Seilbahnfreund
Nebelhorn (2224m)
Artikel aus der Tiroler Tageszeitung :
Einen Meilenstein für die Zukunft Kirchbergs setzte die Vollversammlung des Tourismusverbandes: Der Neubau zweier Liftanlagen wird subventioniert.
Von ALEXANDRA FUSSER
KIRCHBERG. Die Finanzierung der geplanten Liftprojekte Pengelstein I und Gaisberg durch die Bergbahn AG Kitzbühel dürfte endlich gesichert sein: Knapp ein Drittel für die in Höhe von 10,5 Mio. Euro veranschlagten Bergbahnprojekte samt Beschneiung soll mit öffentlichen Mitteln subventioniert werden. Dem im Juni gefassten Grundsatzbeschluss des Gemeinderates über eine Subventionierung von 1,5 Mio. Euro folgte jetzt ein zukunftsträchtiger Beschluss der Vollversammlung des Tourismusverbandes.
Der TVB wird sich in Form eines zweckgebundenen Gesellschafterzuschusses in der Höhe von 1,5 Mio. Euro (20 Mio. Schilling) an den beiden Liftprojekten beteiligen. "Voraussetzung ist aber, dass die Gelder zweckgebunden und in Form von jährlichen Raten in Höhe von 300.000 Euro an die Bergbahn gezahlt werden", erklärte TVB-Obmann Alexander Aigner.
Für die Kirchberger Tourismustreibenden bedeutet dies, in den kommenden fünf Jahren den Gürtel enger zu schnallen: Die Ortstaxe wird voraussichtlich schon ab 1. Februar 2003 von 80 Cent auf einen Euro angehoben (bringt ein Plus von 122.000 Euro pro Jahr). Erhöht werden auch die Pflichtbeiträge von 12 auf 13 Promille (plus 53.000 Euro pro Jahr) sowie die Zweitwohnsitzabgabe von 1,50 Euro auf 1,80 Euro (plus 18.000 Euro pro Jahr). Aigner: "Die restlichen 100.000 Euro müssen aus dem laufenden Budget eingespart werden." Die erhöhten Abgaben sollen aber nach Zahlungsende wieder reduziert werden, versprach der TVB-Obmann.
Erleichterung über den mehrheitlich gefassten Beschluss (fünf Gegenstimmen) herrschte nicht nur bei Bergbahnchef Manfred Filzer. "Dieses Abstimmungs-ergebnis ist ein Quantensprung", betonte Aigner, "aus unternehmerischer Sicht kommt dieses Geld mehrfach wieder zurück."
Für Kirchberg, das mit seinen 8000 Gästebetten den größten Anteil der Skiurlauber im Skigebiet Kitzbühel-Kirchberg stellt, sind die bestehenden, teils veralteten Liftanlagen ein Manko, das mit den beiden geplanten Liftanlagen ausgemerzt werden könnte. Über den möglichen Baubeginn der beiden Bahnen herrscht seitens der Bergbahn allerdings noch Stillschweigen. "Wir hoffen, die Projekte im Laufe des kommenden Jahres zu realisieren", sagte Filzer.
Einen Meilenstein für die Zukunft Kirchbergs setzte die Vollversammlung des Tourismusverbandes: Der Neubau zweier Liftanlagen wird subventioniert.
Von ALEXANDRA FUSSER
KIRCHBERG. Die Finanzierung der geplanten Liftprojekte Pengelstein I und Gaisberg durch die Bergbahn AG Kitzbühel dürfte endlich gesichert sein: Knapp ein Drittel für die in Höhe von 10,5 Mio. Euro veranschlagten Bergbahnprojekte samt Beschneiung soll mit öffentlichen Mitteln subventioniert werden. Dem im Juni gefassten Grundsatzbeschluss des Gemeinderates über eine Subventionierung von 1,5 Mio. Euro folgte jetzt ein zukunftsträchtiger Beschluss der Vollversammlung des Tourismusverbandes.
Der TVB wird sich in Form eines zweckgebundenen Gesellschafterzuschusses in der Höhe von 1,5 Mio. Euro (20 Mio. Schilling) an den beiden Liftprojekten beteiligen. "Voraussetzung ist aber, dass die Gelder zweckgebunden und in Form von jährlichen Raten in Höhe von 300.000 Euro an die Bergbahn gezahlt werden", erklärte TVB-Obmann Alexander Aigner.
Für die Kirchberger Tourismustreibenden bedeutet dies, in den kommenden fünf Jahren den Gürtel enger zu schnallen: Die Ortstaxe wird voraussichtlich schon ab 1. Februar 2003 von 80 Cent auf einen Euro angehoben (bringt ein Plus von 122.000 Euro pro Jahr). Erhöht werden auch die Pflichtbeiträge von 12 auf 13 Promille (plus 53.000 Euro pro Jahr) sowie die Zweitwohnsitzabgabe von 1,50 Euro auf 1,80 Euro (plus 18.000 Euro pro Jahr). Aigner: "Die restlichen 100.000 Euro müssen aus dem laufenden Budget eingespart werden." Die erhöhten Abgaben sollen aber nach Zahlungsende wieder reduziert werden, versprach der TVB-Obmann.
Erleichterung über den mehrheitlich gefassten Beschluss (fünf Gegenstimmen) herrschte nicht nur bei Bergbahnchef Manfred Filzer. "Dieses Abstimmungs-ergebnis ist ein Quantensprung", betonte Aigner, "aus unternehmerischer Sicht kommt dieses Geld mehrfach wieder zurück."
Für Kirchberg, das mit seinen 8000 Gästebetten den größten Anteil der Skiurlauber im Skigebiet Kitzbühel-Kirchberg stellt, sind die bestehenden, teils veralteten Liftanlagen ein Manko, das mit den beiden geplanten Liftanlagen ausgemerzt werden könnte. Über den möglichen Baubeginn der beiden Bahnen herrscht seitens der Bergbahn allerdings noch Stillschweigen. "Wir hoffen, die Projekte im Laufe des kommenden Jahres zu realisieren", sagte Filzer.