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Keine Sicht entschuldigt Unfall nicht

Klingt soweit alles logisch.
 
Endlich wieder mal ein Gerichtsurteil, das auch der Otto-Normalbürger versteht.
Indirekt ist dieser Entscheid eine Bestätigung der FIS-Regeln. Denn da steht klipp und klar, dass das Tempo den Verhältnissen angepasst werden muss.

so etwas sollte auf einer einwandfrei präparierten piste aber auch nicht vorkommen... sowas kann man schliesslich im vorhinnein sprengen und danach platt walzen.

Hast Du das Ironie-Smilie vergessen ?
Auch bei perfekt präparierten Pisten kann es unübersichtliche Stellen geben. Oder sonst kann man das Skifahren gerade so gut verbieten ;)
 
Sicher gibts immer unübersichtliche Stellen.Nach Geländeübergängen,nach Spitzkehren z.B. Leider suchen sich manche Skifahrer oder Boarder genau diese Stellen raus zum rumstehen.Wenns knallt,wer ist schuld? Derjenige der von oben kommt.FIS-Regeln.
 
Falsch, denn die FIS-Regeln sagen auch aus, dass man nicht ohne Not an unübersichtlichen Stellen stehen/sitzen darf:

6. Anhalten
Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.
http://de.wikipedia.org/wiki/FIS-Regeln
 
dann obliegt es aber dem Skigebietsbetreiber, die Pisten anständig bei der Anlage zu planieren, dass keine Hügel o.ä. auf der Piste mehr sind. Entsprechend Kuppen oder Stellen sind vorher durch Schilder zu kennzeichnen.
 
Foto-Irrer schrieb:
dann obliegt es aber dem Skigebietsbetreiber, die Pisten anständig bei der Anlage zu planieren, dass keine Hügel o.ä. auf der Piste mehr sind. Entsprechend Kuppen oder Stellen sind vorher durch Schilder zu kennzeichnen.
Das heißt jetzt aber schon, die Sorgfaltspflicht des Schiliftbetreibers ein wenig überspannen!
 
Foto-Irrer schrieb:
Dann obliegt es aber dem Skigebietsbetreiber, die Pisten anständig bei der Anlage zu planieren, dass keine Hügel o.ä. auf der Piste mehr sind.
Wenn man juristisch so argumentierte müsste man dann beispiesweise bei allen Straßen ebenfalls Hügel, Berge etc. abtragen oder durchtunneln und in Ortschaften sichteinschränkende Gebäude entfernen - das kann sicher nicht der Sinn der Sache sein :!:
Für mich ist das Urteil absolut in Ordnung und vielleicht auch ein Präzedenzfall dafür das man auch in der Freizeit das Hirn besser eingeschaltet lassen sollte.
Es stellte sich für mich auch noch die strafrechtliche Frage einer vorsätzlichen Körperverletzung denn wenn ich ohne die Geschwindigkeit entsprechend zu verringern über eine unübersichtliche Stelle fahre, nehme ich dadurch eigentlich billigend in Kauf jemanden zu verletzen und das hat dann mit Fahrlässigkeit nach meiner Definition sicher nichts mehr zu tun.
 
albe schrieb:
Foto-Irrer schrieb:
dann obliegt es aber dem Skigebietsbetreiber, die Pisten anständig bei der Anlage zu planieren, dass keine Hügel o.ä. auf der Piste mehr sind. Entsprechend Kuppen oder Stellen sind vorher durch Schilder zu kennzeichnen.
eigentlich kann es doch nicht so schwer sein die letzten Kuppen noch wegzusprengen und mit dem Material für gleichmäßiges Gefälle über die ganze Piste zu sorgen - dann hätte man Pisten mit konstantem Gefälle, idealerweise auch konstanter Breite. Dies ermöglichte es endlich reine vernünftige Norm zur farblichen Einordnung von Pisten zu schaffen. Weiterhin liesse sich dann vermutlich auch eine eindeutige Definition zur Pistenlänge erreichen...

Skifahren in freier Natur verbieten und ab in die ISO-genormte Skihalle :twisted:
 
Also für mich ist die Sache klar.
Hatte der abgeschossene Deutsche keinen Helm auf, ist er selbst schuld.
Trug er dagegen einen, ist der Andere schuld.
Alles Andere ist dch ewig gestriges Rechtsempfinden.

Allenfalls albe's Argumentation ist noch einigermaßen nachvollziehbar.
 
3303 schrieb:
Also für mich ist die Sache klar.
Hatte der abgeschossene Deutsche keinen Helm auf, ist er selbst schuld.
Trug er dagegen einen, ist der Andere schuld.
Alles Andere ist dch ewig gestriges Rechtsempfinden.
Eine klare Haltung - besonders hilfreich, falls eine Knieverletzung oder ähnliches die Folge gewesen sein sollte :lach: - von einer Kopfverletzung lese ich nichts
 
Steht nicht irgendwo in den FIS - Regeln man müsse zum Schifahren ne Eishockeyprofiausrüstung anlegen...:wink: Ne Ritterrüstung tät´s ja auch, ist zwar eher bissl laut aber dafür hat man dann auch noch ein akustisches Warnsystem...:rofl:
 
@albe,3303, Foto-Irrer, ...

Findet ihr wirklich, dass eure albernen ironischen Kommentare konstruktive Diskussionsbeiträge zu diesem Thema sind ?

Ich habe nichts gegen eure Kritik an übermäßig modellierte Pisten und finde sie zumindest zum Teil berechtigt. Aber hier in diesem Thread ist sie zumindest in dieser ironischen Form Fehl am Platze.
 
Haha, Du bist ja ein Held
 
Petz schrieb:
Ne Ritterrüstung tät´s ja auch, ist zwar eher bissl laut aber dafür hat man dann auch noch ein akustisches Warnsystem...:rofl:

Dann wären aber die Stubaier die ersten die die Ritterrüstung verbieten würden, da bei der schlechten Präparierung es dann zu laut werden würde und dann die Steinhühner und sonstiges Getier sich durch den Lärm belästigt fühlen.
 
Der Lärm wär aber dann auch ein guter Indikator für die Pistenbelegung sprich hört man das Geschepper bis Neustift raus sucht man sich besser ein weniger überfülltes Gebiet; was glaubst Du wie schnell sich dann die Leute mehr Mühe bei der Präparierung geben würden auch weil die Arbeitsplatzlärmgrenzwerte überschritten würden...:lol:

Und nun besser back to topic bevor berechtigterweise wieder jemand schimpft...
 
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