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Kinder und Schlepplift

Peter69

Vogelsberg (520m)
Grüss Gott findet ihr es noch richtig das Kinder Schleppliftfahren lernen, die Schlepplifte werden zwar weniger aber ich finde es richtig. Ach wenn Sessellift oder Kabinenbahnfahren eher mehr wichtig ist. Was sagt ihr dazu .

Freundlichen Gruss :D
 
Schlepplift lernen sollte schon sein. Es gibt immer noch so viele Skigebiete, in denen Schlepplifte schöne Abfahrten erschliessen oder sogar die Mehrzahl der Beschäftigungsanlagen stellen.
 
Finde ich auch wichtig. Viele Skischulen lehren noch an Schleppliften, das kann nicht falsch sein.

Gruß Nils
 
Schleppliftfahren gehört dazu. Verstehe die Frage nicht so ganz. Das ist doch wirklich eine Kleinigkeit und lernt sich automatisch.
 
ganz klares ja. Wer gut Schlepplift fährt hat auch mehr Gefühl für Körper und Ski und profitiert davon beim Skifahren.
Oder umgekehrt, ich kann mit kaum vorstellen warum ein guter Skifahrer Probleme mit einem Schlepplift haben soll. Also warum nicht lernen/probieren.
Wenn man damit am Anfang gar nicht klar kommt würde ich die Zeit aber primär aufs Skifahren verwenden.
Taktisch ist es ohnehin gut, mehr Möglichkeiten.
 
schneesucher schrieb:
Schleppliftfahren gehört dazu. Verstehe die Frage nicht so ganz. …
Wenn Kinder nicht mehr in den Skikurs wollen weil sie Angst vor diesem Lift haben und man deswegen Diskussionen mit der Skischule führt versteht man die Frage ganz schnell …
 
valdebagnes schrieb:
schneesucher schrieb:
Schleppliftfahren gehört dazu. Verstehe die Frage nicht so ganz. …
Wenn Kinder nicht mehr in den Skikurs wollen weil sie Angst vor diesem Lift haben und man deswegen Diskussionen mit der Skischule führt versteht man die Frage ganz schnell …

Vielleicht sollte man dem Kind eher die Angst nehmen. Wieso Diskussion deswegen mit der Skischule? Sollten die jetzt einen anderen Lift kaufen? Oder worin bestand da eine Diskussion?
 
Wer nicht Schlepplift fahren kann kann nicht Skifahren.
Deshalb sollten Kinder immer Schlepplift fahren lernen. Und zwar das volle Programm.
Tellerlift, Bügellift und als Königsdisziplin KSSL.
 
Auf jeden Fall lernen! Bin am Wochenende mit Kind 2 mehrermals SL gefahren, habe mich lange nicht mehr so gut mit K2 unterhalten. Ernsthaft, kein Handy, kein K1 das reinplappert, nur zwei Skifahrer auf dem Weg zur Abfahrt.

Aber ja, kam mir schon vorstellen dass es da eventuell Diskussionen geben könnte. Ein wenig wie die Frage, ob man heute noch Handschalter lernen muss... :mrgreen:
 
Grüss euch ja Schleppliftfahren lernen sollten Kinder schon ist wichtig auch um sicher Skifahren zu können. Übrigends gilt auch für steile Schlepper da lernt man das Liftfahren.

Freundlichen Gruss :D
 
valdebagnes schrieb:
schneesucher schrieb:
Schleppliftfahren gehört dazu. Verstehe die Frage nicht so ganz. …
Wenn Kinder nicht mehr in den Skikurs wollen weil sie Angst vor diesem Lift haben und man deswegen Diskussionen mit der Skischule führt versteht man die Frage ganz schnell …

So weit bei uns war nicht.
Aber meine Tochter hatte Angst von den Schleppliften.
Sie wollte auf keinen fall probieren obwohl eine blaue Piste könnten sie muhelos runterfahren.
Dann habe wir als folgendes gemacht : meine Frau müsste bei der Talstation helfen, ich nusste hochfahren und auf meine Tochter warten. Sie wollte einfach Hilfe bei der Bergstation weil sie Angst hatte , wie sie den Lift loslassen kann.
So ich müsste hoch, abschnallen auf leine Tochter warten, helfen, dann wieder anschnallen etc.
Das war für mich eine Katastrophe. Es war zu warm und ich war nass vom schwitzen.
Aber irgendwann hat das geklappt und nach 10-15mal hat sie allein geschaft.
Jetzt kommt Ankerlift im Spiel. Ich hoffe bis sommer , sie kann mit ihr Bruder zusammen mit Ankar fahren. Dann sommerski kommt auch ins Spiel.
Fazit : probier auch allein mit den Kindern. Außer Skiunterricht. Manchmal ist besser
 
turms schrieb:
Dann habe wir als folgendes gemacht : meine Frau müsste bei der Talstation helfen, ich nusste hochfahren und auf meine Tochter warten. Sie wollte einfach Hilfe bei der Bergstation weil sie Angst hatte , wie sie den Lift loslassen kann.
So ich müsste hoch, abschnallen auf leine Tochter warten, helfen, dann wieder anschnallen etc.
Das war für mich eine Katastrophe. Es war zu warm und ich war nass vom schwitzen.

So ist das wenn man seinen Kindern das Skifahren nahe bringen will ... ist mit viel Aufwand & Schweiß verbunden ;-))

Spaß beiseite, ich finde auch das Kinder lernen sollten, Schlepplift zu fahren. ist zwar anstrengender als Sessel & Zauberteppich, dafür lernt man quasi beim Hochfahren genauso wie auf dem Weg nach unten, weil man trotzdem noch aktiv steuern & aufpassen muss. Am Anfang hilft ein sehr langsamer Lift und freundliches Liftpersonal, beides gibt es ja an vielen Anfängerliften.
 
Ich bin, als meine Kinder noch sehr klein waren immer gemeinsam mit ihnen SL gefahren. Damals vor allem Tellerlift.
Wenn das Kind mit seinen Skier rechts und links des z. B. rechten Ski des Erwachsenen vor dessen Bein positioniert ist, hat das Kind das in diesem Fall rechte Bein des Erwachsenen als "Teller" und wird bequem den Hang hinausgeschoben. Den Teller hat der Erwachsen wie gewohnt zwischen den Beinen. An der Tellerstange kann sich der Erwachsene und das Kind festhalten.
So kann man dem Kind während der Fahrt alles erklären, das Aussteigen üben etc. Und irgendwann geht es dann auch alleine.
Ein oder zweimal sind wir bei einer der unzähligen gemeinsamen Fahrten dann zusammen auf dem Lift geflogen. Wenn ich daran denke wie oft ich früher aus dem SL-geflogen bin... Aber da gab es auch fast nur SL und teils wirklich abenteuerliche Trassen der Lifte.
 
Zumindest für Kinder aus Skifamilien außerhalb des Alpenbereichs ist es unerlässlich, Schlepplift fahren zu lernen und zu können. Hintergrund ist, dass die meisten Mittelgebirgs-Skigebiete ausschließlich mit Schleppliften ausgestattet sind. Was hilft es einem Kind, im Alpenskiurlaub Skifahren zu lernen, wenn es seine Skikünste daheim beim Wochenendausflug ins verschneite Mittelgebirge nicht anwenden kann? Wenig.

Harzwinter Junior hat Skifahren mit 4 und 5 Jahren in Serfaus auf Kunstschnee und Förderbändern zwischen grell lackierten Plastikzwergen gelernt. Daheim beim Wochenendskifahren an der Schwarzwaldhochstraße haben wir ihn im Schlepplift zwischen die Beine genommen, und in seinem dritten Skiurlaub in Lanersbach fuhr ich mit ihm morgens vor der sesselbahnbasierten Skischule den Lämmerbichl-Schlepplift, den es heute nicht mehr gibt. Das fand er toll, während mir der Bügel in den Kniekehlen schmerzte. So haben wir es daheim im Schwarzwald fortgesetzt, und irgendwann wollte er es dann allein versuchen. Aus einem Schlepplift herausgefallen ist er in seinen 12 Skijahren bis heute nicht. Mittlerweile hat er verstanden, dass Schlepplifte aus einer Epoche vor seiner Zeit stammen, immer weniger werden und es durchaus einen ideellen Wert haben kann, die eine oder andere Anlage noch zu fahren, bevor sie für immer verschwindet. Ich hoffe, dass ich ihn in der laufenden Saison endlich mal in den Vogesen Stangenschlepplift fahren lassen kann und bin gespannt, ob sein erster Katapultstart auch sturzfrei abläuft. :D Nur Nussknackerlifte werden wir ihm nicht bieten können, da es weder in "unserem" Mittelgebirgs-Einzugsgebiet noch in den Alpen welche gibt.
 
Übrigens lernen die meisten in den Alpen heimischen Kindern das Skifahren auch am Schlepp- bzw meist Tellerlift, dem klassischen Bürgermeisterlift und seinen nahen Verwandten. Wer will schon extra mit einem Zubringer irgendwo hinauf fahren wenn man es unten feiner hat und die ganzen Familien inklusive Opa und Oma ohne großen Aufwand in der Nähe sein kann.
 
Hab es wie Mt. Cervino gemacht. Angefangen haben wir an Seilliften, dann wechselten wir an Tellerlifte. Hab mir dann überlegt, wo in meiner Nähe ein kleines, ruhiges Gebiet ist zum üben. Kam dann auf den Roggenboden in Oberau/Wildschönau. Dort war es dann ideal, der Hang eher sanft geneigt, zuerst fuhren wir gemeinsam Tellerlift. Im Jahr drauf dann übte sie es, der Liftler hat da sehr viel Erfahrung mit Kindern und mach auch mal den Lift langsamer oder hilft mal kurz. Ich fuhr dann immer voran, damit ich oben helfen könnte (damit sie den Bügel nicht zu früh weggibt und dann rückwärts rutscht).
Schleppliftfahren muss man einfach können. Kann immer mal passieren, dass man den braucht.
 
Meine Meinung:
Wer mit dem Schlepplift nicht rauf kommt der hat es garnicht verdient (oder ist garnicht gut genug um) runter zu fahren.

Vielerorts sehe ich das gleiche Problem: Sogar die schlechtesten Schifahrer kommen auf den Berg mit der Gondel oder Sesselbahn. Und das Runterfahren ist dann eine einzige Tragödie, nicht nur für die schlechten Schifahren. Diese vielen Leute auf den Pisten, wo sie nicht hingehören, bilden dann gefährliche Hindernisse für die guten Schifahrer.

Ich fahre sehr gerne In Gebieten bzw. auf Pisten die nur mit Schlepplift erreichbar sind, denn dort kann man noch richtig Schifahren.
 
Ich sehe das Schleppliftfahren auch als absolut essentiell an, denn einerseits schult es das Gleichgewichtsgefühl und ist enorm wichtig um eine saubere Skiführung zu erlernen. Hinzu kommt, dass ohne Schleppliftfahren einfach manch schöne Piste oder sogar ganze Gebiete durchs Raster fallen.
Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass sollte ich jemals Kinder haben (und ich mich dazu durchringen können sie in eine Schischule zu geben) ich nur eine solche Schule wählen würde die mit dem ganzen Programm vom Stapfeln über Teller und Bügel arbeitet und das Sesselliftfahren dann eher als Belohnung am Ende der "Grundausbildung" sieht. Wenn ich mir ansehe wie lange Kinder heute in den "Sessel- und Gondelbasierten" Schischulen brauchen bis die mal einen anständigen Pflug oder gar Parallelschwung hinkriegen denke ich nicht die schlechteste Entscheidung.
 
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