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Kitzsteinhorn 19.11.13

Nachdem die Tiroler Kollegen ja einiges vorgelegt haben, ist natürlich die Lust am Schifahren irgendwie auch bei uns hochgekommen. Am Wochenende haben wir uns es aber verkniffen, ich habe mal wieder den Tag auf der Rotkreuzdienststelle abgesessen, im Nebel natürlich und gewartet, und gewartet, und gewartet - nur der Pager wollte einfach nicht. Und nicht mal für einen einfachen Transport hat es gereicht. ;) Und so konnte ich wenigstens einiges in Ruhe aufarbeiten. ;) Dies macht dann das Schifahren am nächsten Tag viel entspannter.

Und so ging es frühmorgens in Salzburg Stadt los, um via Tauernautobahn und Salzachtal nach Kaprun zu gelangen. Dort parkten wir mein Auto an der Panoramabahn. Dort ist immer genügend Platz, dazu noch teilweise asphaltiert.

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Knapp unter der Nebelgrenze liegt der Parkplatz - Nebel ist ein ungemein netter und natürlicher Weichzeichner. Die Sonne versucht sich durchzuarbeiten, wird hier aber letztendlich scheitern.

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1000 Höhenmeter weiter oben sind die Dinge schon viel nebelfreier.

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Nach dem Ausstieg aus dem Gletscherjet 2 fällt der Blick gleich mal auf die Kristallbahn. Nun gut, schaun wir, wie die Piste dorthin geht.

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Zur Piste: der Wille zählt fürs Werk. Sie ist fahrbar, aber ziemlich steinig. Dafür habe ich hier Glück - und extra für unsere Fans der alten PB gibt es hier eine Bilderserie zur alten PB.

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Panoramabahn, Gipfelstation und das allesübertronende Kitzsteinhorn. Herrlicher Tag heute.

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Der Gletscher schaut auch passabel aus.

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Maurer schaut lecker aus, und ist wirklich gut gewesen!

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Ja, leicht windig war es. Aber was soll es. Ist ein Freiluftsport und der Tag erfüllte alle in ihn gesetzte Erwartungen.

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Kaum zu glauben, das Nebelmeer verschwand nur im Pongau, im Pinzgau kam die Sonne einfach nicht durch.

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Kristallbahn. Wartezeiten null.

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Alpincenterabfahrt. Ging ganz gut, am Abend dann die übliche Haufenbildung beim Alpincenter.

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Geniale Pistenbedingungen hier!

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Maurer - super Piste!

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Schönleiten und Bergeralm

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Vom Maurer hat man außerdem eine schöne Aussicht auf die Gratbahn.

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Wie schon erwähnt - es war windig.

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Ach ja - Schmiedinger oben hui, unten pfui. Der Weg ins Sonnenkar war sehr steinig. Hab mir überlegt, ob ich abschnallen und gehen soll.

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Der Tag endet wie er begonnen hat, im Nebel.

Fazit: genialer Tag, gemütlich ohne Stress!

MFG Dachstein
 
skier3000 schrieb:
Wobei Norddeutschland wirklich für Skifahrer extrem ungünstig ist

Tja, bei uns kann man dafür keinen ordentlichen Städtetourismus machen (Bozen ist in einem Tag durch, die österreichischen Landeshauptstädte sind zwar nett, hat man aber ebenso schnell durch, München und Wien, okay, aber auch mittlerweile gut bekannt, usw...). Wäre ich in Norddeutschland hätte ich beispielsweise schon lange Skandinavien für mich entdeckt, oder Städtetourismus in den Beneluxländern exzessiv betrieben, anstelle Skifahren zu gehen. Und von Norddeutschland ist man binnen einem halben Tag in England... Tja, nur dafür wohnen wir halt ein Stückchen zu weit südlich. ;)

Naturschneeliftler schrieb:
aber keinen Führerschein, was die Sache dann doch wieder vermiest.

Gegen sowas nützt im Endeffekt entweder das, was dir skier3000 empfiehlt, oder ein Führerschein. Noch bitterer waren übrigens meine ersten 3 Jahre in Innsbruck. Führerschein, klar, der war da, aber Auto?! Tja, da können 100 Kilometer nach SFL sehr lang und teuer werden. Oder ein Ausflug ins Pitztal wird mit 6 Stunden öffentlicher Personenverkehr "belohnt", Außerfern unerreichbar, usw... Geholfen hat mir der Rat von skier3000. Der hat die Lage dann deutlich verbessert. Das ist jetzt aber Jammern auf höchstem Niveau, denn mit der IVB konnte ich wenigstens schnell auf die Nordkette oder auf den Kofel, für Axamer Lizum und Kühtai gab es einen Gratisskibus, dennoch hatte ich mich halt von den paar Gebieten um Innsbruck recht schnell "abgegessen". Für jemanden, der aber keinen Führerschein hat oder selbst dieses Angebot nicht vor der Haustüre hat, ist so eine Lage natürlich doch einiges wert.

MFG Dachstein
 
Ja hmmm also mein dad GEHT noch auf die Berge, und außerdem habe ich nicht so viele skiverrückte Kontakte, die jetzt skifahren.
 
Dachstein schrieb:
skier3000 schrieb:
Wobei Norddeutschland wirklich für Skifahrer extrem ungünstig ist

Tja, bei uns kann man dafür keinen ordentlichen Städtetourismus machen (Bozen ist in einem Tag durch, die österreichischen Landeshauptstädte sind zwar nett, hat man aber ebenso schnell durch, München und Wien, okay, aber auch mittlerweile gut bekannt, usw...). Wäre ich in Norddeutschland hätte ich beispielsweise schon lange Skandinavien für mich entdeckt, oder Städtetourismus in den Beneluxländern exzessiv betrieben, anstelle Skifahren zu gehen. Und von Norddeutschland ist man binnen einem halben Tag in England... Tja, nur dafür wohnen wir halt ein Stückchen zu weit südlich. ;)

MFG Dachstein

Der Vorteil in Norddeutschland ist, die Fahrzeit bis zum Strand ist halt nur Stunde. Aber bis in die Alpen halt mindestens 8 und die nehme ich bis zu 3 mal pro Saison auf mich.
 
Meckelbörger schrieb:
Der Vorteil in Norddeutschland ist, die Fahrzeit bis zum Strand ist halt nur Stunde. Aber bis in die Alpen halt mindestens 8 und die nehme ich bis zu 3 mal pro Saison auf mich.

Ja, sehe ich auch so. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass das, was man nicht vor der Haustüre hat, interessanter ist, als das was man immer hat. Ich kenne genügend Leute, die mal ins Salzkammergut wollen, weil sie es in Bildbänden gesehen haben und es schön finden. Und von unserer Haustüre aus in 30 Minuten Fahrzeit erreichbar, aber richtig gewürdigt wird es mMn. nicht. Hamma ja eh immer.

MFG Dachstein
 
Meckelbörger hat geschrieben:Der Vorteil in Norddeutschland ist, die Fahrzeit bis zum Strand ist halt nur Stunde. Aber bis in die Alpen halt mindestens 8 und die nehme ich bis zu 3 mal pro Saison auf mich.

Also das sehe ich ein wenig anders, da sollte erstmal die Frage gestattet sei, "was ist Strand"?? sicherlich auf keinen Fall: die deutsche Nordseeküste. Da nimmt man sich dann Gummistiefel mit und macht eine tolle Wattwanderung, was ich persönlich mehr als abtörnend finde!! Dazu muss ich sagen, dass wir "Wohnmobilfahrer" sind und sehr häufig mal an einem WE auf Tour sind. Wir versuchen aber die Nordseeküste Deutschlands zu meiden. Die einzig schönen Strände dort sind auf den Inseln und die sind für WE mit einem Wohnmobil unerreichbar, bzw überteuert ( Überfahrt Norderney 180 Euro ). Wir fahren dann liefer 150 Kilometer weiter and die Ostsee oder fahren an die holländische Nordsee ( Westküste ) die ist um Längen schöner.

Und das ich im falschen Land wohne bzw viel zu weit nördlich ist definitiv sicher!!

1. ich bin ( auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache ) absoluter FCB Fan, daher Norden schon mal blöd
2. als Wohnmobilist würde ich lieber von Süddeutschland über verlängerte Wochenenden an den Gardasee oder Ossiacher See fahren als nach Holland
3. Sommerurlaub ist es bis Kroation nur noch ein Katzensprung
4. Über Winter brauchen wir gar nicht reden, und wenn dann noch jemand über "nur" 100 Kilometer jammert :D , die kann man wohl auf einem Sonntag morgen zwischen 7:00 und 8:00 runterspulen und hat mit der Familie einen genialen Sonntag.

Fazit: Ich wohne im falschen Land, aber zu ändern ist es nicht!

Gruß

Olli

PS: noch 30 Tage bis Ischgl und nur noch 60 Tage bis Saalbach, das baut auf!
 
Meckelbörger schrieb:
Der Vorteil in Norddeutschland ist, die Fahrzeit bis zum Strand ist halt nur Stunde.

Nordsee und Strand? Es ist zwar wirklich schön dort oben mit dem Wat und allem,aber ich werd damit nicht warm (Als ich da war wars ja auch nicht warm :D ),Skandinavien ist auch sehr schön aber mir gefällts in Italien an der südlichen Adria oder in Südtirol und den Alpen immernoch am besten.Das ist aber Ansichtssache und somit hat,wie Dachstein schon schrieb,jeder Standort persönliche Vor-und Nachteile.

Dachstein schrieb:
Tja, da können 100 Kilometer nach SFL sehr lang und teuer werden. Oder ein Ausflug ins Pitztal wird mit 6 Stunden öffentlicher Personenverkehr "belohnt", Außerfern unerreichbar, usw...
Naturschneeliftler schrieb:
und außerdem habe ich nicht so viele skiverrückte Kontakte, die jetzt skifahren.

Ich war als ich mir in Tux meine Snowcard geholt habe wirklich sehr skeptisch ob sich das am Ende vom Jahr rentiert,rechnerisch schon theoretisch schon-aber praktisch wohl kaum dachte ich mir.Ohne Auto sind die 150,200km wirklich sehr weit,klar komm ich mit den Eltern viel mit aber die stecken dieses Jahr jetzt unerwartet verletzungsbedingt bis Januar zurück.Gut,daraufhin hab ich hald einen Besuch bei Verwandten ausgemacht,mich nochmal beim Skiclub angemeldet-die Snowcard ist ja eh gezahlt und verlieren kann man nichtsmehr.Ich hab auch nicht viele Skiverückte außer eben ein Kumpel und mit dem gehts hald dann auch an Fasching mit in den Urlaub oder zu einzelnen Skitagen.

Ich denke wenn man wirklich so skiverrückt ist wie ich bekommt man das auch ohne Auto hin.Ob man jetzt als 15-Jähriger unbedingt eine TSC und 30 Skitage braucht ist die andere Sache :wink:

Dachstein schrieb:
Das ist jetzt aber Jammern auf höchstem Niveau, denn mit der IVB konnte ich wenigstens schnell auf die Nordkette oder auf den Kofel, für Axamer Lizum und Kühtai gab es einen Gratisskibus, dennoch hatte ich mich halt von den paar Gebieten um Innsbruck recht schnell "abgegessen". Für jemanden, der aber keinen Führerschein hat oder selbst dieses Angebot nicht vor der Haustüre hat, ist so eine Lage natürlich doch einiges wert.

Glaub ich dir und ja,wir jammern hier wirklich auf hohem Niveau.Von Innsbruck aus kommt man einigermaßen schnell in einige Gebiete (Zillertal,SkiWelt und Stubai dürfte ja aber eigentlich auch noch gehen oder?) aber das es nach SFL so eine Qual ist wusst ich auch nicht.

Ich hoffe mal diese Diskussion unter seinem Bericht stört Dachstein nicht :)
 
@ Skier3000

Als Mecklenburger meinte ich die Ostsee. Da ist das Wasser immer da und Sandstrand ; ) Den gibt's aber auch an der Nordsee
 
Ok,klar Ostsee hat Sandstrand.Wie es da ist kann ich nicht beurteilen da war ich noch nie,jedenfalls hats mir in Büsum mit diesem künstlich angelegten Strand nicht gefallen.
 
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