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Kletterer unter uns?

baeckerbursch

Rigi-Kulm (1797m)
Hi,

es wird Sommer! Die Bäume schlagen aus und die Felsen werden wieder trocken und warm.

Deshalb: Wer von euch zieht sich freiwillig gerne viel zu kleine Schuhe an, spielt gerne Fesselspiele und behängt sich mit Vorliebe mit eloxierten Aluteilen?

Schreibt doch mal was (Klettersteig, Halle, Fels, Alpin) ihr klettert.

Vielleicht geht ja mal eine Tour zam, ich bin immer auf der Suche nach neuen "Opfern"

Viele Grüße
Franz
 
Ich klettere auch allerdings nicht in viel zu kleinen Schuhen :D

in der letzten Zeit klettere ich, wenn ich überhauptmal dazu komme, zu 90% im Auftrag der Feuerwehr an irgendwelchen Masten, Gebäuden, Kränen oder sonstigen Sachen rum wo die Drehleiter ned hinkommt. ;)

Aber der Rest findet dann auch schonmal, wenn dann leider viel zu oft, an Kletterwänden statt oder wenn es sich mal ausgeht am Berg irgendwo, hat aber leider schon lange nimmer hingehauen.

Hier bei einer Übung auf einem Baukran:
Kranarm4.jpg


am selben Tag aber auf einem Kran im Hafen:
Klettern%20am%20Hafenkran2.jpg
 
Hier!

Im winter jeden Monatg abend in Thalkirchen, jetzt im Sommer kommen natürlich die anderen Sportarten (Freizeitstress...). Hier ca. 6

Gerne Klettergarten, Bad Heilbrunn, Brauneck, je nach Angstfaktor etwas weniger. Richtig alpin klettern müsst ich mal ausprobieren, geplant ist Kampenwandüberschreitung, Mitte juni geht's für 4 Tage ins Elbsandstein freu.

grüsse

uli
 
baeckerbursch schrieb:
Hey, das mit dem Kran sieht ja super aus :D , da hätte ich gerne mitgemacht!

...

Jo das war auch ne geile Übung hatten halt von oben ne "Verletzte" Person zu retten und heil runterzubringen.
Am Baukran warens nur reine Kletter übungen und Abseilübungen einfach zum trainieren.
Sowas macht dann schon Spass! ;) vor allem bei dem Wetter wie an dem Tag in Regen oder Schnee ists dann schon unangenehm
 
bin auch des öfteren beim klettern, aber wenn dann nur "kleinigkeiten" mit max. 5 - 7 Seillängen, und meistens im Donautal bzw. an der Alb.

was richtig alpines hab ich bisher nicht gemacht, ausser einmal den Roen Steig in Südtirol, aber das war vor knapp 8 Jahren. Steht aber wieder auf der Liste, gerade Klassiker wie Hindelanger Klettersteig etc. sollten in den nächsten Jahren fällig sein :)
 
:gruebel:
"kleinigkeiten" mit max. 5 - 7 Seillängen

Gibt es an der Alp und im Donautal Routen mit bis zu 7 Seillängen (also ca. 200m hohe Wände)? Hab ich gar nicht gewusst, ist aber auch nicht mein "Heimatgebiet" Oder reden wir da gerade aneinander vorbei?

Viele Grüße
Franz
 
5 - 7 seillängen sind dieses jahr geplant :) aber 4 hatten wir letzten herbst schon, meine da waren auch 5 dabei :)
 
Klettersteige hab ich noch nie gemacht, wollte ich aber auch mal ausprobieren.

Allerdings stelle ich mir klettern dann noch spannender vor, da man ja viel mehr in der Sicherungstechnik beachten muss, und der "Angstfaktor" ist ja auch größer :lol:
 
baeckerbursch schrieb:
Allerdings stelle ich mir klettern dann noch spannender vor, da man ja viel mehr in der Sicherungstechnik beachten muss, und der "Angstfaktor" ist ja auch größer :lol:
Das ist die Frage. Im Klettersteig wollte ich nicht ins Seil fallen, das können schnell 5 m sein wo man da ins Seil fällt, und trotz eingeflochtener Seilbremse dürfte so ein Sturz recht hart sein. Dafür ist natürlich ein Sturz im Klettersteig vermutlich weniger wahrscheinlich als beim Klettern. Ich verstehe daher die Sicherung im Klettersteig eher als "psychologisch", weil man als Gelegenheitsalpinist damit wesentlich freier und entspannter geht wenn man weiß daß man bei einem Fehltritt nicht gleich 200 m abstürzt. Allerdings gibt es immer wieder Schlüsselstellen, gerne an Einstiegen zur Abschreckung, wo dann das Drahtseil mal aufhört und man frei gehen muß. Das kann dann schon ein ordentlicher Thrill sein.

Wie das jetzt im Vergleich zum Klettern einzuordnen ist kann ich aber leider nicht sagen - das hab ich noch nicht gemacht.
 
In einem Klettersteig in die Bremse zu fallen stelle ich mir auch sehr unspaßig vor. Immerhin kannst dir da ja schon auch sehr weh tun (da ist ja viel mehr im "Flugfeld"), und das ganze ist nicht so kalkulierbar wie z.B. ein Sportklettersturz.

Bestimmt wird einem aber durch das Stahlseil oftmals eine Sicherheit vorgetäuscht die eigentlich gar nicht gegeben ist. Auch ein Klettersteig hat seine Gefahren.... Auch Nachzulesen ins "Sicherheit in Fels und Eis 1+2", ein sehr empfehlenswertes Buch!
 
Bin auch sofern es die Zeitzulässt ab unzu klettern! Meistens leider nur in HAllen oder mal in Rhön an der Steinwand! DAs sind aber auch nur max 30m hohe WÄnde! Hoffe ab Sommer komme ich wieder mal mehr dazu! :wink:
 
^^ d-flo, das hoffe ich auch! ;) vielleicht schaffens wir ja mal zusammen das wäre ned schlecht!

Hätte auch schon Ideen wo
 
Ich habe vor 3 Jahren mit Klettersteigen angefangen.
Eigentlich ziemlich spät wenn man bedenkt dass ich Bergler bin, aber vorher gab es ja hier auch fast keine vernünftigen Klettersteige.
Das hat sich in diesen Jahren ziemlich geändert. Wenn noch ein paar Klettersteige dazu kommen haben wir hier auch ein Kleetersteigeldorado wie in den Dolomiten.

Grund dass ich nur Klettersteige mache aber das richtige bergsteigen sein lasse ist, ich sehe auf einem Auge fast nichts, ich könnte also nicht über einen schmalen Grat laufen ohne spätestens nach 20 Metern umzufallen und abzustürzen.

Klettersteige sind daher für mich ideal, die können auch richtig exponiert und schwierig sein. So nach dem Motto: Je luftiger, je besser.
Höhenangst selbst ist für mich ein Fremdwort, sobald ich irgendwo gesichert bin könnte es 500 Meter senkrecht runter gehen, dann machts doppelt soviel Spass.

Es ist schon so, dass man sich in einem Klettersteig fast immer sicher fühlt, man ist ja amStahlseil, da kann nichts passieren.
Wenn man aber ein Teilstück geschafft hat aber kurz vor dem umhängen der Karabiner runterfällt kann das gut und gerne auch mal 10 Meter runter gehe. Eine Höhe die durchaus ausreicht um sich schwer zu verletzen oder sogar tot zu sein.

Letzes Jahr habe ich in den Dolomiten und im Stubai drei Klettersteige gemacht. In den nächsten Jahren werde ich auch wieder das eine oder ander mal für ein paar Tage nach Österreich oder Südtirol fahren um ein paar andere Steige zu begehen.
Als Aufwärmtaining mache ich dann ein paar Steige in der Schweiz.

Vielleicht trifft man sich ja mal in einer Wand oder auf einem Gipfel.
 
Also ich kletter ganz gerne mal in hallen oder an anderen Wänden ,was aber wohl auch daran liegt,dass es ei mir inner gegend soweit ich weiss rechtwenig berge gibt,die man beklettern könnte (vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen...)
 
Ich würde auch mal gerne "klettersteigen"!
-Braucht man da eine Einweisung für oder kann man an einem leichten Steig einfach mal drauf los klettern?
-Bekommt man die nötige Ausrüstung in einem Sportverleih vor Ort?
 
Didi schrieb:
Ich würde auch mal gerne "klettersteigen"!
-Braucht man da eine Einweisung für oder kann man an einem leichten Steig einfach mal drauf los klettern?
-Bekommt man die nötige Ausrüstung in einem Sportverleih vor Ort?

Bei der Ausrüstung benötigst du ein Klettersteigset. Das vor Ort zu leihen müsste auch gehen wird aber sicher schwierig. Besser ist es aber bei Bekannten nachzufragen, irgendwiner hat immer so etwas zu Hause liegen.

Was soll ich zur Einweisung sagen? Wenn du nicht weißt wie man einen Klettergurt anlegt, oder Knoten macht die nicht slippen dann ist die Einweisung sicher vorteilhaft. Einen sicheren Tritt im Gelände kann dir keine Einweisung beibringen, genausowenig kann ie dich vor Dummheit, Selbstüberschätzung und Angst bewahren.

Als einfach gekennzeichneten Klettersteige lassen sich auch i.d.R. sehr gut ohne Sicherung begehen sofern man Trittsicher im Gelände ist. Das Seil dient hier mehr zur Erhöhung der Sicherheit bei, als dass man es wirklich bräuchte. Sie bieten daher eine ideale Möglichkeit um den Umgang mit dem Gurtzeug zu erlernen, ohne dann irgendwo im Fels zu hängen und nicht mehr weiter zu kommen.
Schwierige Klettersteige beinhalten z.T. auch ausgesetzte Passagen und meiner Meinung nach auch Passagen zur Abschreckung von Flachländlern, bei denen keine Seilsicherung zu verfügung steht, die dann freies Klettern erfordern. Deswegen klein anfangen..
 
Ok... :dankeschoen:
Gibt es irgendeine Gegend in Deutschland/Österreich, die besonders Anfängertauglich ist?
 
Hallo,

aufgrund Deines Wohnortes wäre vielleicht der Mittelrhein Klettersteig Boppard ein guter Einstieg. Der Steig bietet einige Leitern, gesicherte Passagen und leichte Kletterstellen die man zur Not auch auf dem Normalweg umgehen kann.

Klettersteigsets leihen auch Sportgeschäfte aus die nicht gerade in der Nähe von Klettersteiggebieten liegen - einfach nachfragen. Manchmal bekommt man den Ausleihpreis auch auf den späteren Kauf des Sets angerechnet.

Ich selbst habe vor etwa 6 Jahren mit den Klettersteigen angefangen und seitdem zahlreiche Steige diverser Schwierigkeiten in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz begangen. Steige leichterer Kategorie gibt es in fast jedem Klettersteiggebiet, in Deutschland ist sicherlich die Alpspitze bei Garmisch zu empfehlen die gleich über mehrere Steige erreichbar ist. Auch in den Ammergauer Alpen gibt es einige unschwierige und nicht zu lange Steige, z.b. am Ettaler Manndl oder am Kofel.

Jörg
 
also ich bin auch ein kletterer. war bisher leider nur einmal eine woche alpin klettern, ansonsten treibe ich mich in kletterhallen oder gärten rum. bisher hab ich leider nur einen klettertsteig gemacht, aber das wird diesen sommer hoffentlich noch mehr

Im Klettersteig wollte ich nicht ins Seil fallen, das können schnell 5 m sein wo man da ins Seil fällt

stimmt ist wahrscheinlich auch ziemlich unangenehm, wobei ich das einem sturz im vorstieg, was auch mal gut 10 meter sein können vermutlich immer noch vorziehen würde
 
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