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kleines aber feines Skigebiet gesucht

korbithal

Massada (5m)
Registriert
13. Sep. 2025
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Servus zusammen,
ich bin gerade auf der Suche nach einem eher kleinen und vor Allem ruhigen Skigebiet, welches dennoch eine gute Höhenlage und somit Schneesicherheit aufweisen kann.
Ein Paradebeispiel für ein solches Gebiet wäre meiner Einschätzung nach Vals in Graubünden. 1600hm Differenz sind schon ordentlich.
Kennt jemand noch weitere, vergleichbare Gebiete, egal ob in der Schweiz oder in Österreich?
Spontan würde mir noch Vent im Ötztal einfallen, wo es auch auf 2650m hochgeht, allerdings nur mit einer richtigen Abfahrt und 750hm.
Bin gespannt auf eure Vorschläge!
 
Glaube da passt Gargellen im Montafon immer ganz gut ... Ort auf 1.423m, Gipfel 2.300m, 31 Pisten-km
 
Kals/Matrei und Sportgastein fallen mir da als Erstes ein.
Wenn man den Begriff Schneesicherheit insofern ein bisserl weiter fassen will, dass Höhenlage nicht gleich Schneesicherheit ist, sondern man auch die Exposition in Betracht zieht, dann würde ich noch Dorfgastein, Wildkogel Arena und Ratschings so ad hoc nennen.
 
Elm
Klausberg im Frühjahr
Diedamskopf, Heiligenblut von Februar bis Mitte März
 
Hallo Korbithal :) Ich werf mal meine Tipps in den Ring:

  • Val Müstair/ Minschuns (25km): Hier ist vor allem die Ruhe das Argument. Dieses Skigebiet erlebt man quasi nie voll. Im Hochwinter ist es durch eine Lage ab 2.000 Meter aufwärts durchaus schneesicher. Es gibt keine Beschneiung und ausschließlich Schlepplifte. Das wäre also der Tipp, wenn Du wirklich die Ruhe suchst und nicht zu den Saisonrandzeiten fährst. Zudem ist es ein wunderschönes Nostalgie-Skigebiet.
  • Watles (15km): Liegt streng genommen außerhalb Deiner Auswahl, da auf der italienischen Seite des Reschenpasses, ist aber auch sehr ruhig und durch die Höhenlage (ab 1.750 Meter) schneesicher... und es liegt nur eine halbe Stunde weg vom Val Müstair :wink:. Zudem liegen mit Nauders und Schöneben/Haideralm zwei ebenso schneesichere, sehr schöne und selten überlaufene Skigebiete in der Nähe, falls Du doch mal Abwechslung brauchst.
  • Heiligenblut (55km): Auch wenn nur knapp 1/3 der Pisten beschneit sind, sollte es bei einer Höhenlage bis 2.900 Metern (wenn alle Lifte geöffnet sind) kein Problem hinsichtlich der Schneesicherheit geben. Dort geht es eher ruhig zu, was man auch an den vergleichsweise günstigen Unterkunftspreisen merkt.
  • Kals/Matrei (44km): Auf der anderen Seite des Großglockners und damit verkehrsgünstiger als Heiligenblut. Etwas niedriger gelegen (max. 2400m), dafür mit besserer Beschneiungs-Infrastruktur als Heiligenblut. Ist auch selten überlaufen und bietet ordentliche Höhendifferenzen.
 
im Hochwinter (Weihnachten bis Ende Februar) würde ich Hintertux vorschlagen! Vorne im Zillertal ist Rambazamba, aber ganz hinten im Tuxertal ist es recht entspannt. Schneesicher und Höhenmeter satt, dafür auch etwas schattig.
 
St. Jakob im Defereggental.

Tal auf 1.400m, höchster Lift bei fast 2.700m. Die 1.300hm können auch (theoretisch) ohne Anhalten durchgefahren werden.
Durch Nord-Ost Lage des Skigebietes und der Makro-Lage südlich der Hohen Tauern im allgemeinen recht schneesicher.
 
Danke für die Vorschläge!
Ich werde mir die Gebiete mal anschauen.
Gletscher Skigebiete wie den Hintertuxer bevorzuge ich auch spät in der Saison von Februar-April.
Während in den anderen Gebieten schon voller Betrieb herrscht, fahren nur wenige bis ganz ans Ende vom Tal.
Wenn dann noch der Sommerberg auf hat, ist es ein ziemlich abwechslungsreiches Gebiet und man bekommt dann auch was für sein Geld.
 
Zumindest fast Österreich: Ladurns. War ich bisher nur 1 Tag, empfand ich aber sehr angenehm. Alles Nordhang und gute Beschneidung. Gemütlich, allerdings moderne Lifte. Die überschaubare Anzahl an Pisten-km bietet dennoch eine gute Varietät.
 
Kann ich mir grundsätzlich bestätigen. Ist aber ähnlich wie der Klausberg ein furchtbar schattiges Loch. Also eher von Februar bis April empfehlenswert. Ich weiß ja nicht, wann der TE starten will.
 
Die Tauplitz und das Kitzbüheler Horn passen auch, v. a. im Hochwinter, da sonnig.
 
powdertiger schrieb:
Die Tauplitz und das Kitzbüheler Horn passen auch, v. a. im Hochwinter, da sonnig.

Hab' ich auch schon daran gedacht aber beides nicht besonders hoch gelegen und auch mit dem HM-Unterschied schaut es wo anders was hier genannt wurde besser aus.
 
Nimm doch Kaunertaler Gletscher. 6 Aufstiegsanlagen, 1000hm, schneesicher. Wenig los. Einziger Nachteil, man muss rauffahren.
 
Vercorin, Arolla, Evolene, oder einen Tick größer Anzére, alles im Wallis, sollte gefallen.
 
Würde auch Gargellen sagen.
Schneeloch in Vorarlberg und wenig Tagestouristen, da die in der Silvretta Montafon stranden.
Schöne Talabfahrt über ca. 900 hm.
 
Die wesentlichen Kandidaten sind genannt.

Mein Favorit wäre Gargellen - kurze Anfahrt, tolle Pisten, Unterkünfte an der Piste verfügbar, schneesicher, nette Hütten.

Ansonsten gibt es - auch bereits aufgeführt - viele tolle kleinere Gebiete mit großer Höhendifferenz im Wallis, die mit Vals vergleichbar wären, aber - von der Umgebung her - spektakulärer.
Auf der Nordseite würde ich ebenfalls noch zu Scuol raten. Überhaupt gibt es im Engadin ja mehrere Einzelgebiete, die passen könnten, genauso wie rund um Davos.

Die Gletscherskigebiete würde ich für mich nicht unter "klein aber fein" fassen, sondern eher unter "überfüllt und abgewrackt", zumindest auf dem absteigenden Ast. Aber das ist vielleicht auch Geschmackssache.
 
Klausberg ab Mitte/Ende Februar passt eigentlich sehr gut. Ausschließlich Nordhänge mit hohen Bergen drum rum, sodass es bis Mitte/Ende Februar (zu) schattig ist. Ansonsten Sulden?
 
Bjoerndetmold schrieb:
[...]
Mein Favorit wäre Gargellen - kurze Anfahrt, tolle Pisten, Unterkünfte an der Piste verfügbar, schneesicher, nette Hütten.

Die Gletscherskigebiete würde ich für mich nicht unter "klein aber fein" fassen, sondern eher unter "überfüllt und abgewrackt", zumindest auf dem absteigenden Ast. Aber das ist vielleicht auch Geschmackssache.

Der TE hat doch noch gar nicht gesagt wo er her ist, wie kommst du da auf kurze Anfahrt?

Bei Geschmackssache würde ich mitgehen, wobei auch ich mich höchst gewundert habe, warum bei "klein aber fein" Gletscherskigebiete genannt werden... (Anm. und auch dann nicht jene, die klein aber fein sind). Was ich aber so überhaupt nicht mitgehe, dass die "abgewrackt" und "auf dem absteigenden Ast" seien (?!). Wenn ich mir anschaue, was sich am (auch hier genannten) Kaunertaler in den letzten 10 Jahren getan hat, ist das beachtlich und absolut positiv (bzw. könnte sich vom Tempo und der Art der Investitionen manches Winterskigebiet eine Scheibe abschneiden). Pitztal, Sölden, Hintertux und Schnalstal sind Institutionen mit einer Menge Business rundherum, wo man sich auch in Zukunft keine Sorgen machen muss und dann hat man noch solche wie Kitzsteinhorn und Zermatt die sich (arg überspitzt formuliert) zu hypertrophen Erlebnisbergen entwickeln- nennt sich Diversifizierung; wenn die Nachfrage da ist, warum nicht.
Also was da (zumindest bei den hier genannten) abgewrackt und auf dem absteigenden Ast sein soll, entzieht sich meiner Fantasie.
 
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