Nach dem unerfreulichen Morgen auf dem Oberalp konnte und wollte ich die "eingesparte" Zeit noch mit einer Runde auf der Klewen verbrauchen. Der "Gwunder", wie man Pisten mit nur 30cm Schnee auf grüner Wiese präparieren kann, war gross. So habe ich wieder meine uralt-Latten gefasst und bin hoch. Das Fazit vorweg: Meine gestrige Empfehlung, nur alte Skier mitzunehmen, hat sich absolut bewahrheitet...
Zuerst ging es wieder vom Haus weg durch den Tiefschnee, herrlich:
Auf Stockhütte zeigte sich ein ungewohntes Bild. So viel weiss?
Optisch sah es toll aus:
Auch der erste Eindruck, oben am Aengi, war schön:
Entgegen der gestrigen Ankündigung lief auch der Ergglen:
Dann aber zeigte sich schnell, dass man hier ziemlich auf Gras fährt. Gut ist der Untergrund Wiese...
Die eine Kanone kann halt nicht viel ausrichten:
Optisch immer noch sehr schön, aber selbst die Skilifttrassees sind gespickt von Gras, Erde und Steinen:
Bei Weitsicht alles tip top:
Nah aber anders.
Viel los am ersten Betriebstag. An Twäregg und Junior musste man sogar anstehen:
Ganz schlimm war die Verbindung vom Junior bis zur Abzweigung Richtung Chälen. Getoppt wurde sie nur noch vom Einstieg am Chälen:
Trotz der Beschneiung war der Steilhang nicht ohne Steinkontakt zu meistern. Eigentlich dürfte man das Skigebiet so gar nicht öffnen, aber ich verstehe den Druck, der da auf der Gesellschaft liegt.
Grasskifahren am Twäregg
Offenbar wollen sie Herti morgen auch öffnen, frisch präapriert:
Aber wenn es selbst nach der ersten Bullyüberfahrt schon so aussieht, naja...
Auf der Talabfahrt hatte ich heute am Wenigsten Bodenkontakt, da war auch nichts los.