Nach meiner zweiwöchigen
Graubünden-Tirol-Tour ist heute leider bei bestem Wetter wieder Büro angesagt, aber ich will ja nicht jammern, wenn Haustüre und Bürotüre direkt an der Skiroute liegen... Einerseits unverständlich, dass an so einem Tag nicht geöffnet wird (nebst den Zubringerbahnen nur Ergglen an der Klewenalp), zumal es diverse Skifahrer gehabt hat, die in Emmetten angebrannt sind. Andererseits wäre es aus wirtschaftlicher Sicht wohl nicht rentabel gewesen. Trotzdem schade um das schöne Wetter. Ich habe aber nicht nehmen lassen, für ein Mittagessen hochzufahren und danach die Abfahrt runter zu nehmen. Es liegen sicherlich 60cm gepresster Schnee auf Stockhütte. Ein Traum. Wenn man sich so an Weihnachten letztes Jahr erinnert...
Warten aufs Mittagessen...
... als einziger Gast (den Tisch musste ich mir selber aufstellen):
Lecker.
Los geht’s:
Uiiiiii. Im Gegensatz zu meiner
Erstbefahrung der letzten Saison hat es jetzt
zu viel Schnee. Das wird keine Abfahrt, sondern eine Abwanderung...
Ich muss bis kurz vor dem Wald fast alles marschieren oder stossen.
Der Schweiss läuft mir ins Gesicht, aber so bleibt genug Zeit, immer wieder anzuhalten, die Stille und die sensationelle Stimmung zu geniessen.
Herrliche Ausblicke. Es hat sich trotz des Krampfes gelohnt.
Zwischendurch konnte ich sogar ein paar Meter fahren.
Kurz vor dem ersten Waldstück holt mich ein Nachahmer ein, der sehr froh um meine Spur war. Ich dann aber auch, nachdem er mir anbot, nun die Führung zu übernehmen.
Danach die Abkürzung zum Altberg.
Die Waldstrasse ab Altberg war natürlich präpariert.
Und im Schlusshang, wo es auch bei der obigen Schneehöhe genügend steil gewesen wäre, liegt noch nicht viel.
Herrlich war es!