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Klammspitze 28.06.2010

Klammspitze 28.06.10


Das heutige Ziel: Die Klammspitze in den Ammergauer Alpen (1924m)
Ausgangspunkt war ein kleiner, schön im Schatten gelegener, Wanderparkplatz ca. 2km westlich von Schloß Linderhof im Graswangtal gelegen. (Wählt man jedoch gleich den Parkplatz bei Schloß Linderhof spart man sich das Schuhe ausziehen und durchwaten des Flusses)

Erstmal geht’s ein ganzes Stück relativ flach und später dann steil ansteigend diesen Forstweg am Fluß entlang.



Richtung Bäckenalmsattel geht’s weiter


Der Klammspitzgrat; noch knapp 2h entfernt. Auf diesem wandert man dann wieder in östlicher Richtung bis zur Klammspitze.


Da wir leider irgendeinen Abzweig verpasst hatten schlugen wir uns dann durch dieses hüfthohe Gemüse bis zum eigentlichen Steig welcher irgendwo unsichtbar hinten im Wald verläuft. Leider gedeihen dort auch die Brennnesseln bestens.




Langsam gewinnt man an Höhe und der Grat rückt näher


Da geht’s hin: Die Große und die Kleine Klammspitze.


Am Bäckenalmsattel angekommen der Abzweig


Hinten lugt die Hochplatte hervor


Sanft ansteigend geht’s nun über die Wiesen der Hirschwangalm


Hinter uns die mächtige Nordflanke der Hochplatte
(ebenfalls ein lohnendes Ziel http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=49&t=35685


Die unbewirtschaftete Hirschwangalm


Weiter geht’s über die Alm. Im Osten lugt schon das Ziel hervor.


Blick südwestlich zu den Geierköpfen


Rückblick zur Hirschwangalm im Hintergrund die dominierende Hochplatte


Zu Beginn des Klammspitzgrates ein Blick nach Norden auf den Forggensee


In stetigem Auf und Ab mit etlichen Gegenanstiegen geht weiter zum Ziel


Rückblick Felshindernis und Zwischengipfel



Teil des langen Gratweges welcher hier doch ein ganzes Stück unterhalb des Grates verläuft.


Endspurt zum Gipfel in schrofigem Gelände



Gipfelkreuz


Pano Richtung Allgäu, leider sehr diesig



Wir überschreiten den Gipfel und machen uns auf den Weg zur Brunnenkopfhütte


Vorbei an eigentümlichen Felsen durch ein Kar verläuft der Weg





Blick zurück ins Kar


Brunnenkopfhäuser; hier gab´s erst mal ein Stück sehr guten Käsekuchen


Von den Brunnenkopfhäusern geht dann über eine Forststraße zurück ins Tal. Diese kann man jedoch dadurch abkürzen, indem man kurz nach den Brunnenkopfhäusern rechts über eine Wiese in den unmarkierten „Jägersteig“ einbiegt und durch den Wald absteigt. Man spart sich dadurch ein erhebliches Stück Forststraßenhatscherei und kann zum Abschluss den lichten Wald genießen.


Fazit:
Bis auf die Forststrassenstücke eine sehr schöne, jedoch auch etwas anstrengende Ganztagestour. Gehzeit ca. 7h. Der lange Weg über den Gipfelgrat mit immer wieder kurzen Gegenanstiegen und Kraxelstellen ist sehr abwechslungsreich und macht richtig Spass.
Tolles Pano auf die Nordflanke der Hochplatte.
 
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