreten Jännerzahlen nennen will, sei die Bilanz äusserst positiv.

Kommenden Wochen sehr gut gebucht
"Die Auslastung war so, dass Sie, wenn Sie einen Urlaub buchen wollten, noch ein Zimmer bekommen haben, die Hotelliers waren aber alle durchaus zufrieden. Ich glaube schon, dass wir bei einer Auslastung über 80 Prozent liegen", meint Semmelmayer.

Der früher so kritische Jänner scheint also bei vielen als Urlaubszeit beliebter zu werden. Die kommenden Wochen sind buchungstechnisch ohnehin kein Problem mehr, dank Semesterferien, Krokusferien in den Beneluxländern und Osterferien.

Quelle: orf.at
 
...dafür ist die saison kürzer als normal, da wird noch einiges an einnahmen ausbleiben.
 
BigE schrieb:
...dafür ist die saison kürzer als normal, da wird noch einiges an einnahmen ausbleiben.

Ich glaube nicht, dass da viele Einnahmen ausbleiben, da durch den frühen Wintereinbruch viele Skigebiete schon Anfang November gestartet sind und somit 1 Monat früher als geplant gestartet sind.
Schade ists natürlich schon, dass viele so früh zusperren, im April ist einfach nix mehr los und es geht immer noch sehr gut zum fahren.
mfg Rainer 8)
 
Im November und Dezember bis Weihnachten können die Bergbahnen generell "kein Geld verdienen". Was sie an starken Wochenenden reinholen, verlieren sie wieder an den Werktagen. Bei einem frühen Saisonstart geht es mehr ums Image und Prestige.
 
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