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Kitzsteinhorn 2025/26

Status
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Skiwelt07 schrieb:
Guckst du hier:
https://www.kitzsteinhorn.at/de/service/informationen/wetter-webcams
Oben noch einiges an Schnee vorhanden, allerdings eher nicht auf der Gletscherfläche
Anhang anzeigen 332833
Hier noch für die Nachwelt
Noch nicht.
Hier wird offenbar versucht mit Hilfe der neu installierten Schneekanonen am Felsgrad entlang einen neuen Gletscher aufzubauen.
In einigen Jahren wird man sehen ob das Schneeband Jahr für Jahr größer wird und den Restglescher dann wieder teilweise abdeckt.
Gelingt es jedes Jahr am Schneeband mehr Schnee zu produzieren als im Sommer abschmelzt wächst es Jahr für Jahr.
Mit diesem künstlichen Nährgebiet könnte es dann in vielen Jahren in der Zukunft gelingen den Gletscher wieder zum Wachsen zu bringen.
Wenn im Nährgebiet mehr Schnee und Eis liegenbleibt als im Zährgebiet abschmelzt wächst ein Gletscher.
 
Wäre es nicht auch sinnvoll das abzudecken
 
Mit ein paar Schneekanonen einen Gletscher aufbauen? Das schafft nur Winterberg :lol: .
An anderen Gletschern beschneit man doch schon jahrelang und das Eis schmilzt trotzdem weg. Siehe zum Beispiel Mölltaler. Nur vielleicht etwas langsamer.
 
KITZSTEINHORN, 10. AUGUST 2026!
Anbei sehen wir zwei aktuelle Fotos (10.08.) vom Gletscherplateau am Kitzsteinhorn in Österreich.
Es ist klar ersichtlich, dass der Schnee aus der technischen Beschneiung der Sommerhitze recht gut standhalten kann. So ist beispielsweise der Schneespielplatz in hervorragendem Zustand.
Gleichzeitig sehen wir, wie aussichtslos die Lage für den Gletscher auf den nicht beschneiten Flächen ist. Eine Hochebene auf etwa 2.960 Meter Seehöhe, wie hier auf den beiden Bildern zu sehen, hat im aktuellen Klima keine Chance auf dauerhafte Vergletscherung.
Für die Gletscher der Ostalpen waren die heißen Sommer der vergangenen 20 Jahre verheerend. Ganz besonders aber die letzten drei Jahre mit der Kombination aus heißen Sommern und sehr schneearmen, ja beinahe schneelosen Winterhalbjahren. Die Massenbilanz dieses Haushaltsjahres 2025/26 dürfte besonders negativ sein.
Quelle: facebook

https://www.facebook.com/zukunftskisport/posts/1736969654238290?ref=embed_post
 
Der Trainingsbereich hat es jetzt erwischt… da wird es jetzt (auch) schnell gehen. 😢

IMG_2945.jpeg

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Und noch ein paar weitere Bilder vom Gletscherzustand:

IMG_2942.jpeg
Maurer

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IMG_2952.jpeg

IMG_2957.jpeg
Schmiedinger
 
Zum Glück kann man mittlerweile im Herbst bei uns meist noch herrlich radeln. Da muss ich mir das erwartbare Fiasko an Allerheiligen nicht antun.....

Ich geh dann wieder im April/Mai aufs Kitzsteinhorn.
 
judyclt schrieb:
Mit ein paar Schneekanonen einen Gletscher aufbauen? Das schafft nur Winterberg :lol: .
An anderen Gletschern beschneit man doch schon jahrelang und das Eis schmilzt trotzdem weg. Siehe zum Beispiel Mölltaler. Nur vielleicht etwas langsamer.
Am Mölltaler macht man es auch falsch.
Da beschneid man die Piste wie in einem Winterskigebiet und das hauptsächlich unten bis zum Felsrücken.
Und logischer Weise schmitzt jedes Jahr mehr weg als man beschneid.
Wenn man einen Gletscher aufbauen will muß man oben beginnen und ein Nährgebiet schaffen.
Ist aber am Mölltaler schwieriger da es oben steiler ist.

Am Kitzsteinhorn ist es oben flacher und daher leichter einen Gletscher aufzubauen.
z.B. Den Tellerlift und den halben Kitzlift. Der Rest der dunkelgrauen Masse wird oder kann ruhig abschmelzen.
Am Maurer wird alles bald weg sein. Dann kann endlich ein Sessellift gebaut werden.

Wie man an den Bildern sieht hat man am Kitzsteinhorn bereits jetzt ein sinnvollen Sommerplan mit dem Schneespielplatz.
Auch die Erschließung mit dem Gletscherjet 4 passt.
Man muß nur noch das Nährgebiet vergrößern.
Dann hat man mit dem Tellerlift und dem halben Kitzlift wieder ein kleines Gletscherskigebiet.
Denn ein gesunder Gletscher hat ein gleich großes Nähr- und Zährgebiet.
Das heißt das man die doppelte Menge des Nährgebietes als Gletscherskigebiet nutzen kann.
 
Tiroler Oldie schrieb:
Denn ein gesunder Gletscher hat ein gleich großes Nähr- und Zährgebiet.
Das heißt das man die doppelte Menge des Nährgebietes als Gletscherskigebiet nutzen kann.
Das mit dem gleich grossen Nähr- und Zährgebiet mag stimmen, wenn der Gletscher in einem natürlichen Gleichgewicht existiert.
Wenn ein künstlicher Schneehaufen aufgeschüttet wird schmilzt alles bis auf den Schneehaufen weg, weil es eben drumherum wärmer ist, als es für einen natürlichen Gletscher nötig wäre.
 
Rennstier schrieb:
Wenn ein künstlicher Schneehaufen aufgeschüttet wird schmilzt alles bis auf den Schneehaufen weg, weil es eben drumherum wärmer ist, als es für einen natürlichen Gletscher nötig wäre.

Nun ja, wenn der Schneehaufen gross genug und hoch genug ist bildet sich irgendwann Eis drunter, und wenn es dick genug ist fliesst es zur Seite weg. Dann ist der Dauer-Schneehaufen das Nährgebiet und der resultierende Gletscher etwas grösser.

Für einen "richtigen" Skigletscher mit mehreren hundert Höhenmetern wird das zumindest wirtschaftlich nicht praktikabel sein. In der Praxis geht es um Verzögerung bis man auf Wintergebiet umbaggert. Der Sommer ist eh tot, im Herbst geht es mit Depots einfacher und danach reicht es bis zum Ende der Nachfrage im Mai von selbst.
 
Reine Hypothese - aber es könnte auch sein, dass das Urgelände, das nach vollständigem Abschmelzen des Gletschers hervorkommen würde, gar nicht mehr vernünftig skitauglich ist und man deshalb versucht, mit Beschneiung gegenzusteuern?

Offenbar ist der Gletscher im oberen Bereich derzeit ja noch mehrere Dutzend Meter dick - gleichzeitig zeigen jedoch die jüngsten Ausaperungen im Traininsgelände, dass das Eis zumindest dort nur mehr sehr dünn ist.

Vielleicht ist da ja im oberen Bereich eigentlich eine Mulde darunter, die man ohne Eis gar nicht mehr überbrücken könnte?
 
Mag sein, dann bräuchte man oben gar kein Nährgebiet und müsste nur die Mulde voll halten.
 
...nichts was ein paar hundert kg Sprengstoff und ein paar Bulldozzer & Bagger nicht beheben könnten. Siehe Sölden :|
 
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