Nachdem der der vorhergehende Skitag in Fieberbrunn doch ein wenig trüb war, hab ich angesichts der pessimistischen Prognosen der Wetterfrösche heute am 29. Jänner in der Früh einen kurzen Blick auf die
Webcams der umliegenden Skigebiete geworfen. Ein Blick hat gereicht; Flucht nach oben hieß die Devise. Für die Tiroler Gletscher war's mir schon zu spät, ausserdem ist das etwa gleich weit entfernte Hintertux verkehrsmäßig viel kritischer, also deshalb Kitzsteinhorn. Parkplätze waren um halb Zehn kaum belegt. Ca. 200 Höhenmeter unter Langwied dann dieser N-Blick aus der Funitel-Kabine:
Über den weiteren Tag gibt es nicht viel zu sagen. Einfach traumhaft. Ich kann mich nicht erinnern, dort oben jemals so super Verhältnisse auf den Pisten erlebt zu haben. Fahren im Gelände tu ich nicht, da mag's seit dem letzten Neuschnee schon zu lange her sein. Im Hochwinter ziehe ich sonst eher den Gletscher als "zu kalt" gar nicht als Ziel in Erwägung. Heute hatte es am Alpinzentrum vielleicht minus 5 Grad. Es blieb den ganzen Tag angenehm; kalt genug für optimal knirschenden Schnee, aber kein Wind und immer Sonne. Die Gletscherpisten bis um 3 Uhr und auch der Schmiedinger sieht jetzt schon ca. 1 Stunden die Sonne.
Langwied bestens:
Auf den Gletscherpisten in der Mitte hat jeder Schwung gestaubt.
Natürlich muss auch die Maurerpiste und der SL in Augenschein genommen werden, um die es ja bei Saisonbeginn eine Zitterpartie gegeben hat.
Anstehen musste ich den ganzen Tag an keinem einzigen Lift. Ein Mitarbeiter der Seilbahnen erzählte mir, dass an dem Tag gerade mal ca. 2500 Leute oben waren, während es an Hochsaisontagen 7000 bis 8000 sind.
Die selten geöffnete Piste 8 runter ins Sonnenkar.
Auch die Schmiedinger-SL und deren Pisten sind jetzt in Top-Zustand.
Auch für Snowpark-Liebhaber ist bestens gesorgt:
Das Volvo-Icecamp:
Eine riesige Halfpipe:
Nur in der Teleaufnahme vom Lift bekam man etwas mehr Leute zusammen:
Die Offpiste-Route X2 wird wohl in nächster Zeit markiert:
Der ehemalige Verbindungsweg vom Maurerkees:
Zum Abschied der Gipfel; vom mühsam ausgebaggerten Rampenweg ist nichts mehr zu sehen.
Der einzige Minuspunkt war, dass ich die "falsche" Kamera dabei hatte. Es war aber so schön, dass mir nicht mal dieses Mistding die gute Laune verderben konnte (Olympus (griechisch mue) Tough 8010). Ich weiss inzwischen, warum diese Kamera so "robust" sein muss. Man kann sie auch dann noch bei eBay verhökern, wenn man sie im Zorn über die katastrophale Bedienung gegen die Wand geschmissen hat
