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Kiental und Kandersteg 10. März 2016

Kiental 10. März 2016

Anfahrt: Ettlingen - A5 - Basel - A2 - Bern - Spiez - Reichenbach - Kiental 4:20 h wegen Sperrung des Belchentunnels und mehrfachen Staus in der Schweiz
Wetter: Sonnig, +2°C bis +6°C
Schnee: 10-30 cm Alt- und Nassschnee, im Schatten Pulver
Anlagen in Betrieb: Alle = DSB Ramslauenen und SCHL Chüemattli
Wartezeit: Keine (bei ca. 10 Skigästen)
Gefallen: Privatskigebiet, Original Städeli Schlepplift
Nicht gefallen: Weniger Panorama als erwartet, Haupt-Talabfahrt der DSB mangels Schnee nicht geöffnet, Schlepplift am Berg recht kurz.
Bewertung: 3 von 6 Punkten

Homepage und Pistenplan: https://kiental-sesselbahn.ch/winter/


Dieser Bericht ist Teil der Serie meiner viertägigen Skifahrt im März 2016:

Kiental und Kandersteg 10. März 2016
Aletschgebiet 11. März 2016
San Domenico und Alpe Devero 12. März 2016
Arolla und La Forclaz 13. März 2016


Als Kind und Jugendlicher bin ich in den 1970er und 1980er Jahren auf der Bettmeralp im Wallis "aufgewachsen" - neunmal waren wir im Winter dort und einmal im Sommer. Stets führte uns die Anreise im Auto durchs Kandertal. Und stets sah ich dort aus dem Auto zuerst die Niesenbahn in Mülenen und dann in Reichenbach das Schild "Kiental - Seilbahn Skigebiet". Es gibt Dinge, die man einfach nicht vergisst ... und so habe ich mir schon vor Jahren vorgenommen, mal in Kiental Ski zu fahren. Diesmal hat's geklappt, jedenfalls einigermaßen.

Das Kientaler Skigebiet Ramslauenen ist schnell beschrieben: Es verfügt zwischen 900 und 1500 m über eine halbwegs lange DSB und an deren Bergstation über einen ca. 600 m langen Schlepplift - das war's. Dafür bedient der Schlepplift gleich drei Abfahrten, und die DSB hat eine schwarze Talabfahrt. Die war bei meinem Besuch zwar offiziell gesperrt, aber irgendwie würde ich nach den Neuschneefällen der letzten Tage da schon runter kommen, dachte ich mir.

Umso erstaunter war ich, als ich in Kiental deutlich weniger Schnee vorfand als erwartet. Es hatte zwar wirklich ca. 15 cm Neuschnee gegeben - unter ca. 1200 m aber direkt auf die grüne Wiese. Und in der Sonne war der Schnee bereits feucht geworden. D.h. beim Schwingen schob man ihn einfach vom Gras. Ärgerlich. Der nette Liftmann erklärte mir, dafür könne man auf der Schlittelbahn ins Tal abfahren. Na gut, dann halt so.

Seeehr bedächtig fährt die DSB Ramslauenen zu Berge ... Fahrgeschwindigkeit 1,5 m/sec. Für wen sollte sie auch schneller fahren ... bei meinem Besuch waren ja kaum Leute da. Die Bahn erinnert mich von Länge und Fahrgeschwindigkeit an die DSB in Evolène. Oben auf Ramslauenen erwarten den Gast ein schmuckes Bergrestaurant und der Skilift Chüemattli. Der ist von Städeli, hat original Städeli-Langbügel an original Städeli-Gehängen, die beim Anfahren den original Städeli-Ruck machen und ist ca. 600 m lang. Das ist nicht viel, aber die Anlage bedient drei Pisten, auf denen man es für 2 Stunden aushalten kann.

Das Panorama im Kiental ist nicht die Wucht, umfasst aber Balmhorn und Altels aus der Blüemlisalp-Gruppe. Da die schwarze Talabfahrt nicht befahrbar war, nahm ich mit der kombinierten Schlittelbahn/Ziehwegabfahrt vorlieb. Und von der gibt es einen schönen Blick auf den Niesen und den Thunersee. Die Schlittelbahn war z.T. steil und schmal und darum mit Ski gar nicht so einfach zu fahren. Im Sommer ist das die Asphaltstraße ... und bei meinem Besuch war sie es auf ein paar abgetauten Teilstücken auch - man musste halt den 20-30 cm breiten Randstreifen mit Restschnee nutzen. :D

Nach etwa 3 Stunden hatte ich genug und fuhr weiter nach Kandersteg zum Skigebiet Oeschinensee.


21 Fotos aus Kiental:

Pistenplan Kiental. Es gibt eine DSB und einen Schlepper. Leider ist bei meinem Besuch die schwarze Talabfahrt nicht befahrbar, auch nicht per Freeride.
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Blick über den Ort Kiental zur Blüemlisalp-Gruppe. Das Skigebiet befindet sich rechts am Hang.
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Talstation Sesselbahn Ramslauenen.
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Bergfahrt - der erste Eindruck der Schneelage hat getäuscht, unten liegen nur ca. 15 cm Nassschnee auf grüner Wiese. :(
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SCHL Chüemattli gegen den Höchst.
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Trasse SCHL Chüemattli - typisch Städeli.
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Eine der drei Abfahrten des SCHL Chüemattli.
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SCHL Chüemattli. Durch das Tal Spiggegrund schaut man hinten auf die Chilchflue, einen Vorberg des Mürrener Schilthorns. Um das Schilthorn selbst zu sehen, müsste man noch 400 m aufsteigen.
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Bergstation DSB Ramslauenen.
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Außenrum-Talabfahrt über die Schlittelbahn, landschaftlich schöner als die geschlossene, schwarze Direttissima. Über Alpflächen schaut man am Niesen vorbei zum Thunersee.
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Idylle an der Außenrum-Talabfahrt gegen Gspaltenhorn.
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Idylle an der Außenrum-Talabfahrt gegen Gspaltenhorn.
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Querung der DSB Ramslauenen auf der Talabfahrt.
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DSB Ramslauenen gegen Chilchflue, Gspaltenhorn und Blüemlisalp-Gruppe.
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Schlittelbahn-Talabfahrt gegen Niesen und Thunersee.
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Downtown Kiental.
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Bergstation DSB Ramslauenen. Oben links schaut man zum Giesigrat.
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Start der Schlittelbahn-Talabfahrt am Bergrestaurant Ramslauenen.
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Zoom zum Thunersee.
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Zoom Blüemlisalp-Gruppe.
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Ende der Talabfahrt an der DSB-Talstation.
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Kandersteg 10. März 2016

Anfahrt: Kiental - Reichenbach - Kandersteg ca. 0:20 h
Wetter: Sonnig, +2°C bis +6°C
Schnee: 30-100 cm Pulver- und Feuchtschnee
Anlagen in Betrieb: Alle = EUB Oeschinensee, SCHL Bire und Wittenen
Wartezeit: Keine
Gefallen: Landschaftlicher Aspekt des Skigebiets - Felsberge und Gletscher inklusive; Talabfahrt
Nicht gefallen: Wenig Abwechslung
Bewertung: 4,5 von 6 Punkten

Homepage: http://www.oeschinensee.ch/
Pistenplan: http://www.oeschinensee.ch/wp-content/uploads/2014/05/Karte-Skigebiet.jpg


Dieser Bericht ist Teil der Serie meiner viertägigen Skifahrt im März 2016:

Kiental und Kandersteg 10. März 2016
Aletschgebiet 11. März 2016
San Domenico und Alpe Devero 12. März 2016
Arolla und La Forclaz 13. März 2016


Wie ich schon zum Kiental-Bericht geschrieben habe, bin ich als Kind in den 1970er und 1980er Jahren auf der Anfahrt zu den Skiurlauben im Wallis durch den Lötschbergtunnel immer wieder durch Kandersteg gekommen. Den Ort fand ich optisch schön, aber es ärgerte mich, dass ich sein Hauptskigebiet Oeschinensee vom Autoverlad aus nicht sehen konnte. Damals wusste ich gar nicht, dass dort eine Von-Roll-DSB hinauffuhr, die irgendwann eine Schweizer Rarität werden sollte und die ich letztendlich nie gefahren bin. Auch auf einigen bereits im Alpinforum dokumentierten Skifahrten ab ca. 2003 habe ich den Autoverlad Lötschberg genutzt. Aber erst im März 2016 kam das Kleinskigebiet Oeschinensee bei mir ins Programm. Die VR 101 ist weg und wurde erst 2008 durch eine 8EUB ersetzt. Ansonsten gibt es zwei nicht allzu lange Schlepplifte, mehr lässt das felsige Gelände nicht zu.

Der Reiz des Skigebiets Oeschinensee in Kandersteg liegt eher im landschaftlichen Bereich. Ständig schaut man beim Skifahren auf die gletscherbestandene Blüemlisalp-Gruppe. Die Abfahrten der beiden Habegger-Schlepplifte Bire und Wittenen sind nett, aber nicht weiter erwähnenswert. Vom letztgenannten Lift führt eine Schiebe-Abfahrt hinüber zum Gasthaus Oeschinensee. Und wer dort ist, versteht, warum der See Weltnaturerbe ist - fast ringsum ist er von steilen Felswänden umgeben. Bei meinem Besuch rauschten mehrfach Lawinen vom Südhang des Berges namens Bire über dem Skigebiet, aber das Skigebiet erreichten sie nicht. Unter der Talabfahrt habe ich mir nichts Besonderes vorgestellt, aber sie ist besser als erwartet und wartet sogar mit einem optionalen Steilstück auf.

Nach dem Skifahren ging es vor Benutzung des Autoverlads Lötschberg noch auf einen Besichtigungs-Abstecher zur PB Sunnbüel. Diese Pendelbahn habe ich oft beim Warten auf die Abfahrt des Autozuges fahren sehen. Gern wäre ich diesmal am Sunnbüel Ski gefahren, aber man hat die Talabfahrt schon vor 5-10 Jahren aufgegeben, und der Schlepplift am Berg wird nur an Wochenenden geöffnet. Daher war ich von der Auskunft der Billettverkäuferin überrascht, dass die Talabfahrt "schon noch möglich" sei - nach Neuschnee, also bei Pulverschnee müsse man nur den Spuren zu Tal folgen. Bei Nassschnee sei das aber nicht zu empfehlen. Heute befindet sich auf der Trasse der ehemaligen Talabfahrt ein MTB-Downhill-Trail, der natürlich im Winter geschlossen ist. Warum man daneben nicht trotzdem einfach 1-2 Raupenspuren breit eine Minimalabfahrt in den Nordhang präpariert ... ich weiß es nicht. Die Sunnbüel-Bahn sucht im Rahmen einer Kapitalerweiterung neue Aktienkäufer und hat in einem Prospekt die Planungen bis 2020 skizziert. Unter den Planungen findet sich ... die Rückkehr der Talabfahrt (warum hat man sie dann überhaupt aufgegeben ... ?). Also warte ich einfach noch ein paar Jahre. :D


19 Fotos aus Kandersteg:

Pistenplan Kandersteg Oeschinensee. Das Skigebiet hat eine EUB, zwei Schlepplifte und ca. 500 Höhenmeter.
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Talstation EUB Oeschinensee gegen die Bire. Die Bahn ersetzte 2008 eine der letzten Schweizer Von Roll VR101-Bahnen.
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Rückblick aus der EUB. Die Bahn fährt über einen Campingplatz. In Kandersteg liegt bei 400 mehr Höhenmetern wesentlich mehr Schnee als in Kiental.
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Der selbe Blick einige hundert Höhenmeter weiter oben gegen Gällihorn und Lonergruppe. Dahinter liegt Adelboden.
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Abfahrt Skilift Bire.
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SCHL Bire, typische Habegger-Anlage, läuft aber unter Hersteller von Roll.
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Abfahrt Skilift Wittenen, gar nicht schlecht, könnte aber länger sein.
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SCHL Wittenen, Habegger-Anlage. Von der Bire stürzten immer wieder Lawinen wie Wasserfälle über die Felsen.
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Verbindungsabfahrt Wittenen-Bire, landschaftlich schön.
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SCHL Wittenen gegen Blüemlisalp-Gruppe.
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Talstation SCHL Wittenen gegen Bire.
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Gletscher am Blüemlisalphorn.
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Gasthaus Oeschinensee gegen Blüemlisalpgruppe.
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Talabfahrt oberer Teil gegen Kandersteg.
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EUB Oeschinensee gegen das schattige Gällihorn, an das links das Sunnbüel-/Gemmigebiet anschließt, und Lonergruppe. Das kleine dunkle Felsgezackel dazwischen ist das Tschingellochtighorn, das von Adelboden aus ähnlich wild aussieht.
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Oeschinensee vor den eindrucksvollen Felswänden der Blüemlisalpgruppe.
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Abfahrt SCHL Bire gegen Lonergruppe.
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Talabfahrt, schöne Impression in der Nachmittagssonne.
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Nach dem Skifahren gab es noch einen Abstecher zur PB Sunnbüel, die keine offizielle Talabfahrt mehr hat und deren Schlepplift am Berg nur am Wochenende läuft. Laut Personal kann man bei Pulverschnee aber noch gut auf der ehemaligen Talabfahrt nach Kandersteg abfahren. Und ... in der Langfristplanung soll die Talabfahrt wieder auferstehen. Für den kurzen Schlepper oben allein dürfte kaum ein Skifahrer kommen. Als die Kabine endlich fuhr, war mein Kamera-Akku leer. :(
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Ich finde alle Berichte die du hier von deiner viertägigen Skifahrt geteilt hast sehr schön. Ich kenne fast nur die grössere Skigebiete im Wallis und Berner Oberland, aber habe alle Orte wo du war im Sommer besucht. Also sehr schön um zu sehen wie es im Winter aussieht. So eine skisafari möchte ich auch sehr gerne mal machen!
 
joepert schrieb:
So eine skisafari möchte ich auch sehr gerne mal machen!
Das ist gerade im Oberwallis kein Problem - nimm ein zentrales Quartier, z.B. in Brig. Von dort aus kann man mit wenig Anfahrt viele verschiedene kleine und große Skigebiete besuchen. Gerade in der Schweiz haben sie alle einen sehr unterschiedlichen Charakter, was das Skiurlaubserlebnis erhöht. Für ein paar Tage kann man das auch mit größeren Kindern machen.
 
Leonkopsch123 schrieb:
Schöner Bericht, so eine Skisafari werde ich demnächst (nächsten winter) auch mal ausprobieren :wink: Macht bestimmt richtig fun...
... und erfordert im Vorfeld sehr viel Organisationsarbeit (Distanzen, Fahrzeiten, Unterkunft) und die Ausarbeitung eines Plans B, wenn unterwegs das Wetter nicht so mitspielt wie ursprünglich vorhergesagt.
 
@Harzwinter:

Wie gewohnt weit mehr als "nur" solide Hausmannskost - wunderschöne Serie CH-IT mit tollen Berichten und Fotos! Die hochformatigen Bilder erscheinen bei mir leider auch im Querformat, was leicht störend ist, wenn auch nicht weiter tragisch.

Kiental und Kandersteg sind landschaftlich wunderschön, kenne beide Destinationen nur im Sommer. Sicherlich sind beide Gebiete in skifahrerischer Hinsicht nicht das Nonplusultra, aber die Umgebung entschädigt für vieles.
 
Harzwinter schrieb:
... und erfordert im Vorfeld sehr viel Organisationsarbeit (Distanzen, Fahrzeiten, Unterkunft) und die Ausarbeitung eines Plans B, wenn unterwegs das Wetter nicht so mitspielt wie ursprünglich vorhergesagt.
Das macht das Wetter eh nie. Aber besser als ein "Plan B" ist, unterwegs einfach neu - je nach Wetter - zu planen. Dafür muss man einfach nur zuvor eine Liste der Skigebiete machen, die einem interessieren... Oder einfach nur die ersten beiden Skigebiete planen und den Rest dann jeweils 1-2 Tage vorher.
 
starli schrieb:
Dafür muss man einfach nur zuvor eine Liste der Skigebiete machen, die einem interessieren... Oder einfach nur die ersten beiden Skigebiete planen und den Rest dann jeweils 1-2 Tage vorher.
So ähnlich mach' ich das auch ... Alpenkarte aus Google Maps extrahieren und "Points of Interest" setzen. Dabei bemerken, dass man sich bei einem Teil der Wunschziele deren Lage falsch gemerkt hat. Anschließend Schneesituation und Öffnungszeiten prüfen und ernüchtert feststellen, dass mindestens ein Drittel der Wunschziele nur am WE und einem ungeeigneten Wochentag geöffnet oder bereits nach der ersten Märzwoche in den Saisonschluss gegangen ist. Entsprechend im Plan streichen und verbleibende Ziele neu zusammenfassen. Dann bleibt gar nicht mehr sooo viel übrig. Unterkünfte für Fr und Sa buche ich lieber 3 Tage im Voraus, denn am WE ist man nicht der Einzige, der einen Skitrip plant.
 
Harzwinter schrieb:
Unterkünfte für Fr und Sa buche ich lieber 3 Tage im Voraus, denn am WE ist man nicht der Einzige, der einen Skitrip plant.
Naja, bisher hab ich selbst Weihnachten und Ostern immer was gefunden. Zur Not halt mal um 50,- statt 35,- € ÜF. Oder dann halt mal ein kaltes 2-Zimmer-Albergo um 35,- € statt ein 3-Sterne um 60,- € - aber das kann man ja beim Buchen nicht wissen, dass es so kalt ist .. ;)
 
Harzwinter schrieb:
Kiental 10. März 2016
Seeehr bedächtig fährt die DSB Ramslauenen zu Berge ... Fahrgeschwindigkeit 1,5 m/sec. Für wen sollte sie auch schneller fahren ... bei meinem Besuch waren ja kaum Leute da. Die Bahn erinnert mich von Länge und Fahrgeschwindigkeit an die DSB in Evolène.
Gemäss Liftworld ist die Sesselbahn ein Garaventa-Neubau von 2007 (!), welcher eine Sesselbahn von 1974 ersetzt hat; da wundert mich es schon, dass so eine topmoderne Anlage nicht schneller fährt als der Vorgänger, allenfalls gar in Kombination mit Förderband...

Ansonsten super Bericht über Skigebiete die ich noch nicht so gut kannte. :)
 
oberländer schrieb:
Gemäss Liftworld ist die Sesselbahn ein BMF-Neubau von 2007 (!), welcher eine Sesselbahn von 1974 ersetzt hat; da wundert mich es schon, dass so eine topmoderne Anlage nicht schneller fährt als der Vorgänger, allenfalls gar in Kombination mit Förderband.
Die Anlage ist von Doppelmayr nicht BMF. Glaubt nicht alles was bei LW steht. Oder falsch zittiert? Noch schlimmer! :lach: Förderband hat er auch nicht.
 
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