miki
Chimborazo (6310m)
Von diesem netten kleinen Skiberg am SO - Rand Kärntens scheint es in dieser Saison wohl noch kein Situationstopic zu geben
? Nun, dann war es volkommen richtig, dass Mausi und meine Wenigkeit gestern dort drei nette Stunden verbracht haben und dabei entstanden - kaum zu glauben - auch ein paar Fotos:
Zur Schneelage: da wir waren ganz positiv überracht, ich würde die offiziellen 45 - 55 cm vorsichtig bestätigen. Im Vergleich zum Pohorje, wo ich seit 3 Wochen praktisch nur auf zwei immer dünner werdenden Maschinenschneestreifen fahre, schaut es am Klippitz ziemlich winterlich aus, und es gibt genug Naturschnee dass z. B. auf der Nordseite die unbeschneite flache Piste 11 offen ist. Natürlich geht das richtige Skifahren auch auf der Klippitz nur auf beschneiten Pisten und selbst dort findet sich auch mal ein kleiner brauner Fleck, aber die Hauptabfahrten an den beiden Sesselliften sind eigentlich gut beschneit. Auch die Präparation war OK, wenn auch tlw. leicht knollig, die Schneequalität stark von der Lage abhängig: die nordseitigen Pisten an der 4SB blieben den ganzen Tag griffig - pulvrig, die ostseitigen zum Doppelschlepper tlw. firnig, die zur DSB zuerst perfekt frühlingshaft, später tlw. Sulzbuckel. Für mich ist gerade die unterschiedliche Pistenorientation einer der grössten Vorteile der Klippitz, selten findet mein ein so kleines Skigebiet welches Pisten in drei Himmelsrichtungen bietet.
Nur ganz früh am Morgen war es am Kuhgraben so ruhig:
... wenig später sahen die Wartertauben an allen Haupliften so aus; mit viel Glück (und tlw. aktivem Anstehen
) war man in 5 min im Lift, manchmal dauerte es auch fast 10 min. Ausnahme: DSB nach 11 Uhr; gerade als die Piste perfekt firnig wurde, verschwanden alle auf einmal irgendwohin. Uns war's recht:
Nette wellige Piste 9 'rechtsrum' zur 4SB:
Wirklich gut beschneite südseitige Piste 2 zur DSB:
Nord - Pano:
Leichter SW - Zoom zu den Julischen Alpen:
Fazit: etwas zu voll, sonst aber netter Vormittag im schönen kleinen sonnigen Skigebiet
. Abschlussbemerkung: beim Blick in die Speisekarte der urigen Kuhgrabenhütte, wo die Fritattensuppe oder Strudel noch 4,20 € kosten, Germknödel 6,50 € und Wiener mit Pommes 11,90 €, muss man sich schon fragen warum die selben Speisen etwas westlicher in Kärnten 50% mehr kosten, mancherorts in Tirol wahrscheinlich das doppelte. Oder will mir jemand wirklich erzähen dass Sölden den Kellner zweimal besser bezahlt als der Wirt am Klippitz, dass die Steuern in Serfaus doppelt so hoch sind als im Bezirk Wolfsberg, oder dass ein Kilo Rindfleisch in Ischgl das doppelte kostet als im SO Kärntens
??
Zur Schneelage: da wir waren ganz positiv überracht, ich würde die offiziellen 45 - 55 cm vorsichtig bestätigen. Im Vergleich zum Pohorje, wo ich seit 3 Wochen praktisch nur auf zwei immer dünner werdenden Maschinenschneestreifen fahre, schaut es am Klippitz ziemlich winterlich aus, und es gibt genug Naturschnee dass z. B. auf der Nordseite die unbeschneite flache Piste 11 offen ist. Natürlich geht das richtige Skifahren auch auf der Klippitz nur auf beschneiten Pisten und selbst dort findet sich auch mal ein kleiner brauner Fleck, aber die Hauptabfahrten an den beiden Sesselliften sind eigentlich gut beschneit. Auch die Präparation war OK, wenn auch tlw. leicht knollig, die Schneequalität stark von der Lage abhängig: die nordseitigen Pisten an der 4SB blieben den ganzen Tag griffig - pulvrig, die ostseitigen zum Doppelschlepper tlw. firnig, die zur DSB zuerst perfekt frühlingshaft, später tlw. Sulzbuckel. Für mich ist gerade die unterschiedliche Pistenorientation einer der grössten Vorteile der Klippitz, selten findet mein ein so kleines Skigebiet welches Pisten in drei Himmelsrichtungen bietet.
Nur ganz früh am Morgen war es am Kuhgraben so ruhig:
... wenig später sahen die Wartertauben an allen Haupliften so aus; mit viel Glück (und tlw. aktivem Anstehen
Nette wellige Piste 9 'rechtsrum' zur 4SB:
Wirklich gut beschneite südseitige Piste 2 zur DSB:
Nord - Pano:
Leichter SW - Zoom zu den Julischen Alpen:
Fazit: etwas zu voll, sonst aber netter Vormittag im schönen kleinen sonnigen Skigebiet
. Abschlussbemerkung: beim Blick in die Speisekarte der urigen Kuhgrabenhütte, wo die Fritattensuppe oder Strudel noch 4,20 € kosten, Germknödel 6,50 € und Wiener mit Pommes 11,90 €, muss man sich schon fragen warum die selben Speisen etwas westlicher in Kärnten 50% mehr kosten, mancherorts in Tirol wahrscheinlich das doppelte. Oder will mir jemand wirklich erzähen dass Sölden den Kellner zweimal besser bezahlt als der Wirt am Klippitz, dass die Steuern in Serfaus doppelt so hoch sind als im Bezirk Wolfsberg, oder dass ein Kilo Rindfleisch in Ischgl das doppelte kostet als im SO Kärntens
??