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Kitzsteinhorn (S) / 31.3.2009 / Up!

So hat mich mein CD-Player heute geweckt:

Up, up, up
Can only go up from here
Up, up, up
Up where the clouds gonna clear
Up, up, up
There’s no way but up from here

[Up! by Shania Twain]


Und das war dann gewissermaßen das Motto für meinen Tag, für den ich eigentlich ganz andere Pläne hatte – ich wollte einen weißen Fleck auf meiner SSSC-Landkarte umfärben und den Tag in Großarl-Dorfgastein verbringen. Doch nach dem Aufstehen genügt ein schneller Blick ins Internet und es ist klar, dass ich dort zumindest den halben Tag in Wolken und Nebel verbringen würde, worauf ich nicht wirklich Lust habe. Am Kitzsteinhorn hingegen strahlt schon die Sonne und so schmeiße ich meine Pläne kurzfristig über den Haufen und begebe mich, obwohl reichlich spät dafür, in den Pinzgau. Die Fahrt übers trostlos graue Deutsche Eck und dann weiter bis Kaprun zieht sich fürchterlich, es ist nicht gerade wenig Verkehr und so wird es 10 Uhr, bis ich endlich in die Panoramabahn einsteige – eine Zeit, zu der man in der Hauptsaison wohl schon am Auffangparkplatz landet. Heute hält sich der Andrang jedoch in überschaubaren Grenzen und so schwebe ich durch immer dichter werdende Wolken, bis er dann endlich kommt, der „magic moment“:

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Die englische Familie, die mit mir in der Gondel sitzt, zeigt sich sehr überrascht und hat im Gegensatz zu mir offensichtlich nicht mit Sonne gerechnet – freuen tun wir uns aber ungefähr gleich :wink:

Noch mal ein Blick zurück, bevor es Zeit zum Aussteigen wird:

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Und weil’s so schön ist, noch mal von der Bergstation aus:

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Weiter hinauf geht’s ohne Wartezeit mit der Langwiedbahn:

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Ein Blick zur Talstation der Kristallbahn:

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Und ganz hinauf:

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Suchspiel – wer findet die Schmittenhöhe?

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Die Langwiedabfahrt schaut sehr ansprechend und leer aus, deswegen geht’s vorerst nicht ganz hinauf, sondern wieder ein Stück hinunter – natürlich nicht zu weit 8)

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Und schon geht’s wieder hinauf – man sieht hier, dass sich in der Senke am Ende der Langwiedabfahrt ein bisschen Nebel hält – hier war es auch merklich kühler:

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Nun will ich aber doch weiter hinauf und steige in die Gratbahn ein – Blick auf das Gletschergebiet und das Volvo Ice Camp:

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Gleich weiter zum Maurergletscher – dort ist im Vergleich zum Keeslift viel weniger los:

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Oben kurz gewartet und schon hab ich das ganze Vergnügen für mich allein:

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Die nächste Fahrt am Maurergletscher verknüpfe ich mit einer weiteren Abfahrt bis zum Langwiedboden, dann zieht es mich aber via Kitzlift zum Schmiedinger. Im Kitzlift:

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Hier liegen mir im Moment noch zu viele Hindernisse im Weg :wink:

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Schmiedinger – das war wohl die größte Menschenansammlung, die ich da heute erlebt habe – hat mich aber auch nicht gestört, weil ich eh vor ihnen hinuntergefahren bin und weil der Hang oben eh so herrlich breit ist, dass ein paar „Konkurrenten“ nicht sonderlich stören:

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Die rote Gondel der Gipfelbahn bildet einen farblichen Kontrast zur weiß-blau-grauen Landschaft:

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Ein Blick zur Bergstation:

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… und nach unten:

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Standard-Bevölkerung: :D An dieser Stelle noch eine Anmerkung zu den Off-Piste-Verhältnissen: Im oberen Bereich war der Schnee wunderbar locker und pulvrig, für mich und meine Slalom-Carver jedoch schon ein bisschen zu gut durchgeackert, weshalb ich mich überwiegend auf den Pisten aufgehalten habe. Menschen mit entsprechendem Material hatten aber sichtlich ihren Spaß.

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Nach einigen Fahrten am Schmiedinger ist die Mittagszeit gekommen und damit die Zeit für mich zum Keeslift zu wechseln – dort ist nun nix mehr los und ich heize die wunderbare Carvingpiste ein paar Mal herunter, bis sich meine Oberschenkel und mein Durst melden und mich zu einer Pause auffordern – ich gehorche und fahre anschließende vom Alpincenter mit der Gipfelbahn ganz hinauf und genieße die Aussicht von der Panoramaterrasse:

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Wie man sieht, ziehen auch in dieser Höhe mittlerweile ein paar Wolken durch, die allerdings vorerst dünn bleiben und damit die Sicht und den Wohlfühlfaktor überhaupt nicht beeinträchtigen.

15:16 Uhr, die Bully-Parade fährt für mich auf 8)

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Schnell habe ich einen Verfolger, aber die erste Spur gehört mir :D

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Angesichts dieser Spuren liegt es natürlich nahe, noch einmal hinaufzufahren, doch die Idee haben einige andere auch schon gehabt – fast alle Bügeln am Keeslift sind besetzt und so lass ich es und will doch noch einen kleinen weißen Fleck ausmerzen – die Kristallbahn. Leider komme ich jedoch zu spät, die Abfahrt ist gerade gesperrt worden. Fährt die Kristallbahn im Gegensatz zu den anderen Bahnen nur bis 15:30 (so spät war es da noch gar nicht) oder muss man andere Gründe annehmen? Wie auch immer, ich fahre zum Langwiedboden hinunter, der mittlerweile völlig im Nebel liegt und anschließend noch einmal hinauf, weil ich noch nicht auf aufhören eingestellt bin – der Schnee ist auch hier unten noch sehr gut (leicht aufgefirnt), doch fahren nun natürlich die Massen, die sich tagsüber sehr gut verteilt haben, gesammelt herunter.

Langwiedboden im Nebel:

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Ich mache mich auf den Weg hinunter und bestreite den Heimweg zur Abwechslung über Bischofshofen – im Pongau ist es tatsächlich ein bisschen heller, nördlich des Pass Lueg erwartet mich aber wieder das von der Früh gewohnte Grau, das sich nicht nur in der Stadt Salzburg den ganzen Tag gehalten hat.

Nach dem äußerst genialen Skitag am Samstag auf der Reiteralm fühle ich mich sehr privilegiert, heute schon wieder so einen tollen Tag gehabt zu haben und das, wo viele von euch wohl den ganzen Tag im Grau festgesessen sind – alles andere als 6 von 6 Punkten zu vergeben, wäre da eigentlich unverschämt :wink:
 
Weil ich beim nochmaligen Durchlesen die Frage nach den Betriebszeiten der Kristallbahn entdeckt habe: Ja, die geht wirklich nur bis 15:30 und wird dann schwuppdiwupp eingaragiert. Die Sessel sind in der Regel alle schon im Bahnhof, wenn man um 15:45 noch eine letzte Fahrt am Kitz-/Keeslift macht.
 
Danke für die Auskunft. Hab heut gar nicht drauf geachtet, war beim Keeslift mit Genießen beschäftigt und dann mit Aufpassen auf die beweglichen Slalomstangen auf der Langwiedabfahrt :wink:
 
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